Stöger als Austria-Trainer präsentiert: "Kenne den Club gut"

Merken
Stöger als Austria-Trainer präsentiert: "Kenne den Club gut"

Peter Stöger ist am Samstag als neuer Trainer von Fußball-Bundesligist Austria Wien vorgestellt worden. Die violette Ikone soll die Position für ein Jahr neben seinem Job als sportlicher Leiter bekleiden. “Ich kenne den Club natürlich gut, ich kenne die Problematik”, sage der Wiener. Unter den derzeit heiklen Voraussetzungen sei das die Ideallösung und auch “wirtschaftlich die günstigste Lösung”.

Stöger wolle jedes Training selbst leiten, bis nächster Woche soll aber ein vierköpfiges Trainerteam bestellt werden, das aus zwei Fußball-Assistenten, einem Athletik- und einem Tormanntrainer bestehen soll. Die Frage nach den sportlichen Zielen könne derzeit “nicht seriös” beantwortet werden, meinte Stöger.

Es gebe aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Austria und der Covid-19-Krise noch zu viele Fragezeichen. “Angst begleitet mich relativ wenig”, stellte Stöger aber fest.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die wegen der Corona-Pandemie beschlossene Regeländerung für fünf Auswechselungen in Fußballspielen hat bis in den Sommer 2021 Bestand. Der Vorstand des regelgebenden International Football Association Board (IFAB) entschied am Mittwoch die Verlängerung der eigentlich nur für dieses Jahr geplanten Maßnahme. Möglich sind fünf Wechsel pro Team demnach in allen Wettbewerben, die bis zum 31. Juli 2021 beendet werden sollen, sowie in internationalen Wettbewerben, die im Juli und August 2021 geplant sind. Dazu zählt auch die EM 2021 (11. Juni bis 11. Juli 2021). Das letzte Wort für die Anwendung der Regel haben aber weiterhin die Verbände. Ob die Verlängerung der Regel auch in Österreichs oberster Spielklasse angewendet wird, entscheidet deshalb die Österreichische Fußball-Bundesliga. Der Weltverband FIFA teilte mit: “Der Hauptgrund für die vorübergehende Änderung (…) waren die Auswirkungen des dicht gedrängten Wettbewerbskalenders und der Spiele bei mitunter großer Hitze auf das Wohlbefinden der Spieler.” Eine Prüfung habe gezeigt, “dass die Beweggründe für die vorübergehende Änderung weiterhin bestehen und die Auswirkungen auf das Wohl der Spieler aus folgenden Gründen vermutlich auch 2021 spürbar sein werden”. Am Wortlaut der vorübergehenden Änderung ändert sich nichts. Jedem Team stehen weiterhin nur drei Gelegenheiten für Auswechslungen zur Verfügung, wobei eine in der Halbzeitpause vorgenommene Auswechslung nicht als eine der drei gilt.

Im Fußball fünf Auswechselungen bis zum Sommer 2021 erlaubt

Die deutsche Regierung will Unternehmen, die Arzneimittel und Impfstoffe “Made in Germany” herstellen, besser vor Übernahmen ausländischer Investoren schützen. Dazu wird die Außenwirtschaftsverordnung verschärft. Damit kann die deutsche Regierung bei geplanten Übernahmen von Firmen im Gesundheitssektor früher und genauer hinschauen.

Regierung will Impfstoffe "Made in Germany" schützen

Die Geschäftsschließungen infolge der Coronavirus-Epidemie setzen sämtlichen Betrieben immens zu. Allein der Handel verliert täglich Umsätze zwischen 79 und 113 Mio. Euro brutto, wie die Badener Beratungsgesellschaft Standort + Markt gemeinsam mit der Linzer Johannes Kepler Universität in einer Studie errechnete. Pro Monat sind das – bei 26 Öffnungstagen – 2 bis 2,9 Mrd. Euro. Der gesamte stationäre Einzelhandel verliert der Untersuchung zufolge pro “Shutdown”-Tag zumindest 46,4 Prozent seines täglichen Umsatzes. Den mit 66,8 Prozent stärksten Umsatzverlust gebe es dabei in den “Cities”, gefolgt von den Einkaufszentren mit täglich im Schnitt 65,2 Prozent weniger Verkaufserlösen.

Handel verliert monatlich bis zu 3 Milliarden Umsatz

Zu Ausbruch der Coronaviruskrise haben sich die Österreicher in großem Stil mit haltbaren Lebensmitteln eingedeckt, zeigt die rollierende Agrarmarktanalyse der AMA für das erste Quartal 2020. Besonders gefragt waren Kohlgemüse, Gemüsekonserven und Tiefkühlprodukte. Und es wurden so viele Fertiggerichte wie noch nie verkauft (plus 20 Prozent).

Fertiggerichte waren gefragt wie noch nie

Corona-Hilfen sind für die Gemeinden zu wenig. Es droht ein Verlust von 2 Milliarden Euro. Der soll – so der Vorschlag der SPÖ – mit einem neuen Fördermodell aufgefangen werden.