Street Art Festival - Graffiti Szene erobert Wels

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Wels wird bunt. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn am Wochenende von 1-2. August wird die Stadt zum Schauplatz des größten Graffti und Street Art Festivals des Landes. Und dabei werden mehrere Flächen auf kreative Art verschönert.

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Es ist keine Veranstaltung, aber “ein Zeichen”: Wenn kommende Woche 20 Künstlerinnen und Künstler von Christian Ludwig Attersee über Thomas Hampson bis zu Xenia Hausner einen Zug besteigen, um gemeinsam für vier Tage ins Hotel Astoria im Tiroler Seefeld zu fahren, geht es Gastgeberin Elisabeth Gürtler vor allem um eins: Optimismus. Am Dienstag stellte sie das Event, das keines ist, in Wien vor. In fast 90 Tagen des Stillstands aufgrund der Coronakrise habe sie sich als positiv denkender Mensch überlegt, wie sich der Tourismus und das kulturelle Leben nun verändern würden und welche Chancen sich unter den neuen Vorzeichen nun böten, erläuterte Gürtler im Wiener Bank Austria Kunstforum. Mit Unterstützung des Tenors Michael Schade, dem Bürgermeister von Seefeld und der Tirol Werbung hat sie nun eine Zusammenkunft verschiedenster Kulturschaffender organisiert, die von 11. bis 14. Juni gemeinsam in ihrem Astoria-Hotel wohnen, sich dort austauschen und unter dem Titel “Bergauf mit Cultour” auch ein kulturelles Freiluftprogramm bieten werden. Zugänglich ist dieses Nicht-Event einerseits für Hotelgäste, andererseits auch für vom Land Tirol ausgewählte Helfer (u.a. Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal), bei denen sich Gürtler für ihren Einsatz in der Coronakrise bedanken möchte. Darüber hinaus sei die Zusammenkunft auch für die Künstler ein Versuch, “ihnen Mut zu machen”, so Gürtler. “Man kann Kultur überall präsentieren, sie ist nicht auf die Bühne beschränkt”, freute sich Gürtler über gemeinsames E-Biken, Freiluft-Konzerte und andere künstlerische Beiträge. Um zu verdeutlichen, wie nahe das Seefeld-Plateau liege, hat man einen Waggon eines Railjets gemietet, der die Künstlerschar in 4:14 Stunden von Wien nach Innsbruck bringe, von wo es dann ins 24 km entfernte Seefeld gehe. Gürtler glaubt, dass sich regionaler Tourismus nach der Coronakrise neu etablieren werde. “Es gibt einen Paradigmenwechsel. Es sind nun neue Dinge, die beim Reisen relevant sind”. Sie freue sich nun auf eine “Sommerfrische reloaded”. Michael Schade, Tenor und Intendant der Barocktage Melk, freute sich, dass Künstler nun wieder ihren Enthusiasmus teilen können und kündigte künftige Kultur-Salons an, die ab Herbst starten sollen. Florian Phleps (Tirol Werbung) unterstrich die Leuchtturm-Funktion des Nicht-Events, mit dem der Sommer in Tirol starten könne. Ingried Brugger, Direktorin des Bank Austria Kunstforums Wien, betonte, “dass die kulturelle Bilanz des Landes eng mit dem Tourismus verbunden ist” und verwies auf die geplante Gerhard Richter-Ausstellung, die wie vorgesehen im Herbst eröffnen werde. “Es ist ein Risiko”, gab sie zu bedenken, da eine derartig teure Ausstellung viele Besucher brauche. Sie hoffe aber nun auch auf zahlreiche heimische Kunstinteressierte. Vorher gibt es allerdings den Neustart in den Tiroler Bergen. Für all jene, die ihren nächsten Kurzurlaub bereits gebucht haben.

Elisabeth Gürtler lädt Künstler nach Tirol ein

Die NEOS orten im Wirtschafts- und Finanzministerium und in der Wirtschaftskammer rund um die Abwicklung des Härtefall-Fonds ein riesiges Datenleck, das die persönlichen Daten von mehr als einer Million Bürgern öffentlich einsehbar macht. Konkret soll über die Homepage des Wirtschaftsministeriums ein Register mit Namen, persönliche Adressen und Geburtstagsdaten einsehbar sein. Die NEOS wollen bei einer Pressekonferenz am Freitag nähere Details zu der Causa bekannt geben.

NEOS sehen "gigantisches Datenleck" rund um Härtefall-Fonds

Die Regierung hat am Mittwoch nach dem Ministerrat weitere Lockerungen der Coronamaßnahmen bekanntgeben. So ist ab 1. Juli wieder jeder Sport sowohl Indoor als auch Outdoor erlaubt, also auch Kontakt- und Mannschaftssport. Die Sperrstunde für Veranstaltungen bis 100 Personen und die Maskenpflicht für Kellner fällt. Zudem wurde eine Reisewarnung der Stufe fünf für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat darum, “die Maske bitte nicht wegzuwerfen, wir werden sie noch brauchen”. Vor allem im Spätherbst könne es wieder eine “schwierige Situation” geben, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) forderte dazu auf, mit den Lockerungsschritten “sorgsam umzugehen”. Das Motto “genießen und aufpassen” solle beherzigt werden. Ab September werden unter bestimmten Voraussetzungen Events im Freien mit bis zu 10.000 und drinnen mit bis zu 5.000 Teilnehmern erlaubt – das betrifft den Sportbereich ebenso wie die Kultur. Somit sind Besucher in Stadien und bei Konzerten auch wieder erlaubt. Allerdings muss es für diese zugewiesene Sitzplätze geben, auch müssen Abstandsregeln eingehalten werden. Dazu wird laut Anschober auf “freiwilliges Tracking” gesetzt. Die Namen der besuchenden Personen sollen erfasst werden – “freiwillig im Rahmen des Datenschutzes”, sagte der Minister. Das “festhalten von Kontaktdaten auf freiwilliger Ebene” soll auch für alle Veranstaltungen mit mehr als 100 Besuchern realisiert werden, sagte Anschober. Er kündigte für die kommende Woche ein “umfassendes neues Testprogramm mit großem Screening” an. Umfangreich fallen die Lockerungen im Sportbereich aus. Hier wird bereits nächste Woche sowohl im Innen- als auch im Außenbereich wieder alles erlaubt. Allerdings müssen Anwesenheitslisten geführt werden, sagte Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne). In der Gastronomie darf ab Juli früher aufgesperrt werden – um 5.00 statt wie bisher um 6.00 Uhr, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). Die Sperrstunde für geschlossene Veranstaltungen bis zu 100 Personen – also beispielsweise für Hochzeitsfeiern – fällt. Auch wenn die Zahl der Neuinfektionen in Österreich stabil ist – laut Anschober sind derzeit 474 Personen aktiv erkrankt – zeigen internationale Entwicklungen, dass das nicht überall der Fall ist, meinte Kurz. “Das Virus ist nicht verschwunden. Wir müssen auch in Österreich bei niedrigen Ansteckungszahlen weiter wachsam sein”, forderte er. Vor allem der massive Corona-Ausbruch beim deutschen Fleischverarbeiter Tönnies in Nordrhein-Westfalen habe gezeigt, “wie schnell es zu weiteren dramatischen Situationen kommen kann”, sagte der Bundeskanzler. Daher wurde die partielle Reisewarnung der Stufe fünf für das deutsche Bundesland verhängt.

Regiering verkündet Lockerungen im Sport- und Gastrobereich

Zur Dauer der Verlängerung der weitreichenden Maßnahmen sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der Ostermontag sei das Datum, bis zu dem man aus “heutiger Sicht” verlängert. “Und wir werden genau beobachten, was das bedeutet für den Zeitpunkt nach dem 13. April”, so der Kanzler. “Die Maßnahmen werden bis 13. April verlängert und dann wird stufenweise – im Idealfall – das System wieder hochgefahren.” Ein abruptes Ende der Maßnahmen, von denen die derzeit geltenden Ausgangsbeschränkungen ebenso umfasst sind wie die Geschäftsschließungen, werde es nicht geben: “Wir werden nicht die Situation habe, dass wir von heute auf morgen sagen: ‘Jetzt ist es geschafft'”. Man habe auch eine Taskforce eingesetzt, die sich mit der Frage beschäftigt, wie man alles wieder hochfahren kann, “ohne dass es zu einem Rückschlag” bei den Ansteckungen kommen wird.

Kurz: Nach 13. April Systeme "im Idealfall" hochfahren

90.000 Besucher werden auch heuer wieder erwartet – bei der Energiesparmesse in Wels. Von Freitag bis Sonntag zeigen rund 800 Aussteller alles Wissenswerte sowie Trends rund um die Themen Bauen und Sanieren. Ein Besuch – ein Muss also für jeden Häuselbauer oder Sanierer.