Streikdrohung bei 1450-Hotline

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Streikdrohung bei 1450-Hotline

Mitarbeiter der 1450-Hotline haben angegeben, unter hohem Druck und Stress zu arbeiten. Trotz personeller Aufstockung werde am Limit gearbeitet, zudem gab es Ärger über die Hygienestandards – obwohl die Hotline 24/7 besetzt ist, sei an Wochenenden außerdem nicht gereinigt worden. Vergangene Woche kam es dann zum Eklat: “Wir haben überlegt zu streiken, weil keine Desinfektionstücher oder Desinfektionsmittel für die Reinigung der Wechselarbeitsplätze zur Verfügung standen”, erzählt eine Mitarbeiterin.

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Die Polytechnischen Schulen erhalten ab dem kommenden Schuljahr einen neuen Lehrplan. Unter anderem wird der Fächerkanon neu zusammengestellt, der Gegenstand “Berufsorientierung und Lebenskunde” wird umbenannt und mit mehr Stunden ausgestattet. Außerdem wird an allen” Polys” der alternative Pflichtgegenstand “Angewandte Informatik” eingeführt. Derzeit besuchen rund 15.000 Schüler ein “Poly”. Zum Vergleich: 2006 waren es noch mehr als 21.000. “Ich möchte die Attraktivität dieser Schulform wieder erhöhen und dem Rückgang der Schülerzahlen an der Polytechnischen Schule entgegenwirken”, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) in einer Aussendung. “Der neue Lehrplan beinhaltet eine stärkere Berufsorientierung und fokussiert insbesondere auf Kompetenzen, die den Anforderungen der modernen Arbeitswelt entsprechen.” Unter anderem wird der Kanon der Pflichtgegenstände neu geordnet: Aus “Deutsch” wird “Deutsch und Kommunikation” (drei Wochenstunden), aus “Mathematik” wird “Angewandte Mathematik” (drei Wochenstunden), aus “Politische Bildung und Wirtschaftskunde” wird “Politische Bildung, Wirtschaft und Ökologie” (zwei Wochenstunden) – dafür entfällt das Pflichtfach “Naturkunde und Ökologie, Gesundheitslehre” (bisher eine Wochenstunde). Die so gewonnene Stunde fließt in das Fach “Berufs- und Lebenswelt” (früher: “Berufsorientierung und Lebenskunde”), das nun drei statt zwei Wochenstunden umfasst. Dazu kommen wie bisher die Pflichtgegenstände “Lebende Fremdsprache (Englisch)” mit drei Wochenstunden, “Bewegung und Sport” (zwei) sowie Religion (zwei). Neu geordnet wurden auch die alternativen Pflichtgegenstände – das sind Fächer, aus denen eine bestimmte Anzahl verpflichtend ausgewählt werden müssen. Diese sind je nach Poly-Cluster bzw. -Fachbereich (z.B. Holz, Bau, Elektro, Handel und Büro, Tourismus) unterschiedlich (z.B. Technisches Zeichen, Buchführung und Wirtschaftsrechnen, Naturwissenschaftliche Grundlagen und Übungen). Neu ist dabei das Fach “Angewandte Informatik”, das in allen Fachbereichen gewählt werden kann. Darüber hinaus wurden die Inhalte des großteils aus dem Jahr 1997 stammenden Lehrplans in den einzelnen Gegenständen überarbeitet. Außerdem wird die bisher ohne Zeitvorgabe gestaltete Orientierungsphase am Beginn des Schuljahrs mit der Empfehlung einer Mindestdauer von vier Wochen versehen. Dazu wird als zweite Phase des Schuljahrs die Umsetzung einer Schwerpunktphase empfohlen, in der neben dem gewählten Fachbereich ausgewählte Lernergebnisse von bis zu zwei anderen Fachbereichen als Ergänzungsbereich vorgesehen werden können. “Am Ende der allgemeinen Schulpflicht brauchen die Jugendlichen die bestmögliche Unterstützung bei der Berufsorientierung”, betonte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) in einer Aussendung. “Viele Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule wollen unmittelbar nach der Schulpflicht einen Beruf erlernen. Durch die stärkere Fokussierung auf die Berufsorientierung werden die Jugendlichen optimal bei ihrer Entscheidungsfindung begleitet. Gleichzeitig geht der neue Lehrplan auf die Anforderungen der Wirtschaft ein und sieht erstmals auch die Stärkung der digitalen Kompetenzen vor.”

Polytechnische Schulen erhalten neuen Lehrplan

Weniger wortgewaltig als gewohnt ist der frühere FPÖ-Chef, Vizekanzler und Hauptprotagonist des Ibiza-Videos, Heinz Christian Strache, am Anfang seiner Befragung im Ibiza-U-Ausschuss aufgetreten. Aus verschiedenen Gründen kündigte er an, zu vielen Details der Thematik nichts zu sagen. Dabei verwies er vor allem auf das Recht, Aussagen erst dann zu tätigen, wenn ihm alle Ermittlungsakten vorlägen. “Gerne werde ich nach vollständiger Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft und hier zu den Vorhalten Stellung nehmen”, versprach Strache in seinem Eingangsstatement. Zu laufenden Ermittlungsverfahren werde er heute aber “nicht alle oder kaum Fragen” beantworten. In wichtigen Bereichen wisse er nicht einmal, ob gegen ihn ein Strafverfahren geführt werde. Vieles habe sein Anwalt auch nur aus Medien erfahren. Diese hätten zuletzt öfters aus Akten zitiert, die sein Anwalt noch nicht einsehen habe können, sagte Strache. Auch Fragen zum berühmt-berüchtigten Ibizavideo werde er nur teils beantworten, “solange ich nicht Einsicht ins ganze Material hatte”. Einmal mehr holte Strache seinen früheren Sicherheitsmann mit ins Boot. Sämtliche Strafverfahren seien auf diesen früheren Sicherheitsmann von ihm zurückzuführen, klagte Strache. Dieser dürfte auch geahnt haben, dass sein Telefon schon überwacht werde. Daher habe er immer – außer wenn er mit Strache Kontakt hatte – abhörsichere Software benutzt. “Ich kann nicht ausschließen, dass Gespräche während der Telefonüberwachung bewusst konstruiert wurden”, so Strache über seinen ehemaligen Sicherheitsmann. Er sprach einmal mehr von einer “Tätergruppe”, die schon vorher tätig gewesen sei. Es gebe “seit Jahren einen Plan, mich zu vernichten”. Hintermann dessen sei sein ehemaliger Sicherheitsmann gewesen. Strache ortet ein “mutmaßlich kriminelles Netzwerk”, dessen Motivlage er ans Licht fördern werde, “aber nicht vor dem Ausschuss, sondern vor der Staatsanwaltschaft”. Er werde auch kaum Fragen zum Video beantworten, weil er dieses nicht kenne. Er komme aber gerne noch einmal auch zu diesem Thema. Auf einige Fragen wolle er heute aber schon antworten, so der Politiker, der nun mit neuer Partei bei der Wien-Wahl im Herbst antritt. Strache zeigte sich auch sicher, dass er nochmals geladen werden werde. “Falter”-Chefredakteur Florian Klenk schilderte zuvor seine Eindrücke des Ibiza-Videos. Das Band sah er in den Redaktionsräumen der “Süddeutschen Zeitung”, es war rund sieben Stunden lang, wiewohl er die Zeit “nicht gestoppt” habe so Klenk. Darüber, warum das von der “Soko Tape” beschlagnahmte Video in Summe rund zwölf Stunden lang sein soll, könne er nur “spekulieren”, so Klenk. Eine Möglichkeit könnte sein, “dass Material beschlagnahmt wurde, das wir gar nicht gesehen haben”. Im Wesentlichen bestehe das Video aus drei Szenen. Die erste beginnt vor dem Haus, dabei machen sich Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Ex-FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus mit der vermeintlichen Oligarchen-Nichte bekannt. In der zweiten werde zu Abend gegessen, die dritte ist dann im Haus, in der unter anderem in den bekannten Szenen über die Vorbereitung von Korruption gesprochen werde. Die Szenen seien aus verschiedenen Kameraperspektiven gefilmt, verschiedene Sequenzen aus verschiedenen Blickwinkeln, so Klenk. Daher könne er auch ausschließen, dass das Video manipuliert oder Szenen verändert wurden. Zum Teil sei die Tonqualität sehr schlecht. In seiner Gesamtheit sei es eine “Art von Tanz” um Korruptionshandlungen. “Es ist ein Korruptionstanz.” Es gebe rund ein Dutzend Mal Szenen, in denen Strache darauf hinweist, dass alles rechtens sein muss. Auf der anderen Seite gebe es aber auch viele Stellen, an denen Strache Umgehungshandlungen vorschlägt. Auch nach der Absage von Gaston Glock, Heidi Goess-Horten und Johann Graf dürfte der U-Ausschuss am Freitag prominente Gäste empfangen. Dem Vernehmen nach werden ÖVP und Grüne nämlich die Ladung der Minister Alma Zadic (Grüne) und Karl Nehammer (ÖVP) in den Ausschuss nicht blockieren. Die beiden könnten somit Vormittags bzw. Mittags befragt werden.

Strache im Ibiza-U-Auschuss wortkarg

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, Rene Gottschalk, am Samstag mit. “Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.” Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Mehr als 40 Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt

Wer liefert sie? Die beste Idee für den Kaiserjosefplatz. Europaweit wird nach dieser gesucht. Bis zu 7 Millionen Euro lässt sich die Stadt die Umgestaltung kosten. Der Startschuss erfolgte Dienstagabend.

Das Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40. Am 17. Juli 1980 wurde es nach langjährigen Diskussionen vom damaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger eröffnet. Seitdem wurde das Gebäude 1996/97 bzw. 1998 zweimal erweitert und vor 15 Jahren abermals ausgebaut und generalsaniert. In den kommenden Jahren steht die nächste Sanierung an. Über 400.000 Gäste begrüßt das Festspielhaus pro Jahr. Betrieben wird das Haus ganzjährig von der Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus GmbH mit der Stadt Bregenz als alleiniger Eigentümerin. Rund zwölf Millionen Besucher strömten seit der Eröffnung in den markanten Bau am Bodenseeufer, die Auslastung des Hauses über das ganze Jahr gesehen liegt bei rund 93 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden bei 349 Veranstaltungen rund 438.080 Besucher – inklusive der 249.500 Festspiel-Gäste – gezählt. 1955 wurde ein erster Ideenwettbewerb zur Planung eines Festspielhauses durchgeführt. Damals stand die Seetribüne für die Festspiele noch hinter dem Bregenzer Fußballstadion, und die Sporthalle wurde als “Festspielhaus” genutzt. Die erste Aufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele hatte 1946 auf zwei Kieskähnen in der Bregenzer Bucht stattgefunden. 1971 wurde die Idee geboren, das Festspielhaus mit der Seetribüne zusammenzulegen, ehe schließlich 1974 der Bregenzer Architekt Wilhelm Braun den Auftrag für Planungsarbeiten für das Festspiel- und Kongresshaus am neuen Standort erhielt. In den Jahren 1977/78 wurde das Festspielhaus neu gebaut, ein Jahr später erstmals die Seeaufführung – Puccinis “Turandot” – an heutiger Stelle dargeboten. Im Juli 1980 wurde das Festspielhaus schließlich feierlich eröffnet. Die rasant positive Entwicklung der Bregenzer Festspiele führte dazu, dass das Festspielhaus 1996/97 durch Zubauten (Verwaltungstrakt, Seestudio und Werkstattbühne) auf die doppelte Kubatur vergrößert wurde. 1998 wurde die Osttribüne auf der Seebühne erweitert und die Sitzplatzkapazität von 4.600 auf rund 7.000 ausgebaut. Der bisher letzte Meilenstein in der Geschichte des Festspielhauses datiert aus den Jahren 2005/06: Für 38,5 Mio. Euro wurde das Gebäude nochmals größer gestaltet und generalsaniert. Unter anderem wurde auch der Große Saal mit rund 1.600 Sitzplätzen erneuert. Nun steht von voraussichtlich 2021 bis 2024 die nächste Sanierung an, die diesmal auch Seebühne und -tribüne umfasst – sie wurden bereits mehrfach repariert, aber nie saniert. Investiert werden insgesamt rund 55 Mio. Euro. Auf dem Sanierungsplan stehen die Außenhülle des Gebäudes, die rund 40 Jahre alte Bühnentechnik des Haupthauses und die technische Infrastruktur der Werkstattbühne, die außerdem einen Zubau erhalten soll. Veranstaltungshighlights hatte das Bregenzer Festspielhaus in den vergangenen 40 Jahren auch abseits der Festspiele viele zu bieten. Tänzer-Legende Rudolf Nurejew gab sich ebenso die Ehre wie Dirigent Leonard Bernstein oder die Popstars Elton John, Peter Gabriel, Herbert Grönemeyer oder Falco, die auf der Seebühne auftraten. 2006 trafen sich die EU-Verkehrsminister im Festspielhaus, und 2008 war sogar Daniel Craig alias James Bond zu Dreharbeiten für das Bond-Abenteuer “A Quantum of Solace” zu Gast.

Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus wird 40 Jahre alt

In den USA ist die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 auf mehr als 3.000 gestiegen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor, die am Montagabend (Ortszeit USA) 3.008 Todesfälle verzeichnete. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 in den Vereinigten Staaten stieg demnach auf mehr als 163.000. US-Präsident Donald Trump hatte die Amerikaner in der Coronavirus-Krise am Sonntag auf dramatische Opferzahlen vorbereitet. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, “dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht”, sagte Trump. Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus sollen jetzt bis Ende April gelten.

Mehr als 3.000 Tote in den USA durch Coronavirus