Streit in Wels-Neustadt eskaliert - Großeinsatz der Polizei und mehrere Verletzte

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Streit in Wels-Neustadt eskaliert - Großeinsatz der Polizei und mehrere Verletzte

Wels. Ein eskalierender Streit bei einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Neustadt hat Donnerstagabend zu einem Großeinsatz der Polizei geführt und mehrere Verletzte gefordert.

In beziehungsweise vor einem Wohnhaus soll ein Streit mit mehreren Beteiligten derart eskaliert sein, dass eine Person bewusstlos am Boden liegen blieb. Rettungsdienst und Notarzt standen im Einsatz, insgesamt sollen aber mehrere Beteiligte verletzt worden sein.

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In der Tageszeitung “Österreich” forderte er, dass die Vorstände ihre Bonus-Zahlungen zurückzahlen. “Staatshilfen für das Unternehmen in Anspruch zu nehmen, Mitarbeiter in Kurzarbeit zu haben und als Vorstand gleichzeitig Boni auszubezahlen, ist völlig inakzeptabel. Ich erwarte, dass der Vorstand den Bonus umgehend zurückbezahlt“, zitierte die Zeitung “Österreich” den Finanzminister in einer Aussendung. Wie ein Sprecher von Bümel auf APA-Rückfrage erklärte, betrifft diese Forderung nur den Vorstand, nicht die übrigen Führungskräfte der Airline. Halbe Million Euro Bonus für Vorstand Die AUA argumentiert, die Zahlungen seien für 2019, nicht für das Coronajahr 2020. Insgesamt seien für das abgelaufene Geschäftsjahr 2,9 Millionen Euro an Boni ausgezahlt worden. Eine halbe Million Euro davon ging demnach an den Vorstand. Grundlage dafür sei ein bereinigter operativer Gewinn (EBIT) von 19 Millionen Euro im Jahr 2019 gewesen. Wegen der Krise verzichten die AUA-Vorstände aktuell auf “rund zwei Drittel ihres Gesamtgehalts”, die anderen Führungskräfte auf “bis zu ein Drittel”, wie eine Sprecherin erklärte. “Das wird es nicht nur 2020, wo wir Verluste schreiben werden, geben, sondern die nächsten drei bis fünf Jahre – je nach wirtschaftlicher Lage.” Prämien gibt es in vielen Firmen und sind meist vom Erfolg des Unternehmens abhängig, sie sind zum Teil auch in den Dienstverträgen vereinbart. Dazu kommt, dass 2019, das Jahr auf das sich die aktuellen Prämien beziehen, ein Großteil der Betriebe in Österreich noch gute Zahlen geschrieben hat. Im mittleren Management und dem Vorstand setzen sich die Gagen fast immer aus einem Grundgehalt und einer variablen Vergütungzusammen. Der Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger hält Boni-Zahlungen trotz Krise für legitim, sie seien aber unsensibel gegenüber der Öffentlichkeit und dem Steuerzahler, wie er zur APA sagte. Beim Vorstand des von der Coronakrise ebenfalls schwer getroffenen Flughafen Wien wird die aktuell schwierige Situation bei den Prämien für 2020 berücksichtigt. “Da die Gesellschaft beabsichtigt, Unterstützungsleistungen aus dem Notfallfonds der Bundesregierung zu beanspruchen, wird die Bonusauszahlung 2020 den Richtlinien entsprechend auf 50 Prozent der erreichbaren Bonuszahlung für 2019 reduziert“, heißt es in Unterlagen zur anstehenden Hauptversammlung. Die beiden Flughafen-Vorstände haben ein Grundgehalt von je rund 350.000 Euro brutto im Jahr. Durch Prämien kann es auf das Doppelte steigen. 2019 schrieb der Airport Rekordzahlen. Auch andere Branchen, die die Krise zu spüren bekommen haben, sehen keinen Grund, die Prämien für das vergangene Jahr infrage zu stellen. So erklärte der Baukonzern Strabag, der heuer von einem Einbruch der Bauleistung um 10 Prozent ausgeht und Mitarbeiter vorübergehend in Kurzarbeit hatte, auf APA-Anfrage, für 2019 die variablen Gehaltsbestandteile auszuzahlen. “2019 war für uns ein wirtschaftliches Rekordjahr. Und auch der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2020 gibt keinen Anlass, von vertraglichen Verpflichtungen und berechtigter Leistungshonorierung abzugehen”, so eine Sprecherin. Voest-Vorstand: Von 13 auf 8 Millionen Euro Bei der voestalpine hat sich die Krise bereits auf die Vorstandsgehälter ausgewirkt. Das Vergütungsmodell sei seit jeher so konzipiert, dass es rasch auf wirtschaftliche Veränderungen reagiere, erklärte Sprecher Peter Felsbach. “So haben sich die Bezüge des Gesamtvorstandes der voestalpine AG aufgrund des schwierigen konjunkturellen Umfeldes und der ersten Auswirkungen von Covid 19 bereits von rund 13 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2018/19) auf 8 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 reduziert”, teilte Felsbach auf APA-Anfrage mit. Beim Linzer Stahlkonzern reicht Kurzarbeit alleine nicht mehr aus – an den beiden steirischen Produktionsstandorten Kindberg und Kapfenberg sollen noch heuer Hunderte Jobs gestrichen werden. Der Faserhersteller Lenzing teilte mit, die vereinbarten Prämien für 2019 seien schon im ersten Quartal, also noch vor Ausbruch der Coronakrise ausbezahlt worden. Prämien gibt es auch bei den teilstaatlichen Casinos. Wie die Tageszeitung “Kurier” am Mittwoch berichtete, werden diese wegen Krise nun aber gekürzt. 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