Studie mit möglichem Medikament startet

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Studie mit möglichem Medikament startet

Apeiron, das Unternehmen des Genetikers Josef Penninger, gab bekannt, dass man mit einer Phase II-Studie beginnen könne: Das bedeutet, die ersten schwer erkrankten Patienten werden in Kürze behandelt. Auch Krankenhäuser in Österreich sind bei der Studie mit an Bord.

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Polen will die Beschränkungen für die Wirtschaft ab Sonntag schrittweise wieder lockern. “Vom 19. April an werden wir langsam damit beginnen, die Wirtschaft wieder anzufahren”, sagte Gesundheitsminister Lukasz Szumowski dem Radiosender RMF FM. Regierungssprecher Piotr Müller erklärte, zunächst würden wahrscheinlich die Einschränkungen für Geschäfte gelockert. Entscheidungen würden am Dienstag oder am Mittwoch getroffen.

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Eine zweijährige Untersuchung habe ergeben, dass diese bei gleichen Leistungen schlechtere Chancen auf einen Studienplatz hätten als afroamerikanische Bewerber, teilte das Ministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit. Es verlangte von der Hochschule ein Ende der Praxis. Die Universität bezeichnete den Bericht laut “Washington Post” als “unbegründete, vorschnelle Anschuldigung”. Die Auswahlverfahren entsprächen allen Anforderungen einer vor Jahrzehnten etablierten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs. Quoten-Regelungen für Schwarze Die Trump-Regierung deutet Quoten-Regelungen für Schwarze seit längerem offensiv als Diskriminierung von Weißen. Sie unterstützt eine Klage gegen ähnliche Praktiken der Elite-Universität Harvard. Dort steht in Kürze die Berufungsverhandlung an einem Bundesgericht an. Eine niedrigere Instanz hatte der Universität ihr Auswahlverfahren ausdrücklich erlaubt.

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Für Eurofins Genomics hat die Intensivphase der Formel-1-Grands-Prix in Spielberg diese Woche begonnen. Das Biotech-Unternehmen führt beim WM-Auftakt am 5. und 12. Juli in der Steiermark die Covid-19-Tests durch und hat am Dienstag die ersten zwei Teststationen am Ringgelände eröffnet. 10.000 bis 12.000 Tests werden rund um die beiden Formel-1-Rennen durchgeführt. Die Formel 1 startet die WM-Saison aufgrund der Corona-Pandemie mit vier Monaten Verspätung und unter strengen Hygienevorschriften. Umfassende Tests sind ein essenzieller Teil davon. “Alle, die am Ring arbeiten – das sind in Summe 3.000 Leute, die sich in der roten Zone bewegen – dürfen ihren Arbeitsbereich nur mit einem negativen Covid-19-Bescheid betreten, der nicht älter als vier Tage ist. Lokale Leute werden am Ringgelände getestet”, sagte Siegfried Schnabl, Geschäftsführer Eurofins Genomics Österreich und Osteuropa und verantwortlich für Spielberg, im Gespräch mit der APA – Austria Presse Agentur. Ab nächsten Montag wird daher Kapazität erhöht, dann sind 20 Teststationen am Ringgelände in Betrieb. “Wir sind in Summe mit ca. 50 Leuten vertreten, die den ganzen Formel-1 und FIA-Tross routinemäßig abstreichen (Proben nehmen). Alle fünf Tage muss sich jeder testen lassen”, erzählte Schnabl. Das Logistik-Konzept sieht vor, dass die Proben zweimal täglich vom Ringgelände in das Labor in Ebersberg 30 km östlich von München transportiert werden. Dort wird sieben Tage die Woche 24 Stunden ausgewertet, was eine Kapazität von 25.000 Tests pro Tag ergibt. Innerhalb von 16 bis 24 Stunden nach der Probenentnahme stehen die Resultate fest. Entnommen werden die Proben mittels Abstrich aus der Nase. Durchgeführt werden die Tests in Kojen von zwei Mitarbeitern in Schutzausrüstung (steriler Umhang, Brille, Handschuhe), einem medizinisch geschulten Abstreicher und einem Assistenten, der für das Einscannen und Verwalten der Proben zuständig ist. “Die zu testenden Personen kommen zu den Ständen, werden mit Barcode erfasst, der Barcode wird den Personen zugeordnet und in das Datenbanksystem eingespielt”, beschrieb Schnabl den Vorgang. Dies sei “verwechslungssicher und absolut anonymisiert”, betonte er. “Wir haben nur den Barcode und die Nummer und wissen nicht, welche Person dahinter steht. Wir sind die Dienstleister, arbeiten mit dem Hygienemanager zusammen, der bekommt die Infos”, erklärte Schnabl. Sollte ein positiver Test auftauchen, würde erst das Büro des Hygienemanagers nachvollziehen können, um wen es sich bei der infizierten Person handelt. Dieser ist rund um den Red-Bull-Ring für die Einhaltung des von der Regierung abgesegneten Gesundheitskonzepts verantwortlich. Eurofins Genomics hat die Ausschreibung des Internationalen Automobilverbands (FIA) für die zwei Rennen in Spielberg und das folgende am 19. Juli am Hungaroring bei Budapest an Land gezogen. Das auf DNA-Analytik spezialisierte Unternehmen ist aber auch im Vorfeld schon involviert. “Wir haben in allen Ländern die Möglichkeit, die Leute zu testen. Es gibt eine Empfehlung der FIA, dass die Leute für die Tests wenn möglich Genomics-Labore aufsuchen. Viele kommen aus England, da können sie Tests im Eurofins-Labor vor Ort durchführen”, sagte Schnabl. Dass der Auftrag ein besonderer ist, ist sich Schnabl bewusst. “Prestigeträchtig ist das natürlich, aber auch sehr aufwendig. 50 Leute in einer sehr engen Zeitschiene aufzustellen, ist nicht so einfach”. Immerhin ist sein Team vier Wochen durchgehend mit der Formel 1 unterwegs, man suchte also Personal. “Wir haben einen großen Pool an Krankenschwestern und Sanitätern, die Erfahrung haben. Und der Event als solches ist hilfreich, dass sich mehr Leute melden”, sagte Schnabl.

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Das Land OÖ stattet alle Alten- und Pflegeheime mit einem Tablet aus, damit sich die Heimbewohner/innen mit ihren Familien und Freunden über Videochats austauschen können. So sollen zu Ostern zumindest virtuelle Treffen ermöglicht werden. Sollte sich zeigen, dass der Bedarf an Tablets höher ist, wird das Land weitere Bestellungen tätigen. Damit das Abstand halten leichter fällt: Land OÖ stattet alle Alten- und Pflegeheime mit Tablets für Videochats aus Land OÖ ermöglicht virtuelle Osterfeierlichkeiten über Skype, Zoom & Co. mit den Großeltern In der Coronavirus-Krise ist zum Schutz unserer Mitmenschen vor allem eines gefragt: Abstand halten. Daher gilt seit knapp einem Monat ein Besuchsverbot in den Alten- und Pflegeheimen, da ältere Mitmenschen zur Risikogruppe zählen. Das ist für die Bewohner/innen, aber auch für ihre Familien und Freunde eine große Belastung.   „Es gibt das Versprechen in Oberösterreich, dass nicht nur eine sichere, sondern auch eine würdevolle Pflege gewährleistet sein muss. Dazu gehört auch, dass die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner mit ihren Familienangehörigen Kontakt halten können“, sind Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, LH-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner und Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer MBA überzeugt.   Daher wird das Land Oberösterreich alle 133 oberösterreichischen Alten- und Pflegeheime mit Tablets ausstatten, damit sich die Heimbewohner/innen mit ihren Familien und Freunden über Videochats austauschen können. Die ersten Tablets wurden bereits an das Land OÖ geliefert, mit der Verteilung an die ersten Alten- und Pflegeheime wird noch vor dem Osterwochenende begonnen.   „Wir erleben gerade und auf vielen Ebenen eine Phase des großen Verzichts, die für jede und jeden Einzelnen eine enorme Herausforderung darstellt. Gerade zur Osterzeit sind wir daran gewöhnt, mit unseren Liebsten zu feiern. Wir wollen den Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern und ihren Familien zumindest ein virtuelles Treffen ermöglichen“, so Landeshauptmann Stelzer, LH-Stv. Haimbuchner und Sozial-Landesrätin Gerstorfer.   Die Tablets wurden von der IT-Abteilung des Landes OÖ angeschafft und werden von ihr gewartet. Die Verteilung erfolgt über die Bezirkshauptmannschaften. Jedes Heim wird mit einem Tablet ausgestattet. Sollte sich zeigen, dass der Bedarf an Tablets höher ist, wird das Land OÖ weitere Bestellungen tätigen. Den Pflegekräften wird eine Anleitung zur Herstellung eines Videotelefonats zur Verfügung gestellt.

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