Sturm vs FCK Corona: Sturm bittet Fans um Ticketkauf

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Sturm vs FCK Corona: Sturm bittet Fans um Ticketkauf

Sturm Graz bittet seine Fans zur Unterstützung des Vereins um den Kauf von Tickets für ein imaginäres Spiel gegen den FCK Corona. Eine Karte für “das härteste Match der Schwarz-Weißen” sei für 19,09 Euro erhältlich, teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit.

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Die Bioethikkommission hat eine Stellungnahme mit Orientierungspunkten für Ärzte in der Intensivmedizin verfasst, für den Fall, dass diese mit (zu) knappen Ressourcen umgehen müssen. Angesprochen wird auch das heikle Thema der Triage. Die Frage, wer bei zu knappen Kapazitäten intensivmedizinisch betreut oder beatmet werden soll, dürfe sich nicht allein am Lebensalter orientieren, heißt es darin. Die Covid-19-Pandemie stelle die Gesundheitssysteme aller Länder vor die Frage, “wie sie ihre vorhandenen, unter Normalbedingungen ausreichenden, Ressourcen einsetzen sollen”, heißt es in dem Schreiben an die Bundesregierung, die Landeshauptleute sowie die Gesundheitslandesräte. Stellungnahme liegt vor Die Erfahrung anderer Länder habe gezeigt, dass sich die Situation stark zuspitzen könne. Und zwar derart, “dass nicht mehr ausreichend Personen und Mittel zur Verfügung stehen, um eine Lebensrettung bei allen Kranken zu versuchen”, so die Kommission in dem der APA vorliegenden Papier. Das betreffe bei Covid-19-Patienten insbesondere die Kapazitäten in der Intensivmedizin und dabei vor allem die Möglichkeit der Beatmung. Sollten trotz aller Bemühungen zu wenig Ressourcen verfügbar sein, müsste es zu sogenannten Triage-Entscheidungen kommen (die etwa in Italien oder Frankreich zum Teil angewandt wurden, Anm.) Dann müsste entschieden werden, wer eine bestimmte Gesundheitsversorgung (Intensivbett, Beatmungsgerät) erhält bzw. bei wem diese Behandlung fortgesetzt wird und bei wem nicht. Und zwar auch in Fällen, in denen der Betroffene diese Versorgung “gemessen an den etablierten ethischen Orientierungspunkten” bräuchte, so die Kommission. In solch einer Triage-Situation gelte es, “so viele Menschen wie möglich zu retten”. Ausschlaggebend für die Fortsetzung oder Beendigung einer Intensivtherapie sollte “so weit wie möglich” die Prognose sein, “ob die betroffene Person die Intensivtherapie überleben kann”. Abhängig sei diese Prognose u.a. von der Schwere der aktuellen Erkrankung, aber auch vom Stadium möglicher Vorerkrankungen (z. B. chronische Lungenschädigung) und den körperlichen Reserven (z. B. Ausprägung eines “Gebrechlichkeitssyndroms”). “Wer mit einer Intensivtherapie eine günstigere Prognose (Überlebenswahrscheinlichkeit) hat, sollte entsprechend dieser Überlegung in einer Triage-Situation priorisiert werden”, schreibt die Kommission. Dabei dürfte aber etwa das Alter alleine keine Rolle spielen: “Weder fachlich maßgeblich noch ethisch oder grundrechtlich zu legitimieren wäre (…) das Festmachen an alleinigen Kriterien wie dem kalendarischen Alter oder einer von außen attestierten Lebensqualität.” “Gänzlich inakzeptabel” wäre selbstverständlich die Bezugnahme auf einen sozialen Status oder die persönliche Beziehung zu Entscheidungsträgern. Auch weist die Kommission auf internationale Empfehlungen hin, derartige Triage-Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen, “um den Druck durch moralischen Stress zu lindern”. Grundsätzlich gelte es aber, diese Situation nach Kräften zu verhindern, so die Bioethikkommission. Dazu sei dafür Sorge zu tragen, dass die “gesamte Gesellschaft daran mitwirkt, die Infektionskurve so flach zu halten”, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Im klinischen Bereich müsse darüber hinaus das Therapieziel stets eines sein, das “unter den gegebenen Umständen realisierbar ist”. Sterbebegleitung Bei Einschränkung dieser Umstände könnte das Ziel auch abgeändert werden – etwa auf ein rein-palliatives Ziel der Sterbebegleitung. Auch gelte es, nur jene Behandlungsansätze zu versuchen, die medizinisch indiziert sind. Auf eine Intensivtherapie treffe dies etwa dann nicht mehr zu, “wenn nicht mehr zu erwarten ist, dass die betroffene Person wenigstens das Krankenhaus verlassen und in ein angemessenes Lebensumfeld integriert werden kann”. Auch könnte bei zu knappen Ressourcen versucht werden, die Situation zu entschärfen, indem man Betroffene nach Möglichkeit auf einer Intermediate Care Unit oder Normalstation versorgt (statt intensivmedizinisch). Der Verzicht auf eine Intensivbehandlung bzw. die Einstellung derselben könnte auch in Fällen gerechtfertigt sein, bei denen die Intensivtherapie “faktisch aussichtslos” ist (etwa bei Multiorganversagen) oder unverhältnismäßig wäre (“weil die Person aufgrund ihrer weit fortgeschrittenen Grunderkrankung oder gesundheitlichen Konstitution ohnedies am Lebensende angekommen ist”).

Triage-Entscheidung: Alter nicht allein Beatmungs-Kriterium

Am heutigen Dienstag sperren zahlreiche Handelsgeschäfte nach einem einmonatigen “Shutdown” wieder auf. Seit heute dürfen Tankstellen-Waschstraßen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Baustoff-, Eisen- und Holzhandel, Pfandleihanstalten und der Handel mit Edelmetallen, Bau- und Gartenmärkte (unabhängig von der Größe) sowie kleinere Händler, wenn der Kundenbereich im Inneren höchstens 400 Quadratmeter beträgt, ihre Pforten öffnen. Es gilt Masken- und Abstandspflicht, bei großem Andrang kann es zu Blockabfertigungen kommen. Einkaufszentren, Gastronomie und Hotellerie müssen sich noch gedulden. Mit Beginn der Maßnahmen-Lockerungen dürfen auch die umstrittenen 230 von insgesamt rund 12.500 Hektar öffentlich zugänglicher Grünflächen in Wien wieder betreten werden (zum Verständnis: ein Hektar entspricht 10.000 Quadratmetern). Bei den bisher fehlenden zwei Prozent handelt es sich um die fünf Wiener Bundesgärten. Neu geregelt wurde zudem, dass neben Begräbnissen künftig auch Hochzeiten nur im engsten Familienkreis stattfinden dürfen.

Bau- und Gartencenter feiern mit Bundesgärten eine Wiederauferstehung

Lange mussten die Italiener in der Coronakrise auf ihren geliebten “caffè” verzichten – bei der Wiedereröffnung der Kaffeebars gab es mancherorts dann aber eine Ernüchterung: Der eigentlich heilige Preis für Espresso und Cappuccino ist gestiegen. Auch wenn man kein einheitliches Urteil abgeben könne, der Preis sei in einigen Bars um 10 bis 20 Cent pro Tasse gestiegen, erklärte der Verbraucherschutzverband Centro Consumatori Italia. Italien ist stolz auf seine Kaffeetradition, ein Espresso an der Theke kostet normalerweise rund einen Euro. Der Espressoverband erklärte, im Ausland sei Kaffee viel teurer als in Italien. Doch diese Haltung stößt auf Kritik. “Wenn die Kaffeepreise in Italien niedriger sind als im Ausland, bedeutet das nicht, dass der Barista die Preise erhöhen muss”, erklärte der ebenfalls mit Verbraucherschutz befasste Verband Codacons.

Espresso in Coronakrise teurer

Ein projiziertes Bild von Lionel Messi im Inter-Mailand-Dress hat in der Fußball-Welt für neue Spekulationen gesorgt. Die Hände in Siegerpose in die Höhe gereckt, den Namen und die Rückennummer 10 auf einem Trikot mit Inter-Logo, prangte der sechsmalige Weltfußballer am Dienstag auf der Fassade des Mailänder Doms, wie italienische Medien am Mittwoch berichteten. Das Bild des Argentiniers sei vom TV-Sender Pptv des chinesischen Inter-Eigentümers Suning auf das Wahrzeichen der zweitgrößten Stadt Italiens projiziert worden, schrieb die Mailänder Zeitung “Corriere della Sera”. Es sei danach wieder verschwunden und ein Video dazu aus dem Netz entfernt worden. Die Gerüchte, dass der Angreifer den FC Barcelona verlassen könnte, waren in den vergangenen Tagen befeuert worden, nachdem bekannt wurde, dass sich sein Vater Jorge Messi ein Anwesen in Mailand gekauft hatte. Inter-Geschäftsführer Giuseppe Marotta und Trainer Antonio Conte bestritten aber, dass man sich um einen Transfer bemühe. “Wir reden hier von Fantacalcio (ein virtuelles Managerspiel; Anm.), das ist absolut kein Ziel von uns”, hatte Marotta am Samstagabend beim Spiel der Mailänder in Genua dem Sender “Sky” gesagt. Conte ergänzte, er halte eine Verpflichtung des 33-Jährigen für unmöglich. Nur Ex-Präsident Massimo Moratti wollte nichts ausschließen. “Manchmal werden Träume wahr. Die Tatsache, dass der Papa ein Haus nahe dem Inter-Stadion gekauft hat, ich hoffe, dass das etwas bedeutet”, zitierte ihn der “Corriere”. Die Zeitung schätzte eine mögliche Ablösesumme auf 200 Millionen Euro plus ein Jahresgehalt von 50 Millionen Euro für mindestens drei Jahre. Laut Marotta könne sich das kein italienischer Club leisten. Inter verteidigte am Dienstagabend mit einem 2:0-Heimsieg gegen den SSC Napoli seinen zweiten Platz in der Serie A hinter Juventus Turin erfolgreich. Die Turiner mit Superstar Cristiano Ronaldo, einst bei Real Madrid schon Messis Rivale, stehen bereits als alter und neuer Meister fest. Inter muss Platz zwei in der letzten Runde am Samstag noch im direkten Duell mit Atalanta Bergamo behaupten.

Messis Bild auf Mailänder Dom sorgt für Spekulationen

Statement zur Corona-Krise.

Die frühere Vertraute des verstorbenen US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist festgenommen worden. Die 58-Jährige wurde am Donnerstag im US-Ostküstenstaat New Hampshire gefasst, wie eine Sprecherin der Bundespolizei FBI bestätigte. Die Bundesstaatsanwaltschaft von Manhattan kündigte für den Verlauf des Tages eine Pressekonferenz an, um die Vorwürfe gegen Epsteins frühere Freundin darzulegen. Die Tochter des verstorbenen britischen Medienmoguls Robert Maxwell soll junge Mädchen für Epstein rekrutiert haben. Ein Opfer warf Maxwell zudem vor, sie zu Sex mit dem britischen Prinzen Andrew gezwungen zu haben. Er nahm sich das Leben Epstein soll jahrelang minderjährige Mädchen und junge Frauen sexuell missbraucht und zur Prostitution angestiftet haben. Der Investmentbanker war bereits 2008 wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger zu 13 Monaten Gefängnis verurteilt worden und wurde seitdem als Sexualverbrecher geführt. Epstein wurde vor einem Jahr erneut festgenommen und später tot in seiner Gefängniszelle in Manhattan gefunden. Nach Angaben des US-Justizministeriums nahm er sich das Leben. Bei einer Verurteilung hätten dem Multimillionär, der gute Kontakte zu zahlreichen Politikern und Prominenten hatte, bis zu 45 Jahre Haft gedroht. Auch nach Epsteins Tod laufen die Ermittlungen weiter. Dabei geht es um mögliche Komplizen des Sexualstraftäters.

Epstein-Vertraute Maxwell festgenommen