Sturm vs FCK Corona: Sturm bittet Fans um Ticketkauf

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Sturm vs FCK Corona: Sturm bittet Fans um Ticketkauf

Sturm Graz bittet seine Fans zur Unterstützung des Vereins um den Kauf von Tickets für ein imaginäres Spiel gegen den FCK Corona. Eine Karte für “das härteste Match der Schwarz-Weißen” sei für 19,09 Euro erhältlich, teilte der Fußball-Bundesligist am Dienstag mit.

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Experten erwarten noch eine monatelange Covid-19-Problematik. Das kann besonders für Krebspatienten, die oft eine immunschwächende Behandlung bekommen, sehr problematisch werden. Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat dazu Ratschläge herausgegeben. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Informationsdienstes: “Krebspatienten, die eine immunsupprimierende Therapie erhalten oder aufgrund ihrer Krebserkrankung immunsupprimiert sind, sollten die empfohlenen Verhaltens- und Hygieneregeln besonders konsequent beachten. Dazu gehören unter anderem eine gute Händehygiene sowie der Abstand zu am Coronavirus Erkrankten. Experten empfehlen darüber hinaus, die Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen zu verlassen und auf jeden Fall Menschenansammlungen zu meiden. Die Patienten sollten Familie, Freunde oder Nachbarn um Unterstützung bitten, etwa wenn es um Einkäufe geht.” Auf der anderen Seite empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie Patienten, eine geplante Krebstherapie nicht zu verschieben. Nur wer ein erhöhtes Infektionsrisiko hat, zum Beispiel nach Kontakt mit einem am Coronavirus Erkrankten, sollte den Nutzen und das Risiko der geplanten Therapie zusammen mit den behandelnden Ärzten abwägen. Individuell kann dann über die Verschiebung der Therapie entschieden werden, so die DGHO. “Pauschale Empfehlungen lassen sich nicht geben. Patientinnen und Patienten sollten diese Fragen möglichst rasch und individuell mit ihrem behandelnden Arzt klären”, so Weg-Remers. Es gebe bei Krebs manchmal auch Erkrankungssituationen, in denen kein schnelles Handeln erforderlich ist und man zuwarten kann. In anderen Fällen ist eine zeitnahe Behandlung geboten, um beispielsweise Heilungschancen nicht zu gefährden.

Krebspatienten müssen besonders vorsichtig sein

Weltweit sind bereits mehr als 475.000 Menschen mit oder an einer Coronavirus-Infektion gestorben. Dies ergab am Mittwoch eine Zählung basierend auf Behördenangaben. Damit verdoppelte sich die Zahl der Corona-Toten in weniger als zwei Monaten auf nun 477.117. Rund um den Globus wurden 9.263.743 Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Europa bleibt mit 193.800 Toten und 2.557.761 Infektionsfällen von den absoluten Zahlen her die am stärksten von der Pandemie betroffene Region. Das Virus breitet sich jedoch schnell in Lateinamerika aus, wo bisher 100.378 Menschen starben. Die Zahl der offiziell Infizierten beläuft sich dort auf 2.163.835. Das am stärksten betroffene Land weltweit sind die USA, gefolgt von Brasilien und Russland. Die Zahl der amtlich bestätigten Infizierten in Russland stieg über die Marke von 600.000. Zuletzt seien 7.176 neue Fälle hinzugekommen, die Gesamtzahl klettere damit auf 606.881, teilen die Behörden mit. Die Zahl der Todesfälle in Russland sei binnen 24 Stunden um 154 auf 8.513 gestiegen. Gesundheitsexperten warnen eindringlich vor einer zweiten Infektionswelle in Großbritannien. Es bestehe ein “echtes Risiko”, schrieben sie in einem am Mittwoch vom “British Medical Journal” veröffentlichten Brief. Sie kritisierten damit die bisher umfangreichste Lockerung der Pandemie-Maßnahmen in England. Premier Boris Johnson hatte sie am Vortag bekanntgegeben. Es müsse nun schnell gehandelt werden, um noch mehr Todesopfer und Verluste für die Wirtschaft zu verhindern, fordern die Experten in einem offenen Brief an die Parteispitzen. Den Appell unterschrieben unter anderem die Präsidenten medizinischer Fachgesellschaften. Pubs, Restaurants, Hotels, Museen, Galerien, Kinos, Bibliotheken, Friseursalons und Kirchen dürfen unter bestimmten Auflagen ab 4. Juli wieder in England öffnen. Gleichzeitig hatte Johnson angekündigt, die Abstandsregel von zwei Metern auf einen Meter zu verringern. Die neuen Maßnahmen gelten nur für England. Jeder Landesteil in Großbritannien bestimmt über seine eigenen Maßnahmen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin hat die Zahl der in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen am Mittwoch mit 191.449 angegeben – ein Plus von 587 seit dem Vortag. Zudem wurden 8.914 Todesfälle und damit 19 mehr als am Vortag registriert. Die Zahl der Genesenen betrug laut RKI etwa 176.300.

Weltweit mehr als 475.000 Menschen an Corona gestorben

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