Südafrika verlängert Ausgangssperre

Merken
Südafrika verlängert Ausgangssperre

Südafrika hat die Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie um zwei Wochen verlängert. Für eine “endgültige Analyse” der Epidemie in Südafrika sei es noch zu früh, doch es gebe Hinweise darauf, dass die Maßnahmen wirksam seien, sagte Präsident Cyril Ramaphosa in einer im Fernsehen ausgestrahlten Ansprache an die Nation.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die EU-Kommission lehnt selektive Grenzöffnungen im Zuge der Corona-Pandemie ab. “Die Mitgliedstaaten können nicht die Grenzen für Bürger eines EU-Lands öffnen, aber nicht für die eines anderen”, sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson am Donnerstag in einer Videokonferenzmit dem Ausschuss des EU-Parlaments für bürgerliche Freiheiten. Die Nationalität dürfe innerhalb der EU nicht über die Möglichkeit der Ein- und Ausreise entscheiden, so Johansson . Die EU-Kommission will kommende Woche Richtlinien für die koordinierte Rücknahme der vielerorts wegen der Corona-Pandemie eingeführten Grenzkontrollen veröffentlichen. Außerdem geplant sind gezielte Hilfsmaßnahmen für den Tourismussektor, der besonders hart von den Einschränkungen betroffen ist. Einige vom Tourismus abhängige Länder – darunter Österreich – hatten sich in diesem Zusammenhang in den vergangenen Wochen für bilaterale Öffnungen zwischen einigen aus epidemiologischer Sicht gut bewerteten Ländern ausgesprochen. Österreich strebt etwa ein Herunterfahren der Grenzen zu Deutschland und Tschechien an.

EU-Kommission lehnt selektive Grenzöffnungen ab

In der Coronakrise mussten die Rote Nasen Clowndoctors vorübergehend ihre Einsätze in Spitälern und Pflegeeinrichtungen ein- und auf Online-Besuche umstellen. Jetzt finden die besonders bei jungen Patienten und Senioren beliebten Spaßvisiten wieder statt – im Freien und unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln. Mitunter wagen sich die Clowndoctors sogar mithilfe eines Krans hoch hinaus. Nach den von der Regierung beschlossenen Lockerungen der Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus können die Clowndoctors “sich wieder vorsichtig annähern – sei es bei einem Balkonbesuch, einem Gartenkonzert oder einer spektakulären Hebebühnen-Aktion”, teilte die Organisation via Facebook mit.

Roten Nasen Clowndoctors "ordinieren" wieder

Gold ist gefragt als “sicherer Hafen” in turbulenten Zeiten. Die Nachfrage nach Goldbarren und Münzen ist in den letzten Tagen und Wochen regelrecht explodiert. Gleichzeitig stockt der Nachschub, weil Prägeanstalten etwa in Südafrika oder Kanada wegen der Virus-Pandemie und der Maßnahmen zu ihrer Eindämmung nicht mehr liefern können. Die aggressive Lockerung der Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken dürfte die weltweite Nachfrage nach realen Anlagen wie Gold auch in den kommenden Wochen weiter hochtreiben. Am Weltmarkt wird Gold derzeit zu 1.610 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm) gehandelt, nachdem das gelbe Edelmetall jüngst ein Siebenjahreshoch von 1.703 Dollar erklommen hatte.

Ansturm der Goldkäufer - Lieferengpass droht

Trotz der weltweiten Coronavirus-Krise ist Nordkorea nach Angaben von Machthaber Kim Jong-un von Infektionsfällen bisher verschont geblieben. Nordkorea habe es geschafft, dass das “bösartige Virus” nicht eingeschleppt und eine Epidemie verhindert worden sei, wurde Kim am Freitag von den staatlich kontrollierten Medien zitiert. “Das ist ein leuchtender Erfolg.” Die Menschen des Landes müssten aber weiter äußerst wachsam bleiben. Kim sprach den Berichten zufolge am Donnerstag bei einem erweiterten Treffen des Politbüros der in dem Land herrschenden Arbeiterpartei. Nordkorea ist eines der wenigen Länder weltweit, die nach eigenen Angaben bisher keine bekannten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet haben. Aus Furcht vor einer Verbreitung des Erregers hatte das ohnehin abgeschottete Land im Jänner seine Grenzen zu China und Russland geschlossen. Auch wurden Tausende von Menschen vorbeugend unter Quarantäne gestellt. Im Ausland gibt es Zweifel, dass Nordkorea wegen der engen Handels- und Schmuggelverbindungen zu China die Einschleppung tatsächlich verhindert hat. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete, allein der Fakt, dass das Politbüro zum zweiten Mal binnen drei Monaten wegen der Pandemie tagte, könnte auf eine ernsthafte Situation in dem Land hinweisen. Die Teilnehmer des Politbüro-Treffens hätten die Abwehrmaßnahmen gegen das Virus in den vergangenen sechs Monaten geprüft und Probleme diskutiert, die “antiepidemische Situation” stabil zu erhalten, berichteten die Staatsmedien. Kim habe vor Selbstzufriedenheit und Entspanntheit gewarnt. Auch habe er die Unaufmerksamkeit von Beamten und Verstöße gegen die Notfall-Schutzmaßnahmen gegen das Virus kritisiert. Ein voreiliges Nachlassen bei den Maßnahmen werde in eine “unvorstellbare und unheilvolle Krise” münden, sagte Kim. Das Politbüro hatte im April ein Resolution verabschiedet, um striktere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie durchzusetzen.

Kim Jong-un sieht "leuchtenden Erfolg" im Kampf gegen Corona

In Wels-Vogelweide ist Dienstagabend eine Person im Bereich eines Schutzweges von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden.

Person in Wels-Vogelweide von Auto erfasst und schwer verletzt

Eine 24-jährige Oberösterreicherin, die am Wochenende bei einer Bootstour auf der Salza in der Steiermark schwer verunglückt ist, war nicht mehr zu retten. Sie wurde am Mittwoch für tot erklärt. Das Klinikum Amstetten und die Polizei bestätigten der APA einen entsprechenden Bericht der “Krone”. Die junge Frau war rund 15 Minuten unter Wasser eingeklemmt gewesen. Samstagnachmittag war das Boot mit drei Personen im Rahmen einer geführten Tour auf einen aus dem Wasser ragenden Felsen geprallt. Es kippte um und die Insassen stürzten in den Fluss. Das Boot wurde von der Strömung gegen den Steinbrocken gedrückt und die Frau unter dem Wasserfahrzeug eingeklemmt. Die beiden anderen Insassen blieben unverletzt. Die 24-Jährige aus dem Bezirk Wels-Land wurde mit einem Tau geborgen und unter ständiger Reanimation ins Krankenhaus Amstetten geflogen. Dort konnten die Ärzte aber trotz aller Bemühungen nichts mehr für sie tun. Am Mittwoch wurde sie für tot erklärt.

24-jährige Oberösterreicherin nach Bootsunfall gestorben