Südkorea meldet abnehmende Fallzahlen

Merken
Südkorea meldet abnehmende Fallzahlen

Südkorea erlebt weiter einen starken Wechsel von an- und absteigenden Zahlen bei den erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Am Samstag seien 98 Fälle hinzugekommen, meldeten die Gesundheitsbehörden am Sonntag. Am Freitag waren 147 Menschen positiv getestet worden. Die Gesamtzahl stieg auf knapp 8.900. Die Zahl der Todesfälle wurde mit 104 angegeben.

Zwar hatte sich im März nach dem Höhepunkt Ende Februar mit über 900 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden ein Abwärtstrend eingestellt. Doch Sorge bereitete den Behörden zuletzt eine Zunahme von kleineren Häufungen von Ansteckungen in Kirchengemeinden, Kliniken oder Pflegeheimen sowie von infizierten Personen, die aus dem Ausland eintreffen. Am Sonntag traten deshalb noch einmal verschärfte Einreisebestimmungen bei Ankünften aus Europa in Kraft

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Italien sieht die epidemiologische Situation im Land durchaus unter Kontrolle. “Die Zahlen bezeugen, dass Italien weiter deutlich unter dem von der EU festgelegten Notstandsniveau liegt. Ich bin zufrieden, weil die ersten Buchungen deutscher und französischer Touristen in den italienischen Hotels eintreffen”, so der italienische Außenminister Luigi Di Maio im Interview mit RAI 1 am Montagabend. Österreich hatte vergangenen Donnerstag gegenüber allen Nachbarländern bis auf Italien die Corona-Einreisebeschränkungen aufgehoben. Das sorgte für Irritationen in Rom und auch in den an Österreich angrenzenden italienischen Regionen wie Südtirol oder Friaul-Julisch Venetien. Zuletzt hatte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) sich allerdings optimistisch gezeigt, dass die Grenze zu Italien schon in den nächsten Tagen geöffnet werden könnte. Di Maio reist im Rahmen seiner “Europa-Tour” am Dienstag nach Athen zu Gesprächen zum Thema Grenzöffnung. Der italienische Außenminister drängt auf eine Grenzöffnung im EU-Raum ab dem 15. Juni, der seiner Ansicht nach zum “D-Day” des italienischen Tourismus werden sollte. Die Lage in Italien sei sicher. In sieben der 20 italienischen Regionen wurde am Montag kein einziger neuer Infektionsfall gemeldet. Inzwischen bereitet sich die Regierung auf weitere Lockerungsschritte am kommenden Montag vor. So sollen ab diesem Tag wieder Kinos, Theater und Opernhäuser zugänglich sein. Die Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, Sandra Zampa, meinte, mit der Öffnung von Kinos und Theatern könnten auch Fußballstadien und Sportarenen zum Teil wieder Zuschauern zugänglich gemacht werden. Der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, will auf die Regierung von Giuseppe Conte Druck für den Neustart von Messen und Kongressen ausüben. “Das Messen- und Kongresssystem ist für unsere Region eine wichtige Einnahmequelle”, sagte Zaia. Auch Diskotheken, Spielhallen, sowie Hochzeitssäle sollen wieder öffnen.

Italien sieht epidemiologische Lage unter Kontrolle

US-Präsident Donald Trump wirbt mit Nachdruck für den Einsatz eines Malaria-Medikaments bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankten. Der Wirkstoff Chloroquin könne in Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin “einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein”, warb Trump. Kritiker warnten jedoch, dass der Einsatz eines Medikaments für einen neuen Zweck nie ohne Risiken sei. Es gebe bisher nur vereinzelte Berichte über eine Wirksamkeit des Medikaments, aber keine ernsthaften klinischen Studien.

Trump will Malaria-Medikament einsetzen

Mercedes darf das umstrittene DAS-Lenkradsystem beim WM-Auftakt der Formel 1 in Spielberg verwenden. Die Stewarts haben den Einspruch von Red Bull noch in der Nacht auf Samstag zurückgewiesen. Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dürfen das revolutionäre System, bei dem mittels Drücken und Ziehen am Lenkrad der Sturz der Vorderräder verändert wird, einsetzen. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass das DAS-System Teil der Steuerung des Autos und nicht der Radaufhängung sei. Mercedes hatte die Duale Achsen-Steuerung schon bei den Testfahrten im Februar zum Einsatz gebracht. In Österreich kommt DAS, bei dem durch die Verstellung der Vorspur die Reifentemperatur beeinflusst werden kann, erstmals zum Renneinsatz. Am Freitag hatten Hamilton und Bottas die ersten beiden Trainings auf dem Red Bull Ring dominiert. Für 2021 ist DAS verboten, obwohl die Autos wegen Corona gleich bleiben wie dieses Jahr.

Mercedes darf DAS-Lenkung bei Auftakt in Spielberg nutzen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat wegen der Corona-Pandemie eine landesweite Ausgangssperre während der muslimischen Eid-al-Fitr-Feiertage angekündigt. “Es wird eine Ausgangssperre vom Vorabend bis zum Ende des Festes geben”, sagte Erdogan am Montag in einer Ansprache. Die Regelung gilt demnach ab kommendem Samstag bis Dienstag. Während der Eid-al-Fitr-Feiertage wird das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan gefeiert. Es ist das erste Mal, dass eine Ausgangssperre für das gesamte Land mit seinen 83 Millionen Einwohnern verhängt wurde. Bisher gab es dies nur an einzelnen oder mehreren Tagen in dutzenden Städten, darunter in Istanbul und Ankara.

Türkei verhängt Ausgangssperre während der Feiertage

Das Mercedes-Team, der aktuelle Seriengewinner der Konstrukteurs-WM der Formel 1, will auch 2021 an seinem Erfolgs-Duo im Cockpit festhalten. Den ersten Schritt dazu machte Teamchef Toto Wolff mit der am Donnerstag vor dem Grand Prix in Silverstone kommunizierten Vertragsverlängerung mit Valtteri Bottas um ein Jahr. Dass auch Serien-Champion Lewis Hamilton gehalten werden soll, ist kein Geheimnis. “Ich bin zuversichtlich, dass wir aktuell die stärkste Fahrerpaarung in der Formel 1 haben, und die Vertragsverlängerung mit Valtteri ist ein wichtiger erster Schritt, diese Stärke auch in Zukunft beizubehalten”, meinte der Österreicher Wolff. Ex-Champion Sebastian Vettel hat wohl selbst nicht mehr mit einem Platz bei den “Silberpfeilen” spekuliert. Dem Deutschen bleibt bei einer Fortsetzung der Karriere im kommenden Jahr als einzige interessante Alternative nur ein Platz bei Racing Point. Das künftige Aston-Martin-Werksteam hat in Sergio Perez (30) aus Mexiko und dem Kanadier Lance Stroll (21) aktuell zwei Piloten unter Vertrag. Im Fall von Perez soll es angeblich die Option gegeben haben, den bis Ende 2022 laufenden Kontrakt gegen eine üppige Abfindung bis zum 31. Juli dieses Jahres vorzeitig aufzulösen. Da Lance Stroll der Sohn des kanadischen Teammitbesitzers Lawrence Stroll ist, gilt seine Weiterbeschäftigung als sicher. Mercedes setzt jedoch auch für eine fünfte Saison auf Bottas, der 2017 die Nachfolge des überraschend zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg angetreten hatte. “Ich bin überzeugt, dass ich heute so stark bin wie nie zuvor, aber ich kann die Messlatte immer noch ein Stückchen höher legen”, meinte der 30-Jährige vor dem Sonntag-Rennen um den 70-Jahre-Jubiläums-GP (15.10 Uhr/live ORF 1 und Sky). Acht Siege, zwölf Pole Positionen und 48 Podestplätze hat Bottas bisher herausgefahren. Am vergangenen Wochenende warf ihn ein Reifenplatzer in der Schlussphase aus den Punkterängen. “In diesem Jahr fahre ich um den Titel und durch meinen Verbleib bei Mercedes befinde ich mich auch im nächsten Jahr in der bestmöglichen Position, um darum zu kämpfen”, sagte Bottas, der nach vier Rennen als WM-Zweiter mit 58 Punkten schon 30 Zähler Rückstand auf Hamilton hat. Die Vertragsverlängerung mit Hamilton wäre für Mercedes der letzte Schritt. Als sechsmaliger Weltmeister dürfte sich der 35-Jährige aber dem Vernehmen nach länger als Bottas an die “Silberpfeile” binden. Zuletzt sagte Hamilton, dass er sich noch “mindestens drei weitere Jahre” in der Formel 1 vorstellen könne.

Mercedes verlängert Vertrag mit Bottas bis 2021

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) hält nichts von regional unterschiedlichen Corona-Schutzmaßnahmen. Bei Österreichs Größe sei es sinnvoll, den Weg abzustimmen und im Gleichklang vorzugehen, sagte er Sonntag in der ORF-“Pressestunde”. Neuwahlen – ob im Bund oder Land – sind für Stelzer ihn jetzt kein Thema. Für den Tourismusmachte er vorsichtig, aber ohne “Garantie”, Hoffnung.

Stelzer gegen regional unterschiedliche Maßnahmen