Terror-Gedenkort verwüstet: Mutmaßliche Täterin ausgeforscht

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Terror-Gedenkort verwüstet: Mutmaßliche Täterin ausgeforscht

Nach der Verwüstung des Gedenkortes für die Opfers des Anschlages in der Wiener Innenstadtist am Montag eine Verdächtige angehalten worden. “Eine 56-jährige Frau, die unter einer psychischen Beeinträchtigung leiden dürfte, ist ausgeforscht und befragt worden. Diese machte im Zuge der Befragung wirre Angaben, bestätigte aber, Kerzen und Laub weggetreten zu haben”, so die Polizei auf dem Kurznachrichtendienst Twitter.

Laut Polizei ist eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Wien übermittelt worden. “Das Polizeikommissariat Innere Stadt leitet darüber hinaus ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Verdachts der Störung der öffentlichen Ordnung ein”, hieß es. Die Frau soll die Lichter in der Seitenstettengasse umgestoßen haben, die zur Erinnerung an die Ermordeten aufgestellt worden sind.

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Alle Probenpläne neu, Verträge neu, Betriebsvereinbarungen neu, Kartenverkauf umgestellt, Abonnements aufgehoben, Corona-Sicherheitskonzepte ausgetüftelt, dynamischen Sitzplan erstellt, Opernball abgesagt… Bogdan Roščić skizzierte heute (Freitag) bei einer Pressekonferenz nur in groben Zügen, was die Staatsoper mit Saisonbeginn Außerordentliches zu leisten und zu tragen hatte und hat. „Das Resultat der Bemühungen war, dass wir als einziges Haus der Welt Tag für Tag volles Programm spielen konnten“, sagte der neue Staatsopernchef, und das sei international bestaunt worden. 1000 bis 1100 Personen durften laut Vorgaben pro Abend ins Haus, trotz des Fehlens von Touristen kam man auf 95 Prozent Auslastung und konnte neben dem Repertoire auch drei Premieren bieten, darunter Verdis aufwändigen „Don Carlos“. Der zweite Lockdown mit dem absoluten Stillstand bis voraussichtlich 6. Dezember zwingt die Staatsoper zu selektiver Kurzarbeit, aber es wird natürlich weiter geprobt, wozu auch täglich 300 Schnelltests unter den Mitarbeitern nötig sind. „Die Fertigentwicklung von Projekten ist wichtig, aber genügt nicht. Unser oberstes Ziel ist es, künftige Neuproduktionen zu beschützen, was immer auch nach diesem 6. Dezember passiert“, erläutert Roščić die Reaktion auf die Unabwägbarkeiten, „und wir halten den Fall, dass wir danach nicht spielen werden können, derzeit für wahrscheinlicher“. Darum geht die Staatsoper im Dezember mit dem ORF eine große Kooperation ein. Fünf komplette Vorstellungen, nur ohne Publikum, werden dafür aufgezeichnet und live-zeitversetzt übertragen: # Das Ballett „Mahler, live“ des neuen Ballettdirektors Martin Schläpfer (8. Dezember., 9.05 Uhr, ORF-Matinee, zwei Tage vorher schon Online beim Kooperationspartner Arte, danach 90 Tage abrufbar) # „Werther“ von Jules Massenet mit dem Hausdebüt des polnischen Startenors Piotr Beczała. Musikalische Leitung: Bertrand de Billy, Inszenierung: Andrei Serban (wird am 10. Dezember aufgezeichnet und am 10. Jänner 2021 um 20.15 Uhr auf ORF III ausgestrahlt). #  „Tosca“ von Giacomo Puccini mit dem Rollendebüt von Anna Netrebko.   Musikalische Leitung Bertrand de Billy, Inszenierung Margarethe Wallmann (13. Dezember, 19 Uhr live auf Ö1, 20.15 Uhr live-zeitversetzt auf ORF III). # „Das verratene Meer“ von Hans Werner Henze, dirigiert von Simone Young, Regie Jossi Wieler und Sergio Morabito. Henzes Rarität ist Teil eines auf fünf Jahre ausgelegten Zyklus mit Neuinszenierungen von Klassikern der Moderne. (15. Dezember, 19.30 Uhr, Ö1, sowie im Stream) # „Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss in der Regie von Otto Schenk, dirigiert von Philippe Jordan – vor 15 Jahren eines der ersten Werke, das der Schweizer am Haus leitete. Günther Groissböck hat sein Rollendebüt als Ochs, mit der Produktion geht man im Herbst 2021 auf die traditionelle Japan-Tournee. (27. Dezember, 20.15 Uhr, ORF III) „Wir erreichen in Normalzeiten 45 Prozent Eigendeckung, was derzeit unmöglich ist und auch die Kosten für die Steuerzahler erhöht“, sagt Roščić, aber man könne sich samt den Extrazuschüssen „keine Hängematte stricken, wir haben Verantwortung für unsere Zuschauer und wollen für sie auch unter den besonderen Widrigkeiten bestmöglich da sein“. Die Kooperation mit dem ORF gehe man ein, obwohl man mit den Streams, die die Staatsoper selbst anbietet – von Höhepunkten wie dem „Don Carlos“ mit Carlos Kleiber 1994 bis zu den jüngsten Premieren – eigentlich autark sei. „Aber für mich gibt es kein entweder/oder. Und sobald wir vor Publikum spielen können, werden wir spielen. Das Paket mit dem ORF wird aber in jedem Fall realisiert“, betont Roščić. Für Alexander Wrabetz ist die Kooperation Teil einer Zusatzverantwortung, die der ORF in der Pandemie übernommen hat: „Einerseits liefern wir verlässlich Programme wie immer, andererseits wollen wir verstärkt Vermittler zwischen Publikum und Kulturinstitutionen sein“, sagt der Generalintendant. Nämlich mit vermehrten Sendungen in ORF 2, ORF II, Ö 1 und der Klassikplattform „fidelio“ sowie Kooperationspartnern. „Wie mit dem Staatsopern-Paket noch mehr Live-Erlebnisse bieten zu können, ist eine Besonderheit, denn auch die schönste Konserve ist immer nur eine Konserve. Durch solche Aufzeichnungen und Live-Ausstrahlungen entsteht ein Gemeinschaftserlebnis, ein digitaler Kulturraum, wenn man so will“. Und das sei gerade in Corona-Zeiten enorm wichtig, schließlich sei „der Kulturbereich ein Lebensmittel für ganz viele Österreicher“. Opernintendant Bogdan Roščić schloss die Pressekonferenz mit einem interessanten strategischen Vorschlag: „Wir wollen ja für jedes Szenario gerüstet sein. Und dazu zählt neben der Sicherheit auch die Verlässlichkeit als kostbares Gut. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Staatsoper und andere große Häuser Antigentests für das Publikum anbieten“. Mit diese Schnelltests könnte die Kultursparte so Teil der Massentestungen sein.

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Nach Ansicht des ehemaligen Fußballmanagers Uli Hoeneß wird die Welt des Fußballs nach dem ungewissen Ende der weltweiten Coronavirus-Pandemie eine völlig andere sein. “Man kann es nicht vorschreiben, aber 100-Millionen-Euro-Transfers kann ich mir in der nächsten Zeit nicht vorstellen“, sagte der langjährige Präsident es FC Bayern München gegenüber dem Fachmagazin “Kicker”

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Der Anbruch des 40. Lebensjahrs ist normalerweise noch kein besonderer Meilenstein. Doch für Herzogin Meghan, die am 4. August 39 Jahre alt wird, dürfte sich das vergangene Jahr wie ein ganzes Jahrzehnt angefühlt haben. Sie und ihr Mann Prinz Harry(35) haben sich in dieser Zeit vom engeren Kreis des britischen Königshauses losgesagt. Das Leben in Windsor mit seinen für die britische Oberschicht typischen Anlässen wie dem Pferderennen in Ascot tauschten sie mitsamt dem inzwischen einjährigen Söhnchen Archiegegen die US-Metropole Los Angeles. Ihren Überzeugungen Taten folgen zu lassen, sei das härteste für sie gewesen, gestand Meghan Mitte Juli in einer Videobotschaft zu einer Konferenz für Mädchen. Ob das eine Anspielung an den “Megxit” war, wie die Loslösung von den Royals genannt wird, blieb unklar. Sie fühlte sich vom Königshaus im Stich gelassen, als die britische Boulevardpresse gegen sie Stimmung machte. Das geht aus Gerichtsunterlagen in einem Rechtsstreit mit dem Verlag des britischen Boulevardblatts “Mail on Sunday” hervor. Unzweifelhaft dürfte der Schritt für Meghan schwierig gewesen sein. Wahrscheinlich ging es dabei auch darum, nicht nur als Anhängsel ihres Mannes gesehen zu werden. Sie selbst sieht sich nicht in erster Linie als Royal sondern als “bekannte amerikanische Schauspielerin, Unternehmerin und Frauenrechtsaktivistin”, wie aus den Einlassungen ihrer Anwälte hervorgeht. Was will sie mit der neu gewonnenen Freiheit anfangen? Die Umrisse sind bisher nur unscharf zu erkennen. Harry und Meghan wollen eine Stiftung mit dem Namen Archewell gründen. So viel ist bereits bekannt. Doch wann genau der Start kommen soll, ist unklar. Kürzlich machte sich Meghan in einer Ansprache an Schülerinnen ihrer alten Highschool für die Black-Lives-Matter-Bewegung stark. Sie habe zunächst gezögert – aus Angst, kritisiert zu werden, sagte sie. Doch dann habe sie realisiert, “dass das einzig Falsche ist, gar nichts zu sagen”. Trotzdem ist Meghan wohl noch weit davon entfernt, eine Ikone der Antirassismus- oder der Frauenrechtsbewegung zu werden. Die Coronavirus-Pandemie dürfte auch die Pläne des royalen Glamour-Paares erst einmal auf Eis gelegt haben. Vielleicht wollen die beiden aber auch zunächst die Konflikte der Vergangenheit lösen? Im Zentrum des Prozesses gegen die “Mail” steht der Streit mit Meghans Vater. Solange der die Schlagzeilen bestimmt, scheint es schwer vorstellbar, dass sie ihre Rolle neu definieren kann. Eine Aussöhnung mit ihrem Dad scheint aber nicht in Sicht. Zu einem Treffen zwischen Harry und Meghans Vater ist es offenbar noch immer nicht gekommen, Thomas Markle hat auch noch immer seinen Enkel Archie nicht gesehen. Das zumindest geht aus einem der Gerichtsdokumente von Anfang Juni hervor. Wann die eigentliche Verhandlung beginnen soll, ist unklar. Sowohl Vater als auch Tochter könnten als Zeugen aussagen, was den Graben sogar noch vertiefen könnte. Derzeit leben Meghan, Harry und Archie sich in Los Angeles ein und scheinen bisher ihren Schwerpunkt auf Wohltätigkeitsarbeit zu legen. Glamouröse öffentliche Auftritte gab es bisher keine, dafür hemdsärmelige Kurzbesuche etwa bei Suppenküchen und Videoanrufe oder -botschaften an Wohltätigkeitsorganisationen. Zum ersten Geburtstag von Sohn Archie veröffentlichte das Paar Anfang Mai ein Video, in dem Meghan ihrem Sohn aus dem Kinderbuch “Duck! Rabbit!” vorliest. Im Hintergrund ist Harry zu hören, der Archie lautstark lobt, als das Buch zu Ende gelesen ist. Ansonsten geben die beiden nur extrem wenig Privates bekannt – umso wilder sprießen die Spekulationen in den Boulevardzeitungen: Wird das Paar weiter in Beverly Hills in der Luxusvilla von Hollywood-Mogul Tyler Perry wohnen oder sucht es ein eigenes Haus im Küstenort Malibu? Vor neugierigen Blicken scheinen sie jedenfalls so gut wie nirgends sicher zu sein. Erst Ende Juli reichte das Paar bei einem Gericht in Los Angeles Klage ein, weil es sich auf seinem Anwesen von Paparazzi belästigt fühle. Unter anderem hätten Fotografen mit Drohnen Archie im Garten abgelichtet, teilte ihr Anwalt Michael Kump mit. “Jeder Mensch und jedes Familienmitglied in Kalifornien hat das Recht auf Privatsphäre im eigenen Haus”, hieß es in der Mitteilung des Anwalts. “Keine Drohnen, keine Hubschrauber oder Tele-Objektive können dieses Recht nehmen. Spekuliert wird auch, dass Meghans Mutter Doria Ragland, eine in Los Angeles lebende ehemalige Yogalehrerin und Sozialarbeiterin, bei der kleinen Familie einzieht. Harry soll Gerüchten zufolge zudem große Schuldgefühle gehabt haben, dass er während der Corona-Pandemie, in der sich auch sein Vater Prinz Charles infizierte, nicht näher bei der Großfamilie in Großbritannien war. Einiges deutet darauf hin, dass schon bald mehr von Meghan und Harry zu hören sein dürfte: Medienberichten zufolge unterschrieb das Paar einen Vertrag mit der Agentur Harry Walker, zu deren Klienten prominente Namen wie Barack und Michelle Obama und Bill und Hillary Clinton gehören. Schon bald sollen sie über die Agentur für Vorträge oder die Teilnahme an Diskussionsrunden gebucht werden können – in den USA ein lukratives Geschäft. Zudem soll nur wenige Tage nach Meghans Geburtstag eine Biografie erscheinen, aus der laut vorab verbreiteten Auszügen hervorgeht, dass sich die beiden angeblich am Hof schon lange unwohl fühlten. Das Buch erscheint nach Angaben des Verlags Harper Collins am 11. August und trägt den Titel “Finding Freedom: Harry and Meghan and the Making of A Modern Royal Family” – also etwa: “Die Freiheit finden: Harry und Meghan und die Entstehung einer modernen Königsfamilie”.

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