Testkapazitäten in Österreich werden ab heute erhöht

Merken
Testkapazitäten in Österreich werden ab heute erhöht

Mit der vorsichtigen, schrittweisen Öffnung mancher Geschäfte in Österreich werden nach den Osterfeiertagen auch die Testkapazitäten auf das Coronavirus erhöht. “Wir haben nun immer mehr Kapazitäten und konnten die Logistikkette entscheidend verbessern”, kündigte Rudolf Anschober am Wochenende an.

Einen Schwerpunkt bilden dabei Tests in Alters- und Pflegeheimen, wo Hochrisikopatienten leben. Dort sollen Bewohner und Personal untersucht werden, ob sie möglicherweise mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Derzeit liegt die Gesamtzahl der Tests bei annähernd 150.000, durchschnittlich sind es rund 5.000 Tests pro Tag. Die Laborkapazitäten in Österreich würden laut Anschober mittlerweile für die Abwicklung von 20.000 Testungen pro Tag ausreichen, jedoch waren in der vergangenen Woche noch die dafür benötigten Reagenzien knapp. Der Minister hatte Nachschub versprochen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Rund zwölf Prozent der Schüler waren für ihre Lehrer während der Schulschließungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht oder nur schwer erreichbar. Zu diesem Ergebnis kommen laut “Standard” erste Resultate einer Online-Befragung des Instituts für Höhere Studien (IHS). Bei jenen Kindern, die die Pädagogen schon vor der Corona-Krise als benachteiligt einstuften, waren es sogar dreimal so viele. An der noch laufenden Studie nahmen bisher rund 5.000 Lehrer teil. Die ersten Resultate basieren auf etwa 2.500 Antworten. Nach Einschätzung der Lehrer waren zwei Drittel ihrer Schüler vom Homeschooling stark belastet oder überfordert. Ein Drittel kämpfte mit Schwierigkeiten wegen der Rahmenbedingungen, etwa wegen mangelnder Computer- oder Internetausstattung, fehlenden Raums oder unzureichender Hilfeleistung durch die Eltern. 40 Prozent der Lehrer orteten außerdem negative Auswirkungen der Schulschließungen auf das Kompetenzniveau ihrer Schüler.

Zwölf Prozent der Schüler für Lehrer schwer erreichbar

Der Fußball-Bundesligist LASK hat sich von Trainer Valerien Ismael getrennt. Wie der Club am Samstag mitteilte, übernimmt Dominik Thalhammer das Amt des Trainers und des Sportdirektors. Der 49-Jährige war bereits 2007/08 als Assistent von Karl Daxbacher bei den Linzern beschäftigt. Thalhammer ist aktuell noch Teamchef von Österreichs Frauen-Nationalmannschaft. “Nach neun Jahren beim Frauen-Nationalteam fällt mir der Abschied schwer. Ich hoffe aber, dass mir der ÖFB bei meiner Vertragsauflösung entgegenkommt, damit ich schon gegen Manchester United am 5. August auf der Bank sitzen kann”, wird er zitiert.

Trainerwechsel beim LASK - Thalhammer folgt auf Ismael

Seit vergangenen September gibt es in Oberösterreich erstmals eine Pflege-Hotline, die AnruferInnen kostenlos unter der Nummer 051/775 775 zu Angeboten und Dienstleistungen im Bereich der Altenbetreuung- und Pflege berät. Aufgrund der Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stehen die MitarbeiterInnen der Pflege-Hotline derzeit insbesondere pflegenden Angehörigen bei Fragen und Anliegen zur Verfügung. „Pflegende Angehörige sind in der derzeitigen Situation sehr gefordert. Da ist es wichtig, rasch an die richtigen weiteren Stellen zu vermitteln, sowie bei Unklarheiten gezielt zu informieren. Mit der Pflege-Hotline können wir diesem Anspruch Rechnung tragen“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer. Die Pflege-Hotline ist derzeit von Montag bis Donnerstag zwischen 09:00-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr und am Freitag von 09:00-12:00 Uhr erreichbar. Bei Bedarf werden die Telefonstunden durch zusätzliches Personal ergänzt.

Birgit Gerstorfer: „Pflege-Hotline 051/775 775 berät pflegende Angehörige“

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wollte laut eigener Aussage schon früher auf das neuerliche Ansteigen der Coronainfektionen reagieren. “Es stimmt, dass ich schon seit Ende des Sommers die Maßnahmen verschärfen wollte”, sagte er in der Tageszeitung “Österreich”. Dies sei aber nicht seine alleinige Entscheidung gewesen, verwies er offensichtlich auf Meinungsunterschiede mit den Grünen. Kurz kritisierte auch eine mangelnde Umsetzung der Maßnahmen. “Ich habe den Eindruck, dass einige die Situation unterschätzt hatten und die Maßnahmen, die nötig gewesen wären, nicht rechtzeitig umgesetzt haben”, befand Kurz und im Hinblick auf die Bundeshauptstadt: “Ich hoffe, dass die Situation in Wien nicht außer Kontrolle gerät.”

Kurz wollte Corona-Maßnahmen schon früher verschärfen

Eine gesetzliche Regelung zum besonderen Schutz von Risikogruppen bzw. -Patienten in der Coronavirus-Krise ist noch ausständig, wird erst für die erste Mai-Hälfte erwartet. Nachdem die Maßnahme hinsichtlich dieser gefährdeten Personen von der Bundesregierung bereits Ende März angekündigt worden war, herrscht im Kreis der potenziell Betroffenen Unsicherheit, es gibt etliche Fragen.

Große Verunsicherung bei chronisch Kranken

In der Corona-Krise macht die 93 Jahre alte Queen trotz Osterurlaubs keine Pause. Königin Elizabeth II. und der britische Premier Boris Johnson halten weiter ihre wöchentlichen Audienzen ab – vorsichtshalber per Telefon. Die Königliche Familie und Downing Street veröffentlichten entsprechende Bilder am Donnerstag in sozialen Medien. Auf einem der Fotos ist die Monarchin zu sehen, auf dem anderen Johnson, wie sie am Mittwoch etwas altmodische Telefone für ihre Gespräche nutzten. An dem Tag wurde auch bekannt, dass Thronfolger Prinz Charles (71) mit dem neuen Coronavirus infiziert ist. Er soll aber nur unter milden Symptomen leiden und ist zurzeit mit Herzogin Camilla (72) auf Schloss Balmoral in Schottland.

Queen hält weiter Audienzen mit Premier Johnson