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Bei der Verwendung der Stopp Corona-App des Roten Kreuzes sprechen sich die meisten Österreicher klar für eine freiwillige Nutzung aus. Der Vorschlag, die Ausbreitung des Coronavirus mithilfe anonymisierter Datenauswertung über die App einzudämmen, stößt in der Bevölkerung laut einer aktuellen Gallup-Umfrage eher auf Skepsis. Grund ist die Diskussion um möglichen Datenmissbrauch.

Österreicher bei Corona-App klar für Freiwilligkeit

Die Premiere von Verdis “Don Carlo” mit Anna Netrebko an der Dresdner Semperoper im Mai ist wegen Corona ausgefallen – ihr Rollendebüt der Elisabetta aber nicht. Mit dem ersten Ton des Duetts “Io vengo a domandar” aus Giuseppe Verdis “Don Carlo” nimmt ihre Stimme die rund 330 Zuhörer gefangen, die später die russische Sopranistin, eine der prominentesten Sängerinnen der Gegenwart, feiern. Grandios, bezaubernd, besonders: Majestätisch betritt sie die Bühne der Dresdner Semperoper, in einer schwarzen, im Graffito-Stil bestickten Taftrobe. Anna Netrebko ist Elisabetta, Königin von Spanien – ohne Kostüm und Perücke. Musikalisch ist Elisabetta für Netrebko eine Herausforderung. “Diese Rolle hat viele niedrige Tessitura und sehr lange Phrasen im mittleren Register”, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur. “Meiner Meinung nach wurde es für Sopran-Spinto geschrieben, was ich im Prinzip nicht bin.” Sie habe hart daran arbeiten müssen. Auch ohne Kulissen, Requisiten und großes Orchester ist Verdis Oper präsent. Wegen der Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie ist es ein fast exklusives Konzert in dem weltberühmten Opernhaus, das eigentlich 1250 Plätze hat und sich nach gut dreimonatiger Zwangspause nun spektakulär zurückmeldet. Mit “Aufklang! Don Carlo” hat das weltberühmte Opernhaus den Spielbetrieb wieder aufgenommen – mit Einschränkungen aufgrund der Hygieneregeln. Solisten, Musiker und Chorsänger hielten Abstand auf der Bühne. Nur Netrebko und ihr Mann, Tenor Yusif Eyvazov als Don Carlo, kamen sich bei den Duetten ganz nah. Beide hatten für die “Don Carlo”-Inszenierung in der Semperoper geprobt, aber die Aufführung im Mai musste abgesagt werden. Der Musikalische Leiter Johannes Wulff-Woesten arrangierte nun eine konzertante Fassung für Kammerensemble. Neben Netrebko und Eyvazov überzeugten auch die russische Mezzosopranistin Elena Maximova als Prinzessin Eboli sowie die Bässe Tillmann Rönnebeck als Philipp II. und Alexandros Stavrakakis als Mönch. Sie alle spielten ihre Rollen, obwohl es eine konzertante Präsentation war. “Man spürte Leidenschaft und auch Freude, dass sie wieder auftreten können”, sagte eine Mitfünfzigerin. 2016 hatte Netrebko schon einmal ein gefeiertes Rollendebüt an der Sächsischen Staatsoper, als Elsa in Richard Wagners “Lohengrin”. Auch damals hatte sie sich akribisch auf ihre erste deutschsprachige Partie vorbereitet – und mit dem erwarteten Wohlklang ebenso wie mit Textverständlichkeit brilliert. Für die 48-Jährige war es eine Freude, “wieder in Dresden und in diesem wunderbaren Theater zu sein”. Sie habe nur positive Erinnerungen an das erste Debüt, “die mir sehr am Herzen liegen”. Semperoper-Intendant Peter Theiler sprach von “Segen und Glück”, dass “die weltberühmteste Sängerin” auch in der konzertanten Version singt. Die drei noch folgenden Abende sind ebenso ausverkauft. “Einfach wunderbar!”, sagte ein junger Kölner mit Leidenschaft für die Oper und Anna Netrebko. “Sie hat heute besonders große Dynamik in ihrer Stimme gehabt, der Kontrast zwischen Piano und Forte”, schwärmte er.

Netrebko feiert grandioses Rollendebüt in Dresden

Emma und Maximilian haben 2019 die Hitliste der Vornamen Neugeborener angeführt, wobei der Mädchenname zum ersten Mal den ersten Rang einnahm, während Maximilian sich seine frühere Spitzenposition zurückeroberte. Die weiteren Top-Plätze gingen an Anna und Emilia sowie Paul und Jakob, berichtete die Statistik Austria. Die Auswertung der ersten Vornamen in Originalschreibweise und ohne Sonderzeichen aller im Vorjahr geborenen 41.372 Mädchen und 43.580 Buben ergab 766 Mal (1,9 Prozent) einen Treffer für Emma und 841 Mal (1,9 Prozent) für Maximilian. “Nachdem sie seit 2013 durchgehend Rang zwei der beliebtesten Mädchennamen eingenommen hatte, belegte Emma 2019 erstmals den Spitzenplatz”, sagte Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria. Maximilian führte die Hitliste bereits 2011 und 2017 an. “Top-Aufsteigerin des Jahres war Emilia, die mit Rang drei gleich vier Plätze gegenüber dem Vorjahr nach oben rückte”, berichtete Thomas weiter. Auf Rang vier und fünf lagen Marie und Mia, gleich beliebt wie im Jahr zuvor. Lena hat auf Platz sechs einen Rang gegenüber 2018 verloren, Laura auf Rang sieben rutschte um vier ab. Als Achte folgte Johanna, die einen Platz nach oben kletterte. Rang neun belegte mit Lea eine Neueinsteigerin, gefolgt von Valentina auf Rang zehn. Bei den Buben kam nach Maximilian und Paul, dem Vorjahressieger, auf Rang drei und damit gleich beliebt wie im Jahr zuvor Jakob. Rang vier belegte David, der zwei Plätze abgestiegen ist. Wie 2018 nahmen Felix und Elias Rang fünf bzw. sechs ein, gefolgt von Lukas. Mit Jonas landete auf dem achten Platz ein Neueinsteiger, gefolgt von Alexander und Leon. Neben der Hitliste betrachtet die Statistik Austria die Namensvergabe noch mit einer zweiten Methode: Für die Statistik der Vornamen werden Namen gleicher Herkunft zusammengefasst und die jeweils häufigste Schreibweise verwendet. Für Anna werden beispielsweise auch Entsprechungen wie Ana, Ann, Anne, Channa, Hanna, Iana oder Yana einbezogen, für Lukas ebenso Luc, Luca, Lucca, Lukazs usw. Nach dieser Methode ergibt sich ein anderes Ranking: Bei den Mädchen war hier 2019 wieder Anna der häufigste Vorname, gefolgt von Sophie und Marie. Bei den Bubennamen stand Lukas an erster Stelle, gefolgt von Jakob und Elias. Anna und Lukas führen die Vornamenstatistik schon seit mehr als 20 Jahren an, so die Statistik Austria.

Beliebteste Babynamen 2019: Emma und Maximilian

Die Erholung der Wirtschaft in Österreich könnte sich nach der Coronakrise doch länger hinziehen als zunächst gehofft. Ökonomen der Wirtschaftsuniversität Wien, des IHS, des Wifo und des International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) rechnen laut einer gemeinsamen Untersuchung mit bis zu drei Jahren. Das BIP könnte heuer um bis zu 6,0 Prozent zurückgehen.

Konjunkturerholung in Österreich könnte laut Ökonomen Jahre dauern

Auch in unserem Talk dreht sich diese Woche alles um das Rauchverbot. Und um die Zukunftsherausforderungen für die Gastronomen. Unser Gast: der OÖ Wirtesprecher Thomas Mayr-Stockinger.

Talk: Rauchverbot