Tiger in New Yorker Zoo positiv getestet

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Tiger in New Yorker Zoo positiv getestet

In einem Zoo in New York ist ein Tiger positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die vierjährige Tigerdame “Nadia” im Zoo der Bronx habe sich mutmaßlich bei einem Pfleger angesteckt, teilte die für die Verwaltung der Zoologischen Gärten der Stadt zuständige Wildlife Conservation Society am Sonntag mit. Der Pfleger hatte demnach zu dem Zeitpunkt keine Symptome des Virus gezeigt.

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Wer zwischen 7. August und dem Inkrafttreten der Reisewarnung heimgekommen ist bzw. heimkommt, kann sich ohne Kosten testen lassen. So soll die Dunkelziffer möglichst gering gehalten werden. “Die auch in Österreich steigenden Zahlen an Corona-Infektionen (plus 303 ist der höchste Zuwachs seit Anfang April) setzen sich wie auch in den vergangenen Tagen aus etlichen kleinen Clusterbildungen im familiären Bereich, aus etwa einem Viertel asymptomatischer Fällesowie einem hohen Anteil an Reiserückkehrenden zusammen. Diese Gruppe liegt bei etwa einem Drittel aller Neuinfizierten und umfasst vorwiegend Reiserückkehrern aus Kroatien. Das Alter der Infizierten sinkt weiterhin”, so die Aussendung des Gesundheitsministeriums am Samstagnachmittag. Deshalb wurde eine “weitere Verstärkung der Grenzkontrollen an den betroffenen Grenzübergängen” angeordnet. Schon in den vergangenen Wochen wurde die Kontrolltätigkeit schrittweise erhöht, am Freitag gab es fast 60.000 Kontrollen. Ab Montag 0.00 Uhr gelten auch für Kroatien Reisewarnung und verschärfte Einreisebestimmungen nach Österreich. Wie bereits aus anderen „Risikogebieten“ wie dem Kosovo, Serbien oder Bosnien und Herzegowina muss dann für die Einreise entweder ein Gesundheitsattest mit negativem Testergebnis vorgelegt werden oder aber innerhalb von 48 Stunden in Österreich ein Test eingeleitet und bis zum Vorliegen des Ergebnisses Heimquarantäne eingehalten werden. Dies ist rechtlich verpflichtend umzusetzen. Neues zusätzliches Testangebot „Für alle, die zwischen Freitag, 7. August, und Montag, 17. August, 0.00 Uhr, aus Kroatien zurückgekehrt sind bzw. zurückkehren werden – also noch vor Gültigkeit der neuen Einreisebestimmungen –, wird ab Montag ein neues zusätzliches Testangebot gestartet. Wir wollen mit diesem freiwilligen Screening-Programm detailliert kontrollieren, wie hoch die Infektionsrate bei Reiserückkehrern aus Kroatien in den vergangenen Tagen vor den neuen verschärften Einreisebestimmungen tatsächlich war und ist und zusätzlich zu den bereits positiv getesteten Reiserückkehrenden aus Kroatien auch möglichst viele Rückkehrern ohne Symptome testen. Damit möchten wir die Dunkelziffer möglichst klein halten und genaue Informationen über das tatsächliche Infektionsgeschehen erhalten. Und die Ausbreitung eingrenzen“, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Ab Montag ist eine derartige Gratistestung nach Anruf bei 1450 möglich, auch ohne Symptome zu haben. Da es sich hier um große zusätzliche Testmengen handeln wird, ist nicht auszuschließen, dass das Ergebnis in Einzelfällen nicht innerhalb der vorgegebenen 48 Stunden vorliegen wird. Der Gesundheitsminister appelliert an alle Betroffenen, diese Testmöglichkeit zu nützen und bis Vorliegen des Ergebnisses, sich so zu verhalten, dass es im Infektionsfall zu keinen Ansteckungen kommen kann.

Anschober will Gratistests für Kroatienrückkehrer

US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen “viele Tote geben, leider”, sagte Trump im Weißen Haus. Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte Trump. Der oberste Gesundheitsbeamte, Vizeadmiral Jerome Adams, fügte hinzu: “Das wird ein Test unserer Widerstandskraft. Das wird die Prüfung unseres Lebens.” Nun müssten sich alle Amerikaner einen Monat lang an die Schutzmaßnahmen halten und auch in der Öffentlichkeit Masken tragen, forderte er.

"Viele Tote" wegen Corona in USA

Die Zahl der Infizierten im Coronavirus-Cluster in St. Wolfgang im Salzkammergut (Bezirk Gmunden) hat sich Samstagmittag auf 29 erhöht. Erste Ergebnisse der heute durchgeführten Tests werden gegen 19.00 Uhr erwartet. Wegen der Häufung von Corona-Infektionen wird die Sperrstunde in allen Gastgewerbebetrieben im Gemeindegebiet von derzeit 1.00 Uhr auf 23.00 Uhr vorverlegt. Wie das Land Oberösterreich am Samstagnachmittag informierte, tritt die entsprechende Verordnung der Bezirksverwaltungsbehörde heute in Kraft. Sie gilt vorerst bis inklusive 2. August. Zur Kontrolle der Einhaltung der Sperrstundenregelung soll in der Region die Polizei auch vermehrt mit Streifen präsent sein. Die beiden Lokale “13er Haus” und “W3”, in denen positiv getestete Personen eingekehrt waren, bleiben vorerst freiwillig geschlossen. Die Regelung gilt zwar nicht für den unmittelbar an St. Wolfgang angrenzenden St. Gilgener Ortsteil Ried, der geografisch in Salzburg liegt. Die dortigen Gaststätten und Jausenstationen haben laut APA-Informationen aber ohnehin nicht so lange offen. Wie der Krisenstab des Landes mitteilte, stehen die umfangreichen ersten Testreihen kurz vor dem Abschluss. Am Samstag waren demnach Tests von bis zu 150 Tourismusmitarbeitern vorgesehen. Erste Ergebnisse sollten gegen 19.00 Uhr, die restlichen im Laufe des Sonntags vorliegen. Parallel dazu konnten sich am Samstag zwischen 12.00 und 15.00 Uhr Gäste ohne Voranmeldung bei einer Drive-in-Station bei der Rot-Kreuz-Dienststelle auf Kosten des Landes testen lassen. Hier werden die Ergebnisse morgen, Sonntag, erwartet. “Es dürften sich schon einige Urlauber eingefunden haben”, sagte Wieser. Zusätzlich dürfte es etliche Anfragen von Einheimischen geben. Bei der jüngsten bekannt gewordenen Infektion handelt es sich um eine Kontaktperson eines bereits infizierten Praktikanten. Ein erkrankter Kabinettsmitarbeiter des Außenministeriums, der am Freitag positiv auf SARS-CoV2 getestet worden war und sich vergangenes Wochenende privat am Wolfgangsee aufgehalten hatte, wird laut Krisenstab übrigens nicht zum jüngsten Ausbruch gezählt. Es sei unklar, wo sich der Mann angesteckt hat. Stornierungen Unterdessen berichtete Tourismus-Chef Wieser von ersten Stornierungen von Gästen. Eine konkrete Zahl konnte er auf APA-Anfrage nicht nennen, es sei aber nicht dramatisch. “Wir haben aber sehr viele Rückfragen, wo sich Gäste über die aktuelle Situation informieren wollen. Und es gibt absurderweise Gäste, die sich melden, weil sie jetzt eine Möglichkeit sehen, ein freies Zimmer zu bekommen.” Ob der jüngste Ausbruch an Infektionen zu einem Imageschaden für die Region führe, könne er nicht beurteilen. Die Behörden seien sich mittlerweile sicher, dass die Ansteckungen nicht in den betroffenen Betrieben, sondern in der Freizeit stattgefunden haben. “Die infizierten Praktikanten waren auf unterschiedliche Quartiere verteilt untergebracht und wohnten vielfach in Doppel- und Dreibettzimmern”, sagte Wieser. In ihrer Freizeit sei es immer wieder zu Treffen der Gruppen gekommen – in Lokalen, nach der Sperrstunde offenbar aber oft auch im privaten Bereich. Ob es wegen der aktuellen Situation in St. Wolfgang zu Einschränken bei der Sperrstunde kommen wird, stand zunächst nicht fest. Hier wurde vom Land eine Entscheidung für den Nachmittag angekündigt.

Sperrstunde in St. Wolfgang auf 23.00 Uhr vorverlegt

Ab dem Wochenende sollen die ersten Großlieferungen von Schutzausrüstung in Österreich eintreffen. Wie das Gesundheitsministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, sollen bis Samstag elf Millionen Handschuhe, zwei Millionen FFP2- und FFP3-Masken im Land sein. Dazu kommen 1.500 Liter Desinfektionsmittel, die ab nun jede Woche geliefert werden sollen. Am Montag sollen Schutzanzüge kommen. Der Bund sei vor drei Wochen in die Großbeschaffung eingestiegen, “um akute Versorgungsprobleme zu vermeiden”. Der Ankauf sei nach der offensiven Beschaffung Chinas, als dort die Corona-Krise ausbrach, und nachfolgenden Exportverboten Frankreichs und Deutschlands zum Stillstand gekommen. Zuvor hatten Spitäler, Ärztekammern und andere ihren Bedarf direkt bei Produzenten von Schutzkleidung gedeckt. Das Material kam in vielen Fällen aus Deutschland.

Großlieferungen von Schutzausrüstung

Nachdem er mit einem ersten Versuch gescheitert war, hat ein 27-jähriger Inder seine Ehefrau mit einer Giftschlange getötet. Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, legte der Mann der Frau eine Kobra ins Bett, während diese sich im Haus ihrer Eltern von einem ersten Schlangenangriff im März erholte.

Inder tötete Ehefrau mit Giftschlange

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die beliebte Videoplattform Tiktok in den USA zu verbieten, ist die Zukunft der Smartphone-App ungewiss. Der zum chinesischen Bytedance-Konzern gehörende Onlinedienst erklärte am Samstag, dass er nicht mit einem Abschied aus den USA plane. Trump hatte am Freitag angekündigt, das Verbot per Dekret durchzusetzen oder die ihm zustehenden Wirtschafts-Sonderrechte zu nutzen. Einem Medienbericht zufolge wurden deshalb weit fortgeschrittene Kaufverhandlungen zwischen Microsoft und Tiktok derweil unterbrochen. Trump wollte das Verbot nach eigenen Angaben schon am Samstag durchsetzen – allerdings blieb zunächst unklar, auf welche Weise dies geschehen soll. Zuvor hatten US-Behörden Bedenken geäußert, dass das weltweit von fast einer Milliarde Menschen genutzte Netzwerk Nutzerdaten an die chinesische Regierung weitergibt. Nun will Trump nach Angaben seines Beraters Peter Navarro auf Fox News am Sonntag oder Montag entscheiden In den USA wurde Tiktok zuletzt durch das Committee on Foreign Investment (CFIUS) überprüft, das Geschäfte untersucht, die die nationale Sicherheit der USA betreffen. Tiktok wies bisher alle Vorwürfe über die Weitergabe von Nutzerdaten zurück. “Wir haben nicht vor, irgendwo hinzugehen”, erklärte die Tiktok-Geschäftsführerin für die USA, Vanessa Pappas, in einer auf der App veröffentlichten Nachricht. Das Unternehmen arbeite daran, den Nutzern “die sicherste App” zu bieten. Am Freitag erklärte die Betreiberfirma Bytedance: “Wir sind überzeugt vom langfristigen Erfolg von Tiktok.” Einem Bericht der “New York Times” am Samstag zufolge hat Bytedance angeboten, das US-Geschäft von Tiktok zu verkaufen, um Trumps Verbot abzuwenden. Unmittelbar vor der Verbotsankündigung von Trump kursierten am Freitag bereits Medienberichte, wonach der Präsident die Ausgliederung des US-Geschäfts der App von der chinesischen Muttergesellschaft Bytedance verlangen würde. Stattdessen kündigte Trump dann aber das Verbot an. Derweil sollen Gespräche über einen Verkauf der Plattform an Microsoft nach der Ankündigung Trumps unterbrochen worden sein, wie das “Wall Street Journal” am Samstag berichtete. Nach Angaben der Zeitung hätten die Verhandlungen zwischen Microsoft und Tiktok bereits am Montag abgeschlossen werden können. Beide Unternehmen warteten nun auf mehr Klarheit seitens des Weißen Hauses. Tiktok-Chef Kevin Mayer hatte zuletzt Transparenz versprochen und auch die Überprüfung der Algorithmen angeboten. “Wir sind nicht politisch, wir akzeptieren keine politische Werbung, wir verfolgen keine Agenda – unser einziges Ziel ist es, eine lebendige und dynamische Plattform, auf der jeder Spaß haben kann, zu bleiben”, schrieb Mayer am Mittwoch im Internet. Tiktok sei offenbar “das neueste Angriffsziel” geworden. “Aber wir sind nicht der Feind.” Trump soll sich als Opfer von Tiktok-Nutzern fühlen, die laut Medienberichten seine groß angekündigte Wahlkampfveranstaltung in Tulsa boykottiert haben. Zu Tausenden sollen vor allem Jugendliche sich für die Veranstaltung registriert haben und dann bewusst nicht hingegangen sein – um für leere Ränge zu sorgen. Entsprechende Aufrufe waren auch auf Tiktok geteilt worden. Trumps Wahlkampfteam hatte angegeben, eine Million Ticketanfragen erhalten zu haben; am Ende hörten im weiten Rund gerade einmal 6.200 Menschen dem Präsidenten zu. Auch in anderen Ländern gibt es teilweise massive Datenschutz-Bedenken gegen Tiktok. So hat unter anderem die deutsche Regierung angekündigt, Sicherheitsbedenken gegen die Video-App zu prüfen. In Indien ist diese bereits “zum Schutz der Sicherheit und der Souveränität des Cyberspace” des Landes verboten. Tiktok ist vor allem bei jungen Menschen beliebt und hat weltweit fast eine Milliarde Nutzer. Die Videoplattform entstand 2017 durch die Zusammenlegung mit der Mitsing-App Musical.ly, die mit einer Lippensynchronisierungsfunktion für selbstgedrehte Videos erfolgreich wurde.

Zukunft von Tiktok in USA nach Trump-Ankündigung ungewiss