Tiroler Vollquarantäne endet mit Dienstag

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Tiroler Vollquarantäne endet mit Dienstag

Während die Ausgangsbeschränkungen österreichweit doch noch bis Ende April andauern, endet mit morgen, Dienstag, ein Tiroler Spezifikum: Die sogenannte Vollquarantäne. Dies teilte Landeshauptmann Günther Platter(ÖVP) am Montag in einer Videopressekonferenz mit. Gemäß der Verordnung durften Bürger bisher nur in Ausnahmefällen von einer Gemeinde in eine andere fahren.

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Die NASA hat ihr Hauptgebäude in Washington zu Ehren der ersten afroamerikanischen Ingenieurin im Dienst der US-Raumfahrtbehörde umbenannt. Das Gebäude werde künftig nach Mary Jackson heißen, teilte NASA-Chef Jim Bridenstine am Mittwoch mit. Die 2005 gestorbene Ingenieurin hatte ab den frühen 50er-Jahren für die NASA gearbeitet. Sie gehörte zu einer kleinen Gruppe afroamerikanischer Frauen, die für die NASA komplizierteste Berechnungen für Raumfahrt-Missionen weitgehend ohne Hilfsmittel durchführte – dafür öffentlich damals aber keinerlei Anerkennung erfuhr. Erst 2016 wurden Jackson und einige ihrer Kolleginnen durch den erfolgreichen Hollywood-Film “Hidden Figures” einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

NASA-Hauptgebäude nach Afroamerikanerin benannt

Fürst Albert II. von Monaco ist positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Der Gesundheitszustand des 62-Jährigen gebe aber keinen Grund zur Sorge, teilte der Fürstenpalast am Donnerstag mit. Er habe sich zu Beginn der Woche einem Test unterzogen. Der Fürst setze seine Arbeit im Büro seiner Privatwohnung fort und stehe in ständigem Kontakt mit den Mitgliedern seines Kabinetts und seinen engsten Mitarbeitern, hieß es in der Mitteilung. Der Prinz appellierte an die Bewohner des an der südfranzösischen Küste gelegenen Fürstentums, Kontakt mit anderen auf ein Minimum zu beschränken. Nur die strikte Einhaltung der Regeln verhindere die Verbreitung des Coronavirus, betonte der Fürst laut Mitteilung. In Monaco gilt wie im Rest Frankreichs derzeit eine Ausgangssperre.

Fürst Albert II. von Monaco positiv getestet

Auch für Valentino Rossi ist KTM beim kommenden Heim-Doppel in Spielberg Mitfavorit. Italiens 41-jähriger Zweirad-Superstar traut den Österreichern sogar zu, 2020 ernsthaft um den WM-Titel mitfahren zu können. “Ja, warum nicht? Ihre Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist beeindruckend”, sagte Rossi Donnerstagabend bei der virtuellen Fahrer-Pressekonferenz am Red Bull Ring. Für den neunfachen Weltmeister Rossi hat der KTM-Premierensieg von Brad Binder zuletzt in Brno bewiesen, wie stark das aktuelle RC16-Motorrad aus Österreich ist. “KTM hat viel Aufwand in die Entwicklung gesteckt. Sie waren in Jerez schon stark. Und wäre Pol Espargaro in Brno nicht gestürzt, hätte es in Tschechien wohl einen Doppelsieg gegeben”, ist Yamaha-Pilot Rossi überzeugt. “KTM ist sehr stark im Moment. Vermutlich sind sie hier bei ihren Heimrennen sogar die Favoriten”, sagte der “Dottore” weiters. “Sie haben Minimum drei Fahrer, die in Form sind und stark fahren. Also kämpfen sie auch um die WM.” Grundsätzlich sei die Corona-bedingt verkürzte WM aber sehr offen, ist Rossi überzeugt. “Und das nicht nur, weil (Andrea, Anm.) Dovizioso Probleme hat und Marc Marquez verletzt ist.” Aktuell würden die guten Resultate in der MotoGP stark von den Reifen abhängen. “Die ersten zehn oder 15 Fahrer liegen deshalb sehr eng beisammen”, glaubt der Italiener. “Manchmal bist du am Vormittag schnell, dann wieder umgekehrt. Es wird lustig, das zu verfolgen.” Sich selbst sieht Rossi auf dem Powerkurs in der Obersteiermark nicht als Siegfavorit, obwohl mit Fabio Quartararo vor Maverick Vinales und Franco Morbidelli seine drei Markenkollegen vor dem vierten Saisonlauf in der Fahrerwertung voran liegen. “Auf dem Papier ist diese Strecke nicht gut für die M1, denn der Top-Speed ist keine besondere Stärke von uns.” Ein Podestplatz sei aber drin, hofft Rossi, am Spielberg mit Ducati, KTM und Honda mithalten zu können.

Auch für Rossi ist KTM Favorit in Spielberg

Bundeskanzler Sebastian Kurz denkt über eine generelle, vermutlich zeitlich begrenze Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie nach. Dies werde “genauso wie andere zusätzliche unterstützende Maßnahmen” überlegt, sagte er Interview mit dem Sonntags-“Kurier”. Weitere Details dazu gab es im Bundeskanzleramt auf APA-Anfrage vorerst allerdings nicht. Zuletzt hat der Nationalrat als Teil eines Wirtshauspakets bereits mit Stimmen von ÖVP und Grünen die Mehrwertsteuer auf nicht-alkoholische Getränke befristet vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 auf 10 Prozent halbiert. Die Schaumweinsteuer wurde dauerhaft gestrichen.

Kurz überlegt generelle Gastro-Mehrwertsteuersenkung

Die Österreicher gehen bei privaten Ausgaben und Investitionen zaghaft, aber doch von der Bremse. Das zeigt eine aktuelle market-Umfrage, für die am Montag und am Dienstag rund 1.000 Personen online befragt wurden. Auch die Zufriedenheit mit den Maßnahmen und dem Lockerungsfahrplan ist weiterhin hoch. Laut Meinungsforschern ist deutlich zu sehen, dass die wirtschaftliche ebenso wie die gesundheitliche Bedrohung nicht mehr als so stark empfunden wird wie noch in den vergangenen Wochen. Das zeigt sich auch im privaten Ungang mit Geld: Lag der Prozentsatz jener Befragten, die weniger ausgeben wollen als im Vorjahr, in den vergangenen Wochen bei deutlich über 30 Prozent, so waren es diese Woche nur mehr 28 Prozent. 58 Prozent wollen den privaten Konsum auf Vorjahresniveau belassen, 14 Prozent sogar mehr ausgeben. Auch bei den privaten Investitionen sitzt das Geld wieder lockerer: Nach 47 Prozent in der Vorwoche wollen mittlerweile nur mehr 40 Prozent geplante größere Anschaffungen auf später verschieben oder gar streichen.

Österreicher lösen private Ausgabenbremse etwas

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, hat das Krisenmanagement der Regierung von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Pandemie gegen Kritik verteidigt. “Der Präsident hat drei bis vier Millionen Menschenleben gerettet”, sagte McEnany am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Das Weiße Haus habe stets deutlich gemacht, dass die Wiedereröffnung des Landes lokale Ausbrüche nach sich ziehen werde, “dass wir Glutherde und manchmal Feuer sehen werden”, sagte McEnany. Es werde viel zu wenig darüber gesprochen, welche negativen Auswirkungen die Eindämmungsmaßnahmen nach sich gezogen hätten. McEnany nannte keine Grundlage für die von ihr genannte Zahl der angeblich geretteten Leben. Trump sagt immer wieder, seine Regierung habe in der Corona-Pandemie Millionen Leben gerettet. Wenn er konkreter wurde, bezog er sich in der Vergangenheit auf eine Studie des Imperial College in London, die 2,2 Millionen Tote prognostiziert hatte für den Fall, dass in den USA überhaupt keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ergriffen worden wären. Seit Beginn der Pandemie starben in den USA der Johns-Hopkins-Universität zufolge bereits mehr als 141.000 Menschen infolge einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2. Mehr als 3,85 Millionen Infektionen wurden nachgewiesen. Tatsächlich dürften sich deutlich mehr Menschen mit dem Virus infiziert haben, worauf auch neue Erhebungen der Gesundheitsbehörde CDC hinweisen. Dafür waren in verschiedenen Regionen des Landes Blutproben auf Antikörper untersucht worden. Die CDC schätzt zum Beispiel für den Bundesstaat Missouri, dass die Zahl der Infektionen dort tatsächlich mindestens 13 Mal höher ist als die gemeldete.

Trump hat laut Sprecherin Millionen Menschenleben gerettet