Tod einer 16-Jährigen schockiert Frankreich

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Tod einer 16-Jährigen schockiert Frankreich

Der Tod der 16-jährigen Julie schockiert Frankreich: Die Jugendliche ist das bisher jüngste Opfer der Coronavirus-Pandemie in dem Land, wie das Gesundheitsministerium in Paris am Donnerstagabend bekannt gab. Warum ausgerechnet Julie, die nach Angaben ihrer Familie kerngesund war? “Wir werden niemals eine Antwort bekommen”, sagt ihre Mutter.

“Sie hatte nur einen Husten”, erzählt Julies Mutter Sabine A. am Telefon. Diesen habe Julie vor einer Woche zunächst mit Hustensaft und Inhalationen behandelt. Ab Samstag seien dann erste Atemstörungen dazugekommen. “Nicht sehr große, sie hatte Probleme beim Einatmen”, erinnert sich ihre Mutter.

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Die Lockerungen etwa des Betretungsverbotes von Sportstätten würden schrittweise erfolgen, kündigte Kogler an. Bei kontaktintensiven Indoor-Sportarten würde dies später der Fall sein als bei Outdoor-Sportarten, die weniger Kontakt erzeugen, etwa Tennis. Der aktive Sport stehe derzeit in jedem Fall im Vordergrund, betonte Kogler. “Alles, was mit Zuschauern zu tun hat, wird davon noch zu unterscheiden sein.”

Werner Kogler kündigte Trainingsmöglichkeit für Topsportler an

Ein enger Mitarbeiter des Kanzlers ist heute positiv getestet worden. Zur Sicherheit müssen sich nicht nur Kurz und sein Kabinett, sondern alle Minister und Journalisten, die am Mittwoch beim Ministerrat waren, einem Test unterziehen. Ein sehr enger Mitarbeiter von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ist am Montag positiv auf SARS-CoV2 getestet worden. Wie die Kleinen Zeitung in Erfahrung bringen konnte, zeigte der Mitarbeiter am Sonntag erste Symptome, zuletzt hatte er sich am Dienstag testen lassen. Umgehend nach Bekanntwerden des positiven Ergebnisses wurde im Kanzleramt die Informationskette gestartet. So wurden nicht nur der Kanzler sowie seine Kabinettsmitarbeiter umgehend zum Test gebeten.  Zur Vorsicht wurden auch Personen, die in den letzten Tagen mit dem Kurz-Vertrauten in Kontakt kamen, informiert bzw. gebeten, sich einem Test zu unterziehen. Das betrifft vor allem all jene, die am Mittwoch beim Ministerrat im Kanzleramt waren, also die gesamte Bundesregierung – mit Ausnahme von Margarete Schramböck und Leonore Gewessler, die an diesem Tag verhindert waren – sowie alle Journalisten, die dem Pressefoyer beiwohnten. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses haben Kurz und  Vizekanzler Werner Kogler alle Termine abgesagt.

Gesamte Bundesregierung muss sich testen lassen

Der Verkehr auf Autobahnen und Schnellstraßen hat sich im März im Vergleich zum Vorjahresmonat am Wochenende um 48 Prozent reduziert. An Werktagen waren es minus 36 Prozent, rechnet der VCÖ mit Verweis auf die Asfinag-Zählstellen vor. Insgesamt waren um 39 Prozent weniger Fahrzeuge im hochrangigen Verkehrsnetz unterwegs. Den stärksten Rückgang gab es auf der Brennerautobahn (A13) mit 58 Prozent. Es folgen die Arlberg Schnellstraße mit einem Minus von 53 Prozent und die Nordostautobahn (A6) mit einem Rückgang um 49 Prozent. Am wenigsten ging der Verkehr im März auf der Südosttangente (A23) zurück (29 Prozent).

Verkehr hat sich am Wochenende im März fast halbiert

Der Bundesrat hat am Donnerstag die Mehrwertsteuersenkung für die Gastronomie, den Kultur- und den Medienbereich abgesegnet. Gelten soll die Senkung auf fünf Prozent befristet von Anfang Juli bis Ende des Jahres. Keinen Einspruch gab es zudem für das 22. Covid-19-Gesetz, das eine Überbrückungsfinanzierung für Künstler vorsieht, und für Zweckzuschüsse für die Bundesländer. Durch die Novelle des Umsatzsteuergesetzes wird der Steuersatz unter anderem für Getränke und Speisen in der Gastronomie, für Theater- und Kinokarten, aber auch für Kunstwerke, Bücher, Zeitungen, Zoos und Naturparks auf fünf Prozent reduziert. Beschlossen wurde auch der mit 90 Millionen Euro dotierte Unterstützungsfonds für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Der Fonds soll eine monatliche Unterstützungsleistung bis zu 1.000 Euro leisten, wobei die Hilfe für maximal sechs Monate gewährt werden soll. Das Covid-19-Zweckzuschussgesetz zielt darauf ab, den Ländern die im Rahmen der Bekämpfung der Coronakrise entstandenen Aufwendungen für Schutzausrüstung oder die Hotline 1450 durch einen Zweckzuschuss des Bundes zu ersetzen. Auch dieses Gesetz wurde am Donnerstag vom Bundesrat durchgewinkt.

Mehrwertsteuersenkung passiert Bundesrat

Die US-Filmpreis-Gala Golden Globes wird im kommenden Jahr erst am 28. Februar stattfinden. Der Verband der Auslandspresse (HFPA), der die Preise vergibt, kündigte am Montag an, in den kommenden Wochen weitere Informationen zu “Auswahlkriterien, Abstimmungszeiträumen und Nominierungen” bekanntzugeben. Normalerweise findet die Preisverleihung im Jänner statt. Die Golden Globes sind nach den Oscars die wichtigsten Kino- und TV-Preise. Die Corona-Pandemie wird in der Mitteilung vom Montag zwar nicht erwähnt, doch das Virus hat die Zeitpläne vieler Filmstudios durcheinandergebracht. Weil die US-Kinos derzeit geschlossen sind, wurden die Filmstarts vieler Produktionen verschoben. Außerdem haben die Corona-Beschränkungen Dreharbeiten behindert. Am 28. Februar 2021 hätten ursprünglich die Oscars vergeben werden sollen. Mitte Juni hatte die Oscar-Akademie jedoch erklärt, die Vergabe der begehrten Filmpreise im kommenden Jahr um zwei Monate zu verschieben. Statt am 28. Februar soll die Gala nun am 25. April 2021 stattfinden. So sollen Filmemacher mehr Zeit bekommen, trotz der Pandemie laufende Projekte zu beenden. Die 78. Golden Globes-Verleihung wird von Tina Fey und Amy Poehler moderiert werden, wie der HFPA mitteilte. Die Organisation hatte bereits früh auf das Coronavirus reagiert und ihre Auswahlkriterien angepasst. Produktionen, die eine Kinoveröffentlichung geplant hatten und wegen der Pandemie nur auf Streamingdiensten erscheinen konnten, sollen trotzdem zugelassen werden, wie der Verband bereits im März mitteilte.

Golden Globes werden erst am 28. Februar 2021 verliehen

Nach Ansicht von Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kann es angesichts der unterschiedlichen “wirtschaftlichen Realitäten” in jedem EU-Land keinen “einheitlichen europäischen Lösungsansatz” zur Bewältigung der Coronakrise geben. “Es ist Aufgabe der Mitgliedstaaten, passende Maßnahmen zu definieren, die ihre Volkswirtschaften aus den Krise führen”, teilte sie am Dienstagnachmittag mit. “Aufgabe der Europäische Union und der Europäischen Kommission ist es, dabei bestmöglich zu unterstützen,” so die Ministerin in einer Stellungnahme. Zuvor hatten die zuständigen EU-Minister für Soziales und Beschäftigung in einer Videokonferenz über die sozioökonomischen Folgen der Coronapandemie und Maßnahmen auf nationaler und EU-Ebene zur Eindämmung der negativen Konsequenzen auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft beraten.

Aschbacher: Kein einheitlicher EU-Lösungsansatz möglich