Top-Meeting-Serie mit ÖLV-Assen beginnt in St. Pölten

Merken
Top-Meeting-Serie mit ÖLV-Assen beginnt in St. Pölten

Die fünfteilige Leichtathletik-Serie “Austrian Top Meeting” wird am Samstag im Olympiazentrum in St. Pölten (15.30 Uhr) gestartet und bietet fast alle heimischen Spitzenathleten auf. 100 Zuschauer sind zugelassen, bei den weiteren Meetings in Eisenstadt, Wien, Graz und Andorf werden es laut Verordnung bereits mehr sein dürfen.

Nach drei Testmeetings im kleinen Rahmen freut sich der Diskus-WM-Dritte Lukas Weißhaidinger auf ein größeres und internationales Teilnehmerfeld, einer der Gegner wird U23-Europameister Kristjan Ceh sein. Der Slowene steigerte seine Bestmarke kürzlich auf 68,75 m und ist damit vor Weißhaidinger (68,63) Dritter der Jahresweltbestenliste.

“Ich habe heuer schon sehr weit geworfen, habe extrem viele Würfe über 67 m gehabt. Damit ist man ja immer schon ein Medaillenkandidat”, strich Weißhaidinger die Qualität des Saisonverlaufs hervor. “Jetzt kommen die Heimwettkämpfe, die ich richtig genießen werde. Normal ist es so, dass ich von Wettkampf zu Wettkampf hetze”, sprach er die vergangenen Jahre mit der Diamond League an.

Der Hürdensprint der Frauen wartet mit einem neuen Modus auf, die sonst nur in der Halle gelaufenen 60 m werden als K.o.-Duelle und nach Setzung (Nummer 1 gegen Nummer 8, etc.) als Viertelfinale, Halbfinale und Finale ausgetragen. U.a. Beate Schrott, Karin Strametz, Ivona Dadic und Sarah Lagger werden mit dabei sein, Verena Preiner und Stephanie Bendrat fehlen verletzungsbedingt. Über 100 m ist Alexandra Toth am Start. Die Mehrkämpferinnen Dadic und Lagger treten auch im Kugelstoßen an.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die PC-Branche hat zum Jahresauftakt nach ersten Berechnungen der Marktforscher von Gartner infolge der Coronakrise den größten Einbruch seit 2013 verbucht. Erst habe der Produktionsstopp in China im Jänner die Geschäfte gelähmt. Dann konnte die Branche der weltweit gestiegenen Nachfrage für Equipment für Unterricht und Arbeit von Zuhause nicht nachkommen, erklärten die Marktforscher. “Der wichtigste Einflussfaktor für den Rückgang der PC-Auslieferung war der Ausbruch des Coronavirus, der zu Störungen bei Angebot und Nachfrage von PCs führte”, sagte Gartner-Forschungsdirektor Mikako Kitagawa. Nach vorläufigen Ergebnissen von Gartner sank der weltweite PC-Absatz im ersten Quartal um 12,3 Prozent auf 51,6 Millionen Einheiten. Nach drei aufeinanderfolgenden Wachstumsquartalen verzeichnete der weltweite PC-Markt damit den stärksten Rückgang seit 2013. Marktführer blieb der chinesische Lenovo-Konzern mit einem Marktanteil von 24,4 Prozent und 12,6 Millionen verkauften Geräten, gefolgt von den US-Konzernen HP mit einem Marktanteil von 21,5 Prozent und Dell mit 19,7 Prozent.

Coronavirus macht PC-Branche zu schaffen

Die Feuerwehr wurde Freitagabend zu einer nicht alltäglichen Assistenzleistung ins Klinikum Wels nach Wels-Neustadt alarmiert. Ein Mann war mit einer Hand in einer Schleifmaschine eingeklemmt.

Personenrettung in Notaufnahme: Patient in Wels-Neustadt mit Hand in Schleifmaschine eingeklemmt

Der Run auf die Kurzarbeit hält in Österreich wegen der Corona-Krise unvermindert an. Mittlerweile sind für die Arbeitsplätze von 608.607 Menschen entsprechende Anträge gestellt worden, um gut 200.000 mehr als Anfang voriger Woche. Deshalb werden die Mittel für die Kurzarbeits-Unterstützungen ein weiteres Mal aufgestockt, von 3 auf 5 Milliarden Euro,erfuhr die APA aus dem Arbeitsministerium. Bis Freitag sind 53.646 Anträge auf Corona-Kurzarbeit beim Arbeitsmarktservice (AMS) eingelangt. Davon wurden 40.704 als hinreichend befunden, bei den restlichen 12.942 fehlen noch Daten. Allein die 40.704 Anträge sichern 608.607 Jobs ab. Genehmigt wurden bis Freitagabend 20.651 Anträge mit einer Bewilligungssumme von 2,8 Mrd. Euro. Damit ist bereits mehr als die Hälfte der Anträge mit ausreichender Information bewilligt, und die Zahl der Genehmigungen hat sich binnen einer Woche verdreifacht, so das Ministerium. Anfang vergangener Woche wurde das Kurzarbeits-Budget von 1 auf 3 Mrd. Euro erhöht, erstmals waren die Mittel Ende März von 400 Mio. auf eine Milliarde Euro angehoben worden.

Kurzarbeit für 608.000 Jobs beantragt: Gelder steigen von 3 auf 5 Mrd

Auf hohem Niveau stabil war die Zahl der Patienten auf Intensivstationen, so die Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium zuletzt. Die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, ist in der vergangenen Woche um rund neun Prozent zurückgegangen, ebenso wie die Zahl der Intensivpatienten. Am Mittwoch benötigten 3.854 Menschen Spitalsbehandlung, um 63 weniger als am Dienstag. Auf den Intensivstationen lagen 610 Erkrankte – eine Person mehr als am Vortag. Das sind rund 100 weniger als beim bisherigen Höchststand – am 25. November benötigten in Österreich 709 Patienten intensivmedizinische Versorgung. Dazu berichteten in einer Pressekonferenz Gesundheitsminister Anschober, GÖG-GF Ostermann, ÖGARI-Präs. Markstaller, Pflegedir. Pammer (Kepler Universitätsklinikum Linz; zugeschaltet), Lamprecht (Klinik f. Lungenheilkunde Kepler Universitätsklinikum; zugeschaltet). Am 3.11. war man bei einem Reproduktionsfaktor von 1,44. Jetzt sei man bei einem Wert zwischen 0,81 und 0,84. “Das passt so”, sagt Anschober, “Ziel eins ist bisher erreicht.” Die 7-Tage-Inzidenz sollte drastisch reduziert werden. “Wir haben sie bisher mehr als halbiert”, sagt Anschober. Sie liege derzeit bei 229. Man sei aber deutlich über dem Wert anderer Länder, etwa auch Deutschland.  “Wir brauchen einen Einser vorne”, betont Anschober. 2.686 Neuinfektionen gab es in den vergangenen 24 Stunden. Im selben Zeitraum sind 107 Todesfälle mit dem Virus verzeichnet worden. Das dritte Ziel sei das Absenken der Belegung der Intensivbetten. Wo stehe man? Den Höhepunkt von den Zahlen haben man überschritten. Die Überlastungssituation für das Personal sei aber nach wie vor enorm. Daher müsse man runter mit den Zahlen. Die Neuinfektionen müssen laut Anschober deutlich unter 2000, in Richtung 1000 gedrückt werden. Der R-Faktor muss stabil bleiben, die Intensivbetten sollten eine Auslastung unter 300 haben. Das sei die Grundvoraussetzung. Katastrophe vorerst verhindert Die große Katastrophe habe man vorerst verhindert. Es sei aber noch nichts gewonnen. Das betonte auch ÖGARI-Präsident Klaus Markstaller. Momentan seien – durch die Zeitverzögerung –  die schwersten Fälle dieser zweiten Welle auf der Intensivstation. Darunter auch einige Menschen, die noch Mitten in Berufsleben standen. Auch wenn die Zahlen sinken, steht das Gesundheitspersonal unter Dauerbelastung. Und das werde noch in den nächsten Monaten so bleiben. Eine Lösung seien die Impfungen. Es gelte jetzt die Monate bis dahin zu überbrücken. Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde des Kepler Universitätsklinikums, berichtete von der Situation in Linz. Man habe eigentlich “keinen Spielraum” mehr, um steigende Infektionszahlen aufzufangen. “Daher müssen wir durch unser Handeln vorsichtig vorzugehen”, sagt der Mediziner. Ähnlliches berichtete auch Pflegedirektorin  Sabine Pammer “Die Belastung ist bereits eine Dauerbelastung”, betont Pammer  – auch psychisch. Sie spricht auch einen besonders tragischen Fall an: In der vergangenen Woche hätten die Mitarbeiter eine Kollegin begleiten müssen, die selbst an Covid erkrankt und dann verstorben sei. Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich,  gab einen Überblick und Prognose auf Kapazitäten. Die Zahl der Neuinfektionen diese Woche sei höher als prognostiziert –  auch durch die Massentests. Was bedeutet das für die Krankenhausbetten? Im Schnitt seien derzeit etwa 2350 Personen in den Normalstationen, mittlerweile sei man etwas darüber. Die Erklärung dafür sei, dass Patientinnen und Patienten nach dem Aufenthalt in der Intensivstation noch einmal für längere Zeit in die Normalstation müssen. Die Prognose: Rund 2.100 Fälle pro Tag, etwa 1.700 am Ende der Prognoseperiode nächste Woche seien der Stand, von dem man ausgehe. Ostermann weist darauf hin: Die Zahl der Neuinfektionen derzeit sei so, wie sie Mitte Oktober gewesen sei – also sehr hoch. Auffällig: Ein Abstieg, wie er sich bei den Infektionen zeigen würde, sei noch nicht zu sehen Eine dritte Welle würde man von den Kapazitäten nur schwer verkraften. “Es liegt letztlich an uns”, so Ostermann zum Abschluss. Gefahr dritter Lockdown? Anschober betont: Man habe immer noch strengere Maßnahmen, als man in Deutschland habe. Das Infektionsgeschehen habe man ständig im Blick. Sollte sich eine Bewegung nach oben geben, werde man eingreifen. “Derzeit haben wir keinen Ansatz in diese Richtung”, sagt Anschober. Nächste Woche werde man Rahmenbedingungen für die Feiertage genau verankern und präsentieren. Laut Markstaller gehe diese Diskussion an dem eigentlichen Problem vorbei. Österreich habe die Intervention, die die deutsche Leopoldina fordert, bereits gehabt. Lamprecht aus Linz spricht von einem “günstigen” Trend. Allerdings müsse man bei einer Trendumkehr sofort reagieren

Anschober: "Neuinfektionen müssen deutlich unter 2000 gedrückt werden"

Der Technologieriese Microsoft schlägt sich im Streit zwischen Apple und “Fortnite” auf die Seite des populären Videospiels. Der Windows-Hersteller warnte am Sonntag vor den negativen Folgen für die Entwicklung auch anderer Spiele, falls Apple der “Fortnite”-Entwicklerfirma Epic Games keinen Zugriff mehr auf die Programmierwerkzeuge des iPhone-Konzerns gewähren sollte. Damit könnte sich der Streit zwischen Apple und “Fortnite” letztlich auf die gesamte Spielebranche auswirken. Unreal-Engine Hintergrund ist, dass Epic Games auch die sogenannte Unreal Engine entwickelt – ein Grafik-Programmiergerüst, das die visuelle Darstellung der 3D-Welten ermöglicht und bei zahlreichen Spielen zum Einsatz kommt, unter anderem auch bei solchen von Microsoft. Im Mitte August offen ausgebrochenen Streit zwischen Apple und den “Fortnite”-Machern hatte Apple zuletzt damit gedroht, Epic Games den Zugang zu seinen Programmbibliotheken zu verwehren. Das ist wiederum die Basis dafür, dass Software für bestimmte Betriebssysteme – im konkreten Fall iOS oder macOS – entwickelt werden kann. Die Unreal Engine sei eine “kritische Technologie für zahlreiche Spieleentwickler, darunter Microsoft”, heißt es in einer bei Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereichten Erklärung des Windows-Herstellers. Dass Apple Epics Möglichkeiten einschränke, die Grafik-Engine für iOS und macOS zu unterstützen, “schadet Spieleentwicklern und Spielern”, schrieb Kevin Gammill, der bei Microsoft für diesen Bereich verantwortlich ist. AppStore umgangen Gammill warnte unter anderem, dass Spieleentwickler künftig gezwungen wären, sich entweder für die kostspielige und aufwendige Entwicklung einer eigenen Grafik-Engine zu entscheiden, sich alternativ von den Apple-Betriebssystemen zu verabschieden oder als dritte Möglichkeit die Entwicklung komplett einzustellen. Apples Einschränkung der Unreal Engine könne sich zudem negativ auf Spiele auswirken, die bereits auf iOS- oder macOS-Geräten installiert sind. Der Streit zwischen Apple und den “Fortnite”-Machern hatte sich daran entzündet, dass Epic Games ein Update veröffentlicht hatte, das Abgaben an Apple ebenso wie an Google aushebeln sollte und damit eine Debatte auslöste, in welchem Ausmaß große Plattformen die Regeln der digitalen Welt bestimmen. Denn das Update von Epic Games sah ein eigenes Bezahlsystem vor, das Apples App Store und Googles Play Store umgeht. Üblicherweise lassen sich der iPhone-Hersteller und der Suchmaschinenkonzern, die mit ihren Betriebssystemen iOS und Android auf dem Großteil aller Mobilgeräte vertreten sind, die Platzierung in ihren App-Marktplätzen mit einer 30-prozentigen Beteiligung an den darüber erzielten Einnahmen honorieren. Strenge Regeln Epic hat dabei vor allem Apple als Feindbild auserkoren und reichte Klage gegen den Konzern wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht ein. Apple war bereits in den vergangenen Monaten wegen der Regeln in seinem App Store verstärkt unter Druck geraten.Denn auf den Mobilgeräten des Konzerns lassen sich Apps nur auf diesem Weg herunterladen. Epic hat mit “Fortnite” eine zahlenmäßig beeindruckende Anhängerschaft im Rücken. Die Zahl der Nutzer hat nach Unternehmensangaben inzwischen 350 Millionen erreicht. Bei dem Spiel aus dem sogenannten “Battle Royale”-Genre springen Nutzer gemeinsam mit bis zu 99 Gegnern aus einem virtuellen Schulbus über einer Insel ab, suchen dort nach Waffen und Baumaterial und müssen letztlich in einem immer kleiner werdenden Spielbereich als einziger Spieler oder als einziges Team übrig bleiben. Ein Teil des Erfolgs des Spiels, das auch im “eSports”-Bereich beim wettbewerbsmäßigen Spielen um Preisgelder teils in Millionenhöhe eine Rolle spielt, basiert dabei darauf, dass es auf zahlreichen Plattformen gespielt werden kann – unabhängig davon, ob die Spieler beispielsweise an einem Computer, an einer Spielekonsole oder an einem Tablet sitzen.

Fortnite: Microsoft stellt sich gegen Apple

Bestätigte Fälle, Stand 09.04.2020, 08:00 Uhr: 12.969 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (243), Kärnten (361), Niederösterreich (2.151), Oberösterreich (2.048), Salzburg (1.129), Steiermark (1.434), Tirol (2.931), Vorarlberg (794), Wien (1.878).

Neue Zahlen