Toskanischer Bürgermeister schrieb an Merkel

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Toskanischer Bürgermeister schrieb an Merkel

Der Bürgermeister des italienischen Ortes Stazzema, in dem es 1944 ein Nazi-Massaker gab, und der dortige Friedenspark haben an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, sich in der Corona-Krise stärker für Europa einzusetzen. “Das nächste Opfer von Covid-19 wird Europa sein, wenn es keine Solidarität mehr zwischen den Staaten gibt”, steht in einem Schreiben aus Italien.

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Das neue Coronavirus ist einer Studie zufolge auch nach Stunden auf Oberflächen auffindbar. Auf Kupfer seien lebensfähige Viren bei Tests bis zu vier Stunden, auf Karton bis zu 24 Stunden und auf Plastik und rostfreiem Stahl bis zu drei Tage nachweisbar gewesen, teilten die Forscher unter anderem von der Universität Princeton und der University of California in Los Angeles mit.

Virus bis zu drei Tage auf Plastik und Stahl feststellbar

Die Türkei hat Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gegenüber einer griechischen Zeitung zur türkischen Flüchtlingspolitik kritisiert. Kurz, der die Grenzen für Flüchtlinge geschlossen habe, verstoße damit gegen EU-Werte, Menschenrechte sowie die Genfer Flüchtlingskonvention, zitierten türkische Medien Außenamtssprecher Hami Aksoy. Der Kanzler hatte der Türkei im Interview mit der griechischen Zeitung “Kathimerini” einmal mehr “Erpressung” in der Flüchtlingspolitik vorgeworfen: “Wir dürfen der Türkei nicht erlauben, uns zu erpressen! Wir können der Türkei nicht erlauben, Migranten zu benutzen, um uns zu erpressen, wie es das wiederholt versucht hat. (…) Ich bin sehr glücklich zu sehen, dass die EU Griechenland hilft, seine Grenzen zu verteidigen (…)”, wurde der ÖVP-Chef am Montag auf dem englischsprachigen Portal von “Kathimerini” wiedergegeben. Die Haltung Österreichs gegenüber Asylsuchenden sei nicht ander als jene Griechenlands, erklärte Aksoy in Reaktion darauf. Und das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) habe sich zu Berichten über “Pushbacks” an den Grenzen durch die griechischen Behörden besorgt gezeigt. Die EU-Grenzschutzagentur, an der sich auch Österreich beteilige, müsse Abkommen und EU-Recht umsetzen und Asylsuchenden, die an den Grenzen um Einlass in EU-Staaten bitten, Schutz bieten statt sie zurückdrängen und unmenschlich zu behandeln. Beim Schutz von Menschenrechten und der Würde von Flüchtlingen gebe es “keine Wahlmöglichkeit, das ist moralische und gesetzliche Pflicht”. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise waren 2015 fast eine Million Flüchtlinge und Migranten von der Türkei aus auf die griechischen Inseln gelangt. Damals schloss die EU mit der Türkei in der Folge ein Abkommen, um den Zustrom nach Europa einzudämmen. Dieser sieht vor, dass die Türkei gegen illegale Migration vorgeht. In die Türkei sollte im Gegenzug unter anderem schrittweise finanzielle Unterstützung von insgesamt sechs Milliarden Euro für Flüchtlinge fließen. Die Türkei hat mehr als 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem syrischen Bürgerkrieg aufgenommen. Die Umsetzung des Flüchtlings-Deal klappte jedoch nicht reibungslos. So kündigte die Regierung in Ankara im Frühjahr an, dass sie von nun an die Migranten auf ihrem Weg nach Europa nicht mehr aufhalten werde. Tausende Menschen machten sich unmittelbar auf den Weg, um auf dem Landweg aus der Türkei nach Griechenland zu gelangen. Griechenland setzte jedoch Tränengas ein und ließ die meisten nicht passieren. Ende Februar, Anfang März verzeichneten die griechischen Behörden unmittelbar daraufhin mehr als 24.200 versuchte illegale Grenzübertritte. Knapp 1.900 Menschen schafften die Einreise. Kurz und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprachen bereits damals von “Erpressungsversuchen” des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, denen die EU nicht nachgeben dürfe. Die Lage entspannte sich schließlich und die Coronakrise sorgte im April für ein Rekordtief bei der Zahl der Flüchtlinge Richtung Europäische Union. Nun ist die Zahl wieder im Steigen begriffen.

Kritik an Kurz-Aussagen zur türkischen Flüchtlingspolitik

“Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!”💪 Die Stadt Wels schließt auch das Jahr 2019 mit einem Rekordergebnis von 16,7 Mio. Euro ab. Der Schuldenberg hat sich ebenfalls reduziert – von 26,4 Mio. Euro auf 21,8 Mio. Euro. Mit diesem Kurs können wir, auch in Krisenzeiten, Sicherheit und Stabilität für Wels garantieren. 👍☺️

News aus Wels

Andreas Weidinger (Spitzenkandidat ÖVP Wels) im Talk.

Griechenland-Touristen müssen sich ab Mittwoch auf ein kompliziertes Einreiseverfahren einstellen: Wie die Regierung in Athen am Montag mitteilte, müssen alle Touristen 48 Stunden vor ihrer Einreise online ein Anmeldeformular mit einem Fragebogen ausfüllen und erhalten dann im Gegenzug einen persönlichen QR-Code, der bei der Ankunft darüber entscheidet, ob sie auf das Corona-Virus getestet werden. Erst nach der Ankunft erfahren sie, ob sie getestet und sich dann an ihrer Urlaubsadresse isolieren müssen, bis das Ergebnis feststeht. Das neue Verfahren der Zivilschutzbehörde dürfte dafür sorgen, dass “die Mehrheit der importierten Corona-Fälle entdeckt” werde, sagte der Regierungsberater Dimitrios Paraskevis dem Sender Skai TV. Das Verfahren gilt demnach bis Ende August. Am 1. Juli öffnen auch wieder alle Flughäfen des Landes für internationale Flüge. Die Häfen von Patras und Igoumenitsa stehen wieder für Fähren aus Italien offen, während Kreuzfahrtschiffe wieder die anderen Häfen ansteuern dürfen. Seit dem 15. Juni waren zunächst nur die Flughäfen von Athen und Thessaloniki geöffnet, ankommende Touristen wurden eher willkürlich getestet. Die griechische Regierung will die für die Wirtschaft wichtige Tourismusbranche wieder ankurbeln. Das neue Verfahren soll Touristen und Griechen die Sorge nehmen, dass die Rückkehr der Urlauber zu einem neuen Anstieg der Infektionen führen könnte. Griechenland hat mit 191 Corona-Toten relativ wenige Todesopfer der Pandemie zu beklagen.

QR-Code als Eintrittskarte für Griechenland-Urlauber

Frühlingswetter? Leider Fehlanzeige. So richtig in Fahrt kommen will der Frühling heuer noch nicht. Für Frühlingsgefühle ist dennoch gesorgt. Vor allem bei Motorfans. Denn drei neue Mercedes-Modelle lassen deren Puls in die Höhe schnellen.