Treffen von Staatssekretärin Mayer mit Kulturschaffenden

Merken
Treffen von Staatssekretärin Mayer mit Kulturschaffenden

Morgen, Freitag, gibt es um 14.00 Uhr ein Treffen der neuen Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer mit Vertretern der österreichischen Kulturbranche im Kulturministerium, um weitere Öffnungsschritte für Kulturveranstaltungen zu besprechen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Sportminister Kogler wies auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sports hin und stellte auch einen Hilfsfonds für Vereine und Verbände in Aussicht. Die Größenordnung der notwendigen Unterstützung für den Sport lasse sich derzeit “noch gar nicht so leicht schätzen”. Die Hilfe für den Sport könnte laut Kogler Teil des insgesamt 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaketes sein, das die Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Folgen angekündigt hat.

Hilfefonds für Sport-Vereine und Verbände

Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind weitere Details nicht bekannt. Die Verteidiger des Verdächtigen wollten sich zunächst nicht äußern. Bekannt wurde aber, dass Zusammenhänge zu einem Fall in Sachsen-Anhalt geprüft werden. Der aufsehenerregende Zeugenaufruf zur verschwundenen Maddie am Mittwochabend in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY… ungelöst” nährt die Hoffnung, den Fall doch noch lösen zu können. Das damals dreijährige britische Mädchen Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im portugiesischen Ferienort Praia da Luz verschwunden. Die Ermittler vermuten, dass ein 43-jähriger Deutscher das Mädchen entführte und umbrachte. Es gibt viele Hinweise, aber die Beweiskette ist nicht geschlossen. “Für einen Haftbefehl oder eine Anklage reicht es noch nicht aus”, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass der 43-Jährige in dem Fall unter Mordverdacht steht. Er ist mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft und sitzt derzeit in Kiel eine Haftstrafe ab, die das Amtsgericht Niebüll 2011 gegen ihn verhängt hatte. Dabei ging es um den Handel mit Betäubungsmitteln. Parallel ist wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet. Zuletzt verurteilte ihn das Landgericht Braunschweig am 16. Dezember 2019 wegen schwerer Vergewaltigung unter Einbeziehung früherer Strafen zu sieben Jahren Haft. Er hatte 2005, rund eineinhalb Jahre vor dem Verschwinden Maddies, in Praia da Luz eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision liegt beim Bundesgerichtshof. Als Maddie in Praia da Luz an der Algarve verschwand, war der Mann 30. Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig. Laut “Spiegel” weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Die Ermittler schließen weitere bisher unbekannte Straftaten des Mannes nicht aus. Die Staatsanwaltschaft Stendal prüft mögliche Parallelen zwischen dem Fall Maddie und einem Fall in Sachsen-Anhalt. Dort verschwand am 2. Mai 2015 das fünfjährige Mädchen Inga aus Schönebeck. Es werde nach Anhaltspunkten für Zusammenhänge zum Fall Inga gesucht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach Zeugenaufruf kein Durchbruch im Fall Maddie absehbar

„Das Pilotprojekt „Urlaubszuschussaktion für pflegende Angehörige“ soll Wertschätzung und Anerkennung für diese wertvolle Leistung zum Ausdruck bringen“, sagt LR Gerstorfer. Gefördert wird ein Österreich-Urlaub für Hauptpflegepersonen, die Pflegebedürftige – welche mindestens Pflegegeld der Stufe 3 beziehen – betreuen. Die Aktion läuft bis 31. Mai 2021. Pflegebedürftige Senior/innen wohnen am liebsten und solange wie möglich in den eigenen vier Wänden. Viele werden von Familienmitgliedern gepflegt und betreut. Diese Tätigkeit erfordert viel Zeit, Geduld und Energie. Um wieder Kraft zu tanken, kann der/die Pflegende eine Reihe von Angeboten wie Kurse, Treffen mit Gleichgesinnten, Tagesbetreuung und Kurzzeitpflege nutzen. Zum ersten Mal gibt es nun eine „Urlaubszuschussaktion für pflegende Angehörige“. „Es ist mir bewusst, welche enorme Leistung pflegende Angehörige täglich erbringen. Eine Auszeit, Urlaub oder ein paar Tage fernab des Alltags können pflegenden Angehörigen helfen, an das eigene Wohl zu denken und neue Kraft zu schöpfen“, sagt Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.   Gefördert werden Angehörige, die Pflegebedürftige – die mindestens Pflegegeld der Stufe 3 beziehen – betreuen, als Hauptpflegeperson gelten und ihren Urlaub (auch ohne Pflegebedürftige) in Österreich verbringen. Die Aktion ist vorerst auf ein Jahr befristet. Unabhängig von der Dauer beträgt der Zuschuss für einen Urlaub in Oberösterreich max. 225 Euro, für einen Urlaub in anderen österreichischen Bundesländern max. 175 Euro.   Derzeit leben in Oberösterreich rund 80.000 pflege- und betreuungsbedürftige Personen. Der überwiegende Teil von ihnen wird von Angehörigen zu Hause betreut.  Dass die Belastung von pflegenden Angehörigen zu Hause sehr hoch ist, zeigen wissenschaftliche Forschungen, wie zum Beispiel die Studie „Angehörigenpflege in Österreich“ (2018). Faktoren, die die Belastung erhöhen können sind Demenz, Bettlägerigkeit sowie hohe Pflegebedürftigkeit. Knapp die Hälfte gibt an „so gut wie rund um die Uhr“ für die gepflegte Person da zu sein.   „Das Pilotprojekt „Urlaubszuschussaktion für pflegende Angehörige“ soll Wertschätzung und Anerkennung für diese wertvolle Leistung zum Ausdruck bringen. Daneben leistet die Aktion auch einen Beitrag zur Stärkung der durch die Covid19-Pandemie schwer getroffenen Tourismusbranche in Oberösterreich“, so Landesrätin Gerstorfer.   Die Antragsformulare sind beim Amt der Oö. Landesregierung (Abteilung Soziales), und auf der Homepage des Landes Oberösterreich www.ooe.gv.at erhältlich. Gefördert werden Erholungsurlaube, die im Zeitraum vom 01.06.2020 bis 31.05.2021 stattgefunden haben. Einreichfrist ist spätestens sechs Monate nach Ende des Urlaubs.

Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer: „Urlaubszuschuss für pflegende Angehörige in Oberösterreich“

Ab Montag kommen an den Schulen die neuen Corona-Selbsttests für Schüler und Lehrer zum Einsatz – aufgrund der verschobenen Rückkehr in den Präsenzunterricht allerdings nur eingeschränkt. Bei den “Anterio-Nasal-Tests” reicht ein einfacher Abstrich mit einem Tupfer im vorderen Nasenbereich, ein Ergebnis liegt nach rund 15 Minuten vor. Die Testungen sollen künftig einmal pro Woche jeweils am Montag am Programm stehen. Am Wochenende beginnt die Auslieferung, am kommenden Montag bzw. spätestens am Dienstag sollen dann alle Schulen mit Testkits ausgestattet sein. Dort wird allerdings noch nicht im großen Ausmaß gebohrt. Volksschülerbekommen die Tests ohnehin immer nach Hause mit, um sie zusammen mit den Eltern zu machen. Bei den Unter-14-Jährigen ist außerdem zunächst eine Einverständniserklärung der Eltern vorzulegen, bevor gemeinsam getestet wird. Im Schnitt werden aufgrund der Umstellung auf Distance Learning an den AHS-Unterstufen und Mittelschulen derzeit auch nur ein bis zwei Kinder pro Klasse betreut. Ab 25. Jänner, wenn laut aktuellem Plan alle Schüler im Schichtbetrieb wieder in die Klassen zurückkehren, soll der Ablauf ab der AHS-Unterstufe bzw. Mittelschule folgendermaßen funktionieren: Für den ersten Test bekommen die Kinder und Jugendlichen an der Schule eine Anleitung zur Handhabung des Tests etwa durch Videos oder geschultes Personal wie Schulärzte. Ab dem zweiten Durchlauf bekommen sie dann entweder die Tests zum Selbermachen nach Hause mit oder die Schule bleibt bei einer gemeinsamen Durchführung. Der neue Test funktioniert recht simpel und soll aufgrund der Abnahme im vorderen Nasenbereich auch nicht schmerzhaft sein: Nach der Abnahme wird der Tupfer in einem Faltkarton mit einer Flüssigkeit beträufelt, der Karton anschließend zugeklappt. Innerhalb weniger Minuten erscheint dann das Ergebnis auf der Vorderseite. Bei einem positiven Resultat sind die Gesundheitsbehörden zu verständigen und ein PCR-Test durchzuführen. Der Test ist freiwillig und kostenlos. Wer nicht teilnimmt, muss keine Konsequenzen fürchten und darf auch weiter am Unterricht teilnehmen.

Ab Montag sollen Schüler in der Nase bohren

Das für das erste Augustwochenende geplante Musikfestival Lollapalooza in Chicago ist wegen des Coronavirus abgesagt worden. Das teilten die Organisatoren am Dienstag (Ortszeit) auf ihrer Internetseite mit. Der Schutz der Fans, Künstler und Mitarbeiter habe oberste Priorität. Sie würden aber an einer “spektakulären Feier” im Sommer 2021 zum 30. Jubiläum des Festivals arbeiten, hieß es.   Als Ersatz für das ausgefallene Festival in diesem Jahr soll es vom 30. Juli bis zum 2. August eine virtuelle Veranstaltung mit Auftritten und Konzertmitschnitten vergangener Jahre geben.

US-Musikfestival Lollapalooza abgesagt

Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen haben in einer Resolution “gleichberechtigten” Zugang zu künftigen Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus verlangt. Künftig sollen Medikamente sowie Impfstoffe gegen das Virus in “gerechter, transparenter, gleichberechtigter und effizienter” Form allen Ländern mit Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Dies gelte besonders für Entwicklungsländer.

UN-Resolution für gleichen Zugang zu Corona-Impfstoff