Trump droht sozialen Medien im Konflikt mit Twitter

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Trump droht sozialen Medien im Konflikt mit Twitter

Twitter hat erstmals einen Tweet von Donald Trump mit einem Faktencheck eingeordnet und darin einige Äußerungen des US-Präsidenten als falsch bezeichnet. Der Kurznachrichtendienst wandte damit jüngst verschärfte Regeln gegen die Verbreitung irreführender Informationen an. Trump hatte behauptet, dass Briefwahl Wahlbetrug Vorschub leiste.

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Das Schicksal der heimischen Eishockey-Liga liegt in den Händen der Politik. Aufgrund der aktuellen Corona-Vorgaben scheint der Profibetrieb ernsthaft gefährdet. So hat etwa der HC Innsbruck bei der Hallenbegehung durch die zuständige Behörde erfahren, dass nur knapp 400 Fans bei Heimspielen zugelassen wären. “Da kann keine Mannschaft überleben”, betonte Dornbirn-Manager Alexander Kutzer. Der Vorarlberger erklärte im APA-Gespräch, dass die “vielen dehnbaren Begriffe im Verordnungstext es unmöglich machen, ein realistisches Budget für die neue Saison zu erstellen. Wir wollen ja und werden am 28. September Eishockey spielen, das ist unser Ziel und Anliegen. Aber es muss uns jemand auch die Möglichkeit geben, dass wir wirtschaftlich überleben können”, appellierte Kutzer an die Regierung. “Eine solche wirtschaftliche Basis gibt es derzeit nicht”, bestätigte auch HC-Innsbruck-Obmann Günther Hanschitz. Theoretisch wären ab September bei Indoor-Veranstaltungen – also auch im Eishockey – wieder maximal 5000 Fans möglich, sofern es die Verhältnisse in der jeweiligen Austragungsstätte erlauben. Doch schon alleine aufgrund der Abstandsregeln sei diese Zahl utopisch. Risiken und Haftungen “Man hört von der Regierung immer, wir dürfen 5000 Zuschauer reinlassen. Was aber nicht dazu gesagt wird, unter welchen Rahmenbedingungen und zu welchen Kosten diese möglich sind”, stellte Kutzer dazu klar. “Wenn es um Erfüllung sozialpolitischer Aufgaben geht, wie Botschafter für die Jugend, Nachwuchsarbeit, etc. schmückt man sich gerne mit uns, wenn es aber um Risiken und Haftungen sowie das Überleben der Vereine und genau dieses Nachwuchses geht, wird man einfach im kalten Wind der Realität ‘nackig’ hängen gelassen.” “Der wichtigste Faktor sind die Zuschauer”, versicherte ebenso KAC-Manager Oliver Pilloni, dass aufgrund der Unklarheit über die Anzahl der zugelassenen Fans derzeit keine seriöse Finanzsaisonplanung möglich sei. “Du kannst kein Budget machen, wenn man nicht weiß, wie viele Zuschauereinnahmen wir haben werden”, erläuterte Pilloni und verwies auch auf die im Vergleich zum Fußball fehlenden Fernsehgeld-Millionen und Ablösesummen. “Wir haben nicht 30 Millionen TV-Gelder wie in der Schweiz”, sagte Franz Kalla, der Manager der Vienna Capitals. Der Klub war vergangene Saison mit Zuschauerzahlen von weit über 5000 laut Kalla auf Rekordkurs. “Die Zuschauereinnahmen sind essenziell wichtig”, betonte der Caps-Manager. Ein Ausfall täte “wahnsinnig weh”. Kalla meinte jedoch, Jammern helfe nicht. “Wir müssen uns adaptieren, umdenken und lernen.” Rasche Entscheidung erwünscht Pilloni wünscht sich eine möglichst rasche Entscheidung über die erlaubten Zuschauerkapazitäten. “Jetzt wird es langsam Zeit. Ich muss wissen, ob 1000 oder 2000 kommen dürfen, damit ich kalkulieren kann. Aber ich nehme an, dass alle die gleichen Probleme haben”, meinte der Manager des Rekordmeisters. Kritik an der langen Dauer der Entscheidungsfindung der Verantwortungsträger übte der Klagenfurter jedoch nicht. “Ich habe Verständnis für die Politik, da gibt es so viele Dinge zu beachten.” Hilfsgelder für die Klubs seien aber sehr wohl nötig, bekräftigte Pilloni ebenso wie Kutzer. “Und da reden wir nicht von Unsummen”, sagte der Dornbirn-Manager, der wie Hanschitz für einen Ausfallhaftungsbetrag plädierte, um das Überleben der Klubs zu sichern. Keine Spielerverpflichtungen Im Gegensatz zu Mitkonkurrenten hat der KAC, der von Gönnerin Heidi Horten unterstützt wird, aktuell keine entfallenen Sponsorengelder zu verzeichnen. Allerdings gebe es kleinere Partner, die angekündigt haben, dass es nächste Saison wegen der Wirtschaftskrise schlechter ausschaue, so Pilloni. Aufgrund der offenen Budgetsituation sei die aktuelle Liga-Transfersperre für ihn nicht relevant. “Wie soll ich Spieler verpflichten?”, fragte Pilloni, der diesbezüglich aber ruhig bleibt. Der aktuelle Kader des Rekordmeisters sei breit aufgestellt, und man könne auch auf Leute aus dem Farmteam zurückgreifen. Der KAC hatte in der abgelaufenen Saison einen Zuschauerschnitt von 3600 Fans. “Wenn es stattdessen 2000 sind, muss ich das Budget dahingehend anpassen”, merkte Pilloni an.” Es mache dabei aber natürlich einen Unterschied, ob der KAC mit 2000 Fans auskommen müsse oder ein Klub, der sowieso weniger Fan-Zuspruch habe. Eine Reduzierung auf wie in Innsbruck vorgesehen knapp 400 gehe aber keinesfalls, bestätigte Pilloni seine Kollegen aus Dornbirn und Tirol.

Profi-Eishockey in Österreich gefährdet

Nach dem tödlichen Absturz eines Sechsjährigen von der Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee (Bezirk Vöcklabruck) Ende Februar hat die Staatsanwaltschaft Wels Anklage wegen grob fahrlässiger Tötung gegen die Mutter erhoben. “Das Kind war nicht durchgehend fachmännisch gesichert”,bestätigte Staatsanwaltschaftssprecher Christoph Weber einen Bericht der “Kronen Zeitung” am Dienstag. Die vierköpfige Gruppe aus Tschechien – Sohn, Mutter, ihr Lebensgefährte sowie ein Freund – hätte die Tour eigentlich nicht machen sollen, lautet der Verdacht. Der schwierige Kletterstieg sei “von Haus aus nicht für Kinder geeignet”, sagte Weber. Dennoch habe die Frau mit 18-jähriger Klettererfahrung den Sohn mitgenommen. Schon der Aufstieg habe mit gut sechs Stunden dreimal so lange wie üblich gedauert, geht aus den Ermittlungen hervor. In der Dunkelheit kam es zum Unglück Beim Abstieg im Bereich einer Schlucht – dem sogenannten Saugraben – war es in Dunkelheit dann zu dem Unglück gekommen. Als die vier gerade ein Stück mit Leitern absolviert hatten, rutschte der Bub offenbar auf. Er stürzte über abschüssiges, felsdurchsetztes Gelände 60 bis 70 Meter in die Tiefe. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen Strafantrag wegen grob fahrlässiger Tötung gegen die 42-Jährige beim Landesgericht Wels eingebracht. So soll sie etwa dem Sohn trotz Dunkelheit keine Stirnlampe aufgesetzt haben, auch ihre hatte sie anscheinend nicht eingeschaltet. “Der Bub dürfte gegen 18.20 Uhr auf dem schmalen Weg ins Leere getreten bzw. weggerutscht und in die Tiefe gestürzt sein”, meinte der Staatsanwalt. Im Falle einer Verurteilung drohen der Frau bis zu drei Jahre Haft.

Tödlicher Bergunfall eines Sechsjährigen: Anklage gegen Mutter

Nach vier Wochen Stillstand in großen Teilen der Produktion fährt der deutsche Autobauer Daimler seine Werke von diesem Montag an wieder hoch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Antriebs- und Getriebetechnik, einem Bereich, auf den nicht nur die übrigen Werke in Deutschland, sondern auch die im Ausland und insbesondere in China angewiesen sind.

Daimler wirft nach Stillstand die Werke wieder an

Mit neuem Lenksystem hat Mercedes dem ersten Trainingstag beim Neustart der Formel 1 in Österreich den Stempel aufgedrückt. Weltmeister Lewis Hamilton war am Freitag in beiden Einheiten auf dem Red Bull Ring klar Schnellster und sorgte mit 1:04,304 Min. für die Tagesbestzeit. Teamkollege Valtteri Bottas war jeweils Zweiter. Probleme hatte hingegen Hausherr Red Bull. Seit den Winter-Tests im Februar hatte die Formel 1 pausiert, weil danach wegen Corona die Saison nicht gestartet werden konnte. Dementsprechend groß war die Neugier und Spannung vor dem ersten Vergleich auf der Rennstrecke. Er brachte in Spielberg zunächst einen Punktesieg für Mercedes. Die in Schwarz in die verkürzte Saison startenden “Silberpfeile” waren beim Neustart vorerst einmal die klar schnellsten Autos. Wobei Hamilton noch einmal eine Liga über Bottas fuhr. Fast zwei Zehntel Vorsprung sind auf der Strecke mit der kürzesten Formel-1-Rundenzeit eine Menge. Moderate Temperaturen spielten dem Team von Toto Wolff ebenso in die Hände wie das zweiaxiale Lenksystem, das in Spielberg erstmals im Mercedes zum Renneinsatz kommen soll. Wenn es nicht davor doch noch von Red Bull hinausprotestiert wird. Mit dem Dual-Axis-Steering (DAS) kann der Pilot durch Schieben und Ziehen des Lenkrades die Spur der Vorderräder während der Fahrt verstellen, was vor allem in der Aufwärmrunde oder hinter dem Safety Car Vorteile bringt. “Es war fraglos ein guter Tag, wir hatten keinerlei Probleme”, gab sich Teamchef Wolff im ORF Fernsehen zufrieden. Der Österreicher warnte wie immer aber auch gleich. “Wir wissen jetzt zumindest, dass wir nicht komplett daneben liegen. Abgerechnet wird aber erst am Sonntag.” Man müsse abwarten, was die anderen Teams noch in der Hinterhand hätten, so Wolff. Bei Red Bull gab man sich gelassen, obwohl beide Fahrer Dreher verzeichneten und Max Verstappen nach Platz drei im ersten Training am Nachmittag über Rang acht nicht hinauskam. Sowohl Verstappen als auch Alex Albon machten für ihre Dreher beschädigte Frontflügel und die erhöhten Streckenbegrenzungen verantwortlich. “Vielleicht waren wir heute einfach ein wenig zu aggressiv”, sagte Verstappen, der am Sonntag auf den Spielberg-Hattrick los geht. Hamilton war angetan vom Tag. “Es war großartig, wieder auf der Strecke zu sein. Das neue Auto fühlte sich wirklich gut an”, sagte der Brite, der “Black Lives Matter” am schwarzen Helm trug sowie “End Racism” am Auto zeigte und am Sonntag den Kampf um seinen 7. WM-Titel einläutet. Am besten mit einem Sieg. Seit seinem Debütsieg 2016 ist der Engländer in Österreich nie wieder auf das Podest gekommen. Während Sebastian Vettel seinen 33. Geburtstag mit Platz vier im Ferrari feierte, zeigte auch Racing Point einen starken Start. Der Mexikaner Sergio Perez sorgte als Nachmittags-Dritter für einen Hattrick der Mercedes-Motoren. Umstrittenstes Thema war das DAS-System, das Wolff als “coole Innovation” bezeichnete. “Ich denke, dass man heute protestiert und es dann zu einer Klarstellung der FIA kommt. Wir werden sehen, wer sich durchsetzt. Jedenfalls wollen wir am Sonntag keine Debatte.” Die 71. Formel-1-Saison beginnt Sonntag in Spielberg wegen der langen Corona-Pause mit knapp viermonatiger Verspätung. Das Rennen auf dem Red Bull Ring findet ohne Zuschauer und unter rigorosen Hygiene-Auflagen statt. Eine Woche später folgt ebendort der Grand Prix der Steiermark.

Mercedes in Spielberg auch in Schwarz pfeilschnell

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat die Kritik an der Umweltpolitik Brasiliens und anderer Amazonas-Anrainerstaaten als ungerecht zurückgewiesen. “Diese Geschichte, dass Amazonien in Flammen steht, ist eine Lüge und wir müssen das mit richtigen Zahlen bekämpfen”, sagte Bolsonaro bei einer Videokonferenz mit Präsidenten der Amazonas-Länder. Brasilien, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien, Guyana und Suriname hatten im September in der kolumbianischen Stadt Leticia einen Vertrag unterzeichnet, um angesichts der verheerenden Waldbrände im Amazonas-Gebiet eine gemeinsame Politik des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung der Region zu ergreifen. Hinter der Kritik steckten wirtschaftliche Interessen, auch weil Brasilien eine Agrarmacht sei, sagte Bolsonaro: “Wir wissen gut um die Bedeutung dieser Region für uns alle.” Die Abholzung oder Brände in der Region seien im Juli im Vergleich zum Juli des vergangenen Jahres um 28 Prozent zurückgegangen, so Bolsonaro. In den vergangenen zwölf Monaten verzeichnete das Nationale Institut für Weltraumforschung (Inpe) nach vorläufigen Daten dagegen eine Steigerung der Abholzung um rund 35 Prozent. 2019 war Bolsonaros erstes Amtsjahr. Er geriet wegen der Brände im Amazonas-Gebiet in die Kritik. Umweltschützer werfen ihm vor, die Brände in Kauf zu nehmen, um neue Flächen für die Landwirtschaft zu erschließen.

Bolsonaro bezeichnet Brände im Amazonas-Gebiet als "Lüge"

Die Schulen werden angesichts der Coronakrise wohl nicht so bald wieder öffnen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erklärte in der “ZiB1” zur Frage, wie es nach der Sperre bis zunächst nach Ostern weitergehe: “Es kann schon sein, dass die Schule noch deutlich länger geschlossen bleibt.” Zuletzt war schon bekannt geworden, dass die Zentralmatura nicht vor Mitte Mai stattfinden wird.

Kurz hält längere Schulschließungen für möglich