Trump nimmt TikTok und ByteDance noch stärker in die Zange

Merken
Trump nimmt TikTok und ByteDance noch stärker in die Zange

US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf die Video-App TikTok und ihren chinesischen Mutterkonzern ByteDance weiter erhöht. Trump ordnete in der Nacht auf Samstag unter anderem an, dass ByteDance sich binnen drei Monaten von allen Daten von Nutzern in den Vereinigten Staaten trennen müsse. Auch dürfe ByteDance in den USA kein Eigentum mehr besitzen, das für den Betrieb von TikTok genutzt werde.

Trump hatte bereits unter Verweis auf die Datensicherheit Geschäfte von US-Amerikanern mit TikTok untersagt, den Vollzug der Verfügung allerdings bis Mitte September ausgesetzt. Wenn sie greift, würde das bereits das Ende der App in den USA bedeuten. Mit den neuen Maßnahmen nimmt der US-Präsident ByteDance noch einmal stärker wirtschaftlich in die Zange. Microsoft verhandelt gerade mit ByteDance über die Übernahme des TikTok-Geschäfts in den USA und mehreren weiteren Ländern.

Bei seiner neuen Verfügung nahm Trump formell den Kauf der App Musical.ly durch ByteDance ins Visier, aus der später TikTok hervorging. Der Präsident untersagte die 2017 vollzogene Transaktion.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In den USA ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2.000 Menschen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben.Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität vom Dienstagabend erlagen seit dem Vortag genau 1939 Menschen in den Vereinigten Staaten der von dem neuartigen Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es handelt sich um die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde.

Fast 2.000 Coronavirus-Tote in den USA binnen eines Tages

Am Sonntag, so verkündete es Bundeskanzler Sebastian Kurz, werde mit Experten diskutiert, ob, wann und in welcher Form der Handel wieder für Kunden geöffnet werden kann. Am Montag soll schließlich bekanntgeben werden, wo eine Wiederaufnahme des Betriebs machbar ist.

So soll der "CovExit" gelingen

Die Vereinten Nationen legen am Montagnachmittag ihren neuen Bericht zur Welternährung mit den Zahlen zu Hunger und Unterernährung vor. In der Studie dürften auch die Auswirkungen der Coronakrise eine Rolle spielen. Verschiedene UNO-Organisationen haben in den vergangenen Wochen bereits davor gewarnt, dass die Covid-19-Krankheit die Ernährungslage in vielen Regionen verschärft. In den vergangenen Jahren hatte die FAO eine wachsende Zahl der unterernährten Menschen beklagt. Das weltweite Ziel, den Hunger bis 2030 zu stoppen, war damit in weite Ferne geraten.

UNO legt Welternährungsbericht 2020 vor

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) kündigt an, dass die Maturaklausuren heuer in der Woche ab 18. Mai starten werden. Faßmann rechnet derzeit – mit der Einschränkung: wenn die Schulen bis dahin rechtzeitig aufmachen können, was nicht in seiner Macht stehe – mit einer Vorlaufzeit von rund zwei Wochen ab Anfang Mai, um Maturanten in der Schule vorzubereiten und die achte Klasse abzuschließen.

Matura soll ab 18. Mai stattfinden

Die im Zuge der Coronakrise neu eingerichtete staatliche Finanzierungsagentur COFAG – Covid-19 Finanzierungsagentur des Bundes GmbH – hat zwei Geschäftsführerposten ausgeschrieben. Laut der Stellenausschreibung im Amtsblatt der “Wiener Zeitung” können Bewerbungen bis zum 13. Juli an den Bundesminister für Finanzen, Gernot Blümel, bzw. die Headhunter-Firma Stanton Chase gerichtet werden.

Geschäftsführerposten für Finanzierungsagentur COFAG ausgeschrieben

Das österreichische Außenministerium hat am Montagvormittag gegenüber der APA einen Bericht der Kronenzeitung bestätigt, wonach ein russischer Diplomat im Zusammenhang mit Wirtschaftsspionage bis zum 1. September Österreich verlassen muss. Die russische Botschaft kritisierte die Entscheidung in einer Erklärung als „unbegründet“ und stellte die Ausweisung eines österreichischen Diplomaten in den Raum. Laut der “Presse” handelt es sich um einen Mitarbeiter einer russischen Vertretung bei einer internationalen Organisation in Wien und um Spionage in einem österreichischen Hightech-Unternehmen. „Dieses Verhalten entspricht nicht der Wiener Diplomaten-Konvention“, sagte dazu Sprecher Peter Guschelbauer. Die Russe muss bis zum 1. September das Land verlassen. Details zu dem Fall wollte er nicht nennen.

Österreich erklärte russischen Diplomaten zur unerwünschten Person