Trump ordnet Unterstützung für Italien an

Merken
Trump ordnet Unterstützung für Italien an

US-Präsident Donald Trump hat seine Regierung angewiesen, Italien Hilfe im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu leisten. In Italien stationierte US-Soldaten sollten etwa beim Aufbau von Feldlazaretten und dem Transport von Material helfen, schreibt Trump. US-Unternehmen sollten Italien Produkte verkaufen, die die Behörden dort benötigten. Ausgenommen davon seien allerdings Güter, die die USA selbst für die Eindämmung der Epidemie brauchten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Auch nach Jahrzehnten im Filmgeschäft hat die britische Oscar-Preisträgerin Helen Mirren noch Angst davor, neue Rollen anzunehmen. “Man hat Angst vorm Scheitern, weil man dort etwas von sich preisgibt”, sagte sie vergangenes Jahr. An ihrem 75. Geburtstag diesen Sonntag kann die Schauspielerin auf eine überaus erfolgreiche Karriere zurückblicken, deren Ende nicht in Sicht ist. “Man möchte seine Schauspielkollegen, den Regisseur und natürlich das Publikum nicht enttäuschen. Man will ja nicht, dass die sagen: ‘Naja, irgendwie hat sie das nicht hingekriegt, oder?'” Bisher ist allerdings kein Fall bekannt, in dem Mirren es nicht hingekriegt hat. Im Gegenteil: Selbst in weniger gelungenen Produktionen wird sie meist noch als Lichtblick gelobt. Helen Mirren wurde als Helen Lydia Mironoff am 26. Juli 1945 in London geboren. Ihre Mutter war Engländerin. Ihr russischer Vater war im Kindesalter kurz vor der russischen Revolution mit seinen Eltern nach Großbritannien gekommen. Den Familiennamen änderte Mirrens Vater, damit er nicht russisch klang. “Er hat gesagt: ‘Wir sind jetzt britisch, wir vergessen das alles, das ist vorbei'”, erzählte sie dpa zum Start ihrer Miniserie “Catherine the Great”. Ihre russischen Wurzeln seien für sie trotzdem immer präsent. In der Serie spielte sie die russische Kaiserin Katharina die Große. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Mirren im Küstenstädtchen Southend-on-Sea und dem Vorort Westcliff-on-Sea. Schon in der Schule spielte sie Theater. Später wechselte sie ans New College of Speech and Drama, eine unabhängige Schauspielschule in London. Denn “Schauspielerei war das einzige, worin ich was taugte”, erklärte sie. Mit 18 Jahren sprach sie am National Youth Theatre vor und wurde engagiert. Kurz darauf spielte Mirren am Londoner Old Vic-Theater die Rolle der Cleopatra in Shakespeares “Antonius und Cleopatra”. “Das war eine großartige Plattform für mich”, sagte sie dem “Telegraph”, “und das hat meine Karriere gestartet.” Es folgten ein Angebot der Royal Shakespeare Company und erste Filmrollen – in der Konsum-Satire “Herostratus” (1967) und Shakespeares “Ein Sommernachtstraum” (1968). Auch Mirrens Sexappeal sorgte damals für Aufsehen. In “Das Mädchen vom Korallenriff” (1969) zeigte sich die Schauspielerin erstmals sehr freizügig. In dem biografischen Drama “Savage Messiah” (1972) über den französischen Bildhauer Henri Gaudier-Brzeska trat sie sogar für mehrere Szenen nackt vor die Kamera. Auch in dem beinahe pornografischen Historienfilm “Caligula” (1979) wirkte sie mit. Mirren nannte ihn eine “unwiderstehliche Mischung aus Kunst und Genitalien” und verglich die Dreharbeiten mit einem Nudisten-Camp. Mit Nacktheit hat sie kein Problem – im Gegenteil. “Ich bin von Herzen Nudistin”, gestand sie vor einigen Jahren der “Radio Times”, “ich bin gern an Stränden, wo alle nackt sind.” Der Durchbruch als Filmschauspielerin gelang Mirren 1980 mit dem Gangsterfilm “The Long Good Friday” (“Rififi am Karfreitag”) – heute ein Klassiker des Genres. Sie hatte die Macher zuvor nach eigener Aussage überzeugt, ihre Rolle als Gangsterbraut Victoria auszubauen. 2006 kam dann ihr größter Erfolg: als britische Königin Elizabeth II. in dem Drama “The Queen”. Dafür bekam sie den Oscar als Beste Hauptdarstellerin, den Golden Globe, den BAFTA-Award und zahlreiche andere Preise. In ihrer Oscar-Rede lobte sie den Mut und die Beständigkeit der Queen. “Und ich danke ihr, denn ohne sie wäre ich mit ziemlicher Sicherheit nicht hier.” Einige Jahre zuvor hatte sie Queen Elizabeth II. schon am Theater dargestellt. Außerdem spielte sie in der Miniserie “Elizabeth I.” die Titelheldin, die im 16. Jahrhundert regierte. All das, obwohl sie in einem antimonarchistischen Haus groß wurde. “Ich weiß nicht, was meine Eltern davon gehalten hätten, dass ich die Königin spiele”, scherzte Mirren vor der Oscar-Verleihung in einem TV-Interview. Die Filmdatenbank “Imdb” listet rund 130 Rollen in unterschiedlichen Genres für Helen Mirren – biografische und Historienfilme, künstlerisch anspruchsvolle Produktionen, Krimis und Komödien. Auch vor typischem Popcorn-Kino schreckt die Britin nicht zurück. In der Comic-Komödie “R.E.D.: Älter. Härter. Besser.” (2010) überzeugte sie als coole Agentin. In Luc Bessons Actionthriller “Anna” (2019) gab sie eine eiskalte russische Geheimdienst-Ausbilderin. Sogar in der etwas trashigen “The Fast and the Furious”-Reihe mit den muskelbepackten Actionstars Dwayne “The Rock” Johnson und Vin Diesel gehört sie zur wiederkehrenden Besetzung. Mit amüsanter Ironie spielt sie die prollige Mutter eines Ex-Soldaten. Auch in “Fast & Furious 9” wird die 75-Jährige wieder mitwirken. Ihr Name im Film: Queenie. Seit 1997 ist Mirren mit dem US-Regisseur Taylor Hackford verheiratet, den sie 1985 beim Dreh zu “White Nights” – sie spielte in dem Drama eine russische Ballerina – kennengelernt hatte. Kinder hat sie nicht. Die Angst vorm Scheitern ist für Helen Mirren inzwischen übrigens eher ein Ansporn als ein Hindernis. Denn eins habe sie als Schauspielerin mit den Jahren festgestellt. “Die Dinge, die dir wirklich Angst machen, sind die Dinge, die du machen solltest. Denn es bedeutet, dass sie anspruchsvoll sind und dir eine Menge abverlangen. Aber sie machen auch Spaß. Wenn man die Angst einmal überwunden hat, dann wird es großartig.”

Britische Oscar-Preisträgerin Helen Mirren wird 75

Die kalifornische Stadt San Francisco hat eine umstrittene Statue von Christopher Kolumbus an einem Aussichtspunkt der US-Westküstenmetropole entfernen lassen. Das fast zwei Tonnen schwere und knapp vier Meter hohe Denkmal sei in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) abgebaut worden, berichtete der “San Francisco Chronicle”. Die Stadtverwaltung hatte dem Plan zugestimmt, eine Figur entfernen zu lassen, mit der viele Unterdrückung und Schmerz verbinden würden. Das 1957 aufgestellte Denkmal war in den vergangenen Jahren immer wieder Zielscheibe von Protesten und Vandalismus geworden. Vergangene Woche hatten Unbekannte in einem Park in der Ostküstenstadt Boston eine Kolumbus-Statue geköpft. In Richmond (Virginia) wurde ein Kolumbus-Denkmal gestürzt, in Brand gesteckt und in einen See geworfen Seit den “Black-Lives-Matter”-Demonstrationen nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd durch Polizeigewalt sind an vielen Orten der USA Statuen und Erinnerungstafeln abgebaut worden. Meistens bezogen diese sich auf historische Figuren oder Ereignisse im Bürgerkrieg, in dem die Südstaaten für eine Fortsetzung der Sklaverei gekämpft hatten. Kolumbus (1451 – 1506) war einer der ersten Europäer in der Neuen Welt und wird häufig als Entdecker Amerikas bezeichnet. Historiker und Bürgerrechtler kritisieren den genuesischen Seefahrer aber für sein gewalttätiges Verhalten gegenüber den Ureinwohnern Amerikas. Unterdessen wurden vier Porträts von historischen Führungsfiguren der US-Südstaaten aus dem Kongress in Washington entfernt. Die Gemälde wurden auf Anordnung der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, am Donnerstag abgehängt. In den Räumen des Kongresses sei kein Platz für die Ehrung von Männern, “welche den gewaltsamen Fanatismus und den grotesken Rassismus” der Konföderierten-Staaten des 19. Jahrhunderts verkörperten, erklärte die Anführerin der oppositionellen Demokraten.

San Francisco entfernt umstrittene Kolumbus-Statue

Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) hat im Familien- und Jugendausschuss am Dienstagnachmittag erklärt, es werde im Sommer jedenfalls Kinderbetreuungsangebote geben. Es gelte aber, noch die Entwicklung der Corona-Fallzahlen zu beobachten, bevor im Einvernehmen mit dem Gesundheitsministerium konkrete Schritte gesetzt würden, bat sie laut Aussendung der Parlamentskorrespondenz um Geduld.

Aschbacher: Es wird Kinderbetreuung in Ferien geben

Heute war der Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer unser Talkgast. Der Landesobmann des Seniorenbundes hat mit uns über die Herausforderungen der demografischen Entwicklung gesprochen. Und verraten, ob er den Polit-Alltag vermisst.

WT1-Talk
Merken

WT1-Talk

zum Beitrag

65 Prozent der Österreicher befürworten ein höheres Arbeitslosengeld während der Coronakrise, wobei sich 33 Prozent der Befragten dezidiert und 32 Prozent eher für eine Erhöhung aussprechen. 17 Prozent der Befragten sind laut der von Unique research für die neue Ausgabe des Nachrichtenmagazins “profil” durchgeführten Umfrage eher gegen eine Erhöhung; 11 Prozent lehnen eine solche strikt ab.

Österreicher sind für höheres Arbeitslosengeld in der Coronakrise

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er eine vorzeitige Öffnung der in der Coronakrise geschlossenen Grenzen ablehnt. “Es besteht Einvernehmen in der Bundesregierung, die Kontrollen zunächst bis zum 15. Mai fortzusetzen”, sagt der CSU-Politiker zur “Bild”-Zeitung. Die Grenzkontrollen seien Teil des bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens. Über das weitere Vorgehen solle in der nächsten Woche entschiedenwerden. Dazu gebe es Gespräche mit den Bundesländern und den angrenzenden Nachbarstaaten. Mehrere Unions-Politiker sowie Bürgermeister und Landräte an den Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg hatten gefordert, die Grenzkontrollen zu beenden. Auch FDP-Chef Christian Lindner ist für eine Grenzöffnung. Seit Einführung der Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen Mitte März sei der grenzüberschreitende Verkehr sehr stark zurückgegangen. Seither wurden demnach über 100.000 Einreiseverweigerungen ausgesprochen. Protest vonseiten der Nachbarländer, darunter ist Österreich, ist demnach nicht bekannt.

Seehofer gegen rasche Grenzöffnung