Turkish Airlines verlängert Flugstopp

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Turkish Airlines verlängert Flugstopp

Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Flugstopp wegen der Coronavirus-Pandemie erneut verlängert. Wie die Gesellschaft in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, bleiben Inlandsflüge nun bis 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis 10. Juni. Zuvor war geplant gewesen, Verbindungen Ende Mai wieder aufzunehmen.

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Mit dem Stand 16:15 hat Österreich die 4.000er Marke an Infizierten überschritten. Zu diesem Zeitpunkt sind 721 in Oberösterreich infiziert. 27 in Wels und 36 in Wels-Land.

4.000 Marke überschritten

Im Zuge der Rassismus-Debatte ist auch die Diskussion um das Logo der Vorarlberger Mohrenbrauerei neu aufgeflammt. Fahrt nahm der Protest auf, als der Grafiker Vincent Hehle eine Alternative zu dem stilisierten “Mohrenkopf” ins Netz stellte. Die Wogen in den sozialen Medien gingen daraufhin hoch. Die Brauerei stellte nun ihre Socialmedia-Accounts vorerst ruhend, will das Logo aber beibehalten. Man kenne die Diskussion selbstverständlich und verstehe, dass das Logo manche Menschen irritiere, so die Brauerei in ihrem am Sonntagabend veröffentlichten Statement in den sozialen Medien. “Die Mohrenbrauerei steht für Toleranz und lehnt Rassismus ganz entschieden ab”, hielt das Unternehmen fest. Gerade weil in einer solchen Diskussion manchmal die Wogen hochgehen, brauche es einen sachlichen, respektvollen und wertschätzenden Dialog. “Dieser scheint aktuell nicht mehr möglich zu sein, deswegen sehen wir uns gezwungen, unseren Kanal vorübergehend stillzulegen”, hieß es weiter auf Facebook und Instagram. Die Marke habe in Vorarlberg Sympathiewerte wie sonst kaum eine andere, “auch beim weitaus überwiegenden Teil der Menschen mit Migrationshintergrund”. Man diskutiere das Thema auch im Betrieb immer wieder intensiv, habe sich aber entschlossen, “die Marke in ihrer traditionellen Darstellung beizubehalten”. Der Name der Brauerei stammt von Gründer Josef Mohr, der 1784 das nach ihm benannte Gasthaus “Zum Mohren” mit angeschlossener Brauerei eröffnete. Sein Familienwappen mit der Darstellung eines Mohren basiere auf alten Darstellungen des heiligen Mauritius. Damals habe es einen anderen Umgang mit Menschen anderer Hautfarbe und Kultur gegeben, die überzeichnete Darstellung sei Ausdruck dessen. “Ein rassistisches Motiv gab es weder bei der Gründung noch heute – ganz im Gegenteil”, betonte das Unternehmen. Der Grafiker hatte vergangenen Dienstag das Logo des Lokalbieres mit seiner Darstellung eines schwarzen Mannes mit Kraushaar und dicken Lippen als nicht mehr zeitgemäß und diskriminierend beanstandet und als Alternative einen stilisierten Birnbaum – in Anspielung auf das Dornbirner Stadtwappen – als Logo vorgeschlagen. Befürworter und Gegner matchten sich daraufhin in den sozialen Medien. Während die einen auf ein Rebranding drängten und der Brauerei Rassismus vorwarfen, fürchteten die anderen um ein Kulturgut und feindeten die Kritiker an. Eine Online-Petition zum Erhalt des Logos unterschrieben bisher über 6.000 Personen. Nach der Welle von Zuspruch und Kritik stellte Hehle klar, dass er die Mohrenbrauerei nicht für ein rassistisches Unternehmen halte, sich aber eine deutlichere Positionierung zu dem Thema wünsche. Seine Intention sei es gewesen, eine sachliche Diskussion auf Augenhöhe anzustoßen. So sehr das Thema in der anonymen Öffentlichkeit entgleist sei, so konstruktiv und respektvoll sei der Dialog zwischen ihm und Mohrenbrauerei-Geschäftsführer Thomas Pachole verlaufen. “Ich möchte auch ganz deutlich machen, dass Anfeindungen und Beleidigungen in diesem Dialog nichts zu suchen haben. Dies gilt sowohl für Befürworter als auch für Kritiker dieser Aktion”, so Hehle auf Facebook.

Mohrenbrauerei will trotz Rassismus-Debatte Logo beibehalten

TV-Star und Jungunternehmerin Kylie Jenner (22) ist von “Forbes” zum bestbezahlten Promi des Jahres erklärt worden. Nach der am Donnerstag veröffentlichten Aufstellung des US-Wirtschaftsmagazins hat Jenner in den vergangenen zwölf Monaten mit 590 Millionen Dollar (525 Mio. Euro) mehr verdient als jeder andere Prominente weltweit. Ein Großteil ihrer Einnahmen stamme aus dem lukrativen Verkauf ihre Kosmetik-Marke an den Konzern Coty. Im Jahr zuvor hatte Jenner mit 170 Millionen Dollar den zweiten Platz hinter der Spitzenverdienerin Taylor Swift belegt, die Sängerin musste sich jetzt mit dem 25. Rang begnügen. Platz zwei ging in diesem Jahr an ihren Schwager Kanye West, Ehemann von Jenners Halbschwester Kim Kardashian. Der Rapper verdiente nach “Forbes”-Schätzungen 170 Millionen Dollar (151 Mio. Euro), teils aus seinem Werbevertrag mit Adidas. Auf den nächsten Top-Rängen folgen die Sportstars Roger Federer, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. “Forbes” schätzte nach eigenen Angaben die vorsteuerlichen Einnahmen der Berühmtheiten von Juni 2019 bis einschließlich Mai dieses Jahres, dazu zählen etwa auch Einnahmen aus Werbung und Merchandising.

"Forbes"-Liste: Kylie Jenner ist bestbezahlte Prominente

Auch die SPÖ zeigt sich beim möglichen Einsatz von “Big Data” gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie skeptisch. Für Parteichefin Pamela Rendi-Wagner ist dies “eine äußerst sensible Thematik”, sie verlangte am Freitag via Aussendung die Einsetzung einer Task Force mit Vertretern der Opposition, der Datenschutzbehörde und Verfassungsrechtsexperten. “Big Data” könne wesentliche Eingriffe in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger bedeuten, meinte Rendi-Wagner.

SPÖ für Task Force zu "Big Data"

Die Macher der amerikanischen Zeichentrickserie “Die Simpsons” haben in ihrem legendären Vorspann offensichtlich einen Kommentar zur Corona-Krise verpackt. Die Botschaft in Kürze: Zuhause ist es am schönsten und sichersten. Die Folge, die Fox am kommenden Sonntagabend ausstrahlen wird, zeigt zu Beginn eine völlig andere Optik. Sie ähnelt einem Ego-Shooter-Videospiel. Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggie wirken größer, kantiger und athletischer. Alles ist in Blau-Schwarz-Weiß getaucht. Die Musik ist monoton-rockig.

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Nachdem Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Lockerungen für das Besuchsverbot im Gesundheitssystem angekündigt hat, gibt es in Oberösterreich ab Freitag neue Regeln für Besuche. Ein Patient darf demnach täglich von einer Person für eine Stunde Besuch erhalten. “Es ist uns klar, dass wir im sensiblen Spitalsbereich weiterhin entsprechende Schutzmaßnahmen brauchen, um diese kritische Infrastruktur bestmöglich zu schützen”, sagt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander. “Gleichzeitig wollen wir aber die Besuchsmöglichkeiten von stationären Patientinnen und Patienten, von Kindern und auf unseren Geburtenstationen lockern. Dies ist unter Einhaltung von klaren Regeln möglich.” Konkrete Besuchszeiten in den Nachmittagsstunden werden die Spitäler noch festlegen. Kinder dürfen ab Freitag dem 5. Juni wieder von beiden Eltern besucht werden, allerdings nicht gleichzeitig, sondern abwechselnd. Auch frischgebackene Väter können künftig auch nach der Entbindung wieder einmal täglich für eine Stunde auf Besuch kommen.    Die Schleusen vor den Kliniken bleiben zur Sicherheit der Patienten und des Gesundheitspersonals bestehen. Patienten werden auch weiterhin an den Schleusen auf Symptome untersucht, bevor sie das Krankenhaus betreten dürfen. Auch die Regeln im Ambulanzbetrieb bleiben unverändert: Patienten brauchen einen Termin, den sie pünktlich einhalten sollen. Sie müssen Abstand halten, Maske tragen und die Hände desinfizieren.

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