Udo Lindenberg hat "schweren Blues abgekriegt"

Merken
Udo Lindenberg hat "schweren Blues abgekriegt"

Dieser Tage ist nicht alle Tage: Dem deutschen Rockmusiker Udo Lindenberg (“Alles klar auf der Andrea Doria”) setzt die Corona-Pandemie zu. Er sagte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass seine “ganze große Panikfamilie” durch die “grausame Pandemie einen schweren Blues abgekriegt” hat.

Der 74-jährige Musiker will aber anderen Mut machen, in Ausnahmesituationen kreativ zu werden: Er selbst lenke sich mit der Malerei ab. “Wenn ich so richtig dabei bin, dann überkommt mich absolute Besessenheit ähnlich wie bei der Musik”, sagt der Sänger. Das Malen habe dabei auch “etwas Entspannendes” für ihn.

Bekannt wurde Udo Lindenberg bereits in den 1970er Jahren. Sein Album “Andrea Doria” verschaffte ihm den Durchbruch. Sein Deutschrock wurde massentauglich – Rio Reiser und “Ton Steine Scherben” vor ihm hatten noch nicht jenen durschlagenden Erfolg wie es Lindenberg hatte.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Über die größte Verfassungsänderung der russischen Geschichte soll am 1. Juli entschieden werden. Dem von der zentralen Wahlkommission vorgeschlagenen Termin stimmte Staatspräsident Wladimir Putin am Montag zu. “Das Datum ist perfekt”, sagte Putin bei einer live im Staatsfernsehen übertragenen Videoschaltung. Der ursprüngliche Termin Mitte April war wegen der Corona-Pandemie verschoben worden. Putin sagte, die Infektionslage im Land habe sich stabilisiert. Das erlaube, die Arbeiten an der Änderung der Verfassung fortzusetzen. “Uns ist es im Großen und Ganzen gelungen, die Hauptaufgabe zu lösen, die explosionsartige negative Entwicklung zu verhindern.” Wahlleiterin Ella Pamfilowa versprach einen sicheren Ablauf der Volksabstimmung. Es würden Masken und Handschuhe zur Verfügung gestellt sowie Kugelschreiber zur einmaligen Verwendung. Auch mobile Möglichkeiten zur Abstimmung soll es für Menschen geben, die nicht ins Wahllokal kommen können. Um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren, solle die Abstimmung schon sechs Tage vor dem Termin am 1. Juli beginnen. Die Verfassungsänderung ist umstritten: Sie sieht vor allem eine Ausweitungen der Machtbefugnisse des Präsidenten vor. Putin könnte dann bis 2036 im Amt zu bleiben. Im Eiltempo hatten im Winter das Parlament und auch das Verfassungsgericht dem zugestimmt. Putin-Gegner werfen Putin einen Staatsstreich vor. Sie kritisieren die Verfassungsänderung als illegal und warnen davor, die Menschen im größten Land der Erde bei einer solchen Volksabstimmung sinnlos der Gefahr durch das Virus auszusetzen. Demonstrationen sind wegen der Pandemie seit Wochen verboten.

Abstimmung über Verfassungsänderung in Russland am 1. Juli

Die Einsatzkräfte standen Sonntagmittag bei einer Personenrettung auf einem Bauernhof in Offenhausen (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Personenrettung: Verletzte Frau in Offenhausen durch Feuerwehr von Silo gerettet

Nach Deutschland und Belgien verhängen nun auch die Niederlande eine Reisewarnung für Wien. Auch Innsbruck davon betroffen. Zehn Tage Heimquarantäne vorgeschrieben – Reisen in den Rest Österreichs, darunter auch Tiroler Skiorte, weiter möglich – Ebenso wie Flughäfen Innsbruck und Wien-Schwechat. Die niederländische Regierung hat am heutigen Dienstag eine Reisewarnung für Wien und die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck ausgesprochen. Wer von dort in die Niederlande zurückreist, muss ab sofort für zehn Tage in häusliche Quarantäne, heißt es in den aktualisierten Reisehinweisen der niederländischen Regierung. Grund dafür seien die gestiegenen Infektionszahlen. Damit bestätigte sich, was die “Tiroler Tageszeitung” am Montagabend aus informierten Kreisen erfahren haben will. Ausdrücklich rät die niederländische Regierung aber nicht von Reisen in andere Teile Österreichs ab.“Sie können, mit Ausnahme der Hauptstadt Wien und der Stadt Innsbruck, für Urlaubsreisen nach Österreich fahren, aber bleiben Sie wachsam”, heißt es in den Reisehinweisen wörtlich. Flughäfen nicht betroffen So sei etwa auch die Benutzung der Flughäfen Wien-Schwechat und Innsbruck möglich, ohne dass man unter die Quarantänepflicht fällt. Damit können Tiroler Skigebiete weiter auf niederländische Gäste hoffen. Österreich ist bei niederländischen Skiurlaubern sehr beliebt. Die niederländische Königsfamilie verbringt ihren jährlichen Skiurlaub im Vorarlberger Lech am Arlberg. Innsbruck zählt schon seit Tagen zu den Gebieten mit den höchsten Corona-Neuinfektionen Österreichs. Mit einem Sieben-Tages-Wert von 136,25 Infektionen pro 100.000 Einwohner liegt die Tiroler Landeshauptstadt aktuell an der Spitze aller Bezirke Österreichs, vor dem Bundesland Wien mit 113,73. Allerdings ist die Zahl der aktiven Coronafälle in Innsbruck seit Montag von 285 auf 225 Personen gesunken, wie es von den Behörden am Dienstag gegenüber der APA hieß. Auch in Wien ist die Zahl der Neuinfektionen jüngst etwas zurückgegangen. Vor den Niederlanden hatten bereits Deutschland, Dänemark und Belgien coronabedingte Reisewarnungen für Österreich oder die Hauptstadt Wien verhängt. Deutschland und Belgien warnen vor Reisen nach Wien, Dänemark vor Reisen nach ganz Österreich. Die niederländische Reisewarnung betrifft nun erstmals spezifisch einen Teil Österreichs außerhalb Wiens.

Niederländische Reisewarnung für Wien und Innsbruck

D ie aktuellen Wettervorhersagen lassen ab heute, Freitag, große Regen- und Schneemengen sowie Föhnsturm in Teilen des Südens und Westens Österreichs erwarten. Die größten Niederschlagsmengen werden laut ZAMG dabei in Oberkärnten und in Osttirol sowie im Bereich des Tiroler Alpenhauptkamms fallen.Vorausgesagt sind bis 300 Liter Regen pro Quadratmeter. Auf den Bergen werden große Schneemengen erwartet, in den Niederungen kann es zu Eisregen kommen. “Die ÖBB sind auf den Wintereinbruch so gut wie möglich vorbereitet. Die technische Winterausrüstung wurde in den vergangenen Monaten aktiviert und die Vorbereitungen für Eis, Frost und Schnee getroffen. Dafür investieren die ÖBB jährlich rund 40 Millionen Euro”, heißt es in einer Aussendung. Die Tauernbahnstrecke wird heute, Freitag, zwischen Spittal an der Drau und Schwarzach-St. Veit gesperrt. Die Sperre tritt um 17 Uhr in Kraft und dauert voraussichtlich bis Montag um 24 Uhr. Für Reisende von und nach Kärnten wird zwischen Bischofshofen und Spittal an der Drau ein Schienenersatzverkehr über die Autobahn mit Bussen eingerichtet. Der Nahverkehr zwischen Mallnitz und Spittal/Drau wird ab 18 eingestellt. Letzter Zug ab Mallnitz um 18 Uhr, letzter Zug ab Spittal um 16.44 Uhr. Ebenfalls gesperrt wird die Auto-Tauernschleuse zwischen Mallnitz und Böckstein. Letzter Zug ab Mallnitz 16.50; ab Böckstein 17.20. Gesperrt wird auch die Osttirol Strecke zwischen Lienz und San Candido/Innichen: Die Streckensperre gilt bis voraussichtlich Montag, 24 Uhr. Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet, solange die Straßenverhältnisse es erlauben. Letzter Zug ab Lienz 17.20 Uhr, letzter Zug ab Sillian 18.04 Uhr. Fahrplananpassungen “Wer kann, sollte Reisen über Tauern und Brenner verschieben. Die Unwetter könnten in Salzburg, Kärnten und Tirol zu entsprechenden Fahrplananpassungen und Verzögerungen führen. Fahrgäste werden daher gebeten, sich vor Reiseantritt unter oebb.at, mittels Scotty mobil App oder telefonisch beim ÖBB-Kundenservice unter 05-1717 über ihre gewünschte Verbindung zu informieren”, so die ÖBB. Sofern eine Reise in und durch das Unwettergebiet nicht dringend erforderlich ist, sollte diese auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die für ihre barrierefreie Reise Unterstützung benötigen, sollen vor Reiseantritt mit dem ÖBB-Kundenservice 05-1717 Kontakt aufnehmen.

Schnee und Regen: ÖBB sperren die ersten Strecken

Ein noch nicht identifizierter Bär, der Montagabend einen 59-jährigen Mann und seinen 28-jährigen Sohn im norditalienischen Trentino angegriffen hat, soll erlegt werden. Der Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti kündigte einen entsprechenden Erlass an, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Mittwoch. Proteste kamen von Tierschutzverbänden. Die angegriffenen Männer wurden am Montagabend ins Krankenhaus eingeliefert. Sie schwebten nicht in Lebensgefahr. Vater und Sohn waren bei Anbruch der Dunkelheit am Monte Peller im Trentiner Tal Val di Non unterwegs, als es zu der unheilvollen Begegnung mit dem Bären kam. Der Sohn und der Bär standen sich dabei Nase an Nase gegenüber. Der 28-Jährige ging zu Boden, das Tier begrub ihn unter sich. Der Vater stürzte sich daraufhin auf den Bären, um seinen Sohn zu befreien. Der 59-Jährige erlitt bei dem Vorfall Knochenbrüche in einem Bein und tiefe Wunden. Der Sohn kam mit oberflächlichen Verletzungen davon. Die Trentiner Behörden kündigten eine Suchaktion an, um den Bären aufzuspüren. Im Trentino leben circa 90 Bären in freier Wildbahn. Manchmal dringen sie in Wohngebiete ein und attackieren Nutztiere. Im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts war im Jahr 1999 ein Dutzend Bären aus Slowenien in die Region gebracht und ausgesetzt worden.

Problembär im Trentino soll erlegt werden