Über 1400 Corona-Neuinfektionen in Österreich

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Über 1400 Corona-Neuinfektionen in Österreich

1433 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stundenhaben Gesundheits- und Innenministerium am Samstagvormittag bekannt gegeben. Die Zahl der positiven Testergebnisse insgesamt stieg damit auf 432.303 seit Pandemiebeginn. Insgesamt starben bisher 8195 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. 409.877 Personen sind wieder genesen.

1371 Corona-Infizierte befanden sich am Samstag in Spitalsbehandlung. 266 dieser Patientinnen und Patienten mussten auf Intensivstationen betreut werden.

Die meisten neuen Fälle wurden aus Wien (366) berichtet, gefolgt von Niederösterreich (305), der Steiermark (179) und Oberösterreich (174). Kärnten verzeichnete 121 Neuinfektionen, Tirol 90, Salzburg 89, das Burgenland 59 und Vorarlberg 50.

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Kommentare:
  1. Baskim Emini sagt:

    Werden auch die von Portugal auch mitgezählt

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Wer beim Arztbesuch eine Corona-Infektion verschweigt oder trotz Quarantänebescheid Freunde empfängt, riskiert ein Strafverfahren. In normalen Jahren spielt das Delikt der “Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten” kaum eine Rolle. Die Pandemie hat die Anzahl der Anklagen im Vorjahr aber deutlich ansteigen lassen, wie der APA vorliegende Zahlen des Justizministeriums steigen. Demnach gab es 100 Anklagen – vier mal mehr als im Jahr davor – und 26 Verurteilungen. Unter die “anzeigepflichtigen Krankheiten” fällt in Österreich eine ganze Reihe von Infektionen – von den Masern über die Röteln bis hin zu Aids und seit dem Vorjahr auch Covid-19. In Summe sind es 53 Krankheiten. Wer die Gefahr der Verbreitung einer dieser Krankheiten herbeiführt, riskiert bis zu drei Jahre Haft (§178 StGB) beziehungsweise ein Jahr bei Fahrlässigkeit (§179). Üblicherweise halten sich die Verurteilungen in Grenzen: Seit 1976 weist die Statistik Austria für beide Delikte gemeinsam maximal 15 rechtskräftige Verurteilungen pro Jahr aus, im Durchschnitt waren es nicht einmal sechs pro Jahr. Anstieg bei Anzeigen und Verurteilungen Anders im Vorjahr: Allein 2020 gab es laut Justizministerium 26 Verurteilungen (und drei Freisprüche) wegen Gefährdung durch übertragbare Krankheiten. Heuer waren es im Jänner bereits elf Verurteilungen (und ein Freispruch). Die Urteile sind zwar noch nicht alle rechtskräftig. Der Anstieg gegenüber den Jahren davor ist aber deutlich. Nach der selben Zählweise gab es 2018 nämlich nur acht und 2019 elf Verurteilungen. Noch deutlicher ist der Anstieg bei den Anzeigen: Von 68 bzw. 60 in den Jahren 2018 und 2019 stiegen sie auf 790 im Vorjahr und bereits 123 im heurigen Jänner. Die allermeisten Fälle haben die Staatsanwaltschaften zwar zurückgelegt. In 100 Fällen setzte es im Vorjahr dennoch eine Anklage (davon zwei im Jänner und Februar, also vor “Corona”), und allein im Jänner 2021 zählte das Justizministerium bereits 35 Anklagen. Zwar wird der bis zu dreijährige Strafrahmen nicht voll ausgeschöpft, um ein Kavaliersdelikt handelt es sich aber dennoch nicht. Bei etwa einem Drittel der Verurteilungen wurde laut Justizministerium seit Anfang 2020 eine Freiheitsstrafe verhängt, in den übrigen eine Geldstrafe. Die höchste verhängte Freiheitsstrafen waren 15 Monate, die niedrigste drei Monate.

Gefährdung durch Krankheiten: Corona beschäftigt die Gerichte

Kommende Woche, am Freitag (29. Mai), sperrt der Wiener Prater nach der corona-bedingten Pause wieder auf, wurde in einer Aussendung mitgeteilt. Die Betriebe hätten Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sagte eine Sprecherin auf APA-Nachfrage am Donnerstag. Dazu zählen Desinfizieren, Abstandsmarkierungen und eine Sitzplatzzuteilung. Die Vorkehrungen im Detail: Das Personal werde mit Mund-Nasen-Schutzmasken oder mit FFP2-Masken sowie mit Einweg- oder Stoffhandschuhen arbeiten, erklärte die Sprecherin. Die Betriebe werden regelmäßige Desinfektionen vornehmen, wurde angekündigt.

Wiener Prater sperrt kommende Woche auf

In Tirol sind bis Ostermontag über 35.000 Coronavirus-Tests durchgeführt worden. Nach Angaben des Landes lag die Zahl der vorgenommenen Testungen Montagfrüh bei 35.004. Nach sieben neu nachgewiesenen Infektionen in der Nacht auf Montag waren aktuell 1.286 Personen mit dem Coronavirus infiziert, knapp 2.000 – nämlich 1.989 – sind mittlerweile wieder genesen. Für 32.668 Tests lag bereits ein Ergebnis vor, weitere 2.336 befanden sich noch in Auswertung. Zum Vergleich: Österreichweit belief sich die Zahl der durchgeführten Testungen mit Ergebnis bis Sonntagvormittag (für Montag wurden noch keine neuen Daten bezüglich der durchgeführten Tests ausgewiesen) auf 144.877 Fälle. Damit nahmen die Tiroler Testungen einen Anteil von 22,5 Prozent ein. In Tirol sind bisher 68 Personen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Mehr als 35.000 Corona-Testungen in Tirol durchgeführt

Nach Angaben der EU-Kommission sind zu den acht Schengen-Staaten, die die EU-Kommission bereits von der Schließung ihrer Grenzen informiert haben, auch Estland und Norwegen hinzugekommen. Damit ist die Liste der Staaten auf zehn gestiegen: Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Dänemark, Polen, Litauen, die Schweiz, Estland und Norwegen. Spanien wurde von der EU-Kommission nicht genannt, obwohl Innenminister Fernando Grande-Marlaska am Montag in Madrid angekündigt hatte, an allen Grenzübergängen ab Mitternacht Kontrollen wiedereinführen zu wollen.

Estland und Norwegen schließen Grenzen

Die Tendenz für eine Fortsetzung der deutschen Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga geht laut Informationen der “Bild”-Zeitung Richtung 9. Mai. Dieser Termin sei wahrscheinlicher als eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes schon am 2. Mai, sollen DFB-Vertreter in einer Videositzung am Donnerstag gesagt haben. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, hieß es.

Deutsche Bundesliga will am 9. Mai wieder starten

Für den Sprecher der österreichischen Gastronomie, Mario Pulker, ist klar, dass die neuerlichen Beschränkungen ab Montag seine Branche belasten werden. Er fordert weitere Hilfen für die Betriebe, kritisiert aber auch so manche Kollegen, die sich in der jüngeren Vergangenheit nicht an die Vorgaben gehalten haben. “Die von der Bundesregierung präsentierten verschärften Maßnahmen in der Gastronomie treffen die seit Beginn der Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Branche massiv”, lautet die erste Reaktion des Branchensprechers in der Bundeswirtschaftskammer, Mario Pulker. Ab dem kommenden Montag, 0 Uhr, gibt es eine Beschränkung von maximal 10 Personen pro Tisch im Innenbereich, eine Maskenpflicht für Gäste im Lokal – und auch bei privaten Feiern beim Wirten, wie z.B. Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, sind nur mehr bis 10 Personen möglich. “Brauchen weitere Hilfe” Umso wichtiger seien nun weitere Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Betriebe, kommentiert Pulker: „Wir wissen, dass es Maßnahmen braucht, um die aktuell steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen und sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Genauso wichtig ist es aber, die Gastronomie-Betriebe zu stützen und Einnahmenausfälle zu kompensieren, die durch die verschärften Maßnahmen zu erwarten sind.” Die angekündigte Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung um ein Jahr sei eine gute Nachricht und ein Lichtblick. Kritik und ein Appell Um die betroffenen Unternehmen in dieser neuerlichen Ausnahmesituation zu unterstützen, brauche es weitere “rasche und unbürokratische Hilfsmaßnahmen”, unterstreicht Pulker. Auch eine rasche Einigung beim Fixkostenzuschuss, der momentan seitens der EU blockiert wird, wäre enorm wichtig für Österreichs Gastronomiebetriebe. Kritik übt Pulker an jenen einzelnen Gastronomiebetrieben, die sich nicht an die Vorgaben gehalten haben: „Nun kommt die gesamte Branche wegen einiger weniger, die unfair agieren, zum Handkuss. Ich appelliere eindringlich an alle Betriebe, sich an die Regeln zu halten und so dazu beizutragen, die Infektionszahlen wieder zu senken.“

Das sagt die Gastronomie zu den wieder schärferen Maßnahmen