Überlebenskampf - So überstehen sie die Corona-Krise

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Mag. Norbert Krennmair (Psychotherapeut) im Talk

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Der Film ist Legende: Regisseur Claude Lelouchs“Ein Mann und eine Frau” aus dem Jahr 1966. In dem Klassiker der Nouvelle Vague spielten Jean-Louis Trintignant und Anouk Aimée ein Liebespaar unter schwierigen Umständen: Jena-Louis und Anne sind beide verwitwet und begegnen einander, als sie ihre Kinder im selben Internat unterbringen. Da beide noch um ihre verstorbenen Partner trauern, steht ihre Annäherung unter keinem guten Stern. Heute gilt der melancholische Film als eine der größten Romanzen der Kinogeschichte – etwa aufgrund seiner speziellen Ästhetik und seiner fantastischen Besetzung, die dem Werk die Goldene Palme in Cannes, einen Oscar für das Originaldrehbuch, Oscar und Golden Globe als bester ausländischer Film, für Aimee noch Golden Globe und britischen Film Award einbrachte. Die 1985 gedrehte Fortsetzung “Ein Mann und eine Frau – 20 Jahre später” konnte an den Erfolg des ersten Films nicht anschließen. Legendär hingegen ist mittlerweile die Filmmusik von Francis Lai. Nun bringt Lelouch, inzwischen 82, eine nochmalige Weiterentwicklung der legendären Liebesgeschichte ins Kino: Und wieder sind Trintignant und Aimée dabei seine Hauptdarsteller – er ist inzwischen 89, sie 88 Jahre alt. “Die schönsten Jahre eines Lebens” heißt der Film, der nächste Woche bei uns startet und die beiden Schauspieler auf der Leinwand wiedervereint: Darin versuchen nun die beiden Kinder, die dasselbe Internat besuchten, das einstige Paar wieder zusammenzubringen  allerdings eher aus therapeutischen als aus romantischen Gründen. Denn Jean-Louis lebt, inzwischen von schwerer Demenz gezeichnet, in einem exklusiven Altersheim. Als Anne ihn besucht, entwickelt sich zwischen den beiden zunächst zögerliche Gespräche, später folgen kleine Ausflüge in die gemeinsame Vergangenheit. Während Anne sich eigener Erinnerungen und lang verdrängter Gefühle gewahr wird, vertieft Jean-Louis das Gefühlschaos durch unberechenbare Wechsel zwischen hellen Momenten und haltlosen Fantasien. So ergeben sich immer wieder überraschende Exkursionen des inzwischen so ungleichen Paares zwischen Erinnerungsfetzen, gefühlten Momenten, kurzen Realitätsschüben, romantischen Tagträumen, groteskem Humor. Das Schönste dabei: Lelouch, Aimee und Trintignant gelingt es, die wunderbar melancholische Stimmung der ersten filmischen Begegnung auch mehr als 50 Jahre später wieder einzufangen.

Fortsetzung nach 54 Jahren: Eine Kinoliebe, die noch immer berührt

Trotz des zunehmenden Drucks vonseiten der EU will der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan weiterhin mit türkischen Erkundungsschiffen nach Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer suchen lassen. Die Türkei werde “Piraten” nicht nachgeben, sagte Erdogan am Mittwoch in Ankara. Die Türkei sei entschlossen, ihre Ansprüche in dem Seegebiet wahrzunehmen. Ankara wolle den Streit aber im Dialog lösen, hielt Erdogan fest. Seit der Entdeckung von Gasvorkommen im Mittelmeer gibt es heftigen Streit zwischen Ankara und Athen um deren Ausbeutung. Griechenland bekommt als EU-Mitgliedsstaat dabei Unterstützung aus Brüssel. Die Türkei sei “zu 100 Prozent” im Recht, sagte Erdogan. “Wenn wir den Piraten nachgeben, können wir künftigen Generationen nicht ins Gesicht sehen”, betonte der Präsident bei einem Besuch einer Produktionsstätte für Solaranlagen in der türkischen Hauptstadt. “Wir können unseren Kinder kein Land überlassen, das nicht in der Lage ist, seine eigenen Rechte zu verteidigen”, sagte er weiter. Erdogan fügte hinzu, die Türkei lasse sich nicht von “kolonialistischen” Mächten belehren und werde “ihre Rechte bis zum Ende verteidigen”. Der Staatschef bezog sich dabei wohl auf die jüngsten Äußerungen Frankreichs. Der NATO-Partner hatte Ankara zuletzt wegen des Vorgehens im östlichen Mittelmeer scharf kritisiert und als Reaktion zwei Kampfflugzeuge und zwei Kriegsschiffe in die Region entsendet, um Griechenland zu unterstützen. Die EU forderte die türkische Regierung auf, ihre Aktivitäten “unverzüglich” einzustellen. Auch Griechenland ist nach eigenen Angaben mit seiner Marine in der Region unterwegs. Dabei sei in der vergangenen Woche bereits zur einer Kollision zwischen einer türkischen Fregatte und der griechischen Marine gekommen, sagte eine griechische Militärquelle am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit zuvor veröffentlichte Presseberichte. Die griechische Zeitung “Kathimerini” veröffentlichte ein Foto, welches das türkische Schiff “Kemal Reis” in einem beschädigten Zustand zeigen soll. Ursache für den Zusammenstoß soll laut dem Medienbericht ein “Manövrierfehler” des türkischen Kapitäns gewesen sein, um das griechische Schiff vom Fahren “abzuhalten”. Seit der Entdeckung reicher Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer erheben neben der Türkei und Griechenland auch die Republik Zypern Anspruch auf die Seegebiete. Athen und Zypern sehen die Erkundungen türkischer Schiffe in ihren Hoheitsgewässern als Verstoß gegen ihre Souveränität. Ankara hingegen besteht darauf, dass der Türkei als Küstenstaat Teile der Gasvorkommen zustehen. “Man muss aufs Äußerste besorgt sein”, sagte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel. “Es müssen alle Bemühungen unternommen werden, die Situation zu deeskalieren. Sie ist sehr gefährlich.” Deutschland setze sich dafür ein, dass der 2016 unterbrochene Dialog über strittige Frage der maritimen Grenzziehungen wieder aufgenommen werde. Auch die EU-Regierungen betonten ihre wachsende Besorgnis. “Wir bekräftigen unsere volle Solidarität mit Griechenland und Zypern”, heißt es in einer gemeinsamen EU-Erklärung. “Alle Optionen bleiben auf dem Tisch”, heißt es zudem, ohne dass Details etwa zu möglichen Sanktionen gegen die Türkei genannt werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hatte sich zuvor für eine “volle Solidarität mit Griechenland und Zypern sowie eine klare Reaktion der EU gegenüber der Türkei” ausgesprochen. In einer Stellungnahme betonte Kurz am Mittwoch: “Europa darf nicht wegschauen bei diesen eklatanten Völkerrechts-Verstößen.” Kurz hatte von der EU gefordert, das Vorgehen der Türkei “in aller Schärfe zu verurteilen und konkrete Maßnahmen gegen die Türkei zu setzen. Denn es darf hier nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben. Ansonsten verliert die EU ihre Glaubwürdigkeit angesichts von Doppelstandards”. Griechenland und die Türkei erheben beide Ansprüche auf Seegebiete im östlichen Mittelmeer, in denen Öl- und Gasvorkommen vermutet werden. Die EU hat die Türkei aufgefordert, Bohrungen in den umstrittenen Gewässern zu stoppen. Kürzlich waren offenbar zwei Kriegsschiffe Griechenlands und der Türkei in der Region kollidiert. Das schürte die Sorge vor einer kriegerischen Auseinandersetzung.

Erdogan will Gasvorkommen-Suche im Mittelmeer fortsetzen

Einen Erfolg vermeldete NEOS-Digitalisierungssprecher Douglas Hoyos am Montag zu dem von ihm gemeinsam mit dem Verein epicenter.works Anfang Mai aufgedeckten “Datenleck” rund um die Abwicklung des Härtefall-Fonds: Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) streiche das öffentliche Führen des “Ergänzungsregisters für sonstige Betroffene” jetzt aus der Verordnung, berichtete er. Über dieses Register waren jahrelang sensible Informationen wie Wohnadressen und Telefonnummern von Hunderttausenden Österreichern ohne deren Wissen unverschlüsselt im Internet zu finden. Das zuständige Wirtschafts- und Digitalministerium berief sich auf eine Verordnung aus dem Jahr 2009, wonach dieses öffentlich geführt werden muss. Als NEOS die Datenschutzpanne Anfang Mai publik machten, wurde das Register aber bereits offline gestellt. Dass jetzt auch die Verordnung geändert wird, “erfreute” Hoyos. Schramböck habe “nun endlich auf NEOS-Drängen hin” eingelenkt. “Es hat lange gedauert, aber es freut uns, dass nach diesen massiven Versäumnissen die Verordnung nun endlich geändert wird”, meinte der in dieser Causa federführende Digitalisierungssprecher der Pinken.

Härtefall-Fonds: NEOS erfreut über Ende des "Datenlecks"

Das Material für Coronavirus-Tests sei ausreichend vorhanden, so Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) in Oberösterreich am Freitag. Er zerstreute damit die Bedenken mancher, die befürchten, dass es zu wenig Testmaterial gibt – mehr dazu in CoV: „Genügend Tests vorhanden“ (ooe.ORF.at). Dennoch sollte die Nummer 1450 nicht ohne Grund angerufen werden. Hier noch einmal die Unterschiede:

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Nach Berichten über Schwierigkeiten bei der Rückholung von Touristen nach Österreich appelliert Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), dass sich alle Reisende registrieren sollten. “Wir können immer nur jenen helfen, die registriert sind”, sagte Schallenberg am Dienstag im Ö1-Morgenjournal. Deswegen appellierte er an alle Betroffenen, sich bei den Botschaften und bei den Konsulaten zu melden, um sich registrieren zu lassen. Er verwies auch auf die App des Außenministeriums, in der man die Kontaktdaten finde. Aktuell gibt es 30.000 registrierte österreichische Touristen, die in über 100 Ländern in der ganzen Welt unterwegs sind. Laut Schätzungen sind aber noch weitere Zehntausende im Ausland.

Achtung: Außenministerium kann nur registrierten Reisenden helfen

In das Anwesen von US-Moderatorin Ellen DeGeneres und ihrer Ehefrau Portia de Rossi im kalifornischen Montecito ist eingebrochen worden. Die Diebe hätten wertvollen Schmuck und teure Uhren gestohlen, teilte der Sheriff von Santa Barbara am Donnerstag (Ortszeit) per Twitter mit. Der Vorfall sei bereits am 4. Juli passiert und werde derzeit untersucht, hieß es weiter. Wahrscheinlich hätten die Diebe das Anwesen gezielt ausgesucht. DeGeneres moderiert eine nach ihr benannte Show im US-Fernsehen und war auch schon Gastgeberin der Oscars. Ihre Ehefrau de Rossi ist Schauspielerin und unter anderem bekannt aus der Serie “Ally McBeal”.

In das Haus von Ellen DeGeneres wurde eingebrochen