UEFA-Chef: Fußball in Krise "Vorbild für EU-Politiker"

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UEFA-Chef: Fußball in Krise "Vorbild für EU-Politiker"

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin rechnet durch die Verschiebung der EM ins Jahr 2021 mit einem dreistelligen Millionenverlust. Der internationale Fußball sei mit seiner Solidarität aber ein Vorbild für die Politik in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. “Ich glaube sogar, an unserem Management der Krise kann sich die Europäische Union ein Beispiel nehmen”, sagte der Slowene der “Welt am Sonntag”.

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Der als erster Kardinal positiv auf das Coronavirus getestete Angelo De Donatis befindet sich auf dem Weg der Besserung. Das hat die Diözese Rom laut Kathpress mitgeteilt. Der 66-jährige De Donatis, Kardinalvikar des Papstes für die Diözese Rom, wird seit Ende März in der römischen Gemelli-Klinik behandelt. “Gott sei Dank bessert sich mein Zustand und bald dürfte ich entlassen werden können”, heißt es in einem veröffentlichten Schreiben des Kardinals an Gläubige und Mitarbeiter der Diözese. Er danke dem Krankenhauspersonal für ihre Arbeit und Sorge sowie vielen anderen für ihre Gebete.

Erster an Covid-19 erkrankter Kardinal auf dem Weg der Besserung

Drei Tage nach der ersten Warnung aus Island haben am 8. März die Dänen Covid-Verdachtsfälle über das Frühwarn- und Reaktionssystem EWRS an Österreich gemeldet. Als Hotspot wurde die Ischgler Bar “Kitzloch” vermutet. Das berichtet “Der Standard” in seiner Online-Ausgabe. Das Land Tirol bestätigte die Recherchen in einer Aussendung am Donnerstag nur zum Teil. “Der Standard” bezieht sich in seinem Bericht auf den Blogger Kurt Krickler,der über das dänische Informationsfreiheitsgesetz Einblick über den Mailverkehr zwischen Dänemark und Österreich sowie Innsbruck und Wien bekam. Laut Mailverkehr bestätigte die Tiroler Landes-Sanitätsdirektion der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) gegenüber, dass elf der Kitzloch-Mitarbeiter angegeben hatten, zum Teil bereits seit Februar unter grippeähnliche Symptome gelitten zu haben.

Zahlreiche EU-Warnungen zu Covid-Hotspot Ischgl

Party-Touristen müssen auf Mallorca und den anderen Baleareninseln mit starken Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie rechen. Die Balearen wollten die Wiedereröffnung von Nachtklubs, Diskotheken und Bars so lange wie möglich hinauszögern, sagte Regionalpräsidentin Francina Armengol den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sie begründete dies damit, dass an solchen Orten das Infektionsrisiko am schwierigsten zu kontrollieren sei. “Wir möchten garantieren, dass Urlaub auf Mallorca sicher ist”, sagte Armengol. Deshalb wolle ihre Regierung die Nachtklubs, Discos und Bars geschlossen halten, bis es eine Impfung gegen das Coronavirus gebe. Armengol äußerte zudem die Erwartung, dass die Coronakrise auch langfristig dazu beiträgt, dass es auf den Balearen keine Party-Exzesse mehr geben wird.

Starke Einschränkungen für Party-Touristen auf Mallorca

Wegen der Coronakrise waren seit Anfang April erstmals außerordentliche Zivildiener im Einsatz. Für rund 1.500 junge Männer bedeutete dies eine Verlängerung ihres Dienstes, dazu kamen insgesamt rund 3.000 freiwillige frühere Zivildiener. Mit Ende Juni ist dieser Dienst nun für die meisten zu Ende gegangen. Der Beschluss der Bundesregierung erfolgte mit 15. März, wobei man neben Verlängerung und freiwilligem Einsatz auch auf die Versetzung bestehender Zivildiener zu Corona-relevanten Einrichtungen (Krankenanstalten, Rettungswesen, etc.) setzte. Starttermin war der 1. April. Für 1.500 Aktive wurde der Dienst bis Ende Juni verlängert, zusätzlich traten rund 2.000 Freiwillige ihren Dienst an. Mit 1. Mai kamen noch einmal 1.000 Freiwillige dazu. Im Juni begannen keine weiteren a.o. Zivildiener, die bestehenden 4.500 blieben im Einsatz. Mit Ende des Monats endete nun der Dienst für alle verlängerten und für den Großteil der Freiwilligen. Nur noch einige 100 vom Mai-Termin sind weiter im Einsatz, hieß es im zuständigen Ministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP). Der heutige 1. Juli ist nun wieder ein normaler Dienstantrittstermin mit mehr als 1.200 ordentlichen Zivildienern, davon 600 bei Rettungsorganisationen. Für Köstinger hat sich die Maßnahme gelohnt, wie sie in einer schriftlichen Mitteilung erklärte. Es sei dies eine wichtige Stütze und Ergänzung für den Gesundheits-, Pflege- und Betreuungsbereich gewesen. Sie dankte den rund 4.500 jungen Männern: “Sie haben einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, dass unsere Versorgungssysteme in der Coronakrise gut gehalten haben.” Es sei wichtig, den Zivildienst weiter zu stärken und weiterzuentwickeln, meinte die Ministerin.

Außerordentlicher Zivildiener-Einsatz großteils beendet

Am Montag beginnt die finale Woche für das Klimavolksbegehren, das mit zahlreichen Unterstützungserklärungen in die eigentliche Eintragungswoche startet. Bereits im März 2020 verkündeten die Initiatoren, dass die für eine verbindliche Behandlung im Parlament notwendige Stimmenanzahl von 100.000 für die Behandlung im Nationalrat erreicht worden ist. Einige Forderungen wurden zum Teil bereits ins Regierungsprogramm aufgenommen. Zu den Forderungen des Volksbegehrens, die im März noch einmal konkretisiert wurden, gehört unter anderem ein verbindliches, wissenschaftlich fundiertes CO2-Ziel. Bis 2030 sollen demnach die Emissionen mindestens halbiert werden. Ein Klima-Check bestehender und neuer klimarelevanter Gesetze und Verordnungen wird als weitere Notwendigkeit gesehen. Die Forderungen des Volksbegehren wurden zuletzt auch von über 200 Unternehmen unterstützt. Diese forderten Anfang Juni von der Bundesregierung Investitionen in zukunftsfähige Arbeitsplätze, regionale Produktion und für eine Energie- und Mobilitätswende zu tätigen, um die Wirtschaft nachhaltig zu verändern. Katharina Rogenhofer, sie war zuvor Initiatorin der Wiener Ausgabe der Umweltbewegung “Fridays For Future”, führt das Klimavolksbegehren seit dem Frühjahr 2019 an. Sie übernahm zu diesem Zeitpunkt den dazugehörigen Verein von der Grünen Politikerin Helga Krismer. Ende August begann die Sammlung der Unterstützungserklärungen. Das Klimavolksbegehren liegt, mit vier weiteren Volksbegehren, von 22 .- 29. Juni auf jedem Gemeinde-bzw. Bezirksamt zur Unterschrift auf. Es kann alternativ auch online via Handy-Signatur unterschrieben werden. Wer bereits eine Unterstützungserklärung abgegeben hat, muss nicht noch einmal unterschreiben.

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Mit Beginn der Corona-Maßnahmen im März gab es einen leichten und im April einen sehr starken Rückgang der Anzahl der Minderjährige, die als vermisst im Fahndungssystem gespeichert waren. Im Jänner und Februar 2020 waren es österreichweit noch etwa 600 Unter-18-Jährige, im März sank diese Zahl auf knapp über 500. Im April 2020 wurden 343 Fälle der Polizei gemeldet, fast 45 Prozent weniger als zu Beginn des Jahres.

Weniger vermisste Kinder