UEFA-Chefmediziner hält Spielbetrieb für "definitiv möglich"

Merken
UEFA-Chefmediziner hält Spielbetrieb für "definitiv möglich"

Im Gegensatz zu seinem Pendant beim Weltverband FIFA hält der Chefmediziner der UEFA eine Fortsetzung von unterbrochenen Fußball-Ligen in Europa für “definitiv möglich”. Alle Organisationen, die in der Coronakrise den Start ihrer Bewerbe planen, würden dies unter klaren Bedingungen tun, die Beteiligte und auch die öffentliche Ordnung schützen würden, erklärte der Deutsche Tim Meyer am Mittwoch.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Sowohl die österreichische Ärztekammer als auch die Apothekerkammersprechen sich gegen Angebote von SARS-CoV-2-Schnelltests aus. Die Testresultate seien einfach zu unsicher, hieß es am Donnerstag. “Dass einige Apotheken aktuell Schnelltests auf Covid-19 anbieten, gehört sofort abgestellt”, wurde Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer, am Donnerstag in einer Aussendung zitiert. “Wir haben in einer Information an alle österreichischen Apotheken dazu aufgefordert, ein solches Angebot einzustellen. Es handelte sich um eine Apotheke. Sie hat das getan”, erklärte die Präsidentin der Österreichischen Apothekerkammer, Ulrike Mursch-Edlmayr. Die Angelegenheit sei damit schon seit Mittwoch erledigt. Die Wiener Ärztekammer hatte bereits vor einigen Tagen ihre Mitglieder vor SARS-CoV-2-Schnelltests bzw. Angeboten dafür gewarnt. Die Testkits sind laut Experten unsicher, was ihre Ergebnisse betrifft.

Ärzte- und Apothekerkammer gegen Schnelltests

Das von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am vergangenen Freitag angekündigte Hilfspaket für Städte und Gemeinden in der Coronakrise könnte insgesamt etwa eine Mrd. Euro schwer sein. Das berichteten die Tiroler Tageszeitung und die Oberösterreichischen Nachrichten (Mittwoch-Ausgaben). Offizielle Bestätigung dafür gab es vorerst keine. Das Paket soll “in wenigen Tagen” geschnürt sein, sagte Kurz.

Hilfspaket für Gemeinden könnte eine Milliarde Euro schwer werden

Bei 75.000 SARS-CoV-2-Infizierten und 7.500 Todesfällen stellt sich in Italien als von Covid-19 in Europa meistbetroffenem Land die Frage nach den Gründen dieser Entwicklung. “Am Anfang wurde die Massenverbreitung der Infektion zu spät erkannt”, sagte der italienische Arzt und Epidemiologe Alessandro Pini – im Einsatz für “Ärzte ohne Grenzen” in der Lombardei.

Arzt erklärt: "Epidemie-Ausmaß in Italien wurde zu spät erkannt"

China unterstützt das vom Coronavirus schwer betroffene Italien weiter. Aus der südöstlichen chinesischen Provinz Fujian startete eine Maschine mit einem dritten Team von Experten und Ärzten in Richtung Mailand, um Italien im Kampf gegen die Epidemie zu unterstützen, berichteten Medien am Mittwoch. An Bord befanden sich acht Tonnen medizinisches Material, das von Fujian gespendet wurde. Dazu gehörten 30 Beatmungsgeräte, 3.000 Schutzanzüge und 300.000 Atemschutzmasken

China entsendet drittes Ärzteteam nach Italien

Die Badeanstalten auf den Stränden von Rimini sehen mit Bangen auf die Sommersaison. Die Badeanstalten seien wegen des “Lockdown” nicht in der Lage, die Instandhaltungsarbeiten vor Saisonbeginn durchzuführen. Sollte die Ausgangssperre über Anfang Mai hinaus bis Juni verlängert werden, wäre die Sommersaison verloren, warnte der Präsident der Genossenschaft der Bademeister Riminis, Mauro Vanni. “Strände sind normalerweise bevölkert. Im Urlaub sucht man den Kontakt zu den Menschen. Wenn man Vorbeugungsmaßnahmen am Strand respektieren muss, dann überlegt man es sich, einen Urlaub zu machen”, klagte Vanni. Auch die ligurische Riviera muss sich an diesem Osterwochenende auf das Ausbleiben der Touristen einstellen. In der Region wurden strenge Kontrollen durchgeführt, um die Zugänge zu den Stränden zu verhindern.

Badestrände in Rimini bangen um Sommersaison

Die alljährliche Tradition der königlichen Schwanenzählung auf der Themse im Südosten Englands muss in diesem Jahr Medienberichten zufolge wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Das “Swan Upping” könne in diesem Jahr nicht stattfinden, da die Vorgaben zum Abstandhalten nicht gewährleistet werden könnten, berichteten mehrere britische Sonntagszeitungen. Bei der Schwanenzählung handelt es sich um ein Ritual aus dem zwölften Jahrhundert. Es ist erst das zweite Mal in der 900 Jahre alten Tradition, dass es abgesagt werden muss: Zuletzt war die Aktion im Jahr 2012 wegen Überschwemmungen gestrichen worden, wie der “Daily Telegraph” berichtete.

Königliche Schwanenzählung in England wird wegen Corona gestrichen