UHBP schickt Schüler mit Papierflieger in die Ferien

Merken
UHBP schickt Schüler mit Papierflieger in die Ferien

Wie es im Herbst an Österreichs Schulen angesichts der weiter aktuellen Corona-Bedrohung weitergehen wird, weiß noch niemand – vorerst heißt es aber auch aus der Hofburg: “Schöne Ferien!”

Ein durch und durch ungewöhnliches, von Corona, Digitalunterricht und diversen Vorsichtsmaßnahmen durchwirktes Semester geht heute für viele Schüler in Österreich zu Ende (die anderen folgen in Kürze).

Wie es im Herbst genau weitergehen wird, ist noch unklar. Auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird sich die pandemischen Entwicklungen im Land genau anschauen – vorerst ist es aber an der Zeit, die Jugend in ihre wohlverdienten Sommerferien zu schicken (der eine oder andere Elternteil meint: Diese begannen ohnehin schon vor Monaten).

Und genau das machte er, auf durchaus sympathische und volksnahe Art über seine offizielle Instagram-Präsenz, unterlegt von einer besonderen Bastelarbeit und der Grußbotschaft: “Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland morgen einen schönen Ferienbeginn und für alle anderen eine schöne letzte Schulwoche! (vdb). Österreichs Bundespräsident, der nicht erst seit der grauslichen Ibiza-Affäre das Land mit Nonchalance und Besonnenheit durch so manche Krise führte, nahm ein Blatt seines offiziellen Korrespondenzpapiers und schrieb darauf: “Schöne Ferien. A. Van der Bellen”. Danach wurde das semi-hochoffizielle Dokument herausgerissen, ein schnittiger Papierflieger präsidial-professionell gefaltet (Modell “Broadwing”) – und zur Schülerschaft auf die Reise geschickt.

Wie das Instagram-Video bewies, hatte das Objekt aus der Hofburg tadellose Flugeigenschaften und war optimal einsatzfähig, was ihn möglicherweise vom einen oder anderen Eurofighter unterscheidet.

Billiger war er auch.

 

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Land Tirol hat wegen eines offenbaren Ischgler Corona-Falles die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Grund: Ein deutsches Medium, laut APA-Informationen das ZDF, informierte die Gemeinde Ischgl, dass in einem dortigen Betrieb schon Ende Februar ein positiver Fall bekannt gewesen sein soll. Der namentlich nicht genannte Betrieb soll den Fall jedoch nicht der Gesundheitsbehörde gemeldet haben.

Land befasst Staatsanwaltschaft mit Ischgler Fall

Ein 41-jähriger Landwirt aus dem Bezirk Rohrbach (Oberösterreich) hat am Samstagnachmittag seine Lebensgefährtin mit dem Traktor überrollt und getötet. Der Bauer fuhr laut Polizei auf einem Wirtschaftsweg in der Gemeinde Peilstein. Dabei kam ihm seine 50-jährige Lebensgefährtin entgegen. Der Mann bemerkte die Frau nicht, sie wurde vom linken Hinterrad des Traktors erfasst und überrollt. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.

Bauer überrollt Lebensgefährtin mit Traktor: tot

Wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie fürchten viele Museen in den USA, dauerhaft schließen zu müssen. In einer Umfrage des US-Museumsverbands AAM hat jedes dritte Museum angegeben, dass ein deutliches Risiko bestehe, im kommenden Herbst endgültig schließen zu müssen, oder dass es unklar sei, ob das Museum überlebe. Mehr als 750 Museumsdirektoren wurden dafür befragt. Der überwiegende Teil (87 Prozent) habe zudem nur noch finanzielle Rücklagen für bis zu zwölf Monate, hieß es. Die Einkünfte verschwanden über Nacht, als wegen der Pandemie alle kulturellen Institutionen schließen mussten, wie die Präsidentin der AAM, Laura Lott, sagte. “Traurigerweise werden sich viele davon nicht erholen.” Eine Schließung von nach Verbandsschätzung 12.000 Museen sei für Gemeinden, Wirtschaft und das Bildungssystem verheerend. An sie sind dem Verband zufolge direkt und indirekt insgesamt rund 726.000 Arbeitsplätze geknüpft. Jährlich erwirtschaftet der Sektor 50 Milliarden Dollar (rund 43,2 Mrd. Euro). Die Museen hoffen deshalb auf staatliche Finanzhilfen und Spenden. Die AAM vertritt nach eigenen Angaben mehr als 35.000 Institutionen, hauptberuflich im Museumsbereich Beschäftigte und Freiwillige sowie unternehmerische Partner im Museumssektor. Auch in den Niederlanden fürchten rund 100 Museen das Aus als Folge der Coronakrise. Ohne staatliche Hilfen würden sie 2021 finanziell nicht überleben, teilte der Verband der Museen am Donnerstag in Amsterdam mit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter den rund 430 Mitgliedern. Vor allem die kleineren Museen mit weniger als 40.000 Besucher im Jahr seien von der Pleite bedroht, erklärt der Verband. Die Museen waren bis zum 1. Juni für drei Monate geschlossen und dürfen seither nur eine begrenzte Zahl von Besuchern empfangen.

Jedes dritte US-Museum von Schließung gefährdet

Besonderer Dank gilt unserer Polizei für die erfolgreiche Zerschlagung eines großen Suchtgiftrings, der auch in Wels tätig war. Im Rahmen der groß angelegten Razzia in Wels, Linz und Wien wurden insgesamt 16 Personen verhaftet, 13 davon sitzen weiterhin in Untersuchungshaft. 👨‍✈️🚔👩‍✈️ https://www.wels.gv.at/news/detail/aushebung-drogenring-sicherheitsreferent-dankt-polizei/ #stadtwels #wels #welswirgemeinsam

Wels informiert

Apeiron, das Unternehmen des Genetikers Josef Penninger, gab bekannt, dass man mit einer Phase II-Studie beginnen könne: Das bedeutet, die ersten schwer erkrankten Patienten werden in Kürze behandelt. Auch Krankenhäuser in Österreich sind bei der Studie mit an Bord.

Studie mit möglichem Medikament startet

Einer ersten Einschätzung zufolge großes Glück hatten Donnerstagnachmittag ein Baby (1 Monat) und dessen Oma bei einem Verkehrsunfall in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land).

Baby und Oma verletzt: Klein-LKW kollidiert in Thalheim bei Wels mit Kinderwagen