Ukraine will internationale Flüge ab Mitte Juni wieder aufnehmen

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Ukraine will internationale Flüge ab Mitte Juni wieder aufnehmen

Die Ukraine will die wegen der Corona-Pandemie unterbrochenen Flugverbindungen ins Ausland in zwei Wochen wieder aufnehmen. Der zweitgrößte Flughafen der Hauptstadt Kiew kündigte am Montag an, ab dem 16. Juni unter anderem auch Wien wieder anfliegen zu wollen. Derzeit gilt in Österreich noch ein Landeverbot für Maschinen aus der Ukraine, das jedoch bis 14. Juni befristet ist.

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Die Lockerungen in Sachen Coronavirus haben 56 Prozent der Österreicher als zu früh empfunden. Vor allem die Generation 60+ vertritt diese Meinung (61 Prozent). Das ist das Ergebnis einer “Marketagent”-Umfrage (3.065 Befragte in Österreich, der Schweiz und Deutschland). Hierzulande sind 55 Prozent mit der Arbeit der Regierung zufrieden, 58 in Deutschland sowie 64 Prozent in der Schweiz. Die Grenzöffnung für Urlaubsreisen hält weniger als ein Drittel der Österreicher für eine gute Entscheidung. In der Schweiz und Deutschland ist der Anteil der Befürworter um etwa zehn Prozent höher. 31,5 Prozent der Österreicher tragen den Mund-Nasen-Schutz immer oder häufig auch dort, wo es nicht mehr vorgeschrieben ist. Gut acht von zehn rot-weiß-roten Befragten rechnen für Herbst oder Winter mit einer zweiten Corona-Welle. Einen erneuten Lockdown halten allerdings nur noch knapp 40 Prozent für wahrscheinlich. Unsere deutschen Nachbarn halten dies mehrheitlich (54 Prozent) für ein realistisches Szenario. Mehr als die Hälfte der Österreicher glaubt an einen Durchbruch bei Medikation sowie Impfstoff im Laufe des Jahres 2021, knapp jeder Fünfte erwartet dies jedoch erst 2022. Nicht ganz ein Drittel hat in Österreich bisher persönlich finanzielle oder wirtschaftliche Einbußen erlitten. Dass im Herbst ein regulärer Schulbetrieb wieder möglich sein wird, daran glauben hierzulande etwas mehr als 55 Prozent.

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Mit 21 Jahren und beim siebenten Start aus der Pole Position hat Fabio Quartararo am Sonntag den ersten Sieg in der MotoGP-Klasse der Motorrad-WM gefeiert. Der Franzose gewann beim späten Saisonauftakt der Königsklasse mit einer Yamaha den Grand Prix von Spanien in Jerez 4,603 Sekunden vor seinem spanischen Markenkollegen Maverick Vinales. Weltmeister Marc Marquez stürzte schwer. Vorjahressieger Marquez verzeichnete in der fünften Runde in Führung liegend einen langen Ausritt mit 100 km/h durch das Kiesbett, kämpfte sich aber vom 18. Platz noch zurück an die dritte Stelle. Fünf Runden vor dem Ende kam für den Sechsfach-Champion bei der Aufholjagd jedoch das Aus. Nach einem “Highsider” stürzte der 27-jährige Honda-Pilot schwer und wurde mit einer Trage zur Untersuchung gebracht. Der rechte Arm des Spaniers schien ärger verletzt zu sein. Quartararo triumphierte als erst vierter Nicht-Spanier in Jerez im Süden der Halbinsel und sorgte für den ersten Sieg eines Franzosen in der Königsklasse seit 21 Jahren. Der Pilot des Satellitenteams Petronas Yamaha, der 2021 in das Werksteam aufsteigt, übernahm neun Runden vor dem Ende von Vinales die Spitze und ließ sich den Premierenerfolg nicht mehr nehmen. “Das ist der beste Moment meines Lebens”, jubelte der erst im Vorjahr in die MotoGP gekommene Quartararo und widmete den Sieg allen Menschen, die vom Coronavirus betroffen sind. 2019 hatte er sieben Podestplätze erreicht. Werksfahrer Vinales war auch über den zweiten Platz “richtig glücklich”. “Ich sah mich zweimal schon am Boden”, meinte der Spanier, dem das Vorderrad mit weichen Reifen Probleme bereitete. Der Italiener Andrea Dovizioso schaffte im 300. MotoGP-Rennen von Ducati den dritten Platz. “Ich hatte große Probleme und habe keine Energie mehr, um richtig glücklich zu sein”, erklärte der Vizeweltmeister, der nur drei Wochen zuvor beim Motocross einen Schlüsselbeinbruch erlitten hatte. “Nach dieser Verletzung bin ich sehr froh, auf dem Podest zu stehen.” Ausgezeichnet lief es für das KTM-Werksteam. Der Spanier Pol Espargaro holte den sechsten Platz, weniger als eine Sekunde fehlte auf den Dritten. Rookie Brad Binder (Südafrika) war nach einem Ausritt weit zurückgefallen, kämpfte sich mit starkem Finish aber noch auf den 13. Platz und holte damit ebenfalls Punkte. Der Portugiese Miguel Oliveira aus dem KTM Tech3-Team wurde Achter. “Pol ist bis zur letzten Runde mit der Spitze mitgekommen”, freute sich Team-Manager Mike Leitner auf ServusTV. “Wir haben in den Wintertests gemerkt, dass sich unser Bike auf der Renndistanz in die richtige Richtung bewegt, das haben wir heute bei schwierigen Bedingungen bewiesen. Jetzt ist eine Riesenlast abgefallen.” In der Moto3-Klasse stellte der Oberösterreicher Maximilian Kofler im zweiten Saisonlauf mit dem 20. Platz sein bisher bestes Karriere-WM-Resultat von Spielberg im August 2019 ein. “Insgesamt kann ich ganz zufrieden sein, denn schon nach Kurve eins hätte es auch vorbei sein können. Ich habe dort wichtige Zeit liegen lassen müssen”, sagte der 19-jährige KTM-Fahrer. Kofler hatte zwei stürzenden Piloten ausweichen und sich nach gutem Start wieder ganz hinten einreihen müssen. “Die ersten Runden nach dem Zwischenfall waren echt gut, da bin ich die schnellsten Zeiten meines Wochenendes gefahren und habe wieder Anschluss an die Fahrer vor mir gefunden”, resümierte der frischgebackene HAK-Maturant nach seinem erst sechsten WM-Einsatz. Die zweite Gruppe erreichte er aber nicht mehr. Den Sieg beim Neustart der Saison, mehr als vier Monate nach dem Auftakt, sicherte sich wie Anfang März in Katar der Spanier Albert Arenas mit KTM. Das Moto2-Rennen wurde eine Beute des Italieners Luca Marini (Kalex), der beim Auftakt ausgeschieden war. Kommendes Wochenende folgt neuerlich in Jerez der GP von Andalusien.

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