Umweltschützer besorgt um Welterbe Neusiedler See

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Umweltschützer besorgt um Welterbe Neusiedler See

Vertreter von 30 Umweltorganisationen aus 20 Ländern sind besorgt um den Erhalt des Welterbe Neusiedler See: In einem Schreiben an das UNESCO-Welterbezentrum wird die Eintragung des Sees in die Rote Liste gefährdeter Welterbestätten verlangt, so die Umweltorganisation Alliance for Nature am Freitag. Anlass sei die erteilte Baugenehmigung für das umstrittene Tourismusprojekt in Fertörakos, hieß es.

n dem Brief an Mechtild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums, machen die Unterzeichner auf “die zunehmende Bedrohung” der Kulturlandschaft Fertö/Neusiedlersee, einer der grenzüberschreitenden UNESCO-Welterbestätten, aufmerksam. Eine nicht nachhaltige Tourismus- und Immobilienentwicklung innerhalb der Kernzone, die auch als Ramsar-Gebiet und Natura 2000-Gebiet registriert sei, gefährde den außergewöhnlichen universellen Wert des Gebiets.

Der Plan, innerhalb der Kernzone auf ungarischer Seite ein neues Vier-Sterne-Hotel mit 100 Zimmern zu bauen, habe am 31. Juli die Baugenehmigung erhalten. Auch ein Parkplatz für 800 Autos solle entstehen. Ebenfalls geplant sei der Bau von Tennisplätzen sowie eine Erweiterung der Hafenanlagen für Segel- und Paddelboote. Die Umweltschützer warnen deshalb vor einem “Überborden des Tourismus”.

Das Welterbekomitee solle veranlassen, die Kulturlandschaft Fertö/Neusiedlersee in die Liste der gefährdeten Stätten aufnehmen zu lassen, fordern die Umweltorganisationen in dem Schreiben. “Ihr sofortiges Handeln ist erforderlich, um dieses Welterbe für künftige Generationen zu retten”, appellieren die Unterzeichner an das Welterbekomitee.

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Faßmann: "Es ist ein kleines Piksen in der Nase"

Neben TikTok könnten auch weitere Apps chinesischer Anbieter in den USA verboten bzw. deren Anwendung eingeschränkt werden. “Mit Muttergesellschaften in China stellen Apps wie TikTok, WeChat und andere eine erhebliche Bedrohung für die persönlichen Daten amerikanischer Bürger dar”, sagte US-Außenminister Mike Pompeo am Mittwoch in Washington (Ortszeit). Er wolle diese Anwendungen von den Einkaufsplattformen von US-Mobilfunkbetreibern und Telefonherstellern ausschließen. Die Regierung von Präsident Donald Trump will demnach auch verhindern, dass US-Anwendungen auf chinesischen Mobilgeräten insbesondere der Marke Huawei vorinstalliert werden oder ohneweiters heruntergeladen werden können. “Wir wollen nicht, dass sich Unternehmen an den Menschenrechtsverletzungen von Huawei oder dem Überwachungsapparat der Kommunistischen Partei Chinas mitschuldig machen”, sagte Pompeo. Außerdem im Visier Washingtons stehen die Dienste von chinesischen Technologie-Riesen wie Tencent, Alibaba und Baidu. Die US-Regierung werde die Möglichkeit dieser Unternehmen, in den USA Nutzerdaten zu sammeln und diese zu speichern und zu verarbeiten, einschränken, sagte der Außenminister. Trump hatte vergangene Woche das zum chinesischen Bytedance-Konzern gehörende Videonetzwerk TikTok unter Druck gesetzt. Zunächst kündigte er ein Verbot der beliebten App in den USA an, dann forderte er Bytedance zum Verkauf TikToks an ein US-Unternehmen bis Mitte September auf. Washington befürchtet, TikTok könne Nutzerdaten an den chinesischen Geheimdienst weitergeben. Der Fokus auf chinesische Apps und andere digitale Dienste ist eine Fortsetzung der Anstrengungen Washingtons, eine Führungsrolle Chinas bei neuen Technologien zu verhindern. Ende April hatte die US-Regierung ein Programm vorgestellt, dass auf Huawei und dessen dominierende Position beim neuen Netzwerkstandard 5G abzielt. Die USA befürchten, dass mit dem Aufbau von 5G-Netzen durch das chinesische Unternehmen ein Einfallstor für Spionage aus Peking geschaffen würde. Die US-Regierung hat Huawei-Geräte intern verboten und Behörden und Unternehmen im ganzen Land nachdrücklich davon abgeraten, sie zu benutzen. Chinas Botschafter in London, Liu Xiaoming, verurteilte das Programm am Mittwoch als “Mobbing”. Die USA “untergraben nicht nur faire internationale Handelsregeln, sondern schädigen auch den freien globalen Markt”.

USA nehmen nach TikTok weitere chinesische Apps ins Visier

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Härtefallfonds - Für ersten Monat 160 Mio. Euro ausgezahlt