Umweltschützer klagen gegen Bohrpläne in Alaska

Merken
Umweltschützer klagen gegen Bohrpläne in Alaska

Nachdem die US-Regierung die Weichen für die Förderung von Öl und Erdgas in einem Naturschutzgebiet in Alaska gestellt hat, ziehen Umweltschützer und Ureinwohner dagegen vor Gericht. Mehrere Organisationen reichten am Montag Klagen unter anderem gegen Innenminister David Bernhardt ein. Sie argumentieren, dass die Pläne für die Versteigerung von Bohrrechten gegen Naturschutzgesetze verstoßen. Die Ausbeutung der Vorkommen war zusammen mit der Steuerreform 2017 von dem damals von Republikanern beherrschten Kongress beschlossen worden. Das US-Innenministerium wurde daraufhin beauftragt, die Rahmenbedingungen dafür festzulegen. Demnach sollen in bis zu acht Prozent des Arctic National Wildlife Refuge im Nordosten Alaskas Bohrungen zugelassen werden. Bernhardt hatte nach der Vorstellung der Pläne gesagt, er rechne mit der Versteigerung der ersten Bohrrechte zum Jahresende.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Peter Jungreithmair (GF Wels Marketing) im Talk.

Aus der Betonwüste im Herzen der Welser Innenstadt soll eine Grünoase mit Wasserelementen werden. Die Rede ist vom Kaiserjosefplatz. Wo kein Stein auf dem anderen bleiben soll. Im Frühjahr sollen die Bagger anrollen – im Herbst 2021 soll der neue KJ fertig sein. Wir waren bei der Präsentation dabei.

Vielleicht hat jemand von euch ein Familienmitglied oder einen Freund, bei dem ihr befürchtet, er könnte in die Spielsucht abrutschen oder scheint schon tief im Teufelskreis gefangen zu sein? Als (Ehe)-Partner, Elternteil, Schwester oder Bruder ist man oft mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, die diese Abhängigkeit mit sich bringt. Im Herbst finden deshalb wöchentlich jeweils am Donnerstag von 19:00 bis 21:00 Uhr “Entlastungsgruppen für Angehörige” in der Dragonerstraße 22 statt. Bei diesen Gruppenabenden vermitteln Psychologen und Sozialarbeiter wichtige Infos, Tipps und Strategien für den Umgang mit diesem Thema. Die Anmeldung zu dieser Gruppe ist wochentags unter +43 7242 235 1737 möglich. Das Beratungsangebot ist natürlich kostenlos und anonym.

Wels informiert

Im max.center gibt es am Samstag, den 13. Juni, ab 9.00 Uhr für jeden Papa eine Flasche feinstes Edelgussbier in Bioqualität geschenkt.  

max.center - Ein Geschenk zum Vatertag

Im Ringen um die Entwicklung von Atomwaffen macht Nordkorea Berichten zufolge trotz internationaler Sanktionen Fortschritte. Mehrere Länder gehen davon aus, dass der Staat “wahrscheinlich kleine nukleare Vorrichtungen entwickelt” hat, die in die Sprengköpfe ballistischer Raketen passen, wie aus einem vertraulichen UNO-Bericht hervorgeht. Die Länder, die in dem Dokument nicht näher benannt werden, nehmen an, dass Nordkoreas vergangene sechs Atomtests wahrscheinlich zur Entwicklung der verkleinerten Atomsprengköpfe beigetragen haben. Die Regierung in Pjöngjang hat seit September 2017 keinen offiziellen Atomtest mehr durchgeführt. Das Dokument des Expertengremiums der Vereinten Nationen zur Einhaltung der Sanktionen gegen Nordkorea betonte dabei, dass die Einschätzungen auf Informationen eines Mitgliedslandes zurückgingen. Die Demokratische Volksrepublik Korea setzt ihr Atomprogramm fort, einschließlich der Produktion von hochangereichertem Uran und dem Bau eines experimentellen Leichtwasserreaktors, heißt es in dem Bericht weiter. Dass Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un nach Atomwaffen strebt, ist dabei kein Geheimnis. Erst vor wenigen Tagen machte er bei einer Rede deutlich, dass er im Atomwaffenarsenal seines Landes eine Garantie für die Sicherheit sieht. Dank unserer zuverlässigen und wirksamen nuklearen Abschreckung zur Selbstverteidigung wird es ein Wort wie Krieg in diesem Land nicht mehr geben, hatten ihn die Staatsmedien Ende Juli zitiert. Die Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel war der zentrale Streitpunkt bei mehreren Verhandlungsrunden zwischen Washington und Pjöngjang. Die bilateralen Atomgespräche stecken seit dem gescheiterten Gipfeltreffen von US-Präsident Trump mit Kim im Februar 2019 in Vietnam fest. Beide Seiten konnten sich nicht auf einen Fahrplan für die atomare Abrüstung Nordkoreas und die Gegenleistungen Washingtons einigen.

Nordkorea hat "wahrscheinlich" kleine Atomwaffen

Es gab Schlagzeilen und viele Hinweise – aber auch drei Tage nach der Bekanntgabe der Mordermittlungen gegen einen Deutschen im Fall des seit 13 Jahren verschwundenen Mädchens Maddie sind weitere Details nicht bekannt. Die Verteidiger des Verdächtigen wollten sich zunächst nicht äußern. Bekannt wurde aber, dass Zusammenhänge zu einem Fall in Sachsen-Anhalt geprüft werden. Der aufsehenerregende Zeugenaufruf zur verschwundenen Maddie am Mittwochabend in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY… ungelöst” nährt die Hoffnung, den Fall doch noch lösen zu können. Das damals dreijährige britische Mädchen Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 aus einer Appartementanlage im portugiesischen Ferienort Praia da Luz verschwunden. Die Ermittler vermuten, dass ein 43-jähriger Deutscher das Mädchen entführte und umbrachte. Es gibt viele Hinweise, aber die Beweiskette ist nicht geschlossen. “Für einen Haftbefehl oder eine Anklage reicht es noch nicht aus”, sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwaltschaft Braunschweig am Freitag. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Staatsanwaltschaft Braunschweig hatten am Mittwoch überraschend bekanntgegeben, dass der 43-Jährige in dem Fall unter Mordverdacht steht. Er ist mehrfach wegen Sexualstraftaten auch an Kindern vorbestraft und sitzt derzeit in Kiel eine Haftstrafe ab, die das Amtsgericht Niebüll 2011 gegen ihn verhängt hatte. Dabei ging es um den Handel mit Betäubungsmitteln. Parallel ist wegen Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet. Zuletzt verurteilte ihn das Landgericht Braunschweig am 16. Dezember 2019 wegen schwerer Vergewaltigung unter Einbeziehung früherer Strafen zu sieben Jahren Haft. Er hatte 2005, rund eineinhalb Jahre vor dem Verschwinden Maddies, in Praia da Luz eine damals 72-jährige Amerikanerin vergewaltigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, die Revision liegt beim Bundesgerichtshof. Als Maddie in Praia da Luz an der Algarve verschwand, war der Mann 30. Er hielt sich zwischen 1995 und 2007 regelmäßig in der Region auf, einige Jahre davon in einem Haus zwischen Lagos und Praia da Luz. Sowohl in Deutschland als auch Portugal wurde er mehrmals straffällig. Laut “Spiegel” weist das Strafregister des Mannes insgesamt 17 Einträge auf. Die Ermittler schließen weitere bisher unbekannte Straftaten des Mannes nicht aus. Die Staatsanwaltschaft Stendal prüft mögliche Parallelen zwischen dem Fall Maddie und einem Fall in Sachsen-Anhalt. Dort verschwand am 2. Mai 2015 das fünfjährige Mädchen Inga aus Schönebeck. Es werde nach Anhaltspunkten für Zusammenhänge zum Fall Inga gesucht, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Nach Zeugenaufruf kein Durchbruch im Fall Maddie absehbar