Universität prognostiziert bis August 145.000 Tote in den USA

Merken
Universität prognostiziert bis August 145.000 Tote in den USA

Forscher der Universität in Washington gehen nach jüngsten Schätzungen davon aus, dass bis August rund 5.000 mehr Menschen als bisher angenommen in den Vereinigten Staaten an den Folgen von Covid-19 sterben könnten. Laut der Prognose der John Hopkins Universität könnten bis August 145.728 Menschen dem Virus erlegen sein.

Zu den Staaten mit den stärksten Zuwächsen gehören laut der Studie Michigan und Arizona, während Virginia, Rhode Island und Nebraska die stärksten Rückgänge aufweisen. Experten für Infektionskrankheiten gehen davon aus, dass die Massenproteste in den US-Großstädten nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd einen erneuten Ausbruch der Krankheit auslösen könnten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wegen der Coronavirus-Pandemie erwägt Frankreich die Abschaltung mehrerer Atomreaktoren. Der mehrheitlich staatliche Betreiber Electricite de France (EDF) begründete dies am Donnerstag mit einem Einbruch des Stromverbrauchs um bis zu 20 Prozent. Der Konzern verwies darauf, dass zahlreiche Wirtschaftsbereiche zum Erliegen gekommen seien. Um die Versorgung mit Strom im kommenden Winter sicherzustellen, könnte “die Produktion von mehreren Atomreaktoren in diesem Winter und Herbst ausgesetzt werden“, hieß es in einer Erklärung von EDF. Ziel sei es, Brennstoffe einzusparen. Welche Reaktoren im Gespräch sind, teilte der Versorger nicht mit.

Frankreich erwägt Abschaltung von Atomreaktoren

Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus haben auch gravierende Auswirkungen auf tausende Scheidungskinder und ihre Eltern. Scheidungskinder müssen nämlich im Haushalt des betreuenden Elternteils bleiben und dürfen den zweiten Elternteil weder besuchen noch von diesem besucht werden, bestätigte die Sprecherin des Justizministeriums, Christina Ratz.

Kein Besuchsrecht für Scheidungskinder

Eine Kunstausstellung in Tokio hat ihre Gäste zum “Diebstahl” von Kunstwerken aufgefordert und ist daraufhin binnen weniger Minuten von Hunderten Menschen ausgeräumt worden. Ziel der Ausstellung sei es gewesen, die Beziehung zwischen Künstler und Besucher zu verändern, so Veranstalter Tota Hasegawa zur AFP. Angesetzt war die Laufzeit der Ausstellung eigentlich auf rund zehn Tage. Der Aufruf der Ausstellungsorganisatoren hatte sich im Internet aber so schnell verbreitet, dass sich am Donnerstagabend fast 200 Menschen vor der Galerie versammelten. Die eigentlich für Mitternacht geplante “Plünderung” begann wegen des großen Andrangs eine halbe Stunde früher als geplant – knapp zehn Minuten später waren alle Ausstellungsstücke weg. Den Abtransport der Kunstwerke mussten die Besucher selbst organisieren. “Wir helfen Kunstdieben nicht beim Verpacken oder beim Transport der Ausstellungsstücke”, hieß es auf einem Hinweis am Eingang der Galerie. Offenbar waren aber nicht alle “Diebe” mit ihren Kunstwerken zufrieden. Manche Ausstellungsstücke wurden wenig später in Onlinemarktplätzen zum Verkauf angeboten – zu Preisen von bis zu 100.000 Yen (830 Euro). Veranstalter Hasegawa zog trotz des schnellen Endes der Ausstellung ein positives Fazit. Alle Diebe hätten sich “ordentlich verhalten”. Einer der “Plünderer” gab demnach sogar eine verlorene Tasche mit einem Geldbeutel bei den Galeriemitarbeitern ab.

Besucher stahlen auf Aufforderung Kunstausstellung in Tokio

Keine Auftritte, keine Einnahmen: Die heimische Veranstaltungsbranche leidet massiv unter der Corona-Wirtschaftskrise. Am Freitagvormittag will die Regierung einen “Schutzschirm” für Veranstalter präsentieren. Die Bundesregierung lädt am Freitagvormittag um 10.30 Uhr zu einer Pressekonferenz zum Thema “Schutzschirm für die österreichische Veranstaltungsbranche” mit Finanzminister Gernot Blümel,Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (beide ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler und Kunst-Staatssekretärin Andrea Mayer (beide Grüne).

Regierung stellt Schutzschirm für Veranstalter vor