Universitäten: Senate und ÖH gegen "Demokratieverlust"

Merken
Universitäten: Senate und ÖH gegen "Demokratieverlust"

Die Senate der 22 Universitäten sowie die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) warnen vor einem “Demokratieverlust” an den Universitäten durch die von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP)geplanten “Corona-Verordnungen”. Durch die Neuregelung solle die Verantwortung für die Regelung der Lehre zu den Rektoraten verschoben werden, hieß es in einer Aussendung.

Mit einem Meme kritisiert die Hochschülerinnenschaft im Netz den Bildungsminister:

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In zahlreichen Ländern hamstern die Menschen wegen der Coronavirus-Pandemie Toilettenpapier – in der Türkei findet dagegen Kölnisch Wasser reißenden Absatz. Viele Türken sind der Überzeugung, dass das Duftwasser dank seines hohen Alkoholgehalts Hände und Gesicht wirksam reinigt und so vor einer Coronavirus-Infektion schützen kann.

Türken setzen auf die Wirkung von Kölnisch Wasser

Spielberg hat mit dem erstmaligen WM-Auftakt in Österreich Geschichte geschrieben und Lust auf mehr gemacht. “Es war ein wunderbarer Platz, um die WM zu beginnen”, war auch Formel-1-Sportchef Ross Brawn vom rot-weiß-roten WM-Doppel angetan. Lewis Hamilton kann eine Woche nach seinem Sieg-Comeback in Österreich mit dem 8. Triumph in Ungarn selbst Geschichte schreiben. Jeweils sieben Siege hat der Engländer bisher in Kanada und Ungarn eingefahren. Acht Grand-Prix-Siege auf einer Strecke hat bisher nur Michael Schumacher in Frankreich geschafft. “Es ist überwältigend, wie viele Siege, Titel und Poles Michael hat. Sie erinnern mich immer an seine Größe und seine unglaublichen Erfolge”, sagte Hamilton vor der Weiterreise von der Steiermark nach Ungarn. Diese nahm das ganze Mercedes-Team wegen der strengen Hygiene-Verordnungen im Nachbarland zum spätmöglichen Zeitpunkt in Angriff. “Niemand will von Montag bis Donnerstag im Hotelzimmer festsitzen”, erklärte Teamchef Toto Wolff, warum sein in Spielberg doppelt erfolgreiches Team zunächst in Österreich blieb. Mit dem Sieg in Spielberg und damit auf einer Strecke, die Hamilton im Gegensatz zum Teamkollegen Valtteri Bottas nicht sonderlich liegt, tankte der sechsfache Weltmeister jedenfalls mächtig Selbstvertrauen. “Österreich ist eine meiner schwächeren Strecken, Montreal und Budapest sind hingegen meine besten”, stellte Hamilton fest. Genau deshalb kam der Start-Ziel-Sieg auf dem Red Bull Ring samt Quali-Fabelrunde gerade richtig. “In jedem Sport brauchst du Selbstvertrauen. Und Ungarn habe ich immer geliebt”, gab sich der 35-Jährige für Budapest zuversichtlich. Der Hungaroring ist mit seinen eher langsamen Kurven aber ein Kurs, der auch Red Bull liegt. “Stimmt. Sie sind dort immer gut”, ist Hamilton klar, dass Max Verstappen und Alex Albon unabhängig vom Wegbrechen der Ferraris auch in Ungarn die ersten Herauforderer sein werden. “Es wird ein ganz enger Kampf mit ihnen”, ist Hamilton überzeugt. Auch, weil es am Rennsonntag in der ungarischen Tiefebene um die 30 Grad haben soll. “Die Hitze ist und bleibt unsere Achillesferse”, so Wolff. Verstappen wiederum ist nach dem halbherzigen Start in Spielberg klar, dass er als WM-Sechster und schon 28 Punkten Rückstand auf WM-Leader Valtteri Bottas im Kampf um den Titel des jüngsten Weltmeisters der Geschichte deutlich zulegen muss. “Wenn du um die WM kämpfen willst, musst du Rennen gewinnen. Wir müssen die Lücke zu Mercedes schließen”, machte der 22-jährige Druck auf sein Team. “Wir brauchen mehr Power auf den Geraden und auch mehr Grip”, lieferte er die To-do-Liste gleich mit. Auf dem Weg nach Ungarn hatte die Formel 1 zwei perfekt organisierte “Geisterrennen” in Österreich im Rückspiegel. Sensationelle TV-Quoten entschädigten dort für das Fehlen der Fans an der Strecke, an der man mit starkem Sicherheitskonzept beeindruckt sowie einem virtuellen Green Carpet, einer interaktiven Fan-Tribüne und ferngesteuerten Butlerwägen bei der Siegehrung für Staunen gesorgt hatte. “Es war zudem der sicherste Platz für den WM-Start”, machte Brawn klar, dass die Latte für die kommenden Rennen hoch liegt. Unterirdisch läuft es hingegen bei Ferrari. Der “Doppel-Selbstmord” in Kurve drei der ersten Spielberg-Runde kann nicht ohne Folgen bleiben. Nicht nur Wolff hat mittlerweile fast schon Mitleid mit dem Traditionsteam aus Italien. “Sie sind derzeit wirklich schwer geprügelt.” Abschreiben werde er Ferrari aber nie, so Wolff. “Wir wünschen uns alle ein starkes Ferrari. Wir brauchen sie vorne im Kampf mit allen anderen. So etwas wie in Österreich ist nicht gut für die Formel 1.”

Nach Spielberg-Sieg jagt Hamilton in Ungarn Schumi-Rekord

In den USA ist die bisher weltweit höchste Zahl von Todesfällen durch das Coronavirus binnen 24 Stunden innerhalb eines Landes verzeichnetworden. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden zwischen Mittwoch 20.30 Uhr US-Ostküstenzeit und der gleichen Uhrzeit am Donnerstag 1.169 weitere Todesfälle registriert. Der traurige Rekord war bisher von Italien mit 969 am 27. März gehalten worden. Insgesamt zählte die Johns-Hopkins-Universität bis Donnerstagabend 5.926 Todesopfer in den USA. Laut den Prognosen der US-Regierung könnten in den USA zwischen 100.000 und 240.000 Menschen an der von dem Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 sterben.

USA mit weltweiter Rekordzahl von Toten an einem Tag

Der niederländische Instagram-Account “Tussen Kunst & Quarantaine” (zu deutsch: Zwischen Kunst & Quarantäne) bietet dieser Tage kreative Abwechslung: Er interpretiert Kunstklassiker in den eigenen vier Wänden neu.

Menschen stellen Kunstklassiker auf Instagram nach

Das Coronavirus hat in Oberösterreich ein zweites Todesopfer gefordert. Gestern Abend ist ein 53-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land zuhause an einem Herzstillstand gestorben. Die Infektion mit dem Virus ist erst nach seinem Tod festgestellt worden. Der Mann hatte ebenfalls Vorerkrankungen und litt bereits seit mehreren Tagen unter Atembeschwerden.

2. Todesfall in OÖ