Unmut über handschriftliche Deutsch-Zentralmatura in OÖ

Merken
Unmut über handschriftliche Deutsch-Zentralmatura in OÖ

Die Zentralmatura unter Coronaregeln sorgt erneut für Aufregung: In Oberösterreich haben sich nun Schüler einiger Klassen beschwert, weil sie die Deutsch-Reifeprüfung nicht wie vorgesehen am Computer schreiben konnten, sondern handschriftlich verfassen mussten. Die Begründung der Schulen: In den Computer-Sälen stehe nicht ausreichend Platz zur Verfügung, um die Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Bisher war es Usus, dass die Zentralmatura in dem Modus geschrieben werden muss, in dem diese geübt wurde. Die jetzt betroffenen Klassen dürften dabei laut einem Bericht der “Oberösterreichischen Nachrichten” (OÖN) vom Samstag neben den Deutsch-Übungen während der Heimarbeit auch die Deutsch-Schularbeiten am Computer geschrieben haben.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Sollten die jüngsten Restriktionen nicht die erwünschten Wirkungen zeigen, deutete Gesundheitsminister Anschober eine mögliche Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie und ein weiteres Nachschärfen beim Mund-Nasen-Schutz an. SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner will “neue Schnellteststrategie für Österreich”. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat sich in der Nacht auf Montag im Zusammenhang mit den jüngsten, seit Mitternacht geltenden Maßnahmen gegen SARS-CoV-2 zuversichtlich gezeigt, “dass wir nicht in eine zweite Welle hineinkippen”. Einige der gesetzten Maßnahmen habe man aufgrund der steigenden Infektionszahlen “vorgezogen”, räumte Anschober in der ORF-Sendung “Im Zentrum” ein. Die Regierung habe sich im Bewusstsein, “dass der Herbst eine schwierige Phase wird”, seit Juli darauf “sehr professionell vorbereitet”, wies Anschober den Vorwurf der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner zurück, die Bundesregierung habe den mit dem Lockdown erarbeiteten Vorsprung in der Pandemie-Bekämpfung “in den letzten Monaten fahrlässig verspielt”. Der Regierung seien nach den Lockerungen “große Fehler” unterlaufen, es habe “keinen klaren Plan” für den Sommertourismus oder den Schulstart im Herbst gegeben. Es sollte “sinnvoll” getestet werden Rendi-Wagner verlangte eine “neue Schnellteststrategie für Österreich”. Die PCR-Testverfahren nähmen zu viel Zeit und Personal in Anspruch. Antigen-Schnelltests würden schnellere und mittlerweile mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch richtige Ergebnisse liefern. Die leitende Epidemiologin der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES), Daniela Schmid, pflichtete der SPÖ-Chefin in diesem Punkt bei: “Antigen-Schnelltests sind der Schlüssel für Beschleunigung.” Es gehe darum, den Zeitraum zu verkürzen, der vom Identifizieren einer Infektion und der Isolation der Betroffenen bis zum Contact Tracing verstreicht. Grundsätzlich sollte aber “sinnvoll” getestet werden, “um Ressourcen für Gruppen zu sparen, in denen testen Sinn macht”, gab Schmid zu bedenken. Die Teststrategie würde oft “nicht richtig kommuniziert”, Fallzahlen allein würden “nicht alles” über das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aussagen, betonte Schmid. Grundsätzlich hielt die Expertin fest: “Wir werden mit SARS-CoV-2 leben. Es wird sich etablieren wie Influenza.” Der Gesundheitsminister verfolgt weiterhin “eine umfassende Teststrategie”, wie Anschober betonte. Tests bei auf SARS-CoV-2 hindeutenden Symptomen und das Screening von Risikogruppen wären nötig und wichtig, wobei die Ergebnisse schneller vorliegen müssten. Einige Bundesländer hätten sich dahin gehend “hervorragend vorbereitet”, Vorarlberg brauche 20 Stunden vom Testen bis zum Resultat. Dagegen müsse man in Wien diesbezüglich “nachjustieren”, meinte der Gesundheitsminister. Hinsichtlich eines Impfstoffes versprühte Anschober Optimismus. Er sei “absolut sicher, dass es in der ersten Jahreshälfte (2021, Anm.) mehrere Angebote geben wird.” Auf sein Verhältnis zu Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP angesprochen, meinte Anschober, es hätte “unterschiedliche Einschätzungen über den Zeitpunkt der Maßnahmen” gegeben. Man sei dann “in guten Gesprächen mit guten Beratern zu vernünftigen Einschätzungen” gekommen. Nachschärfungen möglich Sollten die jüngsten Restriktionen bei privaten Veranstaltungen und Feiern sowie die neuerliche Ausweitung der Maskenpflicht nicht die erwünschten Wirkungen zeigen, deutete Anschober eine mögliche Vorverlegung der Sperrstunde in der Gastronomie – diese liegt derzeit bei 1 Uhr – und ein weiteres Nachschärfen beim Mund-Nasen-Schutz an. Auch ein “Eingreifen bei Clustern” wäre für den Gesundheitsminister in diesem Fall vorstellbar.

Anschober zuversichtlich, dass "zweite Welle" ausbleibt

EU-Finanzminister beraten am Nachmittag zu wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise. Die erzwungenen Eindämmungsmaßnahmen brächten Europas Volkswirtschaften “in kriegsähnliche Zeiten”, sagt Eurogruppen-Chef Mario Centeno. Die EU-Kommission rechnet bereits damit, dass die europäische Wirtschaft heuer wegen der Corona-Krise schrumpfen wird. Mehrere EU-Länder haben Milliardenprogramme angekündigt, um sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krise zu stemmen und Unternehmenspleiten zu verhindern.

Eurogruppen-Chef sieht krisenähnliche Zustände

Der Arbeiter-Samariter-Bund stößt sich an der Bevorzugung des Roten Kreuzes bei der Krisenlogistik der Regierung in Sachen Coronavirus und ortet dahinter parteipolitische Überlegungen. “Es ist nicht einzusehen, dass Hilfsorganisationen zum Publikum oder sogar zu Bittstellern degradiert werden, weil das Rote Kreuz quasi im Alleingang agiert“, kritisierte Samariterbund-Präsident Franz Schnabl.

Samariterbund beklagt Bevorzugung des Roten Kreuzes

Um den Konsum in Österreich wieder anzukurbeln, fordert der Handelsverband die Ausgabe von Schecks im Wert von mindestens 500 Euro an alle Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich – vom Kind bis zum Pensionisten. Geld verschenken würde die Kaufkraft stärken, meinte die Handelslobby zu ihrem “revolutionären Konzept”, wie es am Dienstag in einer Aussendung hieß.

500 Euro Helikoptergeld

Bayern hat wie angekündigt die Quarantäne-Regeln für Einreisende geändert. Wer aus EU- und Schengen-Staaten sowie aus Großbritannien in den Freistaat kommt, muss sich seit dem Wochenende nicht mehr in häusliche Quarantäne begeben, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Montag erklärte.

Bayern ändert Quarantäne-Regeln für Einreisende

Ein PKW-Lenker hat Mittwochabend auf der Sipbachzeller Straße in Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Das Auto landete in einem Feld.

Auto landet bei Unfall in Thalheim bei Wels in einem Feld