US-Charakterdarsteller Allan Rich mit 94 Jahren gestorben

Merken
US-Charakterdarsteller Allan Rich mit 94 Jahren gestorben

Der US-Schauspieler und Aktivist Allan Rich, der in Filmen wie “Serpico” und “Amistad” mitspielte, ist tot.

Er starb in einem Seniorenheim im US-Staat New Jersey, wie die Filmblätter “Hollywood Reporter” und “Variety” am Montag unter Berufung auf seine Familie berichteten. Rich, der an Demenz litt, wurde 94 Jahre alt.

In dem Kriminalfilm “Serpico” spielte er 1973 an der Seite von Al Pacino einen Staatsanwalt. In “Enthüllung” (1994) mimte er den Anwalt von Demi Moores Hauptfigur. Steven Spielberg holte ihn 1997 in der Rolle eines Richters für “Amistad” vor die Kamera, Robert Redford castete ihn für “Quiz Show”.

Als Jungschauspieler gab er 1943 sein Broadway-Debüt und spielte in mehreren Theaterstücken mit. Doch in den 1950er Jahren brach seine Karriere ein, nachdem der liberale Aktivist als Kommunist geächtet wurde und damit praktisch einem Arbeitsverbot unterlag. Rich machte als Börsenmakler und als Galerist Karriere, trat dann aber ab Mitte der 60er Jahre wieder vor die Kamera und spielte als Charakterdarsteller in Dutzenden Filmen. Er war auch in TV-Serien wie “Detektiv Rockford – Anruf genügt”, “Kojak” und “New York Cops – NYPD Blue” zu sehen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Österreichs Konjunktur erholt sich nach Einschätzung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) rascher als erwartet. Sollte es zu keiner starken zweiten Covid-19-Infektionswelle kommen, könnte die heimische Wirtschaft daher 2020 mit minus 6 Prozent weniger stark einbrechen als noch bei der OeNB-Prognose Anfang Juni angenommen, erklärte die Notenbank am Freitag. Die Analyse der Echtzeitdaten der vergangenen beiden Wochen (von 20. Juli bis 2. August) zeige eine weitere konjunkturelle Erholung an. So sei die Lkw-Fahrleistung vorige Woche nur noch 1 1/2 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen und die für die Exporttätigkeit relevante Fahrleistung in Grenzabschnitt um 4 1/2 Prozent. Der Stromverbrauch, ein verlässlicher Indikator für die Industrieproduktion, sei im Juli 5 Prozent unter Vorjahr gewesen, nach einem noch doppelt so großen Minus in den Monaten April bis Juni. Auch in den jüngsten Daten des Einkaufsmanagerindex spiegle sich die Belebung der Industrieproduktion wieder – der Bank-Austria-EMI für Juli kehrte vorige Woche mit 52,8 Punkten erstmals in der Coronakrise wieder in den Wachstumsbereich zurück und erreichte den höchsten Wert seit eineinhalb Jahren. Leichte Verbesserung des Privatkonsums Zahlungsverkehrsdaten würden eine weitere leichte Verbesserung des Privatkonsums und im heimischen Tourismus signalisieren, so die OeNB weiter. Insgesamt sei die BIP-Lücke in den beiden vergangenen Wochen auf 4,0 bzw. 3,8 Prozent im Jahresabstand gesunken. Nachdem das BIP zum Höhepunkt des Lockdown Ende März/Anfang April um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr eingebrochen war, hatte sich laut OeNB zum Ende des zweiten Quartals die BIP-Lücke auf 7 1/2 Prozent verringert. Mit einem Rückgang auf unter 5 Prozent war die BIP-Lücke aus Sicht der Notenbank-Ökonomen im Juli niedriger als erwartet. “Anstatt um 7,2 Prozent könnte das reale BIP 2020 somit ‘nur’ um etwa 6 Prozent schrumpfen”, heißt es nun. Ob das so komme, würden die OeNB-BIP-Indikatoren der nächsten Wochen zeigen. Das Risiko dieser Prognose bleibe aber “eindeutig nach unten gerichtet” – sollte es nämlich eine stärkere zweite Covid-19-Welle geben, werde die Rezession in Österreich stärker ausfallen als von der OeNB bei der Juni-Prognose erwartet. Aus ökonomischer Sicht bleibe daher die erfolgreiche Eindämmung des Coronavirus und einer möglichen zweiten Welle eine wichtige gemeinsame Herausforderung für Politik und Bevölkerung.

Österreichs Konjunktur erholt sich rascher als erwartet

Der Rennstall Racing Point hat am Donnerstag mitgeteilt, dass Sergio Perez den englischen Gesundheitsbehörden zufolge seine Quarantäne beendet hat. Für eine Rückkehr ins Fahrerlager muss der Mexikaner aber noch einen negativen Corona-Test vorweisen. Dieser war für Donnerstag geplant. Der Rennstall will daher noch am selben Tag oder Freitagfrüh über den Einsatz des zweiten Fahrers neben Lance Stroll entscheiden. Als Perez-Ersatz steht auch am zweiten Silverstone-Wochenende der Deutsche Nico Hülkenberg bereit. Der TV-Sender RTL berichtete am Donnerstag, dass Hülkenberg auch an diesem Wochenende fahren werde. Offiziell bestätigt ist das aber noch nicht. “Es wäre natürlich enttäuschend, nachdem ich zurück im Wagen war und einen Vorgeschmack bekommen habe”, sagte Hülkenberg bei der Fahrer-Pressekonferenz am Donnerstag, sollte er wieder den Platz für Perez frei machen müssen. Es sei allerdings immer klar gewesen, dass er nur als Ersatz für den Stammpiloten eingeplant war. Perez war eine Woche in Quarantäne. Hülkenberg war nach einem positiven Test auf das Coronavirus bei dem Mexikaner in der vergangenen Woche kurzfristig eingesprungen. Wegen eines Kupplungsschadens konnte er beim Grand Prix von Großbritannien aber nicht starten. Diese Woche hat sich Hülkenberg im Simulator des Rennstalls weiter vorbereitet, um seinen Wagen besser kennenzulernen. Er befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen über ein Formel-1-Cockpit für die Zukunft. Es gebe aber “noch nichts Konkretes”, sagte Hülkenberg. Es sei eine “Sache von ein paar Wochen”.

Perez beendet Quarantäne - Hülkenberg muss warten

Er hatte das Erbe von Oliver Glasner angetreten und war lange Zeit erfolgreich. Aber nun folgte der Knalleffekt. Der LASK trennt sich offenbar nach nur einer Saison von Valerien Ismael. Auch Vizepräsident Jürgen Werner ist beim Verein wohl Geschichte. Die offizielle Bestätigung des Klubs steht noch aus. Der LASK hatte vor Corona lange Zeit als ernsthafter Herausforderer der Salzburger im Kampf um den Meistertitel gegolten. Doch nach der Pandemie kam alles anders. Das verbotene Mannschaftstraining bescherte den Linzern einen Vier-Punkte-Abzug und am Ende verspielten die Athletiker sogar noch den fixen Europa-League-Platz und beendeten die Meisterschaft nur an vierter Stelle.

LASK trennt sich offenbar von Trainer Ismael

Bitte beachten! Der HÄND ist aktuell in die VHS Pernau übersiedelt!

Wels
Merken

Wels

zum Beitrag

Die lange Schließung der Autowerke und Autohändler und der Einbruch der Kundennachfrage haben Audi tief in die roten Zahlen rutschen lassen. Die VW-Tochter verkaufte im ersten Halbjahr weltweit 22 Prozent weniger Autos, der Umsatz fiel um 29 Prozent auf nur noch 20,5 Milliarden Euro, der operative Verlust betrug 750 Millionen Euro. Seit einer Woche werde an allen Standort weltweit wieder produziert, sagte Audi-Chef Markus Duesmann am Freitag in Ingolstadt. Aber “trotz erster positiver Signale aus den Märkten bleibt das Jahr 2020 weiterhin extrem herausfordernd”, betonte Finanzvorstand Arno Antlitz. Für das Gesamtjahr erwarte der Vorstand eine weltweit geringere Nachfrage, deutlich weniger Umsatz und ein Betriebsergebnis “erheblich unter Vorjahr”, jedoch “klar positiv”. Im vergangenen Jahr hatte Audi 4,5 Milliarden Euro zum Betriebsgewinn des VW-Konzerns beigesteuert. Jobabbau vor Corona beschlossen Duesmann sagte, der Abbau von 9.500 Arbeitsplätzen in Ingolstadt und Neckarsulm sei schon im November und damit vor Ausbruch der Coronapandemie beschlossen worden. “Ich bin überzeugt, dass das für uns hinreichend ist. Darüber hinaus ist nichts geplant.” Antlitz sagte: “Wir investieren beherzt in unsere Produktprogramm und E-Mobilität. Wir können uns das leisten”, denn der Konzernverbund eröffne Synergien. Das soeben gestartete Projekt Artemis solle ein völlig neues Bordnetz für viele Fahrzeuge im VW-Konzern entwickeln und E-Autos “schnell an den Start bringen”, sagte Duesmann, der als VW-Vorstand auch die Forschung und Entwicklung des gesamten Konzerns leitet. Die gemeinsame Elektro-Plattform PPE von Audi und Porsche sei schon weit gediehen. Artemis laufe parallel und gehe viel weiter. Künftig würden die Baureihen nicht mehr “nach dem Blechkleid” und der Länge der Fahrzeuge sortiert, sondern nach dem Stand der Bordnetze. “Das ist eine mittelgroße Revolution.” Das erste Artemis-Modell soll ein Audi sein und in vier Jahren auf den Markt kommen. 20 E-Autos im Jahr 2025 Audi wolle die CO2-Vorgaben der EU selbstverständlich einhalten, sagte Duesmann. Angesprochen auf die angekündigte Senkung des CO2-Ausstoßes bei BMW in den nächsten zehn Jahren, sagte er: “Wir haben ein ähnliches Ziel wie BMW.” 2025 wolle Audi 20 batterieelektrische Autos anbieten. Die Audi-Hauptversammlung am Freitag soll online auf Antrag von VW den Squeeze-Out, also den Ausschluss der letzten noch verbliebenen Kleinaktionäre, beschließen. Diese halten gerade einmal 0,4 Prozent der Aktien. Den Unternehmenswert der Audi AG bezifferte ein gerichtlich bestellter Wirtschaftsprüfer auf 66,7 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr hatte Audi 707.000 Fahrzeuge verkauft und damit einen ähnlichen Rückgang wie die größeren Konkurrenten Mercedes-Benz und BMW verkraften müssen. In China brach die Audi-Nachfrage um 3 Prozent ein, in Europa um 37 Prozent. Antlitz sagte: “Die aktuelle Situation scheint sich zu stabilisieren.”

Audi will bis Jahresende aus der Verlustzone kommen

Die Feuerwehr stand Mittwochabend nach einem technischen Defekt an einer Küchenleuchte in einem Mehrparteienwohnhaus in Wels-Lichtenegg im Einsatz.

Defekte Küchenbeleuchtung sorgte für Einsatz der Feuerwehr in Wels-Lichtenegg