US-Charakterdarsteller Allan Rich mit 94 Jahren gestorben

Merken
US-Charakterdarsteller Allan Rich mit 94 Jahren gestorben

Der US-Schauspieler und Aktivist Allan Rich, der in Filmen wie “Serpico” und “Amistad” mitspielte, ist tot.

Er starb in einem Seniorenheim im US-Staat New Jersey, wie die Filmblätter “Hollywood Reporter” und “Variety” am Montag unter Berufung auf seine Familie berichteten. Rich, der an Demenz litt, wurde 94 Jahre alt.

In dem Kriminalfilm “Serpico” spielte er 1973 an der Seite von Al Pacino einen Staatsanwalt. In “Enthüllung” (1994) mimte er den Anwalt von Demi Moores Hauptfigur. Steven Spielberg holte ihn 1997 in der Rolle eines Richters für “Amistad” vor die Kamera, Robert Redford castete ihn für “Quiz Show”.

Als Jungschauspieler gab er 1943 sein Broadway-Debüt und spielte in mehreren Theaterstücken mit. Doch in den 1950er Jahren brach seine Karriere ein, nachdem der liberale Aktivist als Kommunist geächtet wurde und damit praktisch einem Arbeitsverbot unterlag. Rich machte als Börsenmakler und als Galerist Karriere, trat dann aber ab Mitte der 60er Jahre wieder vor die Kamera und spielte als Charakterdarsteller in Dutzenden Filmen. Er war auch in TV-Serien wie “Detektiv Rockford – Anruf genügt”, “Kojak” und “New York Cops – NYPD Blue” zu sehen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die australische Sängerin Tones and I hat mit “Dance Monkey” als erste Frau die Marke von zwei Milliarden Abrufen beim Streamingdienst Spotify erreicht. Dies berichtete das US-Branchenmagazin Billboard am Dienstag. Nur der britische Songwriter Ed Sheeran (“Shape of You”/2,7 Milliarden) und US-Rapper Post Malone (“Rockstar” feat. 21 Savage/2,08 Milliarden) seien bisher erfolgreicher gewesen, schrieb Billboard. Die 27-jährige Australierin hatte “Dance Monkey” im Mai 2019 veröffentlicht. Der Song schaffte es laut dem Magazin in mehr als 30 Ländern auf den ersten Platz der Charts.”‘Dance Monkey’ hat heute Morgen zwei Milliarden Streams erreicht, und ich war gestern als Straßenmusikerin unterwegs”, schrieb Tones and I auf Twitter. “Danke an alle, das ist verrückt.” Vor ihrem Durchbruch spielte Toni Watson, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, oft als Straßenmusikerin. Das habe sie auch am Montag mit einem überraschenden Auftritt in Melbourne getan, um die unter den Coronafolgen leidende Gastronomie zu unterstützen, berichtete Billboard.

Streamingrekord für "Dance Monkey" von Tones and I

Ein ausgedehnter Kellerbrand in einem Einfamilienwohnhaus in Wels-Lichtenegg hat Freitagabend zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt.

Großeinsatz bei ausgedehntem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in Wels-Lichtenegg

Der Artikel GOOD Choice Wrap Thai Couscous von Wojnar‘s Wiener Leckerb. GmbH, mit Mindesthaltbarkeitsdatum 04.11.2020 wird aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes durch Wojnar‘s Wiener Leckerb. GmbH und die HOFER KG zurückgerufen. In einer Probe des genannten Artikels wurden Listerien nachgewiesen. Listerien können Magen/Darmerkrankungen und grippeähnliche Symptome auslösen. Insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem können in Folge des Verzehrs schwerwiegende Erkrankungen auftreten. Das Produkt war in Österreich in allen Filialen der HOFER KG erhältlich. Der Verkauf des Produktes wurde sofort gestoppt. Das Produkt darf nicht verzehrt werden und kann in allen HOFER Filialen zurückgegeben werden. Den Kaufpreis bekommen Kundinnen und Kunden selbstverständlich auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung vom Erzeuger, Hersteller oder Vertreiber verursacht worden ist.

Hofer ruft Thai-Wrap zurück: Listeriengefahr

Dem Mitte-Lager von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron droht am Sonntag bei der Endrunde der Kommunalwahlen eine schwere Schlappe. Die ursprüngliche Hoffnung der Präsidentenpartei La Republique en Marche (LREM), Paris und mehrere große Städte im Land zu erobern, dürfte sich nicht erfüllen. In Paris dürfte die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo wiedergewählt werden. Auch den Grünen und ihren Verbündeten werden Erfolge zugetraut, unter anderem in Lyon, Toulouse, Straßburg oder Tours. Die zweite Wahlrunde war eigentlich für Ende März geplant, sie musste aber wegen der Covid-19-Pandemie verschoben werden. Bei der ersten Runde Mitte März war weit mehr als die Hälfte der Wähler nicht zur Abstimmung gekommen. In den Wahllokalen im Land gilt Maskenpflicht. Die Stichwahlen betreffen fast 5000 Gemeinden, darunter sind die größten Städte des Landes. Aufgerufen sind gut 16 Millionen Wählerinnen und Wähler – das entspricht etwa einem Drittel der Wahlberechtigten.

Macron-Lager droht Schlappe bei Endrunde der Kommunalwahlen

Die USA fassen ein mögliches Einfrieren ihrer Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Auge. Seine Regierung werde prüfen, ob die Zahlungen gestoppt werden sollen, kündigte Präsident Donald Trump am Dienstag in Washington während eines Briefings zur Coronavirus-Pandemie an. Der US-Präsident wirft der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vor. Trump hatte es zu Beginn des Briefings sogar so dargestellt, als wäre die Suspendierung der Zahlungen an die WHO bereits beschlossene Sache. “Wir werden Gelder stoppen, die für die WHO ausgegeben werden”, sagte er. Nur wenig später schränkte er diese Aussage aber ein: “Ich sage nicht, dass wir es tun werden”, sagte er. “Die WHO hat es wirklich vergeigt”, schrieb er. Die Organisation werde zwar größtenteils von den USA finanziert, sei aber “China-zentrisch”.

Trump: "Die WHO hat es wirklich vergeigt"

In Griechenland hat sich in den vergangenen Wochen aufgrund der Covid-19-Epidemie ein deutlicher Rückgang bei den Flüchtlingszuströmen abgezeichnet. Laut dem Ministerium für Migration und Asyl war dieser vor allem im April 2020 deutlich: Im Vergleich zum April des Vorjahres und auch zum Jänner 2020 reduzierte sich der Andrang um fast 98 Prozent. Noch im April 2019 erreichten um die 2.000 Geflüchtete die im Osten der Ägäis gelegenen griechischen Inseln. Heuer schafften nicht einmal 40 Migranten die Überfahrt. Anfang Mai legte dann ein Schlauchboot mit 51 Migranten auf der Insel Lesbos an. Am vergangenen Wochenende kamen 19 Iraner und Afghanen per Boot aus der Türkei. Für den Rückgang der Migrantenzahlen machen Experten in griechischen Medien vor allem die Corona-Pandemie verantwortlich. Sie macht den Schleusern einen Strich durch die Rechnung. Wegen der Ausgehverbote in der Türkei ist es ihnen derzeit kaum möglich, unentdeckt Migranten an die Küste zu bringen.

Flüchtlingszustrom lässt nach