US-Country-Star Joe Diffie an Coronavirus gestorben

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US-Country-Star Joe Diffie an Coronavirus gestorben

US-Country-Star Joe Diffie ist an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie am Sonntag auf der Facebook-Seite des Musikers mitgeteilt wurde, erlag der 61-Jährige gesundheitlichen “Komplikationen” nach der Infektion. Diffie hatte erst zwei Tage zuvor mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein.

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Der Handelskonzern Spar will Mindestbestellmengen von seinen Lieferanten nicht länger akzeptieren. Spar ersuche um Verständnis dafür, dass “ab sofort und bis auf weiteres keine Mindestbestellwerte” akzeptiert würden, zitierte der “Standard” am Wochenende aus einem Brief der Hauptzentrale in Salzburg an die Lieferanten. Zugleich verlangt die Lebensmittelkette von seinen Partner um Weihnachten verfügbar zu sein. Wie die Zeitung berichtet, lässt der österreichische Handelskonzern die Unternehmer in dem Schreiben wissen, dass er künftig keine Lieferbeschränkung, keine Betriebsschließung und keine nicht verfügbare Ware während der Weihnachtsfeiertage dulden werde. “Wenn wir mit unseren 45.000 Mitarbeitern an die Leistungsgrenzen gehen, dann dürfen wir das auch von unseren Lieferanten erwarten.” Für kleinere Hersteller würden die Vorgaben höhere Kosten verursachen, etwa in der Logistik. Auch bedeuten Mindestbestellwerte für Lieferanten Planungssicherheit, die es etwa vor allem beim Anbau von saisonalem Obst und Gemüse braucht. Für die Lebensmittelhändler sind Mindestbestellmengen riskant, wenn sich Produkte nicht so gut verkaufen und die Händler auf der Ware sitzen bleiben. Das Handelsunternehmen verteidigte gegenüber dem “Standard” den Brief. Spar habe rund um den Jahreswechsel 2019 unter erheblichen Versorgungsproblemen bei manchen Lieferanten gelitten. Diese hätten über Weihnachten Betriebsurlaub gemacht. Der Lebensmittelhandel habe über die Feiertage bis Heilige Drei Könige absolute Hochsaison. “Das ist, als würde in Schladming ein Hotel mitten in den Semesterferien schließen”, sagte Pressesprecherin Nicole Berkmann.

Spar will Mindestbestellmengen von Lieferanten nicht mehr akzeptieren

Die Coronakrise lässt weiterhin die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen. Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115.600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagte AMS-Vorstand Johannes Kopf am Montagnachmittag zur APA. 41.000 zusätzliche Arbeitslose gebe es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14.000 am Bau und 11.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche, so der AMS-Chef. Zum Vergleich: Ende Februar gab es in Österreich fast 400.000 Personen ohne Job, Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet. Seit vergangenem Mittwoch können Unternehmen die neue Covid-19-Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim AMS (Arbeitsmarktservice) beantragen. Laut dem AMS-Vorstand gibt es “schon wahnsinnig viele Anträge”. Mehr als 400 AMS-Mitarbeiter würden sich nun um Kurzarbeit-Anträge und -Beratung kümmern.

+115.600 Arbeitslose, viele Kurzarbeitsanträge

Die länderübergreifende Eishockeyliga, die bisher als EBEL firmierte, hat einen neuen Namen, ein neues Logo und eine neue Website bekommen: Mit der bet-at-home ICE Hockey League will man in eine neue Ära aufbrechen, ein sechseckiger Eiskristall wird sich durch die Corporate-Identity ziehen, teilte die Liga mit. Der Wunsch für den Saisonstart ist der 25. September. Vorgestellt wurde der neue Auftritt u.a. von Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger live auf Sky Sport Austria und PULS 24, den TV-Partnern der Liga. “Wir haben uns in den letzten Jahren als europäische Top-Liga etabliert. Es war unsere oberste Prämisse, unser internationales Premium-Produkt durch eine neue Marke und ein neues Erscheinungsbild äußerlich adäquat zu präsentieren”, sagte Feichtinger. Aufgrund der jüngsten positiven Signale der Regierung und den damit verbundenen Lockerungen in der Coronakrise freue man sich auf den Saisonstart, Zieltermin sei der 25. September. “Wir wollen spielen, wir werden alles daran setzen, so viele Spiele wie möglich bis Ende April zu spielen”, erklärte Feichtinger. Wichtig sei ein sicheres Umfeld zu haben, und es gäbe das “Return to Play”-Konzept. “Es geht darum, einen positiven Schritt zu setzen, es gibt einen Beginntermin und die Möglichkeit für Mannschaften, das vorzubereiten. Dann müssen wir aus der Situation heraus handeln. Wir setzen alles daran, dass am 25. September die neue Eiszeit beginnt.” ICE ist auch als Abkürzung für International Central European zu verstehen. Die sechs Ecken des Eiskristalls sollen Internationalität, Stabilität, Entwicklung, Sportlichkeit, sowie europäisches und digitales Premium-Produkt präsentieren. Mit bet-at-home wurde eine Vereinbarung für drei Saisonen mit einer Option auf zwei weitere getroffen. Die Liga umfasst derzeit elf Teilnehmer aus vier verschiedenen Ländern. Die neue Website ist seit Samstagmittag online.

ICE - Liga mit neuem Namen und Eiskristall als Logo

Wie viele Menschen haben sich aktuell nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt? Wie helfen die Maßnahmen und welche sind künftig geplant? Fragen wie diese werden Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in einer gemeinsamen Pressekonferenz beantworten. Start 12:30

Anschober und Nehammer informieren über neueste Entwicklungen

Die erste Lockerung der Maßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie in Österreich wird nun auch die Spitäler und Arztpraxen einbeziehen. Krankenhäuser sollen schrittweise wieder geöffnet werden. Auch Arztpraxen sollen langsam in einen “Normalbetrieb” übergehen, kündigte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag an. Die Kulturszene muss sich indes in punkto Großevents gedulden. Das bereits bis Ende Juni geltende Veranstaltungsverbot wurde für Veranstaltungen wie Stadtfeste oder Musikfestivals, bei denen viele Menschen stehend auf engem Raum zusammenkommen, bis 31. August verlängert. Eine konkrete Zahl, die eine Großveranstaltung definiere, wollte Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler (Grüne) am Freitag dabei nicht nennen. Dies hänge von der Möglichkeit der Veranstalter ab, die Schutzmaßnahmen und Abstandsregelungen zu gewährleisten.

Anschober: "Noch länger keine Normalsituation"

Angesichts des morgigen Nationalfeiertags appelliert die Staatsspitze von BundespräsidentAlexander Van der Bellen abwärts, die Coronaregeln einzuhalten. BundeskanzlerSebastian Kurz (ÖVP) stellt weitere Maßnahmen in den Raum, sollte der Anstieg der Infiziertenzahlen nicht gebremst werden. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) appelliert, auch in den Schulferien Kontakte zu verringern und auf Halloween-Parties zu verzichten. Van der Bellen bittet in einem medial verbreiteten Schreiben um Verständnis, den Nationalfeiertag nicht wie gewohnt begehen zu können. “Wir alle müssen mit dem Virus leben und Einschränkungen in Kauf nehmen, um unser aller Gesundheit zu schützen”, so der Bundespräsident. “Es ist extrem ernst” Kurz und Anschober rufen in mehreren Zeitungs-Interviews dazu auf, die Regeln einzuhalten. “Die Lage ist extrem ernst, die Situation spitzt sich zu”, sagt Kurz im “Kurier”. In anderen Ländern gebe es schon wieder Lockdowns mit geschlossenen Schulen, Geschäften, Restaurants und Ausgangssperren. Das stehe auch in Österreich bevor, wenn das Wachstum der Infektionen nicht verlangsamt werde. “Im Moment sieht es nicht danach aus, dass das der Fall ist”, zeigt sich Kurz pessimistisch. Eine “Wende” erwartet Kurz erst mit einem Impfstoff, wie er in der Tageszeitung “Österreich” sagt. Mit diesem rechnet Anschober Anfang 2021. “Wir wollen optimalerweise im Februar oder März mit dem Impfen in Österreich beginnen können”, sagt Anschober in der “Krone”. Eine gewisse “Corona-Müdigkeit” könne er verstehen, aber: “Jetzt geht es um alles! Die nächsten drei, vier Wochen werden entscheidend für unsere Zukunft sein!” Außerdem kündigt Anschober eine einheitliche Corona-Statistik an. Derzeit veröffentlichen Innenministerium, Sozialministerium und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) täglich Zahlen, die wegen unterschiedlicher Erhebungsweisen teils deutlich voneinander abweichen. “Künftig werden zum selben Zeitpunkt dieselben Zahlen veröffentlicht. Hauptquelle bleibt das Ages-Dashboard”, sagt Anschober dazu in der “Presse”. Auf die praktische Mithilfe verlegt hat sich indessen SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner: Die Medizinerin will einmal wöchentlich beim Samariterbund aushelfen und ließ sich für die “Krone” beim Abnehmen von Gurgeltests beim Wiener Praterstadion fotografieren.  

Anschober zur Corona-Situation: "Jetzt geht es um alles"