US-Experte: Pandemie-Höhepunkt in den USA diese Woche

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US-Experte: Pandemie-Höhepunkt in den USA diese Woche

Der Chef des Zentrums für Seuchenkontrolle in den USA, Robert Redfield,rechnet in dieser Woche mit dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in den USA.Wir nähern uns genau jetzt der Spitze“, sagte der Behördenleiter am Montag dem Sender NBC. “Du weißt, du warst auf dem Höhepunkt, wenn es am nächsten Tag weniger Fälle gibt.”

In den USA sind nach Reuters-Zählung mittlerweile über 22.000 Menschen an Covid-19 gestorben, mehr als in jedem anderen Land der Welt. Am Sonntag starben 1.513 Menschen. Das war der geringste tägliche Zuwachs, seit am 6. April 1.309 Tote gezählt wurden. Besonders stark betroffen ist New York. Hier sind inzwischen mehr als 10.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben.

Die US-Regierung erwägt, am 1. Mai erste Kontakt- und Bewegungseinschränkungen zu lockern.

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Die fünfteilige Leichtathletik-Serie “Austrian Top Meeting” wird am Samstag im Olympiazentrum in St. Pölten (15.30 Uhr) gestartet und bietet fast alle heimischen Spitzenathleten auf. 100 Zuschauer sind zugelassen, bei den weiteren Meetings in Eisenstadt, Wien, Graz und Andorf werden es laut Verordnung bereits mehr sein dürfen. Nach drei Testmeetings im kleinen Rahmen freut sich der Diskus-WM-Dritte Lukas Weißhaidinger auf ein größeres und internationales Teilnehmerfeld, einer der Gegner wird U23-Europameister Kristjan Ceh sein. Der Slowene steigerte seine Bestmarke kürzlich auf 68,75 m und ist damit vor Weißhaidinger (68,63) Dritter der Jahresweltbestenliste. “Ich habe heuer schon sehr weit geworfen, habe extrem viele Würfe über 67 m gehabt. Damit ist man ja immer schon ein Medaillenkandidat”, strich Weißhaidinger die Qualität des Saisonverlaufs hervor. “Jetzt kommen die Heimwettkämpfe, die ich richtig genießen werde. Normal ist es so, dass ich von Wettkampf zu Wettkampf hetze”, sprach er die vergangenen Jahre mit der Diamond League an. Der Hürdensprint der Frauen wartet mit einem neuen Modus auf, die sonst nur in der Halle gelaufenen 60 m werden als K.o.-Duelle und nach Setzung (Nummer 1 gegen Nummer 8, etc.) als Viertelfinale, Halbfinale und Finale ausgetragen. U.a. Beate Schrott, Karin Strametz, Ivona Dadic und Sarah Lagger werden mit dabei sein, Verena Preiner und Stephanie Bendrat fehlen verletzungsbedingt. Über 100 m ist Alexandra Toth am Start. Die Mehrkämpferinnen Dadic und Lagger treten auch im Kugelstoßen an.

Top-Meeting-Serie mit ÖLV-Assen beginnt in St. Pölten

In Wien hat das Virus ein weiteres Todesopfer gefordert. Eine unter 50-jährige Frau ist laut einem Bericht von krone.at an dem Virus gestorben. Es ist nicht bekannt, ob sie an Vorerkrankungen litt. Die Frau befand sich in Heimquarantäne. Die Hilfe durch den Notarzt kam leider zu spät.

Viertes Todesopfer

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres hat angesichts der Umsatzeinbußen von Ärzten wegen des Frequenzrückgangs bei Patienten klargestellt, dass auch Ärzte Anspruch auf Unterstützung aus dem Corona-Hilfspaket der Regierung haben. “Ärztinnen und Ärzte sind Teil dieser Nothilfe”, sagte er am Montag im Ö1-Morgenjournal. Er “gehe davon aus, dass man diese Umsatzeinbrüche abfangen und abfedern wird.”

Auch Ärzte haben Anspruch auf Nothilfepaket

Die Österreicher gehen bei privaten Ausgaben und Investitionen zaghaft, aber doch von der Bremse. Das zeigt eine aktuelle market-Umfrage, für die am Montag und am Dienstag rund 1.000 Personen online befragt wurden. Auch die Zufriedenheit mit den Maßnahmen und dem Lockerungsfahrplan ist weiterhin hoch. Laut Meinungsforschern ist deutlich zu sehen, dass die wirtschaftliche ebenso wie die gesundheitliche Bedrohung nicht mehr als so stark empfunden wird wie noch in den vergangenen Wochen. Das zeigt sich auch im privaten Ungang mit Geld: Lag der Prozentsatz jener Befragten, die weniger ausgeben wollen als im Vorjahr, in den vergangenen Wochen bei deutlich über 30 Prozent, so waren es diese Woche nur mehr 28 Prozent. 58 Prozent wollen den privaten Konsum auf Vorjahresniveau belassen, 14 Prozent sogar mehr ausgeben. Auch bei den privaten Investitionen sitzt das Geld wieder lockerer: Nach 47 Prozent in der Vorwoche wollen mittlerweile nur mehr 40 Prozent geplante größere Anschaffungen auf später verschieben oder gar streichen.

Österreicher lösen private Ausgabenbremse etwas

Zum ersten Mal seit elf Jahren schreibt BMW wieder rote Zahlen. “Wie erwartet haben die weltweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie im zweiten Quartal voll auf unser Geschäft durchgeschlagen”, sagte Vorstandschef Oliver Zipse am Mittwoch in München. Unter dem Strich stand ein Quartalsverlust von 212 Millionen Euro. Trotzdem bleibe nach dem ersten Halbjahr noch ein Gewinn 498 Millionen Euro vor Steuern, betonte Zipse und zeigte sich für das zweite Halbjahr “durchaus zuversichtlich”. Aufschwung im Juli “Einen klaren Lichtblick signalisiert der Monat Juli: Unser Absatz Automobile auf Group-Ebene lag hier deutlich über Vorjahr”, sagte Zipse. “In China verläuft die Marktentwicklung positiver als erwartet”, sagte Finanzvorstand Nicolas Peter. “Auch in anderen wichtigen Märkten wie Deutschland oder den USA ist inzwischen eine leichte Erholung spürbar. Wie geplant sind wir somit auf Kurs, unsere Jahresziele zu erreichen.” Allerdings bleibe die Unsicherheit groß, betonte Peter: “Eine erneute Verschärfung der Lage sowie eine mögliche zweite Infektionswelle und damit verbundene Eindämmungsmaßnahmen sind in unserem Ausblick weiterhin nicht enthalten.” Genügend Reserven Für das Gesamtjahr erwartet BMW derzeit einen Autoabsatz und einen Vorsteuergewinn deutlich unter Vorjahresniveau. Mit 21,7 Milliarden Euro Liquidität sei der Konzern aber sehr gut aufgestellt und habe genügend Reserven, sagte der Finanzchef. Im zweiten Quartal verkaufte BMW ein Viertel weniger Autos als vor einem Jahr – vor allem wegen der Werksschließungen und der Schließung der Autohäuser in Europa und den USA. In China lagen die Verkäufe bereits wieder deutlich über Vorjahr. Der Umsatz fiel im zweiten Quartal um 22 Prozent auf knapp 20 Milliarden Euro. Regulärer Schichtbetrieb Das Unternehmen schloss auch ein Viertel weniger Kredit- und Leasingverträge ab und verdiente mit Finanzdienstleistungen nur noch einen Bruchteil des Vorjahresergebnisses. Das gesamte Konzernergebnis vor Steuern betrug minus 300 Millionen Euro, nach einem Gewinn vor Steuern von 2,05 Milliarden Euro vor einem Jahr. Seit Ende Juni laufen alle BMW-Werke wieder im regulären Schichtbetrieb. “Wir beobachten die Situation weiterhin sehr genau und steuern die Produktion unverändert gemäß der Entwicklung in den Märkten und der regional unterschiedlichen Kundennachfrage”, sagte Zipse. Die Mitarbeiterzahl soll bis Jahresende leicht unter Vorjahr liegen. Viele Investitionen würden verschoben oder stünden auf dem Prüfstand, sagte Finanzchef Peter.  

BMW: Erster Verlust seit elf Jahren