US-Filmproduzent von Hochhaus in Los Angeles gestürzt

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US-Filmproduzent von Hochhaus in Los Angeles gestürzt

Der US-Filmproduzent Steve Bing ist laut US-Medienberichten gestorben. Der 55-Jährige sei am Montag von einem Hochhaus in Century City, einem Stadtteil von Los Angeles, gestürzt, meldete die “Los Angeles Times” unter Berufung auf Ermittler. Bing war unter anderem Co-Autor der US-Abenteuerkomödie “Kangaroo Jack”und finanzierte den computeranimierten Kinderfilm “Der Polarexpress”. Bekannt wurde er auch durch seine Beziehung zur britischen Schauspielerin Liz Hurley und einen Vaterschaftsstreit um deren Sohn Damian. Hurley schrieb auf Twitter, sie sei unendlich traurig. Die gemeinsame Zeit sei so fröhlich gewesen.

Der frühere US-Präsident Bill Clinton, der mit Bing befreundet war, äußerte sich am Dienstag erschüttert. “Er hatte ein großes Herz, und er wollte stets alles tun für Menschen und Sachen, an die er glaubte. Ich werde ihn und seinen Enthusiasmus mehr vermissen, als ich sagen kann”, schrieb Clinton auf Twitter.

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Ein Österreicher hat auch im zweiten wichtigeren Rad-Etappenrennen nach der Corona-Zwangspause einen Sieg für das Bora-Team eingefahren. Nach den Erfolgen von Gregor Mühlberger bei der Sibiu-Tour gewann am Dienstag der Oberösterreicher Felix Großschartner die Auftakt-Etappe der Burgos-Rundfahrt in Spanien. Nach dem schwierigen Finish siegte der 26-Jährige solo und ist auch Gesamt-Erster. Großschartner hatte sich das Finale zum Aussichtspunkt Mirador del Castillo oberhalb von Burgos am Vortag angesehen. “Ich habe gewusst, dass das für mich genau passt und das Team hat mich dann perfekt in Position gebracht”, meinte der Gewinner der Türkei-Rundfahrt 2019. Er kam nach 157 km mit acht Sekunden Vorsprung auf ein Verfolgertrio mit Joao Almeida (POR), Ex-Weltmeister Alejandro Valverde (ESP) und Alex Aranburu (ESP) ins Ziel des eine Stufe unter der WorldTour angesiedelten Rennens. Der im Team Bahrain vom Kärntner Marco Haller unterstützte Mikel Landa (ESP) wurde Vierter (+10 Sek.).

Großschartner gewinnt Auftakt der Burgos-Rundfahrt

Am 1. Jänner 2020 hat es in den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) 447,7 Millionen Einwohner gegeben. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von knapp 13 Prozent – der ist hauptsächlich auf den EU-Austritt von Großbritannien zurückzuführen. Insgesamt gab es mehr Sterbefälle als Geburten, berichtete Eurostat am Freitag. Am 1. Jänner 2019 gab es bei 28 Mitgliedsstaaten noch 513,5 Millionen Einwohner. Wird das Jahr 2019 mit 27 EU-Mitgliedsstaaten berechnet, gab es hier aufgrund von Zuwanderung ein Plus von 0,9 Millionen Einwohner. Die natürliche Bevölkerungsveränderung war in der EU mit mehr registrierten Todesfällen als Geburten seit 2012 negativ (4,7 Millionen Todesfälle und 4,2 Millionen Geburten im Jahr 2019). Heuer war zu Jahresbeginn Deutschland der bevölkerungsreichste Mitgliedsstaat der EU – mit 83,2 Millionen Einwohnern bzw. 18,6 Prozent. Dahinter folgten Frankreich (67,1 Millionen bzw. 15, Prozent), Italien (60,2 Millionen bzw. 13,5 Prozent), Spanien (47,3 Millionen bzw. 10,6 Prozent) und Polen (38,0 Millionen bzw. 8,5 Prozent). Von den übrigen Mitgliedstaaten haben vierzehn – darunter Österreich – einen Anteil von zwischen einem und fünf Prozent an der EU-Bevölkerung, während acht einen Anteil von unter einem Prozent verzeichnen.

EU-Bevölkerung im Jahr 2020 bei fast 448 Millionen

Der Präsident des Organisationskomitees hält eine Austragung der Olympischen Spiele 2021 in Tokio für ausgeschlossen, wenn das Ausmaß der Coronavirus-Pandemie sich bis dahin nicht wesentlich verbessert. “Wenn die aktuelle Lage andauert, können wir das nicht”, sagte Yoshiro Mori dem japanischen Senders NHK, betonte aber: “Ich glaube nicht, dass diese Situation noch ein Jahr anhalten wird.” Ein Schlüssel für die Rettung der um ein Jahr verschobenen Spiele sei ein Impfstoff. “Ob die Olympischen Spiele durchgeführt werden können oder nicht, hängt davon ab, ob die Menschheit das Coronavirus besiegen kann”, sagte der frühere Premierminister Japans. Dies könne man insbesondere durch die Entwicklung eines Impfstoffes schaffen. Der OK-Chef lehnt hingegen das Szenario ab, die Tokio-Spiele ohne Zuschauer zu veranstalten. “Wir sollten die Zuschauer nicht dazu bringen, schwere Zeiten zu überstehen. Sportveranstaltungen begeistern das ganze Land”, sagte Mori im Interview der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo News. Auch das Internationale Olympische Komitee möchte Sommerspiele hinter verschlossenen Türen vermeiden, wie IOC-Präsident Thomas Bach zuletzt unterstrichen hatte. “Unter Annahme des Worst-Case-Szenarios” würden laut Mori aber Optionen mit reduzierten Zuschauerzahlen geprüft. Das Organisationskomitee wolle im September zu einer Sitzung mit Vertretern der Regierung und der Stadt Tokio einladen, um über die Notwendigkeit einer Reduzierung der Zuschauerzahl zu sprechen. Unterdessen beabsichtigt Mori, den Zeitplan des olympischen Fackellaufs beizubehalten. Änderungen daran wären “den Regionen gegenüber, mit denen man zusammenarbeitet, unhöflich”, sagte er. Schwierig sei es zudem, die Anzahl der Athleten bei den Eröffnungs- und Abschlusszeremonien zu begrenzen. “Wenn Athleten den starken Willen haben, an den Zeremonien teilzunehmen, können wir ihnen nichts von unserer Seite erzählen”, meinte Mori. Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), gab sich am Mittwoch trotz der Corona-Pandemie überzeugt, dass die Spiele planmäßig stattfinden werden. “Wir rechnen mit einem Olympic Team Austria mit rund 70 AthletInnen”, gab Mennel an. ÖOC-Sportdirektor Christoph Sieber wiederum erwartet für Oktober erste Details über Einreise-Formalitäten. “Dann sollte es auch im Hinblick auf die noch ausstehenden Olympia-Qualifikationen mehr Klarheit geben.”

Tokio-Spiele 2021 laut OK-Chef in aktueller Lage unmöglich

Die für September angekündigte Einmalzahlung von 450 Euro als Arbeitslosenbonus soll allen Anspruchsberechtigten und somit auch Mindestsicherungsbeziehern zugutekommen. Das sagte Arbeitsministerin Christine Aschbacher am Freitag in Wien. Das Geld bekommt, wer von Mai bis August mindestens 60 Tage und noch immer arbeitslos ist. Dieser Arbeitslosenbonus soll insgesamt 200 Mio. Euro kosten. Zuvor war etwa vom Wiener Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) Kritik gekommen, wonach der vorliegende Entwurf zur Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes (AlVG) die Einmalzahlung als Geldleistung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes deklariere und diese somit rechtlich zwingend von der Mindestsicherung abgezogen werden müsste. Man werde alle Anregungen und Rückmeldungen prüfen, die man in der Begutachtung bekommen habe, sagte die Ministerin. “Teilweise haben Bundesländer hier eine andere gesetzliche Auslegung, aber selbstverständlich wollen wir, dass alle Anspruchsberechtigten in vollem Ausmaß die Unterstützung bekommen”. Familien sollen im September einen Kinderbonus von 360 Euro pro Kind bekommen, kündigte Aschbacher an, und zwar als automatische Überweisung mit der Familienbeihilfe. Dafür werde man insgesamt 650 Mio. Euro in die Hand nehmen, so Aschbacher.

Arbeitslosenbonus auch für Mindestsicherungsbezieher

Seit heute 00:00 gelten die neuen Regeln des Gesundheitsministeriums. Joggen, Spazieren und Radtouren sind jedoch erlaubt.

Joggen, Radfahren bleibt erlaubt!

Gegen Englands Rekordmeister Manchester United gut verkauft und nur knapp mit 1:2 verloren: LASK-Trainer Dominik Thalhammer hat nach seinem Pflichtspiel-Debüt als LASK-Trainer im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League im Old-Trafford-Stadion durchaus zufrieden Bilanz ziehen können. Die Chancen auf den Aufstieg hatte man schon vor der Corona-Pause mit dem Hinspiel-0:5 am 12. März vergeben. “Ich bin mit der Leistung durchaus zufrieden. Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Wir wollten als starke Einheit auftreten und den Gegner unter Druck setzen – das ist uns gelungen”, erläuterte Thalhammer. Dank dem sehenswerten Führungstreffer von Philipp Wiesinger (55.) durften die mutig und aggressiv agierenden Athletiker kurzzeitig gar von einem prestigeträchtigen Auswärtssieg beim Premier-League-Dritten spekulieren. Mit Fortdauer der zweiten Hälfte schwanden allerdings bei den Gästen die Kräfte und den Hausherren gelang dank des postwendenden Ausgleichs von Jesse Lingard (57.) und einem Treffer von “Joker” Anthony Martial (88.) die Wende. “Ab Mitte der zweiten Halbzeit haben wir das hohe Tempo nicht mehr halten können und die Spielkontrolle verloren”, wusste der LASK-Coach. Das kam im ersten LASK-Pflichtspiel auf englischen Boden wenig überraschend. Die “Red Devils” schlossen erst am Sonntag vor einer Woche ihre Ligasaison ab, die Linzer pausieren seit 28. Juni und befinden sich seit rund eineinhalb Wochen in der Vorbereitung auf die im September startende neue Saison. “Man muss einfach den aktuellen Stand bedenken. Nach 10,12 Tagen war es nicht zu erwarten, dass die Mannschaft das Tempo und die Intensität über 90 Minuten gehen kann”, sagte der Wahl-Oberösterreicher. Unter diesen Voraussetzungen muss man die Vorstellung des Bundesliga-Vierten – Thalhammer sah sein Team vom Leistungsniveau bei “60 Prozent oder etwas mehr” – noch höher einordnen. Zumindest ein Punkt lag in Griffweite. “Das tut natürlich sehr gut, weil die Situation für uns sehr schwierig war. Das Teilziel, als Team gut aufzutreten, haben wir erreicht und fast wäre uns ein sensationelles Ergebnis gelungen”, resümierte der 49-jährige Ex-ÖFB-Frauen-Teamchef. Dafür fehlte auch das nötige Glück wie bei einem frühen Kopfball von Andres Andrade an die Latte (10.) oder einem vom starken United-Goalie Sergio Romero parierten Abschluss von Marko Raguz mit der Ferse in der Nachspielzeit. Deshalb war bei Thalhammer schon auch ein bisschen Wehmut dabei: “Die Niederlage ist sehr ärgerlich, weil wir sehr viel investiert haben und uns vielleicht sogar einen Punkt verdient hätten.” Nach der Rückkehr aus England haben Goalie Alexander Schlager und Co. bis Montag frei, dann startet der zweite Block der Vorbereitung. Da sind im Gegensatz zum United-Trip auch die vier Sommer-Zugänge wieder dabei. “Ich hoffe, dass der Kader zusammenbleibt, die Neuerwerbungen gut integriert werden können, und wir eine starke Mannschaft aufbauen, um im September bereit zu sein”, sagte der LASK-Coach. Da startet für die Linzer nicht nur die Meisterschaft, sondern findet auch die 3. Europa-League-Quali-Runde statt, die in einem Spiel (24. September) entschieden wird. Im laufenden Bewerb sind die Athletiker nur noch Zuschauer. Im Gegensatz zu United. Die Engländer hatten für den LASK auch lobende Worte parat. “Sie hatten nichts zu verlieren, haben uns das Leben in der ersten Hälfte sehr schwer gemacht”, analysierte Torschütze Lingard. Seine Truppe hätte auf die freien Räume gewartet, geduldig, aber auch mit dem nötigen Nachdruck, um das Spiel zu gewinnen, agiert. “Das war sehr wichtig für uns”, so Lingard. United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer hatte im Hinblick auf das anstehende Finalturnier in Deutschland viele Stammspieler geschont. “Job erledigt”, betonte der Norweger. Spieler aus der zweiten Reihe hätten wichtige Einsatzminuten bekommen und auch Selbstvertrauen getankt. “Wir reisen jetzt nach Deutschland um so weit als möglich zu kommen und hoffentlich die Trophäe zu gewinnen”, gab Solskjaer die Marschroute vor. Nicht mehr zur Verfügung steht ihm Stürmer Alexis Sanchez, der nach seinem Leih-Engagement in Italien von Inter Mailand fix für drei Jahre verpflichtet wurde. Am Montag wartet in Köln im Viertelfinale ein Duell mit seinem Freund Staale Solbakken, der den FC Kopenhagen coacht. Ins Halbfinale würde es am 17. August gehen, das Endspiel ist am 21. August angesetzt. Das Siegergefühl kennt ManUnited, 2017 hatte man die Trophäe in die Höhe stemmen dürfen.

Thalhammer mit LASK-Leistung in England zufrieden