US-Nationalgarde nach Tod eines Schwarzen mobilisiert

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US-Nationalgarde nach Tod eines Schwarzen mobilisiert

Nach gewaltsamen Protesten wegen des Todes eines Afroamerikaners bei einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis hat der Gouverneur von Minnesota die Nationalgarde mobilisiert. Gouverneur Tim Walz erklärte den Notstand für Minneapolis und umliegende Gebiete. Bei erneuten Protesten drangen Demonstranten in eine Polizeistation ein. An anderen Orten kam es zu Plünderungen und Brandstiftungen.

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Vor allem bei Jugendlichen ist die App TikTok derzeit sehr beliebt. Mit der App können kurze Videoclips verschickt werden. Doch darüber hinaus fällt vor allem der große Datenhunger der App auf. Denn sie greift auch regelmäßig auf die sogenannte Zwischenablage zu. Das ist jener Speicherort, in dem Daten abgelegt werden, die man “kopieren” will. Sie bleiben dort auch noch nach dem Kopiervorgang liegen. TikTok hat daher alle Informationen ausgelesen, die Nutzer kopiert haben – egal ob harmlose Fotos oder Passwörter. Aufgefallen ist das erst nach einem Update von iOS. Das Apple-Betriebssystem warnt Nutzer inzwischen davor, wenn eine App auf die Zwischenablage zugreift. Einfluss der Regierung Anfang Juli hat das internationale Hacker-Kollektiv “Anonymous” daher vor der App gewarnt. TikTok sei eine Malware (ein schädliches Programm) unter der Kontrolle der chinesischen Regierung, die damit eine massive Spionage-Operation betreibe. Es wird empfohlen, die App zu deinstallieren! In Indien ist die App inzwischen verboten. Der Vorwurf, dass die chinesische Regierung ihre Finger im Spiel habe, kommt nicht von ungefähr. Die Kommunistische Partei Chinas betreibt eine strenge Zensur im Internet. Milliardenkonzerne aus dem Land sind fast immer auf die eine oder andere Art mit der Partei verbunden. Das gilt auch für die App TikTok. Entwickler ist das chinesische Unternehmen ByteDance mit Sitz in Peking. Durch den großen Erfolg der App wurde auch das kommunistische Regime auf ByteDance aufmerksam. 2018 musste der Gründer Zhang Yiming versprechen, dass sein Unternehmen besser mit der Kommunistischen Partei Chinas zusammenarbeiten werde.

TikTok: Anonymous warnt vor "Chinesicher Regierungsspionage"

Vor der Ostküste Australiens hat ein Hai einen Surfer am Sonntag angegriffen und getötet. Auch Ersthelfer hätten den am Bein schwer verletzten 60-Jährigen nicht mehr helfen können, teilte die Polizei mit. Die Hai-Attacke ereignete sich am Salt Beach nahe Kingscliff, 800 Kilometer nördlich von Sydney. Andere Surfer wurden aufgefordert, die Gewässer zu verlassen. Der Strand wurde gesperrt. Per Hubschrauber sei ein großer Hai verfolgt worden, der nach dem Angriff vor dem Strand gesichtet worden sei, hieß es weiter. Es war der dritte tödliche Hai-Angriff in diesem Jahr in australischen Gewässern. Darüber hinaus gab es sieben weitere Attacken, die aber nicht tödlich endeten.

Surfer stirbt nach Hai-Attacke vor Ostküste Australiens

Mit der Pancharte, dem Freiheitenbuch der Stadt Wels, ist die Siegelschale untrennbar verbunden. Sie enthält das große Reichssiegel des Kaisers Rudolf II. in rotem Wachs, bestehend aus Doppeladler mit Wappenschild, mit der Kaiserkrone darüber und von zwei Greifen flankiert. Im Kreis befinden sich die Wappen der Länder auf die das Habsburgerimperium Anspruch erhebt. Das Siegel hat die Funktion einer offiziellen Bestätigung der Echtheit des Dokuments. Die Schale ist ein Stück höchster Handwerkskunst des späten 16. Jhd. Sie besteht aus Silberblech, das außen vergoldet und verziert ist. Mit einem komplexen türkischen Muster auf Schale und Deckel versehen zeigt sie den aufkommenden kulturellen Einfluss des Osmanischen Reiches. Foto: Stadtarchiv Wels

Gruß aus dem Archiv

Am Donnerstag ist Equal Pension Day, das ist jener Tag an dem Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen erst bis Jahresende erhalten haben werden. Frauen bekommen demnach durchschnittlich um 825 Euro im Monat weniger Pension als Männer, das entspricht einer Differenz von 41,86 Prozent. Wie Berechnungen der Stadt Wien für den Städtebund anhand von Statistiken der Pensionsversicherung ergeben, hat sich der Equal Pension Day heuer im Vergleich zum Vorjahr zwar um einen Tag nach hinten verschoben. Diese “Verbesserung” kommt allerdings nur aufgrund des Schaltjahres zustande, de facto sind die Frauenpensionen nahezu gleich niedrig geblieben. Im Vergleich zum Jahr 2015, als erstmals diese Auswertung vorgenommen wurde, hat sich jedoch eine Verbesserung um vier Tage ergeben. Starke Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern. Wien ist das einzige Bundesland, das den Equal Pension Day erst im September (2.9.) feiert, Kärnten am 4. August, alle anderen Bundesländer begehen diesen Tag zwischen 7. Juli (Vorarlberg) und 29. Juli (Salzburg). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich Wien um drei Tage verbessert, Burgenland und Salzburg um zwei Tage, alle anderen Länder nur um einen Tag. Im Vergleich zu 2015 ist der Equal Pension Day in Wien sogar um zwölf Tage nach hinten gerutscht, im Burgenland um acht und in Niederösterreich um sechs Tage. Schlusslicht ist Tirol mit einer Verbesserung um nur einen Tag. Für die Pensionslücke von 41,8 Prozent machen die Autoren der Untersuchung mehrere Gründe aus. So haben Frauen im Schnitt zehn Beitragsjahre weniger als Männer, größtenteils verursacht durch betreuungsbedingte Erwerbsunterbrechungen – denn das durchschnittliche Antrittsalter zur Alterspension unterscheidet sich nur durch rund drei Jahre. Bei den 2018 neuzuerkannten Alterspensionen erreichten nur zwei Prozent der Frauen jene 45 Versicherungsjahre, die 80 Prozent des durchschnittlichen Monatseinkommens als Pension garantieren. Bei den Männern waren es 52 Prozent. Dazu kommt die Lohnschere, die sich auch in der Pension auswirkt: Frauen verdienen in Österreich in Vollzeit um 19,7 Prozent weniger als Männer, was deutlich über dem EU-Durchschnitt von 16,7 Prozent liegt. Und Frauen arbeiten oft in schlechter bezahlten Branchen.

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Bob, der vermutlich bekannteste Straßenkater der Welt, lief dem einst drogensüchtigen Musiker James Bowen zu und rettete ihm dadurch indirekt das Leben. Nun verstarb der tierische Begleiter mit 14 Jahren. Diese Geschichte hätte sich kein Drehbuchautor ausdenken können –  solche zauber- und schicksalshaften Begegnungen ereignen sich nur im richtigen Leben: Im Frühling 2007 entdeckt der Ex-Junkie und Straßenmusiker James Bowen vor seiner Sozialwohnung in Londoneinen verletzten Kater, der ihm von diesem Moment an partout nicht mehr von der Seite wich. Auch bei dessen Auftritten war er fortan stets dabei und sorgte dafür, dass mehr Menschen Bowen zuhörten und er mehr Geld zum Leben verdiente. Der Straßenmusiker taufte den tierischen Freund “Bob” und zog fortan mit ihm durchs Leben. Mehrere Bücher und sehr gute besuchte Profile in diversen Social-Media-Kanälen fesselten im Rahmen der ungewöhnlichen Freundschaft Millionen von tierliebenden Menschen weltweit: “A Street Cat Named Bob” wurde in 26 Sprachen übersetzt und 2017 auch verfilmt – natürlich mit dem echten “Bob” in der Hauptrolle. Nun ist der tierische Lebensretter im sehr respekablen Katzenalter von 14 Jahren verstorben, wie Bowen auf seiner offiziellen Facebook-Seite bekannt gab. “Bob hat mein Leben gerettet”, schrieb Bowen. “Er gab mir so viel mehr als nur Gesellschaft. Mit ihm an meiner Seite hatte ich ein Ziel. (…) Ich fühle mich, als wäre das Licht aus meinem Leben verschwunden. Ich werde ihn nie vergessen.”

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Mit dem Grand Prix von Kanada in Montreal ist der nächste auf dem ursprünglichen Kalender stehende WM-Lauf der Formel 1 auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Das Rennen könne wegen der Coronavirus-Pandemie nicht am 14. Juni stattfinden, gab der Veranstalter am Dienstag bekannt. In der vergangenen Wochen waren bereits die ersten acht Rennen der Saison verschoben oder abgesagt worden.

Grand Prix von Kanada verschoben