US-Regierung beschuldigt Yale der Diskriminierung von Weißen

Merken
US-Regierung beschuldigt Yale der Diskriminierung von Weißen

Eine zweijährige Untersuchung habe ergeben, dass diese bei gleichen Leistungen schlechtere Chancen auf einen Studienplatz hätten als afroamerikanische Bewerber, teilte das Ministerium am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit.

Es verlangte von der Hochschule ein Ende der Praxis. Die Universität bezeichnete den Bericht laut “Washington Post” als “unbegründete, vorschnelle Anschuldigung”. Die Auswahlverfahren entsprächen allen Anforderungen einer vor Jahrzehnten etablierten Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs.

Quoten-Regelungen für Schwarze

Die Trump-Regierung deutet Quoten-Regelungen für Schwarze seit längerem offensiv als Diskriminierung von Weißen. Sie unterstützt eine Klage gegen ähnliche Praktiken der Elite-Universität Harvard. Dort steht in Kürze die Berufungsverhandlung an einem Bundesgericht an. Eine niedrigere Instanz hatte der Universität ihr Auswahlverfahren ausdrücklich erlaubt.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wegen der Coronakrise wird der europäische Flugzeugbauer Airbus tausende Stellen streichen. Dabei gehe es um die “notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen”, sagte Konzernchef Guillaume Faury der Zeitung “Die Welt” (Montagsausgabe). Nach seinen Angaben wird Airbus für zwei Jahre die Produktion und die Auslieferungen um 40 Prozent reduzieren. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stünden, sagte Faury. Den genauen Umfang des Stellenabbaus will er nach Gesprächen mit der Arbeitnehmerseite bis Ende Juli verkünden. Spekuliert wird, dass bis zu 15.000 Stellen in der Zivilflugzeugsparte mit 90.000 Beschäftigten betroffen sind. “Es geht um die notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen. Es geht darum, unsere Zukunft zu sichern”, betonte Faury. Der Airbus-Chef will dabei Kündigungen nicht grundsätzlich ausschließen, zumal sich durch eine zweite Corona-Welle die erhoffte Belebung wieder verschlimmern könnte. Trotz der Drosselung des Geschäftes werde aber keine Endmontagelinie geschlossen. Alle Modelle würden weiter produziert, “aber in langsamerem Tempo”, sagte Faury. An jedem Standort werde nach Möglichkeiten zur Kostensenkung gesucht. “Wir drehen jeden Stein um.” Viele fertige Flugzeuge geparkt “Wir können uns von der Entwicklung bei den Airlines nicht abkoppeln”, sagte Airbus-Chef Guillaume Faury der “Welt”. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, sagte Faury. Die Airlines nehmen sie wegen des Einbruchs im Markt durch die Corona-Krise zunächst nicht ab. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stehen, sagte der Airbus-Chef dem Blatt. Alle Modelle sollten jedoch weiter gebaut werden, wenn auch “in langsamerem Tempo”, sagte der Airbus-Chef. Von der meistverkauften Baureihe A320 sollen nach seinen Angaben nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, da sie von den Airlines wegen der Krise nicht abgenommen würden. Millionenverlust Airbus hatte wegen der Pandemie im ersten Quartal einen Verlust von fast einer halben Milliarde Euro gemacht. Das Minus in den ersten drei Monaten des Jahres belief sich auf 481 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte unter dem Strich noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro gestanden. Der weltweite Flugverkehr ist wegen der Pandemie massiv eingebrochen. Entsprechend weniger neue Maschinen kaufen die Airlines.

Airbus streicht wegen Coronakrise tausende Stellen

Berichte über erneute Covid-19-Erkrankungen bei Patienten etwa in Südkorea, die zuvor als geheilt gegolten haben, haben zu Diskussionen über mögliche Rückfälle geführt. Am Wochenende kündigte die WHO eine Untersuchung dazu an. Österreichische Experten sehen Berichte zum etwaigen erneuten Aufflammen der Erkrankung sehr kritisch. Hierzulande gebe es keinen ähnlichen Fall, so die Forscher.

Forscher äußerst skeptisch zu angeblichen Rückfällen

Am Ende eines herausragenden Wettkampfs beendete “DJ” das Turnier am Sonntag mit einer 63er-Runde und gewann bei 30 unter Par mit elf Schlägen Vorsprung auf Harris English. Einen größeren Vorsprung hatte es zuletzt 2006 gegeben, als Phil Mickelson ein Turnier mit 13 Schlägen Vorsprung gewann. Insgesamt brauchte Dustin Johnson nur 254 Schläge für die vier Runden und war damit 30 Schläge unter dem Platzstandard – ein Wert, den nur zwei Spieler vor ihm erreicht haben. Das Turnier war das erste in der Serie der FedExCup-Playoffs, an deren Ende es bei der Tour Championship in East Lake bei Atlanta (4. bis 7. September) um das Rekordpreisgeld von 15 Mio. Dollar  (12,75 Mio. Euro) geht. Johnson liegt in dieser Wertung nun ebenfalls auf Rang eins. Beim zweiten Turnier der Finalserie, der BMW Championship in der Nähe von Chicago, sind diese Woche nur noch die Top-70 der Punktewertung dabei. Nicht geschafft hat es der Österreicher Sepp Straka, der in Norton den Cut verpasst hatte. Titelverteidiger Rory McIlroy hingegen ist ebenso noch im Rennen wie Tiger Woods, dem am Sonntag beim Northern Trust mit einer 66 seine tiefste Runde des Jahres gelang.

Dustin Johnson spielte überragend und ist wieder Nummer eins der Welt

In den vergangenen Wochen war Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) für seine Verhältnisse relativ still – nach den fast schon täglichen Corona-Pressekonferenzen der vergangenen Monate haben der Kanzler und sein Team sich mit öffentlichen Äußerungen bewusst zurückgehalten – um sich selbst und der Bevölkerung eine Pause zu gönnen. Nicht zufällig nur wenige Tage vor seinem ORF-“Sommergespräch” am kommenden Montag wird Kurz am Freitag dem Schweigen ein Ende bereiten: Mit einer umfassenden Pressekonferenz will der Kanzler und ÖVP-Chef wieder an die Öffentlichkeit gehen. Neben aktuellen Corona-Maßnahmen will Kurz dabei auch drei programmatische Schwerpunkte für den Herbst präsentieren, wie sein Büro in einer am Dienstag versandten Ankündigung skizziert. Einerseits soll der Sektor “Wirtschaft und Arbeit” angegangen werden – einerseits des Wachstumsrückgangs durch die Corona-Krise wegen, andererseits weil sich “durch die ökologische Transformation der Wirtschaft zahlreiche neue Wachstums- und Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben”. Der zweite Schwerpunkt soll “Digitalisierung und Bildung” sein: “Corona hat durch Home-Office und Homeschooling gezeigt, dass Digitalisierung rasch voranschreitet. Es gilt durch gezielte Investitionen in die Infrastruktur die Chancen für den Wirtschaftsstandort und das Bildungssystem bestmöglich zu nutzen”. Drittens soll der Fokus auf “Sozialem Zusammenhalt” liegen: hier sollen vor allem Konzepte für Pflege in Heimen und zuhause angegangen werden. In den vergangenen Wochen habe Kurz zahlreiche Gespräche geführt, unter anderem mit Historiker und Bestsellerautor Yuval Harari sowie Spitzen-Genetiker Josef Penninger. 

Kurz setzt im Herbst auf Wirtschaft, Bildung, Soziales

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea bewegt sich weiter auf geringem Niveau. Am Freitag seien 30 Fälle hinzugekommen, drei mehr als am Tag davor, teilten die Gesundheitsbehörden am Samstag mit. Die Gesamtzahl stieg demnach auf 10.480. Es wurden 211 Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht. Sorgen bereiten den Behörden weiter kleinere lokale Häufungen von Sars-CoV-2-Infektionen und “importierten” Fällen. Zudem hatten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention am Freitag von 91 Fällen berichtet, in denen bereits als genesen geltende Covid-19-Patienten erneut positiv auf das Virus getestet wurden. Als wahrscheinlich galt demnach, dass das Virus nicht gänzlich vom Körper ausgeschieden worden sei und sich “reaktiviert” haben könnte. Mit Tests soll nun festgestellt werden, ob die Personen nach durchgemachter Infektion eventuell auch Antikörper in sich tragen und weiter ansteckend für andere sind oder nicht.

Südkorea meldet 30 Neuinfektionen

US-Präsident Donald Trump hat die Einnahme des Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin zur Corona-Prophylaxe verteidigt. “Ich denke, es gibt einem ein zusätzliches Maß an Sicherheit“, sagte Trump am Dienstag im US-Kongress vor Journalisten. “Das ist eine individuelle Entscheidung.” Hydroxychloroquin sei ein erprobtes Medikament und schade nicht.

Trump: "Malaria-Medikament gibt zusätzliche Sicherheit"