US-Regierung verschärft Vorgehen gegen Huawei

Merken
US-Regierung verschärft Vorgehen gegen Huawei

Die US-Regierung hat weitere 38 Firmen aus dem Umfeld von Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu Technologie wie Chips abzuschneiden. Damit sind jetzt gut 150 Huawei-Firmen von den Sanktionen betroffen. Die US-Regierung befürchtet, dass Huawei sich über sein Firmen-Netzwerk über Umwege Zugriff auf amerikanische Technik verschaffen kann.

Zudem ließ das US-Handelsministerium die Ausnahmeregelung auslaufen, die Huawei die Versorgung amerikanischer Mobilfunk-Anbieter erlaubte. Jetzt ist dem chinesischen Unternehmen nur noch erlaubt, für die Sicherheit bestehender Netzwerke zu sorgen. Die US-Regierung hatte die Sanktionen gegen Huawei im Mai 2019 verhängt. Dazu gehörte unter anderem, dass US-Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu Huawei nur mit einer speziellen Erlaubnis unterhalten dürfen. Zugleich gab es eine Ausnahmeerlaubnis für einige Bereiche – vor allem, weil viele regionale Netzbetreiber in den USA Huawei-Technik gekauft hatten.

Die USA hätten Huaweis Kunden genug Zeit gegeben, sich umstellen, erklärte Außenminister Mike Pompeo. “Diese Zeit ist jetzt abgelaufen.”

US-Präsident Donald Trump bekräftigte die Vorwürfe gegen Huawei am Montag. “Wir wollen ihre Ausrüstung in den Vereinigten Staaten nicht, weil sie uns ausspionieren”, sagte Trump im Sender Fox News. “Ich nenne sie Spy-wei.” Der Konzern hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eine verletzte Person forderte Freitagnachmittag ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der Wiener Straße bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land).

Verkehrsunfall zwischen PKW und Kleintransporter auf Wiener Straße bei Marchtrenk

“Problembären-Alarm” in den Pyrenäen: Die Präfektur des französischen Verwaltungsbezirks Ariege hat am Donnerstag vor einem Risiko durch Bärenangriffe in dem bei Urlaubern beliebten Grenzgebiet zu Spanien gewarnt. Der Bürgermeister der Gemeinde Ustou, Alain Servat, untersagte Wanderungen rund um den 300-Einwohner-Ort. Zuvor hatten Bären nach Angaben des Bürgermeisters rund 80 Schafe gerissen. Es gebe “jeden Abend Angriffe auf die Herden”, klagte Servat. Zuletzt seien vier Bären gesichtet worden, die Schafe attackiert hätten. Vom Staat beauftragte Artenschützer hätten versucht, die Tiere zu verjagen, es sei ihnen aber nicht gelungen. In den französischen Pyrenäen sorgen die Bären seit Jahren für Streit: Nachdem die Art aus dem Grenzgebiet zu Spanien nahezu verschwunden war, wurden ab 1991 Bären aus Slowenien in die Region gebracht – zum großen Verdruss von Hirten und Bauern. Im Juni war eines der unter Artenschutz stehenden Tiere bei der Stadt Foixerschossen aufgefunden worden. Die französische Regierung und Umweltschützer erstatteten Anzeige gegen Unbekannt. Die Nachricht, dass der Bär ersetzt werden soll, führte Anfang Juli zu Protesten, an denen sich rund 2.000 Hirten und Bauern beteiligten.

"Problembären-Alarm" in den Pyrenäen

Von Samstag (00.00 Uhr am 22. August) an wird eine verpflichtende, zehntägige Quarantäne für Personen gelten, die von Österreich nach Norwegen einreisen. Das teilte das norwegische Außenministerium am Mittwochabend mit. Neben Einreisenden aus Österreich sind auch solche aus Großbritannien, Irland und Griechenland neu von der zehntägigen Quarantäne betroffen. Grund sind steigende Corona-Zahlen in diesen Ländern. Auch Personen, die aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen kommen, müssen in Quarantäne. Dadurch soll in Norwegen eine Neuausbreitung des Coronavirus gehemmt werden. In Norwegen müssen Reisende in Quarantäne, wenn sie aus Ländern mit mehr als 20 bestätigten Covid-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen zwei Wochen kommen. Auch Norweger sollen daheim bleiben Vorher im August hatte Norwegen davon abgesehen, weitere Corona-Beschränkungen im Land selbst zu lockern oder aufzuheben. Die Norweger wurden angehalten, nicht ins Ausland zu reisen. Von der adaptierten Quarantäne-Regelung sind ab Samstag dann insgesamt zwei Dutzend europäische Staaten betroffen, darunter bereits jetzt schon auch Frankreich, Spanien, Polen und die Schweiz. In der vorigen Woche verzeichnete Norwegen 366 Neuinfektionen, die höchste Zahl innerhalb von sieben Tag seit April. Der Höchststand waren laut dem Norwegischen Institut für öffentliche Gesundheit 1.733 neue Fälle in einer Woche. Das war Ende März. Norwegen gehört nicht der EU, aber dem an sich grenzkontrollfreien Schengen-Raum an. Die Regierung in Oslo hatte in einer frühen Phase sehr restriktive Einreisebestimmungen verhängt. Norwegen gehörte damit zu den Staaten in Europa mit den strengsten Regelungen beim Grenzübertritt. Von Juni an gab es aber schrittweise Lockerungen, so dass Österreicher zwischenzeitlich ohne Beschränkungen nach Norwegen einreisen konnten.

Österreicher müssen ab Samstag in Norwegen in Quarantäne

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler sowie Gesundheitsminister Rudolf Anschober geben grünes Licht für den Neustart der Fußball-Bundesliga. “Ich gehe davon aus, dass wir in der ersten Juniwoche mit der Meisterschaft beginnen können”, sagt Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer. Auch Breitensportler dürfen Sportstätten unter Auflagen wieder betreten.

Grünes Licht für die Fußball-Bundesliga

Angesichts der hohen Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Pandemie will die US-Regierung die Vergabe bestimmter Arbeitsvisa bis Ende des Jahres aussetzen. Betroffen seien unter anderem die H-1B- und L-1-Visa, die befristete Arbeitsgenehmigungen in den USA beinhalten, so ein hoher Regierungsbeamter am Montag in Washington. US-Präsident Donald Trump werde eine entsprechende Verfügung unterzeichnen. H-1B-Visas sind für hoch spezialisierte Fachkräfte wie Ingenieure und Wissenschafter vorgesehen, die eine begrenzte Zeit in den USA arbeiten. Bei dem Visum L-1 handelt es sich um ein Visum, das für die firmeninterne Versetzung eines Mitarbeiters vorgesehen ist. Infolge der Corona-Pandemie hatte Trump vor zwei Monaten verfügt, dass die legale Einwanderung in die USA für 60 Tage ausgesetzt wird. Dies betraf im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Green Card bemühten. Diese Regelung soll ebenfalls bis zum Ende des Jahres ausgeweitet werden, machte der Regierungsbeamte deutlich. Die Pandemie hat die US-Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in eine schwere Krise gestürzt. Mehr als 40 Millionen Menschen verloren innerhalb kürzester Zeit zumindest zeitweise ihren Job. Die US-Regierung erwartet, dass von den nun angekündigten Maßnahmen mehr als 500.000 amerikanische Arbeitskräfte profitieren können. Im November steht in den USA die nächste Präsidentschaftswahl an, bei der Trump als republikanischer Kandidat im Duell mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden eine zweite Amtszeit anstrebt.

Trump will Vergabe von Arbeitsvisa bis Jahresende aussetzen