US-Wahl: Trump wirft Biden Gottlosigkeit vor

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US-Wahl: Trump wirft Biden Gottlosigkeit vor

US-Präsident Donald Trump wirft seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden Gottlosigkeit vor. “Er folgt einer radikal linken Agenda, er will euch eure Waffen nehmen, er will den zweiten Verfassungszusatz (Recht auf Waffenbesitz) zerstören, keine Religion, nichts, er will die Bibel verletzen, Gott verletzen”, sagte der Republikaner am Donnerstag vor Anhängern in Cleveland, Ohio. Biden sei “gegen Gott”. In dem bei Präsidentenwahlen traditionell wichtigen US-Bundesstaat Ohio liegt Trump in Umfragen vier Prozentpunkte hinter Biden. Die Vorwürfe gegen Biden könnten die Unterstützung Trumps im konservativen Block seiner Partei festigen. Zu den wichtigsten Unterstützern Trumps gehören evangelikale Christen. Biden ist katholisch und hat schon öfter dargelegt, dass sein Glaube ihn in seinen politischen Ämtern geleitet habe.

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In zweieinhalb Monaten beginnt die Wintersaison – und damit stellt sich aus Sicht der Touristiker und Seilbahnbranche auch die Frage, wie das bei den Gästen beliebte Après-Ski in Zeiten von Corona stattfinden soll. “Ich warne seit sechs Wochen, dass wir hier Regelungen brauchen. Es ist 5 nach 12”, sagte WKÖ-Seilbahnobmann Franz Hörl am Dienstag bei einem Pressegespräch. Hörl, der auch Tirols ÖVP-Wirtschaftsbundchef ist, fordert eine bundesweite Lösung. Seine Branche ist für eine verpflichtende Registrierung der Gäste beim Après-Ski und in den Diskotheken der Wintersportorte, für eine Zwischensperrstunde ab etwa 18.30 oder 19:00 Uhr, in der die Lokale gereinigt und desinfiziert werden, sowie für eine Reglementierung der Gästezahl. “Ein kontrolliertes Après-Ski ist sicher besser als Partys in den Seitengassen”, so Hörl. Sollte die Politik es total verbieten wollen, dann sei das eine Entscheidung, für die es auch Entschädigungen geben müsse. Die Entscheidung müsse nur jetzt fallen, betonte der Seilbahnsprecher. “3 Prozent der Umsätze könnten 97 Prozent der Saison gefährden.” Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hatte erst vor wenigen Tagen Wintertourismus “unter ganz spezifischen Rahmenbedingungen” in Aussicht gestellt. Diese werden gerade vorbereitet. Es werde spezifische Regeln für Après-Ski geben. Anschober strebt überregionale Standards für den gesamten zentraleuropäischen Wintersport mit Italien, Frankreich und der Schweiz an, damit keiner einen Wettbewerbsnachteil habe. Branchensprecher Hörl hält gleiche Regeln für den gesamten Alpenraum für heuer für ambitioniert: “Ich denke, das wäre frühestens in der Saison 2021/22 zu erreichen.” Die Interessenvertretung der Seilbahnunternehmen hat jedenfalls bereits einen Leitfaden für die Betriebe erstellt, damit die Wintersaison trotz widriger Umstände klappt. Eine entsprechende Verordnung gibt es noch nicht, darauf könne man nicht warten. Im Sommer sei die Verordnung drei Tage vor der Öffnung der Lifte gekommen, die Betriebe müssten aber länger planen, kritisierte Hörl. Seilbahnen und Zahnradbahnen zählen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln, das heißt, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist Pflicht sowie die Einhaltung des Ein-Meter-Abstandes, sofern dies möglich ist. Auch im Anstellbereich ist die Maske zu tragen. “Das bindet sich im Winter in die Mode bestens ein”, findet Hörl. Die Bereitschaft zum Tragen einer Maske werde im Winter ohnehin größer sein als im Sommer, zumal dies auch ein Wärmeschutz sei. 15 Prozent der Bahnen sind geschlossen 85 Prozent der Fahrbetriebsmittel seien offen, wie Sessel- oder Schlepplifte. In den 15 Prozent der Bahnen, die geschlossen sind, sei für eine Belüftung gesorgt. “Wir empfehlen, die Fenster so zu schalten, dass sie erst gar nicht geschlossen werden können”, sagte Erich Egger, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Salzburg sowie Vorstand der Schmittenhöhebahn AG. In allen Bahnen in Österreich liege die Fahrtzeit unter der kritischen Zeit von 15 Minuten. Damit die Verweildauer möglichst niedrig ist, seien die Geschwindigkeiten der Bahnen auch erhöht worden. Hörl und Egger sind gegen eine Begrenzung der Gästeanzahl in den Gondeln und Kabinen. “Eine Begrenzung führt nur dazu, dass wir Warteschlangen produzieren”, sagte Hörl. Wo es möglich ist, sollen die Anstehzeiten so gering wie möglich gehalten werden. Das beginne schon beim Parkplatz. Liftkartensollen bereits online besorgt werden können, um den Kassenbereich zu entlasten. Leitsysteme sollen den Gästestrom lenken, Personal das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes sowie die Einhaltung des Sicherheitsabstandes kontrollieren. Auch regelmäßige Durchsagen sollen die Skifahrer an die Maßnahmen erinnern. Vieles von dem, was im Winter gelten soll, habe sich bereits in der laufenden Sommersaison bewährt. Das Tragen der Maske sei von den Gästen sehr gut und diszipliniert aufgenommen worden, sagte Egger. Viele Seilbahnen hätten beschlossen, ihre Mitarbeiter zu testen. “Das werden wir im Winter sehr intensiv durchführen”, so Egger. Damit sich die Gäste sicher fühlen, sollen alle getestet werden, vom Skilehrer bis zum Hausmeister.

"Es ist 5 nach 12": Seilbahnbranche drängt auf Regelung für Après-Ski

Bei der 47. Kampagne von “Licht ins Dunkel” sind 16,9 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um knapp 500.000 Euro übertroffen, teilte der ORF als Initiator am Montag mit. Über den Soforthilfefonds konnten 5.243 Familien und 13.800 Kindern geholfen und in ganz Österreich rund 400 Sozial- und Behindertenprojekte unterstützt werden. Bei der 47. Kampagne von “Licht ins Dunkel” sind 16,9 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen. Damit wurde das Vorjahresergebnis um knapp 500.000 Euro übertroffen, teilte der ORF als Initiator am Montag mit. Über den Soforthilfefonds konnten 5.243 Familien und 13.800 Kindern geholfen und in ganz Österreich rund 400 Sozial- und Behindertenprojekte unterstützt werden.

47. "Licht ins Dunkel" brachte 16,9 Millionen Euro ein

Nach einer Reisewarnung für Spaniens Festland vor rund einer Woche fällt ab Montag ein weiteres beliebtes Urlaubsland für Österreicher weg. Wegen der steigenden Infektionszahlen in dem Land bzw. immer mehr Coronafällen mit Kroatien-Bezug in Österreich wurde erneut eine Reisewarnung für Kroatien erteilt. Bei der Einreise nach Österreich muss dann ein ärztliches Gesundheitszeugnis vorgelegt werden. Die Reisewarnung tritt um Mitternacht von Sonntag auf Montag in Kraft. Das teilte das Außenministerium der APA am Freitag mit. Urlauber, die sich derzeit in Kroatien befinden, rief das Außenamt dringend auf, heimzukehren. Bei der Einreise ist dann ein Gesundheitszeugnis erforderlich, erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag per Aussendung. “Dieses Gesundheitszeugnis muss einen negativen PCR-Test bestätigen, der nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf”, hieß es darin. Wenn ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, müssten die Reiserückkehrer innerhalb von 48 Stunden einen Test veranlassen, teilte Anschober weiters mit. Bis das Testergebnis vorliege, müssten sie in Quarantäne bleiben. “Damit ist Kroatien gleich eingestuft wie andere Länder des Balkans – Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien.” Kroatien hatte am gestrigen Donnerstag eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. 180 Menschen infizierten sich innerhalb von 24 Stunden mit dem SARS-CoV-2-Virus. In Kärnten wiesen 16 der insgesamt 22 Personen, die am Donnerstag positiv getestet worden waren, einen direkten Kroatien-Bezug auf. Auch in Tirol wurden in den vergangenen Tagen zumindest 20 positive Coronavirus-Testungen verzeichnet, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Kroatien-Aufenthalt stehen, wie das Land mitteilte. Laut der Johns Hopkins Universität wurden in Kroatien bisher 6.050 positive Corona-Fälle gezählt, 161 Personen sind demnach mit oder an dem Virus gestorben. Aufgrund der steigenden Zahlen in den Balkanländern werden seit Donnerstag auch an der Brennergrenze gesundheitspolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Balkan-Rückkehrer könnten großräumig über den Brenner ausweichen, um Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen, so die Begründung der Kontrollen. Weltweit gilt für Österreicher weiterhin zumindest der Reisehinweis der Stufe 4 (“Hohes Sicherheitsrisiko”), generell wird also von nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten. Reisewarnungen gibt es seitens des österreichischen Außenministeriums derzeit (ohne Kroatien) für 31 Länder, darunter Bulgarien, Rumänien, Portugal und Schweden sowie die chinesische Provinz Hubei und seit Montag dieser Woche für das spanische Festland. OÖ-Landeshauptmann Thomas Stelzer begrüßte die Reisewarnung für Kroatien: “122 Neuinfektionen gibt es in Oberösterreich in den vergangen vier Tagen insgesamt. Alleine 40 Infektionen davon lassen sich in Oberösterreich auf die kroatische Urlaubsregion Makarska zurückführen. Daher danke ich der Bundesregierung für die rasche Reaktion, eine Reisewarnung zu verhängen!” Kritik kam von der FPÖ: “Die Reisewarnung für Kroatien ist angesichts der geringen Coronazahlen in den besonders von Touristen besuchten Gebieten übertrieben”, waren sich der freiheitliche Europaparlamentarier, Roman Haider, und der außenpolitische Sprecher des FPÖ-Nationalratsklubs, Axel Kassegger, einig. So gebe es beispielsweise in der bei Österreichern besonders beliebten Region Istrien nur elf aktuelle Coronafälle, in der ganzen Küstenregion nicht ganz 200 Erkrankte. “Natürlich ist es wichtig, die Situation im Auge zu behalten. Die aktuellen Daten sprechen aber klar gegen eine Reisewarnung”, erklärte Haider. Zudem sei nicht gesichert, ob Einreisende mit einer Coronaerkrankung sich wirklich in Kroatien infiziert hätten. Einreisende aus anderen Balkanstaaten könnten Kroatien als Reiseland angeben, um so die Quarantänebestimmungen für andere Staaten zu vermeiden. FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Hofer zeigte sich irritiert von der Forderung des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter nach Gesundheitskontrollen an den österreichischen Südgrenzen: “Diese Haltung ist engstirnig und wird Österreich wohl spätestens im Winter einen Nachteil bringen, wenn Gäste aus dem Süden dann eben ihren Skiurlaub nicht in Österreich machen, weil sie sich daran erinnern, wie manche Politiker hierzulande im Sommer agiert haben.” Der kroatische Innenminister Davor Bozinovic verwies darauf, dass nur einzelne Regionen und nicht das ganze Land von steigenden Infektionszahlen betroffen seien. “In den Regionen, wo sich die meisten Touristen aus Österreich befinden, gibt es eine günstige epidemiologische Situation”, sagte Bozinovic am Freitag bei einer Pressekonferenz des nationalen Corona-Krisenstabs. Es bestehe eine intensive Kommunikation mit den österreichischen Behörden, um auf die spezifische Situation in einzelnen Regionen hinzuweisen, so der Innenminister. Die Maßnahmen der österreichischen Regierung sah er als “Teil der Vorgehensweise von Ländern, die sich für den Herbst eine möglichst gute epidemiologische Lage wünschen”. Österreichische Urlauber, die sich in kroatischen Touristenzentren aufhalten, wunderten sich aber kaum über die Entwicklung, die nun zur ab Montag gültigen Reisewarnung des österreichischen Außenministeriums geführt hat. Von Menschenmassen in Porecs Innenstadt berichtete etwa der Urlauber Paul K., “alle ohne Maske”, am Freitag im Gespräch mit der APA. Ähnlich Melanie B. aus Zadar: “In der Innenstadt ist schon sehr viel los. Von Hygienemaßnahmen ist da nicht viel zu spüren, außer in Geschäften und die Kellner in den Lokalen.” Sonst sei alles wie immer. Wer kann, wird versuchen, vor Montag aus Kroatien zurückzukehren. Das erwartete auch der ÖAMTC. “Wir rechnen mit erheblichen Staus an den Grenzen”, hieß es am Freitag auf Anfrage der APA. Der Autofahrerklub empfahl, möglichst azyklisch in der Nacht zu fahren, damit man spätestens zeitig in der Früh an der Grenze ist. Spätestens ab den Vormittagsstunden sei mit langen Wartezeiten vor den Übergängen zu rechnen. Wer sie kennt, sollte außerdem Schleichwege nutzen. Deutschland erklärte mittlerweile auch die spanischen Balearen-Inseln (u.a. Mallorca, Menorca, Ibiza) zum Corona-Risikogebiet. Damit sind von Spanien nur die Kanaren ausgenommen. Die Einstufung als Risikogebiet bedeutet, dass für heimkehrende Urlauber eine Testpflicht in Deutschland auf das Coronavirus greift. Bis das Ergebnis vorliegt, müssen sie sich in Quarantäne begeben.

Österreich verhängt Reisewarnung für Kroatien

Tödlich endete für einen LKW-Lenker Freitagvormittag ein Auffahrunfall einer Zugmaschine auf ein Sattelzugfahrzeug auf der Innkreisautobahn bei Sattledt (Bezirk Wels-Land).

Tödlicher Auffahrunfall zwischen zwei LKW im Rückstaubereich auf Innkreisautobahn bei Sattledt

Die Zahl von neuen Infektionsfällen mit dem Coronavirus ist in Österreich binnen 24 Stunden wieder um mehr als 100 Betroffene gestiegen. Laut Innenministerium sind mit Stand 9.30 Uhr 114 neue Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Die meisten davon in Oberösterreich. Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf: Burgenland: 1, Kärnten: 1 Niederösterreich: 8, Oberösterreich: 53, Salzburg: 4, Steiermark: 1, Tirol: 8, Vorarlberg: 0, Wien: 38. Bisher gab es in Österreich 18.897 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (9.30 Uhr) sind österreichweit 706 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 16.952 wieder genesen. Somit gibt es in ganz Österreich 1.239 aktuell erkrankte Personen. Davon befinden sich 83 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, zehn davon auf Intensivstationen.

Wieder mehr als 100 Infektionen binnen 24 Stunden

“Vermeintlich geheilte Covid-19-Patienten können womöglich erneut an dem durch das Coronavirus ausgelösten Lungenleiden erkranken. Diese Möglichkeit stellte das dem südkoreanischen Gesundheitsministerium unterstellte „Korean Centers for Disease Control and Prevention“. Bisher war man davon ausgegangen, dass Patienten nach einer überstandenen Infizierung fürs Erste immun seien. 51 Patienten in Südkorea, die als geheilt gegolten hatten, seien nun allerdings erneut positiv getestet worden, berichtete die Behörde. Allerdings scheine es, als hätten sich diese Patienten nicht erneut infiziert. Vielmehr könnte sich das Virus gewissermaßen „reaktiviert“ haben, sagte Jeong Eun-kyeong, der Direktor der Behörde. Immerhin seien diese Menschen bereits kurz nach Ablauf ihrer Quarantäne erneut getestet worden”, berichtete Die Welt.

Eigentlich geheilte Covid-Patienten erneut positiv getestet - Südkorea forscht zum Phänomen