Venetien wirbt um österreichische Urlauber

Merken
Venetien wirbt um österreichische Urlauber

Die norditalienische Region Venetien buhlt um österreichische Touristen in Hinblick auf die bevorstehende Sommersaison. “Unsere Strände sind die Heimstrände der Österreicher. In Badeortschaften wie Caorle, Bibione, Jesolo und Sottomarina sind Österreicher zu Hause”, betonte der Präsident der Region Venetien, Luca Zaia, im Gespräch.

“In Venetien spricht man Italienisch und Deutsch. Wenn Venetien im touristischen Bereich groß geworden ist, verdanken wir das den österreichischen und deutschen Touristen, die uns als ihre Heimat betrachten”, sagte Zaia. Der Neustart des Tourismus nach der Aufhebung der Reisebeschränkungen am 3. Juni sei für Venetien von wesentlicher Bedeutung. “Die Coronavirus-Krise droht, uns 50.000 Jobs zu kosten, 35.000 davon allein in der Tourismusbranche”, warnte Zaia, Spitzenpolitiker der rechten Lega.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

“Vier Pfoten” und Arbeiterkammer OÖ haben Gütesiegel für heimisches Schweinefleisch in Hinblick auf das Tierwohl unter die Lupe genommen. Fazit: Das am meisten verwendete AMA-Gütesiegel orientiere sich im wesentlichen nur an gesetzlichen Mindeststandards, die von der NGO als viel zu niedrig angesehen werden. “Tierwohl-kontrolliert” und “Tierschutz-kontrolliert” schnitten besser ab.

Tierschutzkritik an Gütesiegel für heimische Schweinehaltung

Nicht nur der Fleischkonsum, auch der Verzehr von Fischprodukten nimmt weltweit zu. Pro Kopf werden im Jahr 20,5 Kilogramm Fischkonsumiert, vermeldete die UNO-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) im Juni – ein Rekordwert. Das hat unter anderem zur Folge, dass etwa im Mittelmeer mehr Tiere gefangen als reproduziert werden können. Während Fleisch-Ersatzprodukte in heimischen Supermarktregalen eine größer werdende Rolle spielen und echtem Fleisch in Aussehen und Geschmack immer ähnlicher werden, sind pflanzliche Alternativen zu Fischnoch eine Randerscheinung. Ein Wiener Start-up hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Mit Lachsfilet aus dem 3D-Drucker. “Wir denken, dass unsere Produkte tatsächlich schon so wie konventioneller Lachs schmecken”, sagt Robin Simsa, CEO und Mitgründer von “Legendary Vish”. Die Idee zum Unternehmen kam ihm gemeinsam mit seinen PhD-Kolleg*innen Theresa Rothenbücher und Hakan Gürbüz, die sich bei einem internationalen Forschungsprojekt mit “Bioprinting”, also dem 3D-Druck organischer Substanzen, auseinandergesetzt haben. Im gedruckten Lachsfilet stecken, ähnlich wie in bereits erhältlichen vegetarischen bzw. veganen Burgerpatties, pflanzliche Proteine. Um dem Fischgeschmack besonders nahe zu kommen, setzt das Start-up auf eine Mischung aus Algen und Gemüse: “Gleichzeitig ist uns auch wichtig, den Nährwert von Lachs wiederzugeben”, sagt Simsa. Derzeit wird intensiv an der Prozesstechnologie gearbeitet, um das Gewebe und somit die Konsistenz des Fisches so gut wie möglich zu imitieren. Noch befindet sich der Druck-Lachs im Prototypen-Status. Einige Inkubator-Programme haben das Potenzial der Idee aber bereits erkannt, auch Gespräche mit verschiedenen Investoren laufen bereits. “Idealerweise in eineinhalb bis zwei Jahren” will “Legendary Vish” mit Partnerrestaurants in Europa beginnen, die eigenen Produkte zu vertreiben, sagt Simsa. Laut eigener Berechnung würde sich der CO2-Ausstoß im Vergleich zu herkömmlicher Fischproduktion um 75 Prozent verringern. Gleichzeitig würde der Fisch aus dem Drucker auch deshalb eine gesunde Alternative zur konventionellen Massenware darstellen, weil viele Fische aufgrund der Verschmutzung von Gewässern durch Mikroplastik und Schwermetalle verunreinigt werden bzw. in Aquakulturen oft Antibiotika und Wachstumshormone zum Einsatz kommen. “Andere Fleisch-Hersteller haben die Zeichen der Zeit schon erkannt und wissen, dass es gewisse Nährstoffe und Proteine braucht, diese aber nicht zwangsweise von einem Tier kommen müssen”, so Simsa. “So etwas wie ein Lachsfilet wäre aber etwas völlig Neues.” 

In Wien kommt Lachs aus dem 3D-Drucker

Die Festrede anlässlich des Internationalen Brucknerfestes Linz von 4. September bis 11. Oktober wird die 1965 in Somalia geborene Menschenrechtsaktivistin Waris Dirie halten. Das Brucknerfest steht unter dem Motto “Kontroverse – Bruckner und seine Zeit(genossen)”, teilte das Brucknerhaus am Mittwoch mit. Coronabedingt werden die Aufführungen nur im Großen Saal des Brucknerhauses stattfinden, mit nur 400 statt 1.400 möglichen Besuchern, ohne Pausen und mit gestaffeltem Einlass. Die Vorführungen sollen nur eine Stunde dauern, dafür zweimal gespielt werden.

Waris Dirie hält Festrede zum Brucknerfest Linz

Die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre in Belgien gilt noch mindestens bis nach den Osterferien. “Die Maßnahmen werden um zwei Wochen bis zum 18. April verlängert”, sagte Regierungschefin Sophie Wilmes am Freitag in Brüssel. Die Einschränkung des öffentlichen Lebens sei derzeit die einzige Möglichkeit, die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen. Zudem sollen die Regeln strenger durchgesetzt und Verstöße stärker geahndet werden. Seit vergangenem Mittwoch dürfen die Menschen in Belgien nur in Ausnahmefällen, etwa für Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe, ihre Häuser verlassen und müssen dabei Mindestabstand halten. Öffentliche Verkehrsmittel verkehren weiterhin und der Weg zur Arbeit ist nur erlaubt, wenn ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist. Auch sportliche Betätigung an der frischen Luft ist gestattet – solange Distanz gewahrt wird. Belgien verzeichnete bisher 7.284 bestätigte Ansteckungsfälle, 289 Menschen starben.

Belgien verlängert auch Ausgangssperre

Experten hatten davor gewarnt. Seit Jahren immer wieder. Nun ist er da, der nächste weltumspannende Seuchenerreger. Und das mit solcher Macht, dass viele Staatschefs von einem “Krieg” sprechen. Seit etwa drei Monaten breitet sich das neuartige Coronavirus aus – und noch stehen wir am Anfang der Pandemie. “Wir sind im Pandemie-Marathon bei Kilometer zwei von 42“, sagt der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg. “China ist etwa bei Kilometer zehn.” Dass ein winziger Partikel menschliche Gesellschaften auszuhebeln vermag, können viele noch immer kaum fassen. “Seuchen sind historisch der Normalzustand”, betont Karl-Heinz Leven vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg. Gegenwärtig gelte die Strategie “Hammer und Tanz” in Fachkreisen als effektivste, sagt Alena Buyx vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der TU München. Am Anfang stünden drastische Maßnahmen, um den Anstieg zu verlangsamen. Anschließend folge der sogenannte Tanz – eine Phase, in der man schrittweise zu normaleren Verhaltensweisen zurückkehre. Der Effekt von Maßnahmen werde jeweils nach zehn bis 14 Tagen bei den Fallzahlen sichtbar, erläutert Schmidt-Chanasit. “Man wird als erstes die Stellschrauben lockern, die entscheidend für die Versorgungssicherheit sind.” Dazu zähle die Öffnung von Schulen und Kitas. “Ganz ganz zum Schluss kommen der Fußball und andere Spaßveranstaltungen.” Das Zurückfahren des weltweiten Lockdowns könnte sich über lange Zeit erstrecken. “Solange nicht ein großer Teil der Bevölkerung immun ist, kann sich das Virus ja nach wie vor ausbreiten”, sagt Mirjam Kretzschmar von der Universitätsmedizin Utrecht. “Sobald die Maßnahmen gelockert sind, geht die Reproduktionszahl wieder auf den ursprünglichen Wert zurück und die Ausbreitung verläuft wie vor den Maßnahmen. Das ändert sich erst, wenn ein substanzieller Teil der Bevölkerung immun geworden ist.” Ausblick auf die nächsten Wochen Die für ein natürliches Abflauen nötige Durchseuchung von 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung werde nicht in diesem Jahr erreicht, sagt Schmidt-Chanasit. Umso wichtiger ist, die medizinische Infrastruktur rasch auszubauen – etwa mit mehr Intensivbetten und Beatmungsgeräten. Denn die Strategie “Hammer und Tanz” mag vor einer Überlastung der Gesundheitssysteme schützen, hat auf Dauer aber immense soziale und ökonomische Folgen. Obwohl scharfe Maßnahmen wie Ausgangsverbote in vielen Ländern erst seit Tagen gelten, mehren sich kritische Stimmen. “Die Rettung von Menschenleben geschieht zu einem hohen wirtschaftlichen Preis”, sagt Philipp Osten vom Institut für Geschichte und Ethik der Medizin am Hamburger Universitätsklinikum UKE. Die Kosten werden voraussichtlich alles übersteigen, was aus Wirtschaftskrisen oder Naturkatastrophen der letzten Jahrzehnte bekannt ist, meinen Fachleute. Das wiederum könne die Zahl der Todesfälle im Zuge von Depressionen, Verarmung, sozialen Verwerfungen, häuslicher Gewalt oder auch Herzinfarkten steigen lassen, fürchten Experten. Auch die derzeit aufgeschobenen OPs sind ein Faktor. “Die Maßnahmen gegen Corona dürfen nicht mehr Menschenleben kosten als Corona selbst”, sagt Schmidt-Chanasit. “Da ist ein vernünftiges Augenmaß wichtig.”

Ein Experiment mit fast acht Milliarden Menschen

Gemeinsam lässt sich in Oberösterreich besser Gutes finden! – unter diesem Motto steht die neu aufgesetzte App, die kostenlos zum Herunterladen bereitsteht. Die Plattform ist ein Beitrag zum Klimaschutz, unterstützt Konsumentinnen und Konsumenten auf der Suche nach nachhaltigen Angeboten sowie auch regional Produzierende und Initiativen, so LRKaineder.

Mit der App „Gutes Finden“