Verdoppelungsrate

Merken
Verdoppelungsrate
Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Eine Rückholaktion aus dem Ausland aufgrund der Corona-Pandemie könnte die Betroffenen künftig etwas kosten. “Wenn jemand entgegen einer ausdrücklichen Reisewarnung sich grob fahrlässig in eine Gefahrensituation begibt”, dann gebe es die Möglichkeit, “einen aliquoten Anteil an den Konsularkosten, die entstanden sind”, zurückzuverlangen, sagte Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) der ZiB2. Das sei aber “der äußerste Notfall”, so Schallenberg am Freitagabend im ORF.

Rückholung könnte für Betroffene teuer werden

Ein Ende des Einreisestopps für Ausländer aus Europa in die USA ist nach Angaben des Weißen Hauses derzeit nicht absehbar. “Wir haben noch keinen Zeitplan dafür”, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, am Mittwoch (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz. Daran ändert offenbar auch die Überlegung von US-Präsident Donald Trump nichts, den diesjährigen G-7-Gipfel möglicherweise doch als reales Treffen abzuhalten und die Staats- und Regierungschefs der sieben großen Industrienationen in die USA einzuladen. “Wir hoffen auf jeden Fall, dass dies geschieht”, sagte McEnany.

Ende von US-Einreisestopp aus Europa nicht absehbar

Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger. Stand heute wisse man, dass der Mensch nach der Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus Antikörper bildet, erklärten die Virologin Melanie Brinkmannvom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Friedemann Weber, Leiter des Instituts für Virologie an der Universität Gießen. Es sei davon auszugehen, dass der Immunschutz nach der Infektion ein bis zwei Jahre anhält.

Nach Infektion wahrscheinlich immun

Die Versteigerung am 17. und 18. Juli in Beverly Hills dürfte mit besonderer Spannung verfolgt werden: Es gibt kaum noch Erinnerungsstücke vom Set von “2001: Odyssee im Weltraum”. Ein Raumanzug aus dem Science-Fiction-Klassiker “2001: Odyssee im Weltraum” wird Mitte Juli versteigert. Der Schätzpreis des Anzugs, der gemeinsam mit Helm und Stiefeln angeboten wird, liegt zwischen 200.000 und 300.000 Dollar (rund 178.000 bis 267.000 Euro), wie das Auktionshaus Julien’s am Montag erklärte. Der Helm wurde vermutlich vom Schauspieler Keir Dullea in der legendären Szene getragen, in der die Filmfigur Dr. David Bowman den Raumschiff-Bordcomputer HAL 9000 abschaltet. Er wurde aber vermutlich auch von anderen Schauspielern in anderen Szenen verwendet: Der Helm hat mehrere Farbschichten. Die Versteigerung am 17. und 18. Juli in Beverly Hills dürfte mit besonderer Spannung verfolgt werden: Es gibt kaum noch Erinnerungsstücke vom Set von “2001: Odyssee im Weltraum”. Regisseur Stanley Kubrick hatte die meisten Objekte zerstören lassen, damit sie nicht ohne seine Erlaubnis in anderen Produktionen verwendet werden. 2015 ersteigerte die Oscar-Akademie für 344.000 Dollar das Landemodul Aries 1B aus dem Film. “2001: Odyssee im Weltraum” aus dem Jahr 1968 gilt als einer der großen Klassiker der Filmgeschichte. Das Meisterwerk gewann einen Oscar für die besten visuellen Effekte. 

"2001: Odyssee im Weltraum": Raumanzug wird versteigert

Die Energieversorgung in der Coronakrise und die Erholung des Sektors beschäftigen die zuständigen EU-Minister, darunter Leonore Gewessler(Grüne), am Dienstag in einer ersten informellen Videokonferenz. Aus österreichischer Sicht ist ein relevantes Thema der “Green Deal” genannte Klimaplan der EU-Kommission, wie das Klimaschutzministerium am Montag mitteilte. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie wird ein verstärktes Engagement als notwendig angesehen, um mit Innovationen und neuen Technologien die drohende Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise zu bekämpfen. Auch soll die Relevanz von erneuerbaren Energien in Hinblick auf die Versorgungssicherheit unterstrichen werden, angesichts der hohen Abhängigkeit von Energieimporten.

EU-Minister besprechen Folgen für Energieversorgung

In Oberösterreich gilt ab Donnerstag im öffentlichen Raum wieder Maskenpflicht. Das hat LH Thomas Stelzer (ÖVP) am Dienstag bekanntgegeben. In den Amtsgebäuden gilt das ohnehin bereits seit Dienstag. In Geschäften, Einkaufszentren und Dienstleistungsbetrieben ist von Kunden wie Beschäftigten Mund-Nasen-Schutz zu tragen und der Sicherheitsabstand zu wahren. In der Gastronomie müssen Gäste wieder am Weg vom und zum Tisch Maske tragen. Am Tisch, wo bis zu zehn Personen sitzen dürfen, ist das nicht obligatorisch. Das Personal muss ebenfalls Mund-Nasen-Schutz anlegen. Im Freien soll man den Sicherheitsabstand einhalten. Wo das nicht möglich ist, muss ebenfalls eine Maske verwendet werden. Österreichweit bezeichnet Simulationsexperte Niki Popper die nächsten Wochen als “entscheidend” für den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie. Die große Frage sei, wie gut und schnell Testen, Tracing und Containment – also bei einem positiven Testergebnis die Isolierung des Umfelds in sehr kurzer Zeit – funktioniere. “Wenn wir die lokalen Wiederanstiege nicht in den Griff bekommen, ist es nicht unwahrscheinlich, schon im Sommer ein Problem mit steigenden Fallzahlen zu bekommen.” Sorgen bereiten den Simulationsexperten von der Technischen Universität (TU) Wien lokale Herde wie in Salzburg oder Oberösterreich. Bereits Anfang Juni haben die Mathematiker zwar berechnet, dass man viele solcher Herde gut im Griff behalten kann, vorausgesetzt das Testen, das Tracing und die Isolierung funktionieren schnell und effektiv. “Dass Fälle wie in Oberösterreich gefunden werden, ist nicht negativ, sondern zeigt, dass getestet wird. Wir werden uns an solche Cluster gewöhnen müssen. Was wir aber nicht wissen ist, wie schnell und wie konsequent das Containment regional in den Bundesländern funktioniert, wir haben keine genauen Aufzeichnungen darüber”, so Popper. Ein täglicher Anstieg an Neuinfektionen im knapp dreistelligen Bereich sei grundsätzlich nicht so drastisch zu sehen. Wenn das so bliebe, würde es beweisen, dass das Containment funktioniere. Es stelle sich nun aber “die Frage, ob sich das Wachstum weiter beschleunigt”. Ob man das jetzt “Zweite Welle” nenne oder wie die WHO als “Wiederaufflackern” sei sekundär. In ihren neuesten Simulationsmodellen haben sich die Wissenschafter dem Thema “Superspreader” – also einzelne Personen, die eine große Zahl anderer Personen anstecken – gewidmet und positive Aspekte gesehen. “Der sogenannte Dispersionsfaktor ist bei Covid-19 laut aktuellen Studien niedrig. Das bedeutet, dass wenige Personen sehr viele anstecken und bisher ging man oft davon aus, dass das negativ ist”, sagte Popper. Die Modelle würden nun zeigen, dass das eigentlich ganz praktisch sei, weil Tracen und Containment bei Superspreadern sehr gut funktioniere. “Wenn man wirklich gutes Containment macht, kann die Ausbreitung in fast 90 Prozent der Simulationsdurchläufe abgestoppt werden”, so Popper. Dagegen funktioniere das bei einer Infektion, wo jeder Infizierte gleich viele Personen ansteckt, im Modell nur bei weniger als 30 Prozent der Fälle. “Das Virus hat die nette Eigenschaft, dass das Containment sehr gut funktioniert. Aber man muss es – so die Simulationsergebnisse – halt gut machen”, sagte der Experte. Entscheidend seien schnelle Tests und die Nachverfolgung von Kontakten sowie das konsequente Containment. Das funktioniert solange die Zahlen nicht zu hoch ansteigen und ist davon abhängig wie viele Ressourcen für das Tracing zur Verfügung stehen. Abgesehen von den Clustern sehe man, dass die Leute mittlerweile viel mehr Kontakte im Freizeitbereich haben als noch vor einigen Wochen, als diese Kontakte noch um die Hälfte reduziert waren. “Da muss man etwas tun und schauen, dass Hygiene und Abstand wieder eingehalten werden und die Leute mittun”, empfiehlt Popper. Es gebe mittlerweile besseres Wissen darüber, welche Maßnahmen wirken und weniger Schäden verursachen als andere. “Deshalb sollte man bereits klar festlegen, was passiert, wenn die Zahlen weiter steigen, also ob und wo wieder Maskenpflicht kommt, welche Veranstaltungen wieder ausgenommen werden usw., und es wäre gut die Leute frühzeitig darüber zu informieren.”

Wieder Maskenpflicht in Oberösterreich