Vereinigte Bühnen Wien probten "Cats" und Präventionskonzept

Merken
Vereinigte Bühnen Wien probten "Cats" und Präventionskonzept

Mit zwei Probedurchläufen vor jeweils 250 geladenen Gästen brachten die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) am Freitag und Samstag im Ronacher “Cats” auf die Bühne und testeten ihr Corona-Präventionskonzept für den Start der Spielzeit im Herbst. Die Andrew-Lloyd-Webber-Produktion soll am 24. September wiederaufgenommen werden. Unter anderem wird ein farblich markiertes Leitsystem die Publikumsströme lenken, um Menschenansammlungen zu vermeiden, hieß es in einer Aussendung. Die Mund-Nasenschutzpflicht gilt im gesamten Theater, die Maske darf aber am Sitzplatz abgenommen werden. Der erforderliche Mindestabstand unter den Zuschauern soll durch eine neue Sitzordnung auch im Saal eingehalten werden. Dazu gibt es zahlreiche zusätzliche Hygienespender, die Raumluft werde durch eine über die gesetzlichen Standards hinausgehende leistungsstarke Klimaanlage und entsprechende Filter kontinuierlich gereinigt und erneuert.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ein Schuss aus einem Jagdgewehr hat am späten Dienstagabend kurzzeitig einen Großeinsatz der Polizei in Steinerkirchen an der Traun (Bezirk Wels-Land) ausgelöst.

Verletztes Reh erlöst: Polizei- und Cobraeinsatz nach Schuss eines Jägers in Steinerkirchen an der Traun

Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat Kritik an den Staus vom vergangenen Wochenende an Kärntens Grenze beim Karawankentunnel geübt. “Mir fehlt jedes Verständnis dafür, wie es zu so etwas kommen kann. Da ist etwas schief gelaufen. Das darf sich nicht mehr wiederholen”, sagte Kurz nach seiner Bilanz- und Ausblick-Rede im Bundeskanzleramt am Freitag. Die Schuld für das Chaos mit Wartezeiten bis zu zwölf Stunden sieht der Kanzler eher bei den Behörden an Ort und Stelle, ging aus seinen Aussagen hervor. Er wies nämlich mehrmals darauf hin, dass es nur in einer einzigen Bezirkshauptmannschaft (Villach-Land, Anm.) zu solchen Zuständen gekommen sei. “In allen anderen Bezirkshauptmannschaften ist es anders gelaufen”, betonte Kurz. Das dürfe sich jedenfalls nicht wiederholen und das haben die verantwortlichen Behörden auch schon klargestellt, sagte der Kanzler. Man habe von Beginn an gewusst, dass die Reisezeit eine gewisse Herausforderung darstellen und die Infektionszahlen steigen werden. “Wir haben damit zu kämpfen, aber es war absehbar”. Für die Zukunft wünscht sich Kurz eine auf EU-Ebene abgestimmte Vorgehensweise. Das Ziel sei es, die Grenzen offen zu halten. Eine Möglichkeit wären etwa Tests auf den Flughäfen, sagte Kurz. “Es wird nicht einfacher, es wird nicht billiger dadurch, aber besser.”

Kurz hat kein Verständnis für Stau-Chaos

Ein Urteil des Wiener Landesverwaltungsgerichts zu den Coronastrafen könnte beachtliche Folgen haben. Denn das Gericht befand laut einem Bericht der “Presse”, dass nur beim Betreten, aber nicht beim Verweilen öffentlichen Raums der Ein-Meter-Abstand einzuhalten war. Damit wäre kaum noch eine Strafe aufrecht zu halten. Im konkreten Fall ging es um eine Person, die Mitte April auf einer Parkbank in Wien angetroffen wurde. Sie hielt den Mindestabstand von einem Meter zu Personen aus anderen Haushalten nicht ein. Dafür solle der Mann 360 Euro Strafe zahlen, meinte der Magistrat Wien im Mai. Diese Strafe kippte nun das Landesverwaltungsgericht Wien. Schließlich sei seit 1. Mai das Betreten öffentlicher Orte generell wieder erlaubt, solange man den Ein-Meter-Abstand einhält. Und die neue Regel gelte wegen des Günstigkeitsprinzips für Betroffene nun auch für ältere Fälle. Was wiederum den einen Meter Abstand betrifft, habe der Mann ihn ja eingehalten, als er den öffentlichen Platz betrat. Ein Verweilen mit einem Meter Abstand fordere die Verordnung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) nämlich nicht. Selbst wenn, würde diese Vorschrift nicht gelten, denn auch das Covid-Gesetz, auf dem die Verordnung fußt, würde Strafen nur fürs Betreten erlauben, befand das Gericht. Das Landesverwaltungsgericht Niederösterreich entschied indes über einen Schüler. Er war Ende März mit einer anderen Person (laut dem Schüler seiner Freundin) im selben Auto gesichtet worden. Regeln, die Fahrgemeinschaften ausdrücklich erlaubten, kamen erst im April. Daher sollte der Schüler nun Strafe zahlen, weil er im Auto zu einer Person aus einem anderen Haushalt weniger als einen Meter Abstand gehalten hatte. Das Auto sei aber kein öffentlicher Ort, sondern ein privater, urteilte das Gericht. Also habe es keine Mindestabstandsregeln gegeben. Die Strafe wurde folgerichtig aufgehoben.

Coronavirus: Brisantes Urteil zu Ein-Meter-Abstand

Medikamente gegen Bluthochdruck stehen im Verdacht, das Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erhöhen. Wiener Mediziner wollen nun klären, ob das tatsächlich der Fall ist.

Wiener Forscher wollen Rolle von Blutdrucksenkern kläre

Jubelstimmung bei der ÖVP und den Grünen. Enttäuschung bei der FPÖ und der SPÖ. Die Nationalratswahl ist geschlagen. Und der Gewinner, das ist die ÖVP mit Sebastian Kurz. Mit knapp 37 Prozent der Stimmen fährt er ein Rekordergebnis ein. Und verweist mit einem Vorsprung von 15 Prozent die SPÖ auf Platz zwei – die ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundeswahl verbucht. Wir haben die Welser Reaktionen auf das Ergebnis eingefangen.

Nationalratswahl 2019 - Reaktionen aus Wels

Wieder ist es in Oberösterreich zu einem Großeinsatz der Polizei nach einer Schussabgabe gekommen, diesmal in der Welser Innenstadt.

Nächtlicher Großeinsatz der Polizei nach Schüssen in Wels-Innenstadt