Verkehrsunfälle sinken und dennoch ist Vorsicht geboten

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Verkehrsunfälle sinken und dennoch ist Vorsicht geboten

In der Corona-Krise ist die Zahl der Unfälle im Straßenverkehr zwar zurück gegangen, aber nach wie vor sterben Menschen bei Unfällen. Polizei und ÖAMTC appellieren an Vernunft und Zivilcourage.

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Die Betreiber zweier Harry-Potter-Fanseiten kündigten an, Fotos und Zitate der Autorin zu löschen, da sie kurz vor ihrem 55. Geburtstag am Freitag mit Transgender-Aussagen aufregte. Teile der Harry-Potter-Fangemeinde reagierten verärgert. Rowling nahm auf ihrer Website ausführlich dazu Stellung. Sie sprach sich für eine offene Debatte und freie Meinungsäußerung aus. Zudem berichtete sie von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch in ihrer ersten Ehe. Dafür gab es in britischen Medien und im Internet sowohl Zuspruch als auch weitere Kritik. Enttäuschte Fans ihrer Bücher würden das Werk nun am liebsten von der Autorin lösen. Doch das ist nicht so leicht, denn die Namen Harry Potter und J.K. Rowling sind nahezu untrennbar miteinander verbunden. Sogar ihren Geburtstag haben sie gemeinsam. In den Romanen kam Harry am 31. Juli 1980 zur Welt. Joanne Kathleen Rowling wurde am 31. Juli 1965 in Winterbourne geboren, einem kleinen Ort nahe Bristol im Südwesten Englands. Als Joanne neun Jahre alt war, zog sie mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester nicht weit von Winterbourne entfernt in das verschlafene Nest Tutshill. Dort wohnte Rowling bis zu ihrem 18. Lebensjahr in einem Haus im Gotikstil. Es steht heute unter Denkmalschutz, weil es der Architekt Henry Woodyer entworfen hatte. Im April soll es Rowling, die dank Potter zur Milliardärin wurde, für rund 480.000 Euro gekauft haben. Die Umgebung von Tutshill und das urige Familienheim fanden sich später in Rowlings Büchern wieder. Einen Verschlag unter der Treppe – ähnlich dem, in dem der kleine Harry bei den Dursleys schlafen muss – gab es auch in Rowlings Elternhaus, das nun ihr gehört und gerade renoviert wird. Ihren früheren Heimatort verewigte die Britin im fünften Buch – “Harry Potter und der Orden des Phönix” – mit den “Tutshill Tornados”, einer Mannschaft im fiktiven Sport Quidditch. Ihren populären Helden dachte sich J.K. Rowling angeblich schon 1990 auf einer Eisenbahnfahrt aus. Ihr Zug fuhr vom berühmten Londoner Bahnhof King’s Cross ab, der auch dank Harry Potter eine beliebte Touristenattraktion ist. Vom geheimen Gleis neundreiviertel machen sich Harry und seine Freunde auf den Weg zur Zauberschule Hogwarts. In der Wandelhalle des Bahnhofs hängt heute ein Schild mit der Aufschrift “Gleis 9 3/4” über einem Gepäckwagen, der in der Wand zu verschwinden scheint. Für ein zauberhaftes Foto stehen dort täglich viele Touristen und Potter-Fans Schlange. An dem Konzept für ihre siebenteilige Buchreihe arbeitete Rowling fünf Jahre. Sie fertigte Tabellen mit Charakteren, Figuren, Orten und Ereignissen an, um verschiedene Handlungsstränge mit fortschreitendem Verlauf der Geschichte Stück für Stück zusammenzufügen. Einen Teil ihrer umfassenden, überwiegend handgeschriebenen Notizen konnten sich Besucher des British Library in London vor einigen Jahren in der Ausstellung “Harry Potter: A History of Magic” anschauen. Inspiration bezog die ehemalige Lehrerin, die lange in Edinburgh lebte, auch aus einem dunklen Kapitel ihres Privatlebens. Nach der gescheiterten Ehe litt die alleinerziehende Mutter unter Depressionen – “die unangenehmste Sache, die ich je erlebt habe”, sagte Rowling der “Times”. In ihren Büchern wurden die Depressionen zu den gruseligen Dementoren. Die in schwarze Kapuzenmäntel gehüllten, fliegenden Wesen saugen alle glücklichen Gedanken aus ihren Opfern. Der erste Band, “Harry Potter und der Stein der Weisen”, kam 1997 in die Buchläden. Eine seltene Erstausgabe wurde 2017 bei einer Auktion in den USA für rund 67.800 Euro versteigert. Acht Harry-Potter-Kinofilme, ein Theaterstück und zwei Filme über “Phantastische Tierwesen” ließen die Kassen klingeln. In Florida gibt es sogar einen Harry-Potter-Themenpark. Über 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung ist die weltweite Pottermania ungebrochen. Daran wird die öffentliche Diskussion zwischen J.K. Rowling und ihren Kritikern nichts ändern. Durch sie gerät aber in den Hintergrund, dass die Autorin, die sich permanent für Gleichberechtigung und soziale Belange einsetzt, sich gegen Rassismus und Diskriminierung engagiert und eine Stiftung gegen Kinderarmut ins Leben gerufen hat, vor kurzem ein neues Kinderbuch veröffentlicht hat: “The Ickabog”. “The Ickabog” hat sie nach eigenen Angaben schon vor zehn Jahren als Gute-Nacht-Geschichte für ihre jüngeren Kinder geschrieben und nun kostenlos im Internet veröffentlicht. Sicherheitshalber wies J.K. Rowling vorab daraufhin, worum sich das Buch nicht dreht: “Es ist nicht Harry Potter und es beinhaltet auch keine Zauberei.”

J.K. Rowling und Harry Potter haben beide Geburtstag

Eine royale Rolle: “Twilight”-Star Kristen Stewart (30) soll in dem Drama “Spencer” Prinzessin Diana spielen. “Kristen kann vieles, sie kann sehr geheimnisvoll und sehr zerbrechlich aber letztendlich auch sehr stark wirken”, sagte der chilenische Regisseur Pablo Larraín (43) im Interview mit dem Branchenportal “Deadline.com” am Mittwoch über seine Hauptdarstellerin. Larraín, der zuvor in “Jackie” Natalie Portmanals Jacqueline Kennedy vor die Kamera holte, will das neue Projekt Anfang 2021 in Angriff nehmen. Das Drehbuch schreibt Steven Knight(“Tödliche Versprechen – Eastern Promises”, “Verschwörung”). “Spencer”, nach Dianas Mädchennamen, dreht sich um ein langes Weihnachtswochenende auf dem königlichen Sandringham-Landsitz Anfang der 90er Jahre, als Diana den Beschluss fasste, sich von Prince Charles zu trennen. Er wolle erzählen, wie Diana, eine von aller Welt geliebte Ikone, zu sich selbst findet, sagt Larraín. Charles und Diana hatten in einer rauschenden Märchenhochzeit 1981 geheiratet, nach einem langen Rosenkrieg ließen sie sich 1996 scheiden. Nur ein Jahr später starb Diana bei einem tragischen Autounfall in Paris. Stewart, die als 18-Jährige nach ihrem “Twilight”-Erfolg plötzlich im Rampenlicht stand, spielte zuletzt in vielen Independent-Filmen mit, darunter “Certain Women” und “Jean Seberg – Against all Enemies”. Larraín ist auch durch die Filme “Neruda” und “Ema” bekannt.

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