Vettels Zukunft weiter offen

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Vettels Zukunft weiter offen

Sebastian Vettel hat noch keine Entscheidung über seine Zukunft nach Ende seines Vertrages mit Ferrari mit Jahresende getroffen. Für den vierfachen Weltmeister könnte es sowohl in einem neuen Auto weitergehen, er könnte aufhören oder ein Jahr Auszeit nehmen. Zumindest schloss er am Montag bei “Sport & Talk” auf ServusTV keine dieser drei Optionen aus.

“Ja, die gibt’s”, sagte Vettel dazu. Allerdings: wenn er seinen Rücktritt erklären sollte, dann soll dieser auch halten. “Wenn man die Entscheidung trifft, die Tür zuzumachen, … muss man bereit sein, die geschlossene Tür geschlossen zu lassen”, sagte der 33-jährige Vettel, der bestätigte, dass er sich in der Steiermark eine Almhütte gekauft hat. Diese besucht er aktuell nur einmal im Jahr, dies könne in Zukunft aber weit öfter passieren, deutete er an.

“Es war überraschend, aber ich akzeptiere die Entscheidung und versuche, dieses Jahr meine Aufgabe zu erfüllen”, sagte Vettel zum überraschenden Aus bei Ferrari. Red-Bull-Teamchef Christian Horner sieht Vettels Formel-1-Zukunft skeptisch. “Wenn er die Formel 1 verlässt, ist das ein Verlust für die Formel 1. Wir haben zwei Fahrer, die einen super Job machen. Es ist schwierig, ihn unterzubringen. Wir haben nicht erwartet, dass er so rüde von Ferrari auf den Markt gesetzt wird”, sagte Horner auf ServusTV.

Der 52-fache GP-Sieger selbst hat noch keine Entscheidung getroffen und “weiß es noch nicht für mich selbst”. Er müsse ein Umfeld finden, das passt. “Die letzten fünf Jahre habe ich in vielerlei Hinsicht sehr genossen, aber sie haben auch sehr viel Kraft gekostet”, gestand Vettel. Ums Geld geht es ihm für eine weitere Zukunft in der Formel 1 nicht. “Das Finanzielle ist überhaupt nicht im Vordergrund. Ich bin nach wie vor sehr ehrgeizig, Motorsport ist mein Leben. Mit der richtigen Aufgabe und dem richtigen Platz würde ich mich nach wie vor sehr zu Hause fühlen”, sagte Vettel.

Sein erster Anruf in der Formel-1-Welt nach der Ferrari-Entscheidung galt übrigens Red-Bull-Berater Helmut Marko, seinem ehemaligen Mastermind. “Ich habe ihn sofort angerufen, weil ich mich mit ihm sehr gut verstehe, und ich habe ihn um Rat gebeten”, erzählte der Deutsche.

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