Viele Österreicher halten Korruption für weit verbreitet

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Viele Österreicher halten Korruption für weit verbreitet

Eine Mehrheit von 58 Prozent der Österreicher hält Korruption im eigenen Land für weit verbreitet. Damit liegt Österreich in der Wahrnehmung von Korruption allerdings unter dem EU-Durchschnitt von 71 Prozent, wie aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage hervorgeht. Als weit verbreitet wird Korruption vor allem in Kroatien (97 Prozent), Zypern und Griechenland (jeweils 95 Prozent) gesehen. Eine Mehrheit von 58 Prozent der Österreicher hält Korruption im eigenen Land für weit verbreitet. Damit liegt Österreich in der Wahrnehmung von Korruption allerdings unter dem EU-Durchschnitt von 71 Prozent, wie aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage hervorgeht. Als weit verbreitet wird Korruption vor allem in Kroatien (97 Prozent), Zypern und Griechenland (jeweils 95 Prozent) gesehen.

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Das Filmfestival Cannes hat die Filme vorgestellt, die dieses Jahr mit dem Gütesiegel “Cannes 2020” in die Kinos und Festivals kommen sollen. Mit der Auswahl von insgesamt mehr als 50 Filmen, die der künstlerische Leiter Thierry Frémaux auf Dailymotion und Youtube am Mittwoch vorstellte, will das Festival die Werke fördern. Mit der Liste wolle man bekannt geben, welche Filme das Festival gesehen und gemocht hat, um so deren Veröffentlichung in Kinos und bei Festivals zu erleichtern, erklärte Frémaux im Vorfeld. Cannes ist weltweit eines der wichtigsten Branchenereignisse und konnte wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr nicht wie üblich im Mai stattfinden. Unter den empfohlenen Filmen ist das Drama “Enfant Terrible” des deutschen Regisseurs Oskar Roehler. Der Film erzählt episodenhaft aus dem Leben des 1982 verstorbenen deutschen Filmemachers Rainer Werner Fassbinder mit Oliver Masucci in der Hauptrolle. Der Film soll in Deutschland im Oktober 2020 in die Kinos kommen. In die offizielle Auswahl sind neben vielen neuen Namen wieder Regisseure gekommen, die zu den Stammgästen in Cannes gehören, darunter Wes Anderson mit “The French Dispatch”. Der Film soll von einer fiktiven Stadt in Frankreich handeln. In den Hauptrollen sind unter anderem Bill Murray, Tilda Swinton und Timothée Chalamet zu sehen. Von den französischen Regisseuren ist François Ozon mit “Ete 1985” vertreten, der von der Liebe zweier homosexueller Jugendlicher erzählt. Der britische Regisseur und Künstler Steve McQueen, der für “12 Years a Slave” 2014 den Oscar für den besten Film erhielt, ist gleich mit zwei Produktionen präsent. “Lovers Rock” handelt von der dunkelhäutigen Londoner Gemeinde und spielt in den 70er Jahren, “Mangrove” thematisiert Polizeigewalt gegenüber der schwarzen Bevölkerung. Mit einem Drama über die Krise mit Fünfzig hat es der Däne Thomas Vinterberg in die Auswahl geschafft. In dem Film “Druk” spielt Mads Mikkelsen die Hauptrolle. Es seien 2.067 Spielfilme eingereicht worden, sagte Frémaux. Das sei ein Rekord. Deshalb sei die Form der 73. Ausgabe in Form einer Empfehlungsliste auch das Mindeste, was das Festival habe tun können.

Auch ohne Filmfest: Cannes vergibt Gütesiegel statt Trophäen

Der geheimnisumwitterte Straßenkünstler Banksy hat ein neues Bild auf einer Mauer in der englischen Stadt Nottingham geschaffen. Auf dem schwarz-weißen, gesprühten Kunstwerk ist ein kleines Mädchen zu sehen, das mit einem Fahrradreifen als Hula-Hoop-Ring spielt. Davor steht ein demoliertes Fahrrad mit nur einem Reifen, das an einem Laternenmast angeschlossen ist. Banksy postete ein Foto davon am Samstag auf seinem Instagram-Account. Das Werk war am Dienstag an der Außenwand eines Friseurs in Nottingham aufgetaucht und wurde sofort mit durchsichtigen Plastikscheiben geschützt. Nachbarn lobten das Werk als große Aufmunterung in der Corona-Krise: Nottingham zählt zu den am schlimmsten von der Pandemie betroffenen Städten in Großbritannien. Banksys Identität gibt Rätsel auf. Bekannt ist, dass er aus Bristol im Südwesten Englands stammt und Ende der 90er-Jahre nach London kam. Einen Namen machte er sich mit gesellschaftskritischen und meist kontroversen Motiven, die meistens überraschend auftauchen.

Neues Banksy-Werk im englischen Nottingham aufgetaucht

Am Brenner werden ab Donnerstag laut Land Tirol die gesundheitspolizeilichen Kontrollen zur Eindämmung des Coronavirus auf der Autobahn (A 13) und der Brennerbundesstraße intensiviert. Der Schritt wurde damit begründet, dass “teilweise bis zu 50 Prozent der registrierten Neuinfektionen in Österreich” der letzten Wochen auf “Reiserückkehrer aus Risikoländern am Balkan zurückzuführen” seien. Diese Entscheidung wurde “in enger Absprache mit dem Gesundheitsministerium” getroffen, teilte das Land mit. Als Begründung wurde angegeben, “dass Balkan-Rückkehrer großräumig über den Brenner ausweichen könnten, um gesundheitspolizeilichen Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen”. Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) wies darauf hin, dass “Reise- und Bewegungsfreiheit ein hohes Gut” seien. “Es kann aber nicht sein, dass Menschen aus Risikogebieten zurückkehren und teilweise Hunderte Kilometer an Umweg in Kauf nehmen, nur um Kontrollen zu entgehen und dadurch die Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger aufs Spiel setzen”, meinte Platter. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) berichtete, dass seit Anfang August 500.000 derartige Grenzkontrollen in Österreich durchgeführt wurden. “Alleine am Dienstag waren es 33.429 Kontrollen”, sagte er. Bei der Einreise aus Risikoregionen sei entweder ein Gesundheitszeugnis vorzuweisen oder man müsse sich in zehntägige Quarantäne begeben, hieß es seitens der Behörde. Es sei aber auch möglich, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise einen PCR-Test in Österreich durchzuführen – bis dahin müsse man sich aber isolieren. Unterdessen weitet Norwegen aus Sorge vor einem stärkeren Anstieg der Corona-Zahlen seine Reisebeschränkungen für vereinzelte Länder auf eine Reihe weiterer Staaten und Regionen in Europa aus. Man stehe an einem Kipppunkt und wolle nicht in Zeiten wie im März und April zurückgeworfen werden, sagte Ministerpräsidentin Erna Solberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Oslo. Wie Gesundheitsminister Bent Höie sagte, gelten die norwegischen Beschränkungen ab Samstag auch für Polen, die Niederlande, Malta, Zypern und Island, die zum dänischen Königreich zählenden Färöer-Inseln sowie mehrere Regionen in Schweden und Dänemark. Wer aus diesen Ländern und Gebieten nach Norwegen einreisen will, muss für zehn Tage in Quarantäne.

Wegen Corona ab Donnerstag intensivere Kontrollen am Brenner

US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben ein Malaria-Medikament als Coronavirus-Prophylaxe. Er nehme seit etwa eineinhalb Wochen Hydroxychloroquin ein, sagte Trump am Montag im Weißen Haus. “Was hat man zu verlieren?” so der Präsident vor Journalisten. Es sei gut möglich, dass die Arznei etwas bewirke.  Ende April warnte die US-Lebensmittel- und Arzneibehörde (FDA) allerdings vor dem angeblichen Wundermittel: Es gebe keine belastbaren Beweise einer Wirksamkeit gegen Covid-19, das Mittel erhöhe aber das Risiko lebensgefährlicher Herzrhythmus-Störungen, hieß es. Zuvor hatte eine Studie bei Einnahme des Medikaments in Kombination mit einem Antibiotikum eine höhere Sterblichkeit bei Patienten festgestellt.

Bitte nicht nachmachen! Trump nimmt Malaria-Medikament als Prophylaxe gegen Corona

Dass die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) vom Bund einen dreistelligen Millionenbetrag an Coronahilfe erhalten soll, stößt bei den NEOS auf Unverständnis. Gesundheitssprecher Gerald Loacker pocht stattdessen auf einen Risikoausgleich unter den Kassen. Drei Milliarden Euro an Rücklagen wären vorhanden. Er forderte allerdings Solidarität unter den Kassen. “Die ÖGK ist am Stärksten von allen Kassen mit massiven krisenbedingten Beitragsausfällen konfrontiert. Dass hier etwas getan werden muss, steht außer Frage”, so Loacker in einer schriftlichen Stellungnahme. Es sei “überhaupt nicht notwendig, hier weiter Steuergeld hineinzupumpen”. Die ÖGK dürfe nicht von der Beamten- und Bauernkasse BAVEB, der Selbstständigen-Kasse SVS und den 15 Krankenfürsorgeanstalten im Stich gelassen werden, appellierte er. Das Problem sei, dass die Rücklagen nicht fair zwischen den Trägern verteilt seien, weil alle schweren Versichertenrisiken in der ÖGK zusammengefasst seien. Diesen finanziellen Nachteil könne sie auch mit ihrer relativ vorteilhaften Verwaltungskostenstruktur nicht kompensieren. “Daher muss schnellstmöglich ein Risikostrukturausgleich eingeführt werden. Dieser würde sicherstellen, dass zunächst die finanzstarken ÖVP-nahen Träger Solidarität mit der ÖGK zeigen müssen, bevor der Staat einspringt”, meinte Loacker. Die türkis-grüne Bundesregierung müsse die Blockade dagegen aufgeben.

NEOS bei ÖGK für Risikoausgleich statt Finanzspritze

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Corona-Neuinfektionen in Österreich wieder dreistellig