Viertel der Familien kam mit Fernlehre sehr gut zurecht

Merken
Viertel der Familien kam mit Fernlehre sehr gut zurecht

Ein Viertel der Familien mit Sechs- bis 14-jährigen Schülern ist mit dem Heimunterricht während der Schulschließung sehr gut zurechtgekommen, zeigt eine Umfrage des Dachverband der Pflichtschulelternvereine unter Eltern von 12.000 Schülern. Konkret haben 28 Prozent (AHS-Unterstufe, Neue Mittelschule) bzw. 22 Prozent (Volksschule) angegeben, dass das Lernen besser als zu Schulzeiten funktioniere.

Sechs von zehn Eltern haben in der ersten Maihälfte bei der Umfrage angegeben, dass das Lernen halbwegs funktioniere, sie sich aber schon auf die Wiederöffnung der Schulen freuten. Jeder Zehnte meinte “Es ist für uns schwierig, meine Kinder und ich brauchen dringend wieder normalen Schulbetrieb” und einige wenige (ein Prozent bei AHS/NMS und vier Prozent bei Volksschulen) haben ihre Kinder bereits während des Notbetriebs in die Schule geschickt. Beim Dachverband räumt man allerdings ein, dass der Anteil der Familien mit Schwierigkeiten beim Homeschooling zu gering erscheinen könnte, da in der Umfrage vermutlich in Elternvereinen engagierte Eltern überrepräsentiert sind.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

THALHEIM. Am 11. November fand im Marktgemeindeamt Thalheim die Ergebnispräsentation der Mobilitätsbefragung in den Regionen Wels-Süd und Wels-Ost statt. Von Juni bis September beteiligten sich dabei von Steinhaus bis Holzhausen mittels Fragebögen zwischen 10 und 17% der Haushalte und speziell in Thalheim erfreuliche 70% der Betriebe. Laut Experten ein sehr gutes Ergebnis, das aussagekräftige Schlüsse ziehen lässt.  

Mobilitätsbefragung

Seit Freitag ist das Abholen vorbestellter Speisen in Gasthäusern wieder erlaubt. Ein sinnvoller Schritt der Bundesregierung, der auch in anderen Bereichen dringend notwendig ist, um die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in Grenzen zu halten. Jetzt geht es darum, einen konkreten Fahrplan für das strukturierte Hochfahren der vom Shutdown besonders betroffenen Branchen auszuarbeiten – selbstverständlich unter Beachtung der gesundheitlichen Behördenvorgaben, schreibt der Handelsverband in einer Aussendung.

Handelsverband empfiehlt Lockerungen bei Geschäften jeder Größe

Das schwer von der Corona-Pandemie betroffene Spanien könnte nach Auffassung der Regierung Ende April Schritt für Schritt zu einer gewissen Normalität zurückkehren. Kurz vor der offiziellen Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis 26. April versicherte Finanzministerin und Regierungssprecherin Maria Jesus Montero, dass die Bürger danach langsam “ihr normales Leben zurückgewinnen können”. Für Menschen, die Straßen und Plätze bevölkerten, werde es aber “klare Anweisungen” der Regierung geben, so Montero in einem Interview mit dem Sender “Antena 3”. In Spanien herrscht seit dem 15. März ein striktes Ausgehverbot, das nun bereits zum zweiten Mal verlängert wird. Das Parlament muss der von Ministerpräsident Pedro Sanchez angekündigten Maßnahme am Donnerstag noch zustimmen. Die knapp 47 Millionen Spanier dürfen nur zum Einkaufen und in Sonderfällen vor die Tür, Spaziergänge oder Sport sind nicht erlaubt. Die strengen Beschränkungen zeigen jedoch langsam Wirkung: Die Zahl der Neuinfektionen ist mittlerweile deutlich rückläufig. Sanchez hatte vor wenigen Tagen bereits durchblicken lassen, dass es ab Ende April Lockerungen für die Bevölkerung geben werde.

Spanien plant ab Ende April Schritt zur Normalität

Vier Feuerwehren rief am späten Freitagabend ein Brand einer großen Thuje in Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) auf den Plan. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden.

Brand einer Thuje in Marchtrenk schnell abgelöscht

Die Corona-Krise hat zu zahlreichen Gesetzesänderungen geführt. Unter anderem betrifft das auch die Urlaubsregelung. Arbeitgeber dürfen bis zu acht Wochen Urlaub anordnen. Selbst wenn die Mitarbeiter damit nicht einverstanden sind, ist es das Recht des Dienstgebers einseitig auf den Urlaubsverbrauch zu bestehen. Die Regelung gilt bis Jahresende für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind. Ausgenommen sind Betriebe in Kurzarbeit.

Zwangsurlaub für Arbeitnehmer

In Afrika hat die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen die Marke von 1.000 Fällen überstiegen. Das geht aus Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO und Berichten der betroffenen Länder hervor. Zudem gibt es laut WHO mindestens 17 Tote in Zusammenhang mit dem Virus SARS-CoV-2. Corona-Fälle gibt es in mehr als 40 afrikanischen Staaten. Besonders betroffen sind unter anderem Südafrika, Ägypten, Marokko und Algerien. Der Kontinent war anfangs vom Virus verschont geblieben. Experten schätzen das Risiko einer Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 in Afrika als sehr hoch ein, auch weil die Gesundheitssysteme in vielen Ländern schwach sind.

Mehr als 1.000 Infizierte in Afrika