Virus-Reproduktion in Österreich rückläufig

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Virus-Reproduktion in Österreich rückläufig

Die effektive Reproduktionszahl des Coronavirus in Österreich ist rückläufig. Anhand von Berechnungen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU Graz liegt die geschätzte tägliche Steigerungsrate mit Stichtag 6. April im zweistelligen Minusbereich. Berücksichtigt wurde dabei die Entwicklung in den vorangegangenen 13 Epidemietagen.

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Ungarn verlängert die am Karsamstag ablaufende Ausgangsbeschränkung. Das gab der ungarische Premier Viktor Orban heute (Donnerstag) auf Facebook bekannt. Dabei wird kein Ablauf für die Ausgangsbeschränkungen festgelegt, sondern es wird wöchentlich über eine eventuelle Verlängerung entschieden. Den Bürgermeistern wird die Kompetenz zugesprochen, bis Ostermontag 24.00 Uhr in ihren eigenen Ortschaften weitere strengere Maßnahmen einzuführen zu können. Die Ausgangsbeschränkung gegen das Coronavirus war am 28. März verhängt worden und habe Erfolge generiert, indem die Ausbreitung des Corona-Virus gebremst wurde, betonte der Premier.

Ausgangsbeschränkung in Ungarn verlängert

Dieser Tage macht sich Unruhe unter den Weißstörchen (Ciconia ciconia) breit: Die Jungstörche begeben sich demnächst unabhängig von den Elternvögeln auf ihre lange Reise in die afrikanischen Überwinterungsgebiete. Bis es soweit ist, sammeln sich großen Trupps mit einigen hundert Individuen auf Acker- und Wiesengebieten, wie es gerade in Oberösterreich (Machland 400 Störche und Steyr 200 Störche) zu beobachten ist. Auch aus Vorarlberg (Feldkirch) werden knapp 100 Störchegemeldet. Die Brutsaison ist für die heimischen Weißstörche gut verlaufen, wie die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich meldet. Pro Paar konnten durchschnittlich mehr als zwei Jungvögel aufgezogen werden, im Südburgenland wurden sogar einige neue Brutplätze bezogen. Bruterfolg im heurigen Jahr Die meisten Störche beziehen ihren Horst traditionell im Burgenland, dem östlichen Niederösterreich und der südlichen und östlichen Steiermark. Seit etwa 10 Jahren wächst auch der Bestand im Vorarlberger Rheintal stetig an. Nach den bisher vorliegenden Rückmeldungen zeigt eine erste positive Zwischenbilanz der jährlichen Weißstorchzählung von BirdLife Österreich, dass die rund 360 österreichischen Weißstorchpaare durchschnittlich je zwei Jungvögel aufzogen. „Besonders erfolgreich waren die Störche im Waldviertel sowie im Südburgenland, wo auch einige lange Jahren leerstehende Horste wieder besiedelt wurden“, freut sich Eva Karner-Ranner. „So lebt die Hoffnung, dass sich heuer viele Jungvögel auf den Weg in den Süden machen, die in drei bis fünf Jahren wieder zu uns zurückkommen, um selbst zu brüten.“ Zwei Haupt-Zugrouten nach Afrika Weißstörche folgen auf ihrem Flug nach Afrika nur solche Routen, die weitestgehend über Land verlaufen. „Die gewaltigen Entfernungen, die Störche auf ihrem Weg nach Afrika und wieder zurück nach Europa zurücklegen, könnten sie im aktiven und kräftezehrenden Ruderflug nicht bewältigen. Daher nutzen sie, ähnlich wie Segelflugzeuge, die warmen Aufwinde, wie sie nur über Land entstehen“, weiß die Expertin. Mehrere Wochen brauchen die Störche für ihre bis zu 10.000 Kilometer lange Reise. Der Großteil der heimischen Störche fliegt als so genannten „Ostzieher“über den Bosporus und die Türkei in den Nahen Osten, und dann weiter ins östliche Afrika, teilweise sogar bis Südafrika. Die „Westzieher“, zu denen die Vorarlberger Störche zählen, starten aus Westeuropa und nutzen die schmale Mittelmeerenge bei Gibraltar, um in Westafrika zu überwintern. Überwinternde Störche in Österreich Unter den Westziehern gibt jedoch mittlerweile viele Störche, die gar nicht bis Afrika fliegen, sondern in Spanien oder sogar im Brutgebiet überwintern. So sind im Vorarlberger Rheindelta bis zu mehrere 100 Überwintereranzutreffen. In den anderen Bundesländern sind nur vereinzelt Tiere im Winter zu beobachten. „Die Kälte ist für die Störche kein Problem. Solange der Winter nicht zu hart ist, finden sie ähnlich wie Graureiher und Silberreiher ausreichend Nahrung“, betont die Storchenexpertin von BirdLife Österreich: „Erst eine geschlossene Schneedecke und längerer Frost macht die Nahrungssuche unmöglich. Viele Störche weichen dann aber in günstigere Gebiete aus. Zufüttern sollte man nur im äußersten Notfall, wenn die Störche trotz winterlicher Bedingungen einfach nicht abziehen.“

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