Vizemeistertitel für Welser Team

Merken
Vizemeistertitel für Welser Team

Einer neuen sportlichen Herausforderung stellten sich jetzt Stephan Rabitsch und Manuel Bosch vom Team Felbermayr Simplon Wels: Das Duo war beim Race Around Austria 2020 – dem längsten und härtesten Ultraradrennen Europas – in der Team Challenge im Einsatz. Insgesamt 563,4 Kilometer und 6.500 Höhenmeter waren entlang der oberösterreichischen Landesgrenzen zu absolvieren. Der Bewerb war gleichzeitig auch die Österreichische Meisterschaft Ultra 2020 im Team, unter 38 teilnehmenden Mannschaft konnten sich die Welser Radprofis mit einer Endzeit von 14 Stunden 44 Minuten (Schnitt 37,53 km/h) den Vizemeistertitel sichern. „Das Rennen war absolutes Neuland für uns. Andere Teams bereiten sich darauf das ganze Jahr über vor, wir hatten 36 Stunden Zeit zur Vorbereitung. Trotzdem war es eine spannende neue Erfahrung“, so Rennsportleiter Andreas Grossek, der die beiden Fahrer im Begleitfahrzeug eskortierte.

 

Die Welser Radprofis haben das Rennen mit nur eineinhalb Tagen Vorbereitung in Angriff genommen, nachdem Stephan Rabitsch am Sonntag noch bei der Czech Tour im Einsatz war. Das Rennen stellte die Fahrer vor große Herausforderungen: Das Fahren die ganze Nacht hindurch und die Streckenlänge waren neue Erfahrungen, vor allem aber machte dem Team ein Defekt auf dem wichtigsten Streckenabschnitt von Ulrichsberg zum Hengstpass zu schaffen, wodurch Manuel Bosch die halbe Nacht statt mit einem Zeitfahrrad mit dem normalen Rennrad fahren musste. Jetzt freut sich das Welser Team bereits auf die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und Straße, die nationalen Titelkämpfe werden –  natürlich wieder bei Tageslicht – am 22. und 23. August 2020 im Burgenland ausgetragen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Fünf Verletzte forderte am späten Sonntagabend eine Kollision zwischen einem Auto und einem Pferdetransporter auf der Traunuferstraße in Schleißheim (Bezirk Wels-Land).

Kollision zwischen Auto und Pferdetransporter in Schleißheim fordert fünf Verletzte

Angesichts von Umsatzeinbrüchen in der Corona-Krise haben internationale Einzelhandelsunternehmen ihre Aufträge bei Zulieferern storniert. Hunderttausende Fabrikarbeiter in Asien sind damit nach Angaben der Organisation Human Rights Watch (HRW) existenziell bedroht. Betroffen sind vor allem Näherinnen, die die Kleidung für Modeketten wie C&A oder H&M fertigen.

Modeketten streichen Aufträge in Asien

Für Verwirrung in der Alpinski-Szene hat ein ORF-TV-Bericht von Montag gesorgt, in dem es hieß, dass in Schladming im kommenden Weltcup-Winter zwei Nachtslaloms der Herren in Szene gehen sollen. In Wengen erfuhr man aus den Medien, dass der Ski-Weltverband (FIS) angeblich den Torlauf von dort in die Steiermark verlegen will. Die FIS erklärte auf APA-Anfrage, dass man derzeit Optionen prüfe. “Die FIS ist über den ÖSV an uns in Schladming herangetreten, dass eventuell der Slalom von Wengen nach Schladming kommen soll – also es gibt dann wahrscheinlich zwei Nachtslaloms”, hatte Hans Grogl, der Chef des Organisationskomitees im ORF gesagt. Termine für die beiden Slaloms wären 26. und 27. Jänner 2021. Es gäbe wegen der Coronavirus-Pandemie drei Szenarien, die von Rennen ohne Zuschauer bis zu Wettkämpfen vor voller Fan-Kapazität reichen. Auf Anfrage der APA ließ das Pressebüro der Lauberhornrennen in Wengen wissen, dass man “den Slalom nicht abgeben” will und die Option mit der Verlegung nach Österreich nur aus den Medien kenne. “Aufgrund der Corona-Situation laufen selbstverständlich auch bei uns Abklärungen, welche Varianten es für die Weltcuprennen am Lauberhorn gibt. Wir bereiten jedenfalls wie immer drei Rennen vor”, hieß es in der Stellungnahme. Man sei flexibel, kenne das so im Umgang mit dem Wetter. “Nun kommt leider noch ein Faktor dazu, auf den wir uns alle im Weltcup einstellen müssen.” Die FIS teilte der APA mit, dass nach derzeitigem Stand keine Änderungen im aktuellen Kalender 2020/21 genehmigt seien. “Die FIS untersucht abhängig vom Status der Covid-19-Pandemie verschiedene Szenarien für die nächste Saison”, hieß es in der Stellungnahme. Demnach wird als Option in Betracht gezogen, die Speed- und Technik-Trosse möglichst voneinander zu trennen, um die Anzahl der Personen pro Rennort zu verkleinern. Beim Herbstmeeting soll der Kalender festgelegt werden. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) bestätigte, dass die FIS “vorsorglich” einmal an alle Verbände die Anfrage bezüglich möglicher Übernahmen von zusätzlichen Veranstaltungen gerichtet habe. “Seitens des ÖSV ist derzeit der Fokus ganz klar auf den Saisonauftakt, die Rennen in Sölden und Zürs/Lech, gerichtet. Bezüglich eines zusätzlichen Rennens in Schladming gibt es zum derzeitigen Zeitpunkt lediglich eine Anfrage der FIS”, erklärte der ÖSV. Wie in anderen Orten sei das OK einmal damit beauftragt worden, die Möglichkeiten vor Ort unverbindlich zu evaluieren. Für ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist ein zweiter Schladming-Slalom im Schatten der Coronakrise derzeit weniger realistisch. “Schladming lebt ja von der Zuschauer-Kulisse”, erklärte der Verbandschef im ORF-Kurzsport. “Und da muss man sehr genau überlegen, wie man überhaupt dieses eine Rennen gut über die Bühne bringt. An ein zweites Rennen denken wir derzeit nicht.”

FIS prüft wegen Corona Optionen für Skirennen

Das Ausmaß an Testungen auf das Coronavirus präsentiert sich im internationalen Vergleich sehr unterschiedlich: Während in Island bis 19. April bereits rund 126 Tests pro 1.000 Einwohner durchgeführt wurden, sind es in Österreich etwas über 20. Damit liegt man im guten Mittelfeld vergleichbarer Länder, wie eine kürzlich auch von der OECD angeführte Aufstellung zeigt.

Österreich bei durchgeführten Tests im guten Mittelfeld

In Wien, Niederösterreich und dem Burgenland beginnt am Montag für rund 456.000 Schülerinnen und Schüler das neue Schuljahr. Knapp 37.000 Taferlklassler begehen ihren ersten Schultag. Coronabedingt startet das neue Schuljahr mit diversen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen: In Wien etwa muss wegen Stufe “gelb” auf der Corona-Ampel im Eingangsbereich und in den Gängen Maske getragen werden. Zudem gelten für Sport- und Musikunterricht besondere Hygieneregeln. In Niederösterreich und im Burgenland gelten allgemeine Vorgaben wie Abstandhalten, häufiges Händewaschen und Lüften. Sollte die neue Corona-Ampel wegen gehäufter Covid-19-Infektionen die Farbe wechseln, können auch hier weitere Einschränkungen folgen. Außerdem müssen Schülerinnen, Schüler und Eltern mit der vorübergehenden Umstellung auf Fernunterricht und Notbetrieb in einzelnen Klassen, Schulen oder Regionen rechnen, flächendeckende Schulschließungen soll es aber nach Möglichkeit nicht mehr geben. Eine Woche später enden die neunwöchigen Sommerferien dann auch für etwa 620.600 Schülerinnen und Schüler in Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg. Für rund 50.000 Kinder wird es dabei der erste Schultag sein. Welche Corona-Maßnahmen dort dann gelten, entscheidet sich bei der nächsten Ampelschaltung am Freitag. Sonst bringt das Schuljahr neben der flächendeckenden Umwandlung der Neuen Mittelschulen in Mittelschulen erstmals bundesweite Herbstferien.

Schulbeginn in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland

Christian Horner, Teamchef des Formel-1-Teams von Red Bull, hat die “Coronavirus-Pläne” von Motorsportberater Helmut Marko relativiert. Der Steirer hatte vorgeschlagen, die Piloten von Red Bull und Alpha Tauri sowie die zehn Junioren absichtlich mit dem Coronavirus zu infizieren, damit sie zu Saisonbeginn wieder fit und immun seien. “Wie Helmut bereits hervorgehoben hat: Als er den Vorschlag gemacht hat, gab es dafür keine Unterstützung. Das war von ihm in mehrerer Hinsicht eine unbedachte Äußerung, die getätigt wurde, bevor man das wahre Ausmaß dieser Pandemie verstanden hat”, so Horner in einem BBC-Interview. Markos Ansinnen sei nie ernsthaft diskutiert worden.

Red-Bull Teamchef: Markos Corona-Pläne "unbedacht"